Was ist Moringa?

Moringa ist eine Vitaminbombe

Baum der Unsterblichkeit, Baum des Lebens, Meerrettichbaum – für Moringa olifeira gibt es viele Namen, die der Baum seinen Eigenschaften zu verdanken hat. Widerstandsfähig und bei stärkster Dürre wachsend, mit einem außerordentlich hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen, verdient sich die Pflanze ihren Namen redlich. Hierzulande ist Moringa als Baum nur eine Randnotiz. In der Wohlstandsgesellschaft mit mitteleuropäischen Klimabedingungen erlangt dafür das aus der Pflanze gewonnene Supplement Aufmerksamkeit. Es gilt als Superfood.

Eigenschaften des Supplements

Weil die Pflanze den Weg in die Ladenregale nicht findet, gibt es ersatzweise Supplemente. Premium-Supplemente wie das Bio Moringa von yoyosan haben rein gar nichts mit der gebrandmarkten Chemie-Industrie zu tun, sondern werden wie die Pflanze selbst zum Superfood gezählt. Sie sorgen dafür, dass die Pflanze preislich erschwinglich wird und in hohen Mengen lagerbar ist. Eine langfristige Lagerung wie mit dem Supplement wäre bei der natürlichen Pflanze nicht möglich, weil sie innerhalb weniger Tage nicht mehr genießbar wäre.


Moringa Darreichungsform Pulver
Moringa ist eine Vitaminbombe und enthält beachtlich viele Inhaltsstoffe, die gesundheitlich vorteilhaft sind.

Moringa ist als Supplement in mehreren Formen erhältlich:

  • Kapseln
  • Pulver
  • Öl

Diese marktgängigen Formen erlauben jedem Anwender einen flexiblen Einsatz. Bei den Kapseln steht nicht der Geschmack im Vordergrund. Das Ziel ist es, sich die Vielfalt an Nährstoffen, die Moringa bietet, nicht entgehen zu lassen. Pulver lässt sich etwas flexibler einsetzen, wobei auch hier nicht der Geschmack im Vordergrund steht. Anders ist es beim Öl und, falls man diese denn vorrätig haben sollte, den Blättern der Pflanze. Diese sind zur Veränderung des Geschmacks von Gerichten einsetzbar. Sie hinterlassen eine dezente Note von Bitterkeit und Schärfe.

Der Grund, weswegen Moringa in europäischen Breitengraden an Bekanntheit gewinnt, ist nicht der Geschmack. Das Supplement und die Pflanze überzeugen durch einen besonders hohen Nährstoffgehalt. Wie ein detaillierter Blick auf die Inhaltsstoffe von Moringa zeigt, ist die Pflanze nicht nur eine der vitaminreichsten der Welt, sondern beinhaltet auch viele andere für den Körper gesunde Nährstoffe:

  • 7 Vitamine: A, B1, B2, B3, C, E und K
  • Mineralstoffe: Eisen, Kalzium, Kalium
  • sämtliche Typen von Fettsäuren
  • alle essenziellen Aminosäuren

Die Vitamine A, C und E wirken antioxidativ. Sie verhindern schädigende Prozesse im Organismus des Menschen, die durch freie Radikale verursacht werden. Diese Wirkung ist im Vorgehen gegen Krebs und zur Verzögerung des Alterungsprozesses hilfreich. Wohl unter anderem deswegen wird Moringa olifeira auch mit der Krebsforschung in Verbindung gebracht. Ferner ist Vitamin A für die Augenfunktion von Bedeutung. Vitamin C dürfte bestens von der „Seemannskrankheit“ Skorbut bekannt sein, die beim Mangel des Vitamins auftritt. Es ist für das Immunsystem unverzichtbar.


Moringa Blätter
Der Nährstoffgehalt von Moringa besticht mit Vitaminen, Aminosäuren und weiteren Inhaltsstoffen, sodass sich die Frage nach der Zuordnung zu Superfoods gar nicht stellt.

Während die B-Vitamine als Leistungsbooster für Geist und Körper dienen, ist das Vitamin K als siebtes und letztes Vitamin in der Moringa für eine funktionierende Blutgerinnung wichtig. Bei einem Mangel an Vitamin K sind Störungen der Blutgerinnung wahrscheinlich, die bei starken Verletzungen zu einem deutlich höheren Blutverlust führen und die Situation verschlimmern können.

Allein in Bezug auf die enthaltenen Vitamine wird der Mehrwert der Einnahme von Moringa deutlich. Bei Einbezug der ebenfalls vorhandenen Mineralstoffe Eisen, Kalzium und Kalium machen sich weitere positive Eigenschaften der Moringa-Pflanze bemerkbar. Eisen ist für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich, Kalzium bildet und stärkt Hartgewebe wie Knochen und Zähne, Kalium spielt eine Schlüsselrolle im Austausch von Stoffen im Blut.

Die Fettsäuren sind Energielieferanten und für ein funktionierendes Herz-/Kreislaufsystem unverzichtbar. Aminosäuren sind Bestandteile von Eiweißen. Eiweiß ist ein Baustoff für den Körper; ob bei Muskel-, Knochen- oder sonstiger Masse. Es kann aber nur verwertet werden, wenn alle essenziellen Aminosäuren in der Eiweißquelle vorhanden sind. Dieses Kriterium ist bei der Moringa-Pflanze erfüllt. Die Bezeichnung Superfood für die Pflanze und daraus geschaffene Supplemente ist also mehr als angemessen.

Qualität steht bei Supplementen im Vordergrund

Wer ein Moringa-Produkt kauft, sollte auf dessen Qualität achten, damit er das erhoffte Superfood erhält. Einige Anbieter produzieren Supplemente mit minderwertigen Inhaltsstoffen und verkaufen diese zum Teil überteuert. So verwundert es kaum, dass kritische Stimmen zu den Exoten unter den Superfoods auftauchen und als Alternative das regionale Superfood nahegelegt wird.

Die Exoten haben aber – so viel muss zugegeben werden – gegenüber dem regionalen Superfood teilweise deutliche Vorzüge in Sachen Nährstoffgehalt. Das Ziel sollte also nicht sein, die Exoten wie Moringa, Goji und Co. auszulassen. Stattdessen sollte die Wahl auf qualitativ hochwertige exotische Superfoods fallen, um dem eigenen Körper das Beste vom Besten zu geben.

Qualität zeichnet sich an folgenden Merkmalen ab:

  • Inhaltsstoffe aus kontrolliertem Anbau
  • vorzugsweise vegan
  • Herstellung nur aus Blättern
  • geprüfte Markenqualität (am besten Europa)
  • im Vergleich mit anderen Produkten hoher Nährstoffgehalt

In diesem Sinne muss das beste Produkt nicht immer das teuerste sein. Tatsächlich sind es die minderwertigen Anbieter, die häufig überteuerte Preise ausrufen und mehr Bemühungen ins Marketing als in gewissenhafte Produkte stecken.

Superfoods im Trend: Das Angebot ist groß

Das Angebot an Superfoods ist groß, weil exotische Superfoods den breiten Massen zugänglicher werden und das Interesse daran steigt. Die Menschen sind immer besser über gesunde Ernährung aufgeklärt und wollen die Defizite in der täglichen Ernährung ausgleichen. Denn nur über die Speisen und Getränke seinen Vitalstoffbedarf zu decken, ist eine schwierige Herausforderung. Dies Tag für Tag zu machen, gleicht fast schon einer Utopie.

Eines der populärsten Superfoods ist auch die Goji-Beere vom Gemeinen Bocksdorn, einem Strauch mit möglichem Ursprung in China. Andere Superfoods sind bereits aus der Früchteabteilung im Supermarkt bekannt. Ein Beispiel hierfür ist die Avocado, die zum Obst zählt, aber einen geringen Zuckergehalt hat und sich dafür aus wertvollen Fettsäuren und zahlreichen Mikronährstoffen zusammensetzt. Wo es schon angesprochen wurde: Auch ein Blick auf die regionalen Superfoods macht sich bezahlt. Bekannt dürfte durch Geschichten über einen gewissen Seemann der Spinat sein. Weiter sind Blaubeeren, diverse Samen und Nüsse, Kohlsorten und Blattsalate für die Gesundheit vorteilhaft.


Das könnte dich auch interessieren