Hatiora epiphylloides

Hatiora epiphylloides
Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Rhipsalideae
Gattung: Hatiora
Art: Hatiora epiphylloides
Wissenschaftlicher Name
Hatiora epiphylloides
(Porto & Werderm.) Buxb.

Hatiora epiphylloides ist eine Pflanzenart in der Gattung Hatiora aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton epiphylloides stammt aus dem Griechischen Wort -oides für ‚ähneln‘ und dem Namen der Gattung Epiphyllum ab und verweist auf die dieser ähnelnden Zweigen.[1]

Beschreibung

Hatiora epiphylloides wächst epiphytisch und strauchig mit meist hängenden Trieben. Die abgeflachten, leuchten grünen Triebsegmente sind 2 bis 3 Zentimeter lang und bis 1,5 Zentimetern breit. Die sehr kleinen Areolen tragen keine Dornen.

Die schwefelgelben Blüten sind 1 bis 2 Zentimeter lang.

Systematik und Verbreitung

Hatiora epiphylloides ist in den brasilianischen Bundesstaaten Rio de Janeiro und São Paulo verbreitet. Die Erstbeschreibung als Rhipsalis epiphylloides erfolgte 1935 durch Paulo Campos Porto und Erich Werdermann.[2] Franz Buxbaum stellte sie 1957 in die Gattung Hatiora.[3]

Synonyme sind Hariota epiphylloides (Porto & Werderm.) Porto & Castell. (1941, unkorrekter Name ICBN-Artikel 11.4) und Pseudozygocactus epiphylloides (Porto & Werderm.) Backeb. (1942).

Es werden folgende Unterarten unterschieden:

  • Hatiora epiphylloides subsp. epiphylloides
Pflanzen mit größeren, am Scheitel nicht verbreiterten Triebsegmenten
  • Hatiora epiphylloides subsp. bradei (Porto & A.Cast.) Barthlott & N.P.Taylor
Pflanzen mit kleineren, am Scheitel verbreiterten Triebsegmenten

Nachweise

Literatur

Einzelnachweise

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 76.
  2. Jahrbuch der Deutschen Kakteen-Gesellschaft in der Deutschen Gesellschaft für Gartenkultur. Band 1, 1935, S. 47.
  3. Kakteen und andere Sukkulenten. Band 8, Nummer 8, 1957, S. 116.

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