BLIS (Medizin)

BLIS (engl. bacteriocin like inhibitory substances) sind kleine Proteinogene Toxine (Eiweißmoleküle) mit antibiotischen Eigenschaften, die ähnlich hemmend wirken, wie die von einigen Bakterienarten (wie den sogenannten „guten“ Streptokokken Salivarius K12) produzierten.

Sie können im Rahmen einer bacterial replacement therapy nützlich gegen einige Streptokokkenarten sein, indem sie einen Beitrag zur Verhinderung von Karies und Parodontitis leisten. Ebenso können sie nützlich zum Aufbau der Darmflora nach Antibiotika- oder Antimykotikabehandlung sein.

Siehe auch: Bacteriocin

Literatur

  • JP Burton, CN Chilcott, JR Tagg: The rationale and potential for the reduction of oral malodour using Streptococcus salivarius probiotics; Oral Diseases (2005) II (Suppl. I), 29-31. Mini Review:
  • JP Burton, CN Chilcott, CJ Moore, G Speiser, JR Tagg: A preliminary study of the effect of probiotik Streptococcus salivarius K12 on oral malodour parameters; Journal of Applied Microbiology ISSN 1364-5072.
  • JP Burton, PA Wescombe, CJ Moore, CN Chilcott, JR Tagg: Safety Assessment of the Oral Cavity Probiotic Streptococcus salivarius K12; Applied and Environmental Microbiology, Apr. 2006, p. 3050-3053, Vol. 72, No. 4.
  • H.-P. Horz, A. Meinelt, B. Houben, G. Conrads: Distribution and persistence of probiotic Streptococcus salivarius K12 in the human oral cavity as determined by real-time quantitative polymerase chain reaction; Oral Microbiology Immunology, in press.
  • A. Meinelt: Molekulare Methoden zum Nachweis des oral-probiotischen Stammes Streptococcus salivarius ssp. salivarius K12 und Anwendung in vitro und in vivo. Dissertation, RWTH Aachen, 2006

Weblinks

  • LCL biokey Literaturservice über aktuelle Literatur zu BLIS K12

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