Heckenkirschen

Heckenkirschen
Winter-Heckenkirsche (Lonicera fragrantissima)

Winter-Heckenkirsche (Lonicera fragrantissima)

Systematik
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Kardenartige (Dipsacales)
Familie: Geißblattgewächse (Caprifoliaceae)
Gattung: Heckenkirschen
Wissenschaftlicher Name
Lonicera
L.

Die Heckenkirschen oder Geißblätter (Lonicera) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Die etwa 180 Arten sind auf der Nordhalbkugel weitverbreitet.

Als „Heckenkirschen“ werden vor allem die strauchig wachsenden Arten bezeichnet, bei denen die Blüten paarweise stehen. Die aus einem Blütenpaar hervorgehenden Beeren sind bei manchen Arten zu einer Doppelbeere verwachsen (diese Arten heißen auch Doppelbeere). Die Lianen (mit mehrblütigen Blütenständen) werden dagegen meist als „Geißblatt“, umgangssprachlich auch als Jelängerjelieber, bezeichnet.

Beschreibung

Illustration von Lonicera macrantha.

Erscheinungsbild, Knospen und Blätter

Lonicera-Arten sind immergrüne oder laubabwerfende, verholzende Pflanzen, die meist als Sträucher oder Lianen, selten als Bäume wachsen. Die Sprossachsen sind bei manchen Arten hohl. Die Winterknospen besitzen ein bis einige Paare gerundete oder spitz vierkantige Knospenschuppen, wobei die inneren manchmal weiterwachsend oder zurückgebogen sind. Manchmal ist die Endknospe reduziert und von zwei Seitenknospen ersetzt.

Die meist gegenständig oder selten wirtelig angeordneten Laubblätter sind gestielt oder ungestielt. Die Blattspreiten sind meist einfach mit glattem oder selten gezähnten Blatträndern. Nebenblätter fehlen meist.

Blütenstände und Blüten

Oft stehen unter den Blütenständen ein oder zwei Paare kleinen oder laubblattartiger Hochblätter. Die seiten- oder endständigen, manchmal auf Blütenstandsschäften stehenden, schirmtraubigen Gesamtblütenstände bestehen aus gegenständigen, sitzenden, zymösen Teilblütenständen, die ein bis mehrere Blüten enthalten; manchmal ist der Blütenstand kopfförmig. Bei einigen Arten ist der Blütenstand auf ein Blütenpaar, selten auch eine oder drei Blüten reduziert. paarweise in den Blattachseln oder in endständigen kopfigen Blütenständen zusammen. Die Blüten stehen über einem Paar von Deckblättern, die meist frei, manchmal mehr oder weniger stark verwachsen sind und gelegentlich die Fruchtknoten umhüllen können.

Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und meist fünf-, selten vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Die meist fünf, selten vier Kelchblätter sind röhrig oder becherförmig verwachsen, manchmal gestutz; manchmal befindet sich an ihrer Basis eine kragenähnliche Emergenz. Die Farben der Kronblätter reichen von weiß über weißlich bis gelb und von rötlich bis purpurrot, oft ändert sich die Farbe beim Verblühten. Die meist fünf, selten vier Kronblätter sind zu einer mehr oder weniger langen bis sehr langen, glockenförmigen bis trichterförmigen Kronröhre verwachsen. Die Krone endet mit mehr oder weniger regelmäßigen vier oder fünf Kronlappen oder zweilippig. Wenn die Krone zweilippig ist dann ist die Oberlippe vierlappig. Nach der Entfaltung der Knospe ist die Kronröhre noch geschlossen und sieht dann keulenförmig aus. Der verdickte Teil spaltet sich dann in einen einzelnen, nach unten zeigenden Zipfel, welcher eine Unterlippe darstellt, und vier (bei vielen Arten weitgehend miteinander verwachsene) Zipfel, die nach oben zeigen. Die Kronröhre ist leicht bis stark gewölbt an der Unterseite zur Basis hin, selten ist ein Sporn vorhanden; dort befinden sich kompakte, sitzende Nektardrüsen, manchmal in fünf gleichmäßigen Linien; selten sind sie angeschwollen an der Basis des Griffels.

Es ist ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden. Meist zwei bis drei, selten bis zu fünf Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, zwei- bis drei-, selten bis zu fünfkammerigen Fruchtknoten verwachsen. Wenn die Blüten paarweise zusammen stehen, dann können die Fruchtknoten teilweise oder vollständig verwachsen sein. Der lange und dünne, behaarte oder kahle Griffel endet in einer kopfigen Narbe.

Die verschiedenen Arten sind an Nachtfalter (speziell Schwärmer), Hummeln, Bienen, Wespen oder Schwebfliegen als Bestäuber angepasst (Entomophilie).

Früchte und Samen

Die Beeren stehen einzeln oder in Paaren: Doppelbeere. Die bei Reife sich weiß, rot, blau-schwarz bis schwarz färbenden oder grünen, manchmal bereiften Beeren enthalten ein bis viele Samen. Manchmal wachsen die Deckblätter bis zur Fruchtreife und umhüllen dann die Doppelbeere. Die glatten, narbigen oder granulösen Samen besitzen viel Endosperm und einen kleinen, geraden, gerundeten Embryo.

Verbreitung

Die Gattung Lonicera ist auf der Nordhalbkugel weitverbreitet. Sie gedeihen hauptsächlich in den Gemäßigten Gebieten Sie kommt im Nordafrika, Eurasien und Nordamerika vor. In China kommen etwa 57 Arten vor, davon 23 nur dort.

In Mitteleuropa sind die Sträucher: Alpen-Heckenkirsche (Lonicera alpigena), Blaue Heckenkirsche (Lonicera caerulea), Schwarze Heckenkirsche (Lonicera nigra), Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) und die Lianen: Gartengeißblatt (Lonicera caprifolia) sowie Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum) beheimatet. Der Strauch Tataren-Heckenkirsche (Lonicera tatarica) ist in vielen Gebieten der Gemäßigten Zonen ein Neophyt.

Systematik

Die Gattung Lonicera wurde L. 1753 durch in Species Plantarum, 1, S. 173–175 aufgestellt. Als Lectotypus wurde 1913 Lonicera caprifolia L. durch N.L. Britton unc A. Brown in Ill. Fl. N.U.S., 2. Auflage, 3, S. 277 festgelegt. Homonyme sind Lonicera Boehm. in Definitiones Generum Plantarum ed. 3 Boehmer, 1760. 139, Lonicera Gaertn. in De Fructibus et Seminibus Plantarum ..., 1, 1788, S. 132, Lonicera Adans. in Familles des Plantes, 2, 1763, S. 157. Weitere Synonym für Lonicera L. sind: Xylosteon Mill., Caprifolium Miller, Euchylia Dulac. [1] Der Gattungsname Lonicera ehrt den deutschen Mathematiker, Arzt und Botaniker Adam Lonitzer (lat. Lonicerus).

Die Gattung Lonicera gehört zur Tribus Caprifolieae innerhalb der Familie der Caprifoliaceae.

Alpen-Heckenkirsche (Lonicera alpigena)
Gartengeißblatt (Lonicera caprifolium)
Blütenpaare der Doppelbeeren-tragenden Blauen Heckenkirsche (Lonicera caerulea).
Doppelbeeren der Blauen Heckenkirsche (Lonicera caerulea)
Lonicera etrusca
Blütenstand von Lonicera hildebrandiana
Windendes Geißblatt (Lonicera implexa)
Doppelbeeren von Lonicera involucrata
Zygomorphe Blüten von Lonicera japonica
Blühender Lonicera maackii
Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum)
Blühender Lonicera pileata
Lonicera pyrenaica
Blütenstand und verwachsenes Hochblattpaar von Lonicera sempervirens
Tataren-Heckenkirsche (Lonicera tatarica)
Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)

Es gibt weltweit etwa 180 Arten [2][3]:

  • Immergrünes Geißblatt (Lonicera acuminata Wall., Syn.: Caprifolium fuchsioides (Hemsl.) Kuntze, Caprifolium henryi (Hemsl.) Kuntze, Lonicera acuminata var. depilata P.S.Hsu & H.J.Wang, L. affinis Hook. & Arnott var. angustifolia Hayata, L. alseuosmoides Graebner, L. apodantha Ohwi, L. buddleioides P.S.Hsu & S.C.Cheng, L. fuchsioides Hemsl., L. giraldii Rehder, L. henryi Hemsl., L. henryi var. angustifolia (Hayata) Ohwi, L. henryi var. fulvovillosa Ohwi, L. henryi var. setuligera W.W.Smith, L. henryi var. subcoriacea Rehder, L. henryi var. transarisanensis (Hayata) Yamamoto, L. henryi var. trichosepala Rehder, L. pampaninii H.Lév., L. transarisanensis Hayata, L. trichosepala (Rehder) P.S.Hsu): Diese immergrüne Liane ist in Indien, Bhutan, Nepal, Myanmar, China und auf den Philippinen weitverbreitet.
  • Lonicera albiflora Torr. & A.Gray: Sie ist von den südlichen USA bis ins nördliche Mexiko weitverbreitet und kommt in den Bundesstaaten Oklahoma, New Mexico, Texas, Arizona, Chihuahua, Coahuila und Nuevo Leon vor.
  • Alpen-Heckenkirsche (Lonicera alpigena Siev.): Sie kommt in vielen Gebieten mit gemäßigten Klima in Eurasien vor: in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, dem früheren Jugoslawien und der früheren Tschechoslowakei, Albanien, Rumänien sowie Griechenland, außerdem auf den Kurilen und Sachalin sowie auf den japanischen Inseln Hokkaido und südlichen Honshū.
  • Lonicera altmannii Regel & Schmalh.: Sie kommt im südöstlichen Kasachstan, Kirgistan und westlichen Xinjiang vor.
  • Lonicera angustifolia Wall. ex DC.: Dieser laubabwerfende Strauch kommt in Afghanistan, Indien, Pakistan, Bhutan, nördlichen Myanmar, Nepal und in den chinesischen Provinzen südwestliches Sichuan, Xizang sowie Yunnan vor.
  • Lonicera arborea Boiss., ist ein Strauch oder bis 9 m hoher Baum und kommt in Spanien und Nordwestafrika vor
  • Lonicera bournei Hemsl. (Syn.: Caprifolium bournei (Hemsl.) Kuntze, Lonicera obscura Collett & Hemsl.): Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen zwischen 800 und 2000 Metern in Guangxi, Yunnan und Myanmar.
  • Blaue Heckenkirsche (Lonicera caerulea L., Syn.: Lonicera caerulea var. altaica Pallas, L. caerulea var. edulis Turczaninow ex Herder, L. caerulea var. tangutica Maxim., Xylosteon caeruleum (L.) Dumont de Courset.): Dieser laubabwerfende Strauch ist auf der Nordhalbkugel weitverbreitet: China, Japan, Korea, Mongoliei, Russland, Europa und Nordamerika.
  • Lonicera calcarata Hemsl.: Diese Liane gedeiht in Höhenlagen zwischen 1200 und 2500 Meter in den chinesischen Provinzen Guangxi, südwestlichen Guizhou, südwestlichen Sichuan, Xizang und Yunnan.
  • Gartengeißblatt (Lonicera caprifolium L.): Diese Liane ist in Europa weitverbreitet: Norwegen, Schweden, Österreich, Ungarn, Polen, ehemalige Tschechoslowakei, ehemaliges Jugoslawien, Albanien, Rumänien, Italien und Spanien.
  • Lonicera chrysantha Turcz. ex Ledeb.: Dieser laubabwerfende Strauch kommt in China, Japan, nördlichen Korea, Mongolei, Russland und Europa vor.
  • Lonicera ciliosa (Pursh) Poir. ex DC.: Diese Liane ist im westlichen Nordamerika im südwestlichen British Columbia, nördlichen Idaho, westlichen Montana, Oregon, Washington und westlichen Kalifornien beheimatet.
  • Lonicera cinerea Pojark.
  • Lonicera confusa (Sweet) DC.
  • Lonicera crassifolia Batalin
  • Lonicera cyanocarpa Franch.
  • Lonicera dasystyla Rehder: Sie kommt in Vietnam und Guangdong sowie Guangxi vor.
  • Lonicera elisae Franch. (Syn.: Caprifolium elisae (Franchet) Kuntze, C. praecox Kuntze, Lonicera infundibulum Franchet, L. infundibulum var. rockii Rehder, L. pekinensis Rehder, L. praecox (Kuntze) Rehder (1911) not K.Koch 1872: Dieser laubabwerfende Strauch kommt in Wäldern und Gebüschen in Höhenlagen zwischen 500 und 1600 (bis zu 2300) Meter im südwestlichen Anhui, südöstlichen Gansu, Hebei, Henan, westlichen Hubei, südlichen Shaanxi, südlichen Shanxi, Sichuan und nordwestlichen Zhejiang vor.
  • Lonicera etrusca G. Santi, kommt in Südeuropa vor
  • Lonicera fargesii Franch.
  • Lonicera ferdinandii Franch.
  • Lonicera ferruginea Rehder
  • Lonicera flava Sims: Sie ist in den USA verbreitet.
  • Lonicera fragilis H.Lév.
  • Winter-Heckenkirsche (Lonicera fragrantissima Lindl. & Paxton)
  • Lonicera graebneri Rehder
  • Lonicera gynochlamydea Hemsl.
  • Lonicera hemsleyana (Kuntze) Rehder
  • Lonicera hildebrandiana Collett & Hemsl.
  • Lonicera hispida Pall. ex Roem. & Schult. (Syn.: Caprifolium hispidum (Pallas ex Roemer & Schultes) Kuntze, Lonicera anisocalyx Rehder, L. chaetocarpa (Batalin ex Rehder) Rehder, L. finitima W.W.Smith, L. hispida var. anisocalyx (Rehder) P.K.Chou, L. hispida var. chaetocarpa Batalin ex Rehder, L. hispida var. glabrata Batalin, L. hispida var. hirsutior Regel, L. hispida var. setosa J.D.Hooker & Thomson, L. montigena Rehder)
  • Lonicera humilis Kar. & Kir.
  • Lonicera hypoglauca Miq.
  • Lonicera hypoleuca Decne.
  • Windendes Geißblatt (Lonicera implexa Aiton): Sie kommt nur in Algerien und Portugal natürlich vor. Es handelt sich um eine Liane.
  • Lonicera inconspicua Batalin
  • Lonicera involucrata (Richardson) Banks ex Spreng.: Sie ist in Nordamerika von Alaska bis ins nördliche Chihuahua weitverbreitet.
  • Japanisches Geißblatt[4] (Lonicera japonica Thunb.)
  • Lonicera jilongensis P.S.Hsu & H.J.Wang
  • Lonicera kansuensis (Batalin ex Rehder) Pojark.
  • Lonicera karelinii Bunge ex P.Kir.
  • Lonicera kawakamii (Hayata) Masam.
  • Lonicera lanceolata Wall.: Sie kommt Indien, Bhutan, Sikkim, Nepal, nördlichen Myanmar und in China vor.
  • Lonicera ligustrina Wall.
  • Lonicera litangensis Batalin
  • Lonicera longiflora (Lindl.) DC.
  • Lonicera longituba H.T.Chang ex P.S.Hsu & H.J.Wang
  • Lonicera maackii (Rupr.) Maxim.
  • Lonicera macrantha (D.Don) Spreng. (Syn.: Caprifolium macranthum D.Don, Lonicera esquirolii H.Lév, L. fulvotomentosa P.S.Hsu & S.C.Cheng, L. guillonii H.Lév. & Vaniot, L. hirtiflora Champion ex Bentham, L. inodora W.W.Sm, L. macrantha var. calvescens Chun & F.C.How, Lonicera calvescens (Chun & F.C.How) P.S.Hsu & H.J.Wang, L. macranthoides Hand.-Mazz., L. strigosiflora C.Y.Wu ex X.W.Li): Sie ist in Indien, Bhutan, Nepal und China beheimatet.
  • Lonicera maximowiczii (Rupr.) Regel
  • Lonicera mexicana (Kunth) Rehder
  • Lonicera microphylla Willd. ex Schult.
  • Lonicera minutifolia Kitam.
  • Lonicera modesta Rehder
  • Lonicera mucronata Rehder
  • Lonicera myrtillus Hook. f. & Thomson: Sie kommt in Afghanistan, Bhutan, Indien, Sikkim, Uttar Pradesh, Nepal, Pakistan, Myanmar und China vor
  • Lonicera nervosa Maxim.
  • Schwarze Heckenkirsche (Lonicera nigra L.)
  • Lonicera nubium (Hand.-Mazz.) Hand.-Mazz.
  • Lonicera oblata K.S.Hao ex P.S.Hsu & H.J.Wang
  • Lonicera oiwakensis Hayata
  • Lonicera oreodoxa Harry Sm. ex Rehder
  • Lonicera pallasii Ledeb.
  • Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum L.)
  • Immergrüne Kriech-Heckenkirsche[4] (Lonicera pileata Oliv.): immergrüner Strauch
  • Lonicera pilosa (Kunth) Spreng.
  • Lonicera praeflorens Batalin
  • Lonicera prolifera (Kirchner) Booth ex Rehder
  • Lonicera prostrata Rehder
  • Lonicera pyrenaica L., kommt in Spanien und Frankreich vor:
    • subsp. majoricensis (Gand.) Browicz, kommt nur auf den Balearen vor
    • subsp. pyrenaica
  • Lonicera retusa Franch.
  • Lonicera rhytidophylla Hand.-Mazz.
  • Lonicera rupicola Hook. f. & Thomson (Syn.: Caprifolium rupicolum (J.D.Hooker & Thomson) Kuntze, Lonicera rupicola subsp. thibetica (Bureau & Franchet) Y.C.Tang, L. rupicola var. thibetica (Bureau & Franchet) Zabel, L. thibetica Bureau & Franchet. Lonicera syringantha Maxim, L. codonantha Rehder, L. rupicola f. glabrata Suessenguth, L. rupicola subsp. syringantha (Maxim.) Y.C.Tang, L. syringantha var. minor Maxim., L. syringantha var. wolfii Rehder, L. wolfii (Rehder) K.S.Hao, Lonicera minuta Batalin): Dieser meist laubabwerfende Strauch kommt in China, Bhutan, Nepal und Indien vor.
  • Lonicera ruprechtiana Regel (Syn.: Caprifolium ruprechtianum (Regel) Kuntze, Lonicera brevisepala P.S.Hsu & H.J.Wang, L. chrysantha var. subtomentosa (Ruprecht) Maxim., L. ruprechtiana var. lanceolata Skvortsov, L. ruprechtiana var. xanthocarpa Zabel, Xylosteon gibbiflorum Ruprecht & Maxim. var. subtomentosum Ruprecht): Dieser laubabwerfende Strauch kommt in Heilongjiang, Jilin, Liaoning und nördlichen Korea sowie Russland vor.
  • Lonicera saccata Rehder
  • Lonicera schneideriana Rehder
  • Lonicera semenovii Regel
  • Lonicera sempervirens L.
  • Lonicera serreana Hand.-Mazz.
  • Lonicera setifera Franch.
  • Lonicera similis Hemsl. (Syn.: Caprifolium simile (Hemsl.) Kuntze, Lonicera buchananii Lace, L. delavayi Franchet, L. macrantha var. biflora Collett & Hemsl., L. macrantha var. heterotricha P.S.Hsu & H.J.Wang, L. macranthoides Handel-Mazzetti var. heterotricha (P.S.Hsu & H.J.Wang) B.K.Zhou, L. omeiensis (P.S.Hsu & H.J.Wang) B.K.Zhou, L. similis var. delavayi (Franchet) Rehder, L. similis var. omeiensis P.S.Hsu & H.J.Wang): Sie gedeiht in Höhenlagen zwischen 400 und 1600 (bis zu 2200) Meter in China und Myanmar.
  • Lonicera spinosa Jacq. ex Walp. (Syn.: Xylosteon spinosum Decaisne, Caprifolium spinosum (Decaisne) Kuntze, Lonicera albertii Regel): Dieser laubabwerfende Strauch kommt in Xinjiang, Xizang, Afghanistan, Indien, Kaschmir, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan vor.
  • Lonicera stephanocarpa Franch.
  • Lonicera subaequalis Rehder (Syn.: Lonicera carnosifolia C.Y.Wu ex P.S.Hsu & H.J.Wang): Diese Liane gedeiht an schattigen in Bergwäldern in Höhenlagen zwischen 1500 und 2500 Meter nur in den chinesischen Provinzen Guizhou und Sichuan.
  • Lonicera subhispida Nakai
  • Lonicera sublabiata P.S.Hsu & H.J.Wang
  • Lonicera subspicata Hook. & Arn.
  • Fliederblütige Heckenkirsche (Lonicera syringantha Maxim., Syn: Lonicera rupicola subsp. syringantha (Maxim.) Zabel)
  • Lonicera szechuanica Batalin
  • Lonicera taipeiensis P.S.Hsu & H.J.Wang
  • Lonicera tangutica Maxim.
  • Tataren-Heckenkirsche (Lonicera tatarica L.)
  • Lonicera tatarinowii Maxim.
  • Lonicera tomentella Hook. f. & Thomson
  • Lonicera tragophylla Hemsl.
  • Lonicera trichogyne Rehder
  • Lonicera trichosantha Bureau & Franch.
  • Lonicera tubuliflora Rehder
  • Lonicera virgultorum W.W.Sm.
  • Lonicera webbiana Wall. ex DC.
  • Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum L.): Sie ist in Eurasien weit verbreitet.
  • Lonicera yunnanensis Franch. (Syn.: Lonicera ciliosissima C.Y.Wu ex P.S.Hsu & H.J.Wang, L. mairei H.Lév., L. yunnanensis var. linearifolia C.Y.Wu ex X.W.Li, L. yunnanensis var. tenuis Rehder.)

Nutzung

Einige Arten und Sorten werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten verwendet.

Häufig angepflanzte Arten und Hybriden sind:

  • Immergrünes Geißblatt (Lonicera acuminata)
  • Lonicera ciliosa (orangeblühende Liane)
  • Maibeere (Lonicera caerulea var. kamtschatica Sevast., Syn.: Lonicera kamtschatica (Sevast.) Pojark. )
  • Winter-Heckenkirsche (Lonicera fragrantissima): Sie ist in China beheimatet. (weißblühender, sommergrüner Strauch)
  • Lonicera ×heckrottii Osborn (kompakt wachsende Liane)
  • Heckenmyrte (Lonicera ligustrina subsp. yunnanensis (Franch.) P.S.Hsu & H.J.Wang, Syn.: Lonicera nitida E.H.Wilson)
  • Lonicera ligustrina var. pileata (Oliv.) Franchet (Syn.: Lonicera pileata Oliv.) (niedriger immergrüner Strauch)

Einige Lonicera-Arten liefern Drogen, die im Bereich der Traditionellen Chinesischen Medizin bei Leberproblemen angewandt werden.

Quellen

  •  Qiner Yang, Sven Landrein, Joanna Osborne & Renata Borosova: Caprifoliaceae. In: Flora of China Editorial Committee: Wu Zhengyi, Peter H. Raven, Hong Deyuan (Hrsg.): Flora of China. Cucurbitaceae through Valerianaceae with Annonaceae and Berberidaceae. Volume 19, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing u. a., 9. März 2011, ISBN 978-1-930723-99-3, Lonicera, S. 620 (Online-Text ist mit dem gedruckten Werk identisch, „Lonicera - Online“). (Abschnitt Beschreibung, Systematik und Verbreitung)
  •  Rubina Akhter: Caprifoliaceae. In: eFloras.org (Hrsg.): Flora of Pakistan. Lonicera (textgleich zu gedrucktem Werk online, „Lonicera - Online“).

Ergänzende Literatur zu europäischen Arten

  • Harry Garms: Pflanzen und Tiere Europas. Taschenbuchausgabe. dtv, München 1969. ISBN 3-423-03013-5
  • Werner Rothmaler: Exkursionsflora für die Gebiete der DDR und der BRD, Gefäßpflanzen. 1. Aufl., Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin 1972.
  • Kasimierz Browicz: Lonicera L.: In: Thomas Gaskell Tutin u.a.: Flora Europaea. Band 4, S.46-48. Cambridge University Press 1976. ISBN 0-521-08717-1

Einzelnachweise

  1. Eintrag bei Tropicos.
  2. ThePlantList - Bewertung welche Arten gültig sind.
  3.  Qiner Yang, Sven Landrein, Joanna Osborne & Renata Borosova: Caprifoliaceae. In: Flora of China Editorial Committee: Wu Zhengyi, Peter H. Raven, Hong Deyuan (Hrsg.): Flora of China. Cucurbitaceae through Valerianaceae with Annonaceae and Berberidaceae. Volume 19, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing u. a., 9. März 2011, ISBN 978-1-930723-99-3, Lonicera, S. 620 (Online-Text ist mit dem gedruckten Werk identisch, „Lonicera - Online“).
  4. 4,0 4,1 Deutscher Name nach  Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der Gehölze. Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 376–393.

Weblinks

 Commons: Heckenkirschen (Lonicera) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

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