Centromer

Übergeordnet
Chromosom
Untergeordnet
α/β-Heterochromatin
Kinetochor
Proteinkomplexe
Gene Ontology
QuickGO
Schema eines Metaphase-Chromosoms. 1. Chromatid, 2. Centromer 3. Kurzer Arm. (p-Arm), 4. Langer Arm. (q-Arm)

Als Centromer oder Zentromer (von griechisch κέντρον kéntron dt. ‚Mittelpunkt‘; und griechisch μέρος méros ‚Teil‘) bezeichnet man den Bereich der primären Konstriktion (Einschnürungsstelle) eines Metaphase-Chromosoms. Hier hängen die beiden Chromatiden zusammen, bis sie während der Kernteilung (Mitose oder zweite meiotische Teilung) am Beginn der Anaphase getrennt werden: An den sich am Centromer ausbildenden Proteinkomplexen, den Kinetochoren, setzen die Fasern des Spindelapparates an, die die Schwesterchromatiden zu den entgegengesetzten Zellpolen ziehen. Das Centromer teilt die Chromatide häufig in zwei, manchmal unterschiedlich lange, Arme.

Ebenso wird im centromeren Bereich der Chromatiden-Chromosomen das Cohesin (das Protein, welche das Chromosom zusammenhält) nie bis hin zur Prophase entfernt

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