Tamar Mcheidse

Tamar Mcheidse (georgisch თამარ მხეიძე; * 22. Dezember 1915 in Kutaissi, Georgien; † 11. April 2007 in Tiflis) war eine georgische Arachnologin.

Leben

Tamar Mcheidse wuchs in Kutaissi auf, studierte an der Staatlichen Universität Tiflis Zoologie. Bis 1990 arbeitete sie am dortigen Institut für Zoologie als Dozentin und auch noch nach ihrer Emeritierung als Arachnologin.

Tamar Mcheidse war mit dem georgischen Limnologen Lavrosi Kutubidse verheiratet.

Leistungen

Mcheidse war die erste aus der Kaukasusregion stammende Arachnologin. Sie beschäftigte sich vorwiegend mit der Erforschung der Spinnenfauna ihres Heimatlandes Georgien und publizierte dazu über dreißig wissenschaftliche Arbeiten. Im Rahmen dieser Arbeiten beschrieb sie mehr als 40 Spinnen- und Weberknechtarten erstmals für die Wissenschaft.

Werke

Mkheidze, Tamara (1997): Die Spinnen Georgiens — Systematik, Ökologie, Zoogeografische Abhandlung. Verlag der Universität Tiflis. Tiflis, 392 S. [georgisch, mit russischer Zusammenfassung]

Weblinks


Diese Artikel könnten dir auch gefallen

Die News der letzten 7 Tage

22.10.2021
Physiologie | Toxikologie | Insektenkunde
Summ-Summ-Summ, Pestizide schwirr´n herum
Was Rapsfelder und Obstplantagen schützt, bedeutet für manche Organismen den Tod: Insektizide und Fungizide werden in der Landwirtschaft gegen Schädlinge und Pilze eingesetzt.
21.10.2021
Mikrobiologie | Genetik | Virologie
Kampf gegen Viren mit austauschbaren Verteidigungsgenen
Bakterien verändern mobile Teile ihres Erbgutes sehr schnell, um Resistenzen gegen Viren zu entwickeln.
21.10.2021
Genetik | Säugetierkunde
Endlich geklärt: Die Herkunft der heutigen Hauspferde
Pferde wurden zuerst in der pontisch-kaspischen Steppe im Nordkaukasus domestiziert, bevor sie innerhalb weniger Jahrhunderte den Rest Eurasiens eroberten.
21.10.2021
Bionik, Biotechnologie, Biophysik | Entwicklungsbiologie | Säugetierkunde
Eizellenentnahme bei einem von zwei Nördlichen Breitmaulnashörnern eingestellt
Nach einer speziellen, umfassenden ethischen Risikobewertung hat das Team nun beschlossen, das ältere der beiden verbleibenden Weibchen – die 32-jährige Najin –, als Spenderin von Eizellen (Oozyten) in den Ruhestand zu schicken.
20.10.2021
Toxikologie | Insektenkunde | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Verheerende Auswirkungen von Insektenvernichtungsmittel
Neonicotinoide beeinflussen menschliche Neurone und schädigen potentiell somit nicht nur Insektenzellen, sie sind synthetisch hergestellte Wirkstoffe, die zur Bekämpfung von Insekten eingesetzt werden.
20.10.2021
Ethologie | Neurobiologie | Säugetierkunde
Findet Rico - „den ganz besonderen Hund“
Zwei Forscherinnen sind auf der Suche nach „dem einen ganz besonderen Hund“.