MHC-Restriktion


Die MHC-Restriktion beschreibt, dass Antigene von T-Lymphozyten nur dann erkannt werden können, wenn sie zuvor aufbereitet und auf spezifischen körpereigenen Rezeptoren, den vom Haupthistokompatibilitätskomplex (MHC) codierten Klasse-I- und Klasse-II-Proteinkomplexen, auf der Zelloberfläche präsentiert werden.

Die MHC-Restriktion ist ein Begriff aus der Immunologie, der 1974 in zwei wegweisenden Arbeiten von Rolf Zinkernagel und Peter Doherty eingeführt wurde.[1][2] Für ihre Verdienste in der medizinischen Forschung erhielten beide im Jahr 1996 den Nobelpreis für Medizin.

Einzelnachweise

  1. Zinkernagel, R.M. & Doherty, P.C. (1974): Restriction of in vitro T cell-mediated cytotoxicity in lymphocytic choriomeningitis within a syngenic and semiallogeneic system. In: Nature. Bd. 248, S. 701-702. PMID 4133807
  2. Zinkernagel, R.M. & Doherty, P.C. (1974): Immunological surveillance against altered self components by sensitised T lymphocytes in lymphocytic choriomeningitis. In: Nature. Bd. 251, S. 547-548. PMID 4547543

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