Uta Frith

Uta Frith (2012)

Uta Frith (* 25. Mai 1941 in Rockenhausen als Uta Aurnhammer) ist eine deutsche Entwicklungspsychologin, Neurowissenschaftlerin und Autismusforscherin, die am Institute of Cognitive Neuroscience des University College London arbeitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Autismus und Dyslexie.

Leben

Uta Frith studierte in Saarbrücken einige Semester Kunstgeschichte, wechselte dann zur Psychologie und promovierte 1968 am King’s College London über das Thema Autismus.

Leistungen

Frith entwickelte eine Stufeneinteilung des Schriftspracherwerbs: 1. Stufe: logographisch, 2. Stufe: alphabetisch und 3. Stufe: orthographisch.[1] Sie beeinflusste die Arbeiten von Simon Baron-Cohen und Tony Attwood. Ihr Ehemann Chris Frith ist ebenfalls Neurowissenschaftler.

Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2003 Jean-Louis-Signoret-Preis
  • 2009 Europäischer Latsis-Preis

Schriften (Auswahl)

  • Autism: Explaining the Enigma, Oxford, Blackwell Publishing 2003 ISBN 0-631-22901-9
  • Autism - Mind and Brain, Oxford, Oxford University Press 2004 ISBN 0-19-852924-4
  • Autism and Asperger syndrome, Cambridge, Cambridge University Press 1991 ISBN 0-521-38608-X
  • The Learning Brain: Lessons for Education (with Sarah-Jayne Blakemore), Oxford, Blackwell Publishing 2005 ISBN 1-4051-2401-6
  • Urville (with Gilles Trehin), London, Jessica Kingsley Publishers 2006 ISBN 1-84310-419-9
  • Cognitive Processes in Spelling, London, Academic Press 1983 ISBN 0-12-268662-4
  • Autism in History: The Case of Hugh Blair of Borgue (with Rab Houston), Oxford, Blackwell Publishing 2000 ISBN 0-631-22088-7
  • Autism. A Very Short Introduction, Oxford, OUP 2008, ISBN 978-0-19-920756-5.

Einzelnachweise

  1. vgl. Christa Dürscheid: Einführung in die Schriftlinguistik

Weblinks

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