Hauke Harms

Hauke Harms (* 26. Dezember 1961 in Geesthacht) ist ein deutscher Umweltmikrobiologe.

Harms studierte von 1983 bis 1988 Biologie an der Universität Hamburg und promovierte 1990 an selber Stelle. Nach Forschungsaufenthalten 1991 bis 1993 an der Universität Wageningen (Niederlande) und 1993 bis 1998 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich nahm er eine Professur für Bodenmikrobiologie an der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) an. 2004 wechselte er als Professor für Umweltmikrobiologie an die Universität Leipzig und als Leiter des Bereichs Umweltmikrobiologie an das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ.

Harms beschäftigt sich mit der Entwicklung nachhaltiger Umweltbiotechnologie mit dem Problem der Bioverfügbarkeit von organischen und anorganischen Schadstoffen. Für die Entwicklung eines Biosensors für Arsen im Trinkwasser wurde er gemeinsam mit Jan Roelof van der Meer und Mona Wells mit dem Erwin-Schrödinger-Preis 2010 ausgezeichnet.[1]

Harms ist Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift Applied and Environmental Microbiology.

Weblinks

Interviews

Einzelnachweise

  1. Erwin Schrödinger-Preis 2010 für die Entwicklung eines Arsendetektors, in: Informationsdienst Wissenschaft vom 26. August 2010, abgerufen am 28. Oktober 2010

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