Curt P. Richter

Curt Paul Richter (* 20. Februar 1894 in Denver, Colorado, USA; † 21. Dezember 1988) war ein US-amerikanischer Psychologe und Verhaltensforscher.

Leben und Werk

Von 1912 bis 1915 studierte Richter Ingenieurwissenschaften, zuerst an der Technischen Hochschule Dresden, später an der Universität Harvard, wo er 1917 mit dem Bachelor of Science abschloss. Während seiner Zeit in Harvard begann er sich für Verhaltensforschung zu interessieren und ging 1919 an die Johns Hopkins Universität in Baltimore, um bei John B. Watson zu studieren. Im Jahr 1921 machte Richter dort seinen Ph.D. in Psychologie und erhielt eine Stelle als Associate Professor in Psychologie an der School of Medicine (Medizinische Fakultät). Im Jahr 1922 wurde er zum Direktor des Psychologielabors an der Johns Hopkins Hospital’s Henry Phipps Psychiatric Clinic ernannt und 1957 wurde er Professor für Psychobiologie. Von 1919 bis 1988 war er der Johns Hopkins University School of Medicine verbunden, von 1922 bis 1960 dem Johns Hopkins Hospital.

Richter publizierte mehr als 250 wissenschaftliche Artikel[1], in den Forschungsgebieten Sympathikus (sympathetic nervous system), Nahrungsaufnahme (ingestive behavior), Greifreflex und Hautwiderstand beim Menschen, und biologische Uhren bei Tieren und Menschen.

Seine bekannteste Arbeit ist das Buch Biological Clocks in Medicine and Psychiatry (1965). Das Alan Mason Chesney Medical Archive enthält die meisten Unterlagen zu seinen Forschungen (Forschungsdaten von Experimenten an mehr als 20.000 Tieren (1920–1976), Photographien, Korrespondenz), sowie von ihm verwendete Aufnahme- und Messgeräte.

Einzelnachweise

  1. Ein Beispiel: Über das Phänomen des plötzlichen Todes bei Tier und Mensch (engl.)

Weblinks


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