Andreas Fleischmann

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Kupferstecher siehe Andreas Fleischmann (Kupferstecher).

Andreas Fleischmann (* 1980[1] in Landsberg am Lech[2]) ist ein deutscher Botaniker. Seine Arbeitsschwerpunkte sind fleischfressende Pflanzen, parasitische Pflanzen, mykoheterotrophe Pflanzen sowie Paläobotanik.[3] Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „A.Fleischm.“.[1]

Schon als Kind begann er mit der Haltung fleischfressender und parasitischer Pflanzen und beschäftigte sich in jungen Jahren mit der Flora Süddeutschlands, der Alpen und des Mittelmeers.[2]

Im Jahr 2000 nahm Fleischmann an der Ludwig-Maximilians-Universität München das Studium der Biologie auf. In seiner Diplomarbeit widmete er sich der Systematik und Biogeographie der Sumpfkrüge (Heliamphora), in seiner Doktorarbeit 2012 den fleischfressenden Lippenblütlerartigen, insbesondere den Reusenfallen (Genlisea).[2] Für seine Dissertation erhielt Fleischmann ein Stipendium nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz (BayEFG).[3]

Bereits während dieser Zeit unternahm er botanische Expeditionen nach Brasilien, Sierra Leone, Südafrika, Thailand, Venezuela, Australien und Sambia, veröffentlichte über ein Dutzend Forschungsaufsätze und zahlreiche Erstbeschreibungen neuer Taxa. Für einige Monografien zum Thema fleischfressende Pflanzen arbeitete er als wissenschaftlicher Berater, Herausgeber oder Co-Autor, seine erste eigene monographische Veröffentlichung, die Monograph of the genus Genlisea, erschien 2012.[2]

Werke (Auswahl)

  • Stewart McPherson, Andreas Wistuba, Andreas Fleischmann, Joachim Nerz: Sarraceniaceae of South America., 2012
  • Andreas Fleischmann: Monograph of the genus Genlisea, 2012

Nachweise

  1. 1,0 1,1 Autoreintrag und Liste der beschriebenen Pflanzennamen für Andreas Fleischmann beim IPNI
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Andreas Fleischmann: Monograph of the genus Genlisea, Redfern Natural History Productions Ltd., 2012, S. 725
  3. 3,0 3,1 Offizielle Homepage

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