Wüste

Dieser Artikel behandelt die Landschaftsform der Wüste. Für weitere Bedeutungen von Wüste siehe Wüste (Begriffsklärung).
Trockenklimate der Erde:
  • Wüstenklima
  • Savannenklima
  • Tundrenklima
  • Eisklima
  • Als Wüste bezeichnet man die vegetationslosen oder vegetationsarmen Gebiete der Erde. In Wüsten bedeckt die Vegetation weniger als 5 % der Oberfläche. Ursache für Wüsten sind entweder fehlende Wärme (Kältewüste, Eiswüste) der subpolaren und subnivalen Regionen, Überweidung oder Wassermangel (Trockenwüste, Hitzewüste). Wüsten zählen zur Anökumene.

    Wüstenarten

    Trockenwüsten

    Sandwüste in Marokko
    Sanddünen in der Wüste Sinai
    Sandwüste in der Sahara Libyens
    Steinwüste in Ladakh
    Salzwüste Salar de Uyuni
    Halbwüste bei Wadi Rum, Jordanien
    Antarktische Eiswüste
    Isländisches Hochland
    Die Kalahari in Namibia

    Trockenwüsten verhindern durch ihren Wassermangel das pflanzliche Wachstum. Die Böden der Trockenwüsten zählen zu den Aridisolen. An den Wendekreisen bei 23,5° existieren Wendekreiswüsten wie die Sahara, weil die dort häufig auftretenden Hochdruckgebiete die Wolken auflösen und es deshalb keinen Niederschlag geben kann.

    Die Hochdruckgebiete kommen durch die innertropische Konvergenzzone, kurz ITC, zustande. Durch die starke Sonneneinstrahlung über einen großen Winkel (maximal 90°) wird in der Äquatorregion die Erde besonders stark erwärmt. Ebenso verdunstet viel Wasser. Da es in der Tropopause eine Inversionsschicht gibt, können die Luftmassen nicht weiter aufsteigen. Sie werden nach Norden und Süden abgelenkt. Durch die Kondensation des Wasserdampfes beginnt es zu regnen. In der Wendekreisregion beginnt die abgekühlte Luft, in der keine Feuchtigkeit mehr enthalten ist, abzusinken. Absteigende Luftmassen bewirken stets eine Auflösung der Wolken. In Bodennähe strömt die Luft wieder in die Äquatorregion zurück. Durch die Coriolisablenkung entstehen die Passatwinde.

    Geomorphologische Einteilung der Wüsten

    •   Sandwüste
    Erg, in der Westsahara und in der Libyschen Wüste auch Edeyen. Eine Sandwüste ist eine Wüste mit einer Oberfläche, die überwiegend aus Quarzsand besteht, der durch die Bodenerosion einer Kieswüste entstand, oder aus anderen Regionen eingeweht wurde. Die Lebensbedingungen in den Sandwüsten sind härter als in anderen. Es gibt sie mit und ohne Dünen, die relativ stabil und in ihrem unteren Teil verfestigt sein können wie im südlichen Sandmeer und dort sog. Gassis bilden oder wie im nördlichen Sandmeer Ägyptens etwa um Farafra als Wanderdünen vorkommen in Gestalt von (je nach vorherrschender Windrichtung) Quer-, Längs-, Stern-, oder Sicheldünen. Die höchsten Sanddünen findet man in Algerien, die längste ist der Abu Muharek mit ca. 600 km. Gut befahrbar, wenn verfestigte Sandebenen, sonst mit dem Wagen nur mühsam passierbar. Die weltweit größte Sandwüste ist die Rub al-Chali in Arabien.
    •   Stein- oder Felswüste
    Hammada. Die Oberfläche dieses Wüstentyps ist übersät mit dicht blockigem, kantigem Schutt- oder Felsmaterial, angesammelt als Ergebnis der physikalischen Verwitterung und der Auswehung des Feinmaterials. Meist sind es mit Geröll bedeckte Hochflächen. Mit dem Auto kaum passierbar, außer auf alten Karawanenstraßen, die man gewöhnlich wie in anderen Wüstenformen an den Alamat erkennt (kleine Steinpyramiden als Wegzeichen) sowie an den Kamelgerippen, die sie säumen. Auf der Oberfläche der Gesteine findet sich vermehrt Wüstenlack.
    •   Kieswüste
    Lediglich in der Westsahara heißen sie Reg, in der Zentralsahara nennt man sie Serir. Kieswüsten entstehen nach Erosion von Stein- oder Felswüsten (Akkumulation von gröberen Korngrößen durch Ausblasung der feineren Korngrößen) oder durch die Ablagerung von Kies im Vorfeld von Gletschern. Eine weitere Ursache ist ein physikalischer Effekt, den man auch bei gefrier­getrocknetem Kaffee findet, wo sich, wenn man den Behälter lange genug schüttelt, an der Oberfläche immer größere Partikel ansammeln, da die kleineren viel leichter nach unten rutschen, nur dass dieser Vorgang in der Wüste, wo Feuchtigkeit, Wind und die Temperaturunterschiede für die Bewegung der Sandkörner sorgen, bedeutend langsamer abläuft. Wagenspuren halten sich hier besonders lange. Gut passierbar.
    •   Salzwüste
    Schott nennt man sie in Algerien und Tunesien, Sebkha in der zentralen und Ostsahara, in Libyen Grara. Salzwüsten entstehen meist in ariden, abflusslosen Sedimentbecken durch starke Verdunstung. Sehr viele Wüsten des Typs liegen im Iran und Zentralasien. Sie sind schwer passierbar und wegen der Tümpel und Sumpffelder unter der Salzkruste möglichst zu meiden. Das Salz dieser Schotts repräsentiert allerdings nicht die Überreste eines alten Meeres – die Tethys (Ozean) gibt es schon seit 66 Millionen Jahren nicht mehr –, sondern es entstammt den Auswaschungen von aus umgebenden Bergländern herunter­geschwemmten Ablagerungen, die oft reichlich Salz enthalten, wobei es sich in abflusslosen Senken wie z. B. der Qattara-Senke naturgemäß ansammelte und dicke, stark salzangereicherte Ton- und Lehmflächen entstehen ließ, sog. Salztonebenen bzw. Alkaliflats. Nach Niederschlägen wandelten diese sich zu Salzseen oder Salzsümpfen, die aus einem schlammigen Gemisch aus Ton, Salz und Sand bestehen. Die Namen des parallel zur Straße Kairo – Alexandria verlaufenden nordägyptischen Wadi El-Natrun, des libyschen Ortes El Atrun auf der Cyrenaika und der nordwestsudanesischen Oase El-Atrun sind Zeichen dieser Situation.
    Kältewüsten sind in polaren Gebieten und im Hochgebirge zu finden, deren extrem niedrige Temperaturen die Ausbreitung von Vegetation verhindern. Obwohl der Boden von Eis bedeckt ist, bleibt die Luft temperatur­bedingt sehr trocken und es fehlt oft an Niederschlägen. Viele Gebiete in der Antarktis sind fast völlig niederschlagslos. Das Wright Valley als Teil der Ross-Wüste in der Antarktis gilt als trockenstes Gebiet der Erde.

    Klimatische Entstehungsweise

    •   Relief-, Binnen- oder Regenschattenwüste
    Im Inneren der Kontinente, hinter hohen Gebirgsketten oder in Beckenlagen. In solchen Regionen fällt nur geringer Niederschlag, weil sie sich zu meeresfern oder im Regenschatten von Randgebirgen befinden. Die feuchten Luftmassen sind vor den Gebirgen zum Aufsteigen gezwungen. Oben auf der Gebirgskette ist die Luft kühler, und kann daher weniger Wasser speichern: die feuchten, kalten Luftmassen sind dazu gezwungen sich abzuregnen. Auf der anderen Seite der Gebirgskette erwärmt sich die Luft insgesamt, aufgrund der feuchtadia­batischen Abkühlung und der trockenadiabatischen Erwärmung und die warmen, trockenen Luftmassen sinken. Binnenwüsten befinden sich südlich der südlichen oder nördlich der nördlichen Wendekreise. Wo sie sanken, bilden sich aufgrund der Wärme und Trockenheit die Relief- oder Binnenwüsten. Am berühmtesten sind die Wüste Gobi, die Takla Makan und der Great Basin und als Regenschattenwüste an windabgewandten Abhängen (d. h. im Lee, dem Regenschatten) von Gebirgen, die Wüste Juda.
    Liegt bei einer geographischen Breite bis zu etwa 30° beidseits des Erdäquators. Sowohl auf der nördlichen als auch auf der südlichen Halbkugel werden die Luftmassen vom Urpassat kommend gezwungen abzusteigen. Das erwärmt sie zunehmend, wodurch die relative Luftfeuchtigkeit abnimmt und trockene, wolkenlose Klima­verhältnisse aufkommen. Beispiele sind die größten Teile der Sahara und die Kalahari.
    Ist eine besondere Form der Passatwüste. Passate und spezielle Meeresströmungen verstärken sie. Das kalte aufsteigende Wasser des Meeres kühlt die über ihr lagernden Luftmassen ab. Die in diesen Luftmassen enthaltene Luftfeuchtigkeit kondensiert, die relative Luftfeuchtigkeit steigt also und es bilden sich Wolken. Die gebildeten Wolken haben allerdings so viel an Temperatur verloren, sodass sie nicht mehr aufsteigen können es entsteht eine stabile Schichtung und daher Nebel, kommen diese Luftmassen nun in die Wüste so werden sie erhitzt und verlieren stark an relativer Luftfeuchtigkeit, die Wolken lösen sich auf.„So nah am Wasser und doch so arm an Wasser“, hatte der berühmte Forscher Alexander von Humboldt einmal die Küstenwüste der Atacama beschrieben. Die bekanntesten küstennahen Wüsten sind die Atacama, die Namib und die Nullarbor-Wüste. Auch meeresnahe Teile der Sahara stehen unter dem Einfluss kühler Meeresströme. Nebelwüsten finden sich in den Subtropen vor allem an kontinentalen Westküsten.

    Zusätzliche Wüstentypen durch die Definition vegetationsarm

    Halbwüsten

    Die Halbwüste stellt eine Landschaftszone dar, die geringfügig feuchter als die echte Wüste, aber immer noch trockener als die Dornsavanne ist. Sie befindet sich meist am Rand (in der Übergangszone) einer solchen „Vollwüste“ – siehe auch Sahelzone.

    Edaphische Wüsten

    In edaphischen (bodenbedingten) Wüsten werden zugeführte Niederschläge im stark wasser­durch­lässigen Boden sehr schnell abgeführt. Wasser kann sich nicht oder nur sehr schlecht im Boden speichern, es fehlt für pflanzliches Wachstum. So bilden die riesigen Schotterflure im Isländischen Hochland trotz erheblicher Niederschlags- und Schmelzwassermengen eine Wüstenlandschaft.

    Windwüsten

    Windwüsten findet man auf subantarktischen Inseln im Südatlantik, südlich des 50. Breitengrades südlicher Breite. In diesem Gebiet ständiger Weststürme, die das ganze Jahr über Nieselregen und Nebel begleiten, können mangels Windschutz keine Bäume gedeihen. Man trifft lediglich Moose, Farne und Flechten an.

    Ökologie

    Das Überleben in Wüstengebieten, mit ihren von Wassermangel geprägten besonderen Umweltbedingungen, zwingt Pflanzen und Tiere, aber auch den Menschen zu jeweils ganz spezifischen Anpassungen. Regenschauer sind selten, doch wenn es einmal regnet, dann meist sehr heftig. Danach blüht die Wüste auf: Es wachsen farbenprächtige Wüstenpflanzen, die aber wegen des fehlenden Wassers einen kurzen Lebenszyklus haben. Dennoch gewährleisten u. a. auch diese kurzen Vegetationsperioden ein häufig erstaunlich reiches Tierleben.

    Flora und Vegetation

    Wüsten sind durch Vegetationsarmut oder gar Vegetationslosigkeit gekennzeichnet, nur etwa ein Viertel aller Wüstenflächen sind überhaupt bewachsen. Die vorhandene Vegetation (Xerophyten, Halophyten) wird durch an Trockenheit oder verstärkte Salzverträglichkeit angepasste Sträucher, Gräser und bestimmte tiefwurzelnde Bäume (z. B. Akazien in der Kalahari) bestimmt. Sie unterscheiden sich in wassersparenden, wasserspeichernden, unterirdisch überdauernden Pflanzen und in Pflanzen mit kurzer Vegetationszeit. So ist zum Beispiel in der Nebelzone der Namib-Wüste der Strauch Arthraerua leubnitziae (ein Fuchsschwanz­gewächs) als häufigster Vertreter der ständigen Vegetation heimisch, er kann die hohe Luftfeuchtigkeit der Nebelschwaden nutzen. Pflanzen wie dieser gelingt es auch während der extremen und lange anhaltenden Dürreperioden (am Beispiel der Arthraerua leubnitziae mehrere Tausend Jahre) ihren Wasserhaushalt aufrechtzuerhalten.

    Fauna

    In vielen Wüsten der Welt sind trotz der vermeintlich lebensfeindlichen Bedingungen zahlreiche Tierarten anzutreffen. So sind zum Beispiel in der Gobi neben anderen Großtieren die Kropfgazelle und der Steppeniltis heimisch, zuweilen findet man auch Schneeleoparden und Wölfe. Noch wesentlich zahlreicher als Säugetiere sind in den ariden Gebieten Reptilien und vor allem die außerordentlich anpassungsfähigen Gliederfüßer (z. B. Insekten und Skorpione) anzutreffen.

    Gerade die in heißen Sandwüsten lebenden Tiere weisen häufig sehr augenfällige Anpassungen an die hohen Oberflächen­temperaturen des Sandes auf: so haben Insekten, die tagsüber auf dem Sand laufen, meist außergewöhnlich lange Stelzbeine, da die Temperatur schon wenige Zentimeter über dem Sand deutlich abnimmt. Hierdurch und durch eine schnelle Fortbewegung, sind die Tiere in der Lage, sich vor tödlicher Überhitzung zu schützen. Auch die langen Beine der Kamele könnten sich als Schutz vor der Abstrahlungshitze entwickelt haben.

    Mikrobielles Leben

    Unabhängig von Klima, Temperatur und Breitengrad gibt es in trockenen Wüsten einen enormen Reichtum an unterschiedlichen Bakterienarten. Entscheidend für das Gedeihen dieser Mikroorganismen ist der pH-Wert (Säuregrad) des Bodens: so bieten Böden mit neutralem pH-Wert, wie sie in trockenen Wüsten und Wäldern vorkommen, den Bakterien optimale Lebensbedingungen. Dagegen findet man erstaunlicherweise in sauren Böden, wie z. B. denen der südamerikanischen Regenwälder, nur sehr wenige Bakterien.[1]

    Kulturgeschichte

    In kulturhistorischer Hinsicht spielte die Wüste seit der Antike eine wichtige Rolle in der europäischen Historiographie und Literatur. Einerseits symbolisierte die Wüste seit Herodot das Fremde und Andersartige, das sich dem europäischen Zugriff entzog. Andererseits bot die Wüste aber auch Rückzugsmöglichkeiten. Insbesondere durch die Bibel (Auszug aus Ägypten der Israeliten, Versuchungen Christi) und die spätere hagiographische Literatur (Eremiten) wurde ein Bild der Wüste nach Europa transportiert, das im Kern bis heute fortwirkt. Durch die Domestizierung des Dromedars gelang es dem Menschen, tiefer in die großen Wüsten vorzudringen oder sie zu durchqueren. Dadurch konnte die Wüste zum Lebensraum des Menschen werden.

    Verwüstung

    Das Entstehen neuer und die Ausbreitung bestehender Wüsten ist meist vom Menschen verursacht (Desertifikation). Dazu zählen Überweidung, unangepasster Ackerbau und Entwaldung. Natürliche Ursachen für Verwüstung sind Dürreperioden, Ausbreiten von Sanddünen oder Ausfransen von Wüstenrändern. Verwüstung wird durch Ausblasung (Wind), Abschwemmung (Wasser), Versalzung und Skelettierung gefördert.

    Die UN-Organisation UNCCD kämpft gegen die weitere Ausbreitung der Wüsten. Das Jahr 2006 wurde zum Internationalen Jahr der Wüsten und Wüstenbildung erklärt.

    Die größten Wüsten

    Nr. Fläche (km²) Name Kontinent
    1. 13.200.000 Antarktis Antarktika
    2. 8.700.000 Sahara Afrika
    3. 2.160.000 Grönland Nordamerika
    4. 1.560.000 Australische Wüsten Australien
    5. 1.300.000 Arabische Wüsten Asien
    6. 1.040.000 Gobi Asien
    7. 900.000 Kalahari Afrika
    8. 330.000 Takla Makan Asien
    9. 320.000 Sonora Nordamerika
    10. 273.000 Karakum Asien
    11. 273.000 Tharr und Cholistan Asien

    Alle Wüsten der Erde zusammengenommen bedecken etwa ein Fünftel der gesamten Landfläche der Erde, das sind fast 30 Millionen Quadratkilometer. Werden auch die Halbwüsten mit hinzugerechnet, so ergibt sich etwa ein Drittel der Landfläche, also etwas weniger als 50 Millionen Quadratkilometer. Insgesamt bedecken sie knapp 10 % der gesamten Erdoberfläche.

    Tägliche Temperaturschwankung in Wüsten

    Trockenwüsten unterliegen starken Temperaturschwankungen. Tagsüber erhitzt sich der Boden aufgrund der schlechten Wärmeleitung des quarzhaltigen und luftdurchsetzten Wüstenbodens nur oberflächlich. Zudem kann dieser im Vergleich zu feuchten Böden nur wenig Wärmeenergie speichern (Wasser kann etwa sechsmal soviel Energie speichern wie Sand). Durch die geringe Wolkenbildung dringt tagsüber Wärmestrahlung zwar ungedämpft zu Boden und erhitzt diesen sehr stark (bis zu etwa 70 °C), allerdings strahlt nachts Wärme wieder ungehindert ins Weltall ab (Wolken wirken als Isolierungsschicht, sowohl vom Weltall zur Erde als auch umgekehrt). Das führt zu Temperaturunterschieden von 50 K und mehr.

    Dieser Effekt ermöglicht auch in den trockensten Wüsten ein bescheidenes Leben. Wegen der starken Abkühlung wird ein bodennaher Taupunkt erreicht. Pflanzen und andere Lebewesen können dann von den gebildeten Tautropfen leben.

    Aufgrund der starken Temperaturschwankungen wird die physikalische Verwitterung in der Wüste enorm gefördert. Die chemische Verwitterung erfolgt hingegen wegen des Wassermangels nur sehr langsam (vgl. Wüstenlack).

    Literatur

    •  Uwe Lindemann: Die Wüste. Terra incognita – Erlebnis – Symbol. Eine Genealogie der abendländischen Wüstenvorstellungen in der Literatur von der Antike bis zur Gegenwart. Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-1006-X.
    •  Michael Martin (Fotograf): Die Wüsten der Erde. Frederking & Thaler, München 2004, ISBN 3-8940-5435-2 (Dieses Buch bietet einen Überblick über sämtliche Wüsten der Erde).
    •  Dieter Jäkel: Dünenwüsten und Löss in China. In: Naturwissenschaftliche Rundschau. Bd. 59, Nr. 11, 2006, ISSN 0028-1050, S. 594–601.
    •  Bursche, Detlef: Landschaftsformen der Erde. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005.
    •  Hornetz, Berthold: Savannen-, Steppen- und Wüstenzonen. Westermann, Braunschweig 2003.
    •  Mensching, Horst: Physische Geographie der Trockengebiete. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1982.
    •  Thomas, David: Arid zone geomorphology. Wiley, Chichester 1997.

    Filme

    • planet erde. Wüstenwelten. Großbritannien, Dokumentation, 45 Min. Ein Film von Alastair Fothergill, Produktion: BBC[2]

    Weblinks

     Commons: Wüste – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
    Vorlage:Commonscat/WikiData/Difference
     Wikiquote: Wüste – Zitate
    Wiktionary Wiktionary: Wüste – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
     Wikisource: Wüste – Quellen und Volltexte
    • Mineralienatlas:Wüste

    Einzelnachweise

    1. Anna-Lena Gehrmann: Forscher entdecken reiches Bakterienleben im als karg geltenden Wüstenboden. In: ddp/wissenschaft.de. 10. Januar 2006, abgerufen am 18. April 2007.
    2. planet erde: Inhaltsangabe der ARD

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    Evolution der Hirsche: Regelmäßiger Geweihzyklus ist älter als bisher gedacht
    Eine neue Studie gibt Einblick in die frühe Evolution des Geweihzyklus bei Hirschen (Cervidae).
    16.12.2020
    Meeresbiologie
    Neue Einblicke in die Welt des Gelatine-Planktons
    Über das Leben von Quallen und anderen Vertretern des gelatinösen Planktons im offenen Ozean ist wenig bekannt.
    15.12.2020
    Biochemie | Meeresbiologie
    Medizin aus dem Meer
    Senckenberg-Wissenschaftlerin Julia Sigwart hat gemeinsam mit einem internationalen Team Vorschläge formuliert, um das Potential mariner Naturstoffe für die Produktion von medizinischen Wirkstoffen besser nutzen zu können.
    15.12.2020
    Botanik | Ökologie
    Mehr Aufmerksamkeit für bedrohte Hartholz-Auenwälder!
    Hartholz-Auenwälder sind heute extrem selten geworden und vom Aussterben bedroht.
    15.12.2020
    Botanik | Physiologie
    Der Drucksensor der Venusfliegenfalle
    Das Display eines Smartphones reagiert auf Fingerdruck. Die fleischfressende Venusfliegenfalle dagegen bemerkt sogar, wenn ein Leichtgewicht wie eine Fliege auf ihr landet. Spezielle Gene machen das möglich.