Grafton Elliot Smith

Datei:Piltdownpainting.jpg
Grafton Elliot Smith (dritter von links) mit Forscherkollegen und Fragmenten des sogenannten Piltdown-Menschen (um 1910)

Grafton Elliot Smith (* 15. August 1871 in Grafton, New South Wales; † 1. Januar 1937 in London) war ein australischer Anatom, Anthropologe und Ägyptologe.

Smith war von 1900 bis 1909 Professor für Anatomie in Kairo, 1909 bis 1919 Professor für Anatomie an der Universität Manchester und von 1919 bis 1937 am University College London.

Er vertrat zusammen mit William James Perry (1887–1949) einen heliozentrischen Diffusionismus, der das alte Ägypten als Wiege der menschlichen Kultur identifizierte.

1912 wurde ihm die Royal Medal der Royal Society verliehen.

Schriften

  • The Natural Subdivision of the Cerebral Hemisphere. 1901.
  • The Primary Subdivisions of the Mammalian Cerebellum. 1902.
  • The Ancient Egyptians and the origin of Civilization. London/New York, Harper & Brother 1911.
  • Catalogue of the Royal Mummies in the Museum of Cairo. Kairo 1912.
  • On the Significance of the geographical distribution of Mummification - a study of the migrations of peoples and the spread of certain customs and beliefs. 1916.
  • The Evolution of the Dragon. 1919.
  • Tutankhamen and the Discovery of his Tomb .1923.
  • Evolution of Man: Essays. 1924, 2. Auflage 1927.
  • Human History. 1930.
  • The Diffusion of Culture. London, Watts 1933.

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