Ingo Kowarik

Ingo Kowarik (* 1955) ist Professor für Ökosystemkunde/Pflanzenökologie an der TU Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Stadtökologie und invasive Lebensformen (Neobiota), zu denen er zahlreiche Untersuchungen und Beiträge veröffentlichte.

Leben

Kowarik hat seine akademische Laufbahn mit einem Diplom in Landschaftsplanung an der TU Berlin begonnen, an der er anschließend von 1982 bis 1992 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ökologie angestellt war. Von 1992 bis 1999 hatte er eine Professor für Angewandte Pflanzenökologie/Arten- und Biotopschutz an der Universität Hannover inne und ist seit 1999 an der TU Berlin Professor für Ökosystemkunde/Pflanzenökologie.

Sein Forschungsschwerpunkt, den er schon in seiner Promotion (1988) „Zum menschlichen Einfluß auf Flora und Vegetation“ behandelte, sind die anthropogenen Auswirkungen auf die Vegetation und insbesondere die Charakteristik der Stadtvegetation. Hinsichtlich dieser anthropogenen Prägung unterscheidet er vier Arten von Natur: 1. Reste ursprünglicher Naturlandschaft; 2. Bestände landwirtschaftlicher Kulturlandschaft; 3. symbolische Natur gärtnerischer Anlagen; 4. urban-industrielle Natur.

Kowarik ist Herausgeber der Schriftenreihe „Neobiota“ (Berlin).

Veröffentlichungen

  • Ingo Kowarik: Zum menschlichen Einfluß auf Flora und Vegetation. Landschaftsentwicklung und Umweltforschung, Bd. 56, Berlin 1988, ISBN 3-7983-1255-9
  • Ingo Kowarik: Biologische Invasionen. Neophyten und Neozoen in Mitteleuropa. Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3924-3
  • Ingo Kowarik et al. (Hrsg.): Naturschutz und Denkmalpflege. Wege zu einem Dialog im Garten. vdf Hochschulverlag, Zürich 1998, ISBN 3-7281-2318-8
  • Ingo Kowarik & Stefan Körner (Hrsg.): Wild Urban Woodlands. New perspectives for Urban Forestry. Springer, Berlin/Heidelberg 2005, ISBN 3-540-23912-X

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