Zweifarbiger Buschklee
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Zweifarbiger Buschklee | ||||||||||||
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Zweifarbiger Buschklee (Lespedeza bicolor) | ||||||||||||
Systematik | ||||||||||||
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Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
Lespedeza bicolor | ||||||||||||
Turcz. |
Der Zweifarbige Buschklee (Lespedeza bicolor) ist eine Pflanzenart in der Gattung Buschklee (Lespedeza). Er ist in Ostasien heimisch und wird gelegentlich als Ziergehölz verwendet.
Beschreibung
Die Pflanze ist ein aufrecht wachsender Strauch, der ein bis drei Meter hoch wird. Die Zweige sind leicht behaart. Die Blätter sind dreiteilig, das mittlere Blättchen wird 1,5 bis 6 cm lang und 1 bis 3,5 cm breit. Die Unterseite der Blätter ist hellgrün und behaart. [1]
Die purpurnen Blüten erscheinen von Juli bis September in langen, achselständigen, überhängenden Rispen. Der Kelch ist 0,5 cm lang, die freien Zipefel sind kurz. Die Blütenblätter erreichen 1 cm Länge, sie sind purpurn oder selten weiß gefärbt. Die einsamige, behaarte Hülse wird 1 × 0,5 cm groß und ist asymmetrisch umgekehrt-eiförmig. [1]
Verbreitung
Der Zweifarbige Buschklee ist in China weit verbreitet, außerdem im angrenzenden Russland, in Japan, Korea und eventuell in der Mongolei. Er wächst an Waldrändern und in Gebüschen in Höhenlagen von 100 bis 1000 Meter. [1]
Verwendung
Der Zweifarbige Buschklee wird angepflanzt, um Erosion zu verhindern. Aus den Samen kann Öl gewonnen werden, die Zweige werden für Flechtarbeiten genutzt, aus den Blättern wird Tee gekocht. [1] Die Pflanze wird in Mitteleuropa in Parks und Gärten gelegentlich als Zierstrauch kultiviert.[2]
Systematik
Thunbergs Buschklee gehört zur Gattung Buschklee (Lespedeza) in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabacea). Die Art wurde vom russischen Botaniker Nikolai Stepanowitsch Turtschaninow (1796–1863) beschrieben.
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Puhua Huang, Hiroyoshi Ohashi, Tomoyuki Nemoto: Lespedeza. In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Band 10. Missouri Botanical Garden Press, St. Louis 1994+, S. 306 (eFloras.org).
- ↑ Andreas Bärtels: Enzyklopädie der Gartengehölze. Ulmer Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3198-6, S. 379