Cochlospermum
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Schneckensamenbäume | ||||||||||||
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Cochlospermum planchonii | ||||||||||||
Systematik | ||||||||||||
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Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
Cochlospermum | ||||||||||||
Kunth |
Die Schneckensamenbäume (Cochlospermum) sind eine Pflanzengattung, in der Familie der Annattogewächse (Bixaceae) innerhalb der Ordnung der Malvenartigen (Malvales) gehören. Nach einigen Autoren ist sie auch als Teil der kleinen Familie der Cochlospermaceae. Von den zwölf Arten haben vier ihre Heimat in der Neotropis, fünf in Afrika, zwei in Australien und nur eine in Asien.
Beschreibung
Die Arten sind Bäume, Sträucher oder Halbsträucher. Sie sind meist sommergrün, seltener immergrün und enthalten einen gelben, orangen oder roten Milchsaft. Einige Arten riechen stark. Die wechselständigen, gestielten Laubblätter sind drei- bis neunteilig handförmig eingeschnitten oder geteilt.
Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind vier- oder fünfzählig. Es sind zwei Blütenhüllblattkreise vorhanden. Es sind viele (15 bis 100) freie, fertile Staubblätter vorhanden. Drei bis fünf Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Sie bilden drei- bis fünfklappige Kapselfrüchte mit vielen (20 bis 100) ölhaltigen Samen.
Arten (Auswahl)
In der Gattung der Schneckensamenbäume (Cochlospermum) gibt es etwa zwölf Arten:
- Cochlospermum codinae Eichler
- Cochlospermum insigne A.St.-Hil.
- Cochlospermum orinocense (Kunth) Steud.
- Cochlospermum planchonii
- Cochlospermum religiosum
- Cochlospermum tinctorium
- Cochlospermum vitifolium (Willd.) Spreng.
- Cochlospermum fraseri
Quellen
Weblinks
- Steckbrief beim Botanischen Garten Tübingen.
- Eintrag in der Flora Brasiliensis.
- Eintrag bei GRIN.
- Cochlospermum. In: U. Brunken, M. Schmidt, S. Dressler, T. Janssen, A. Thiombiano, G. Zizka: West African plants – A Photo Guide. Forschungsinstitut Senckenberg, Frankfurt am Main 2008.