Steve Jones (Biologe)

Steve Jones (2012)

Steve Jones (* 24. März 1944) ist ein britischer Genetiker. Er ist Professor für Genetik und Direktor des Instituts für Biologie (Biology Department) am University College London.

Jones wurde bekannt durch für den interessierten Laien geschriebene Büchern über Evolution, in denen er dem Leser die Erkenntnisse der Wissenschaft näherbringen will. Er setzt sich für die British Humanist Association ein und kritisiert die christlich-fundamentalistische Bewegung des Kreationismus. Für sein Engagement wurde er mit dem Irwin Prize Secularist of the Year ausgezeichnet.

Veröffentlichungen

  • The language of the genes. 1993
    • Die Botschaft der Gene. Evolution als Erblast und Chance. List, München/Leipzig 1995, ISBN 3-471-79304-6
  • In the blood. 1997
    • Gott und die Gene. Die Berichte der Bibel und die Erkenntnisse der Genetik. Hoffmann und Campe, Hamburg 1998, ISBN 3-455-11217-X
  • Almost like a whale. 1999
  • Y – the descent of men. 2002
  • Darwin’s island. 2009
    • Darwins Garten. Leben und Entdeckungen des Naturforschers Charles Darwin und die moderne Biologie. Piper, München/Zürich 2009, ISBN 978-3-492-05213-9

Weblinks

Diese Artikel könnten dir auch gefallen

Die News der letzten 7 Tage

08.04.2021
Mikrobiologie | Zytologie | Taxonomie
Cyanobakterien mögen es gesellig
Forschende vom Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH haben drei verschiedene Cyanobakterien und ihre assoziierten Mikroorganismen untersucht.
08.04.2021
Neobiota | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Invasive aquatische Arten verursachen Schäden in Milliardenhöhe
Wenn sich Pflanzen oder Tiere aufgrund menschlicher Aktivitäten in Ökosystemen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes etablieren, können sie erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen.
08.04.2021
Anthropologie | Genetik | Paläontologie
Bisher ältestes Genom moderner Menschen rekonstruiert
Team zweier Max-Planck-Institute und der Universität Tübingen datiert fossilen Schädel aus Tschechien anhand von eingekreuzten Neandertalergenen. Alter von mehr als 45.000 Jahren bestimmt.
07.04.2021
Mikrobiologie | Evolution
Auf der Suche nach dem ersten Bakterium
Wie sah der Ahnherr aller Bakterien aus, wo lebte er und wie ernährte er sich? Auf diese Fragen fand nun ein Forschungsteam Antworten.
06.04.2021
Ökologie | Paläontologie | Meeresbiologie
Tigerhai-Angriff vor 14.5 Millionen Jahren endete tödlich für steirische Seekuh
Forschende des Naturhistorischen Museums Wien identifizierten ein einzigartiges fossiles Skelett einer Seekuh.
06.04.2021
Physiologie | Paläontologie | Meeresbiologie
Hautnah: Wie Säuger das Wasser zurückeroberten
Flusspferde und Wale sind nahe Verwandte, aber ihre „aquatische“ Haut stammt nicht von einem gemeinsamen Vorfahren.
06.04.2021
Genetik | Ethologie | Insektenkunde
Ameisen reagieren auf soziale Isolation
Ameisen reagieren auf soziale Isolation ähnlich wie Menschen oder andere soziale Säugetiere.
06.04.2021
Anthropologie | Paläontologie | Video
Menschheitsgeschichte: Früher Homo sapiens im Outback Afrikas
Ein internationales Forschungsteam liefert erstmals mehr als 100.000 Jahre alte Belege für moderne Menschen in der Kalahari-Wüste im Landesinneren Afrikas.
06.04.2021
Klimawandel | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Milch von weidenden Kühen besser für das Klima als Milch von Kühen in Stallhaltung?
Weidebasierte Milchproduktion kann hohe Milchleistung mit sehr niedrigen Methanemissionen verbinden.
06.04.2021
Meeresbiologie
Effektive Beutejagd in der Tiefsee
Ein internationales Forscherteam hat untersucht, warum Delfine und Wale rekordverdächtige Tauchgänge in mehrere Kilometer Tiefe durchführen.