Agassiz’ Zwergbuntbarsch
- Seiten mit Skriptfehlern
- Aquarienfisch
- Neuwelt-Buntbarsche
Agassiz Zwergbuntbarsch | ||||||||||||
---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Agassiz’ Zwergbuntbarsch (Männchen) | ||||||||||||
Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
Apistogramma agassizii | ||||||||||||
(Steindachner, 1875) |
Agassiz’ Zwergbuntbarsch (Apistogramma agassizii) ist eine Art aus der Familie der Buntbarsche. Ihren wissenschaftlichen Artnamen trägt sie zu Ehren des Naturforschers Louis Agassiz.
Agassiz’ Zwergbuntbarsch ist beheimatet in langsam fließenden oder stehenden Gewässern des amazonischen Tieflands. Er hält sich dort über der Falllaubschicht auf. Er erreicht eine Körperlänge von etwa 10 Zentimeter, wobei die Männchen die Weibchen in der Körperlänge übertreffen und auch etwas bunter werden.
Flossenformel[1]
- Dorsale XV-XVII/5-7
Fortpflanzung
Er gehört zu den sogenannten Versteckbrütern und bildet Harems. Ein Weibchen legt ca. 150 Eier an der Decke einer Höhle ab und sorgt dabei per Flossenschlag für einen ständigen Wasseraustausch. Nach dem Schlüpfen werden die Larven in eine Mulde am Boden gebracht und bleiben dort bis der Dottersack aufgebraucht ist. Anschließend sollte der Schwarm von Jungtieren mit Artemia-Nauplien gefüttert werden.
Im Aquarium
Agassiz’ Buntbarsch ist heute ein beliebter Aquarienfisch, der meist mit anderen Zwergcichliden und Salmlern vergesellschaftet wird. Agassiz’ Buntbarsch ist allesfressend (omnivor). Im Aquarium eignet sich folgendes Futter: Lebendfutter (Tubifex, Stechmückenlarven), Frostfutter und Trockenfutter (Granulat, Futterflocken). Da die Fische aus Schwarzwasserflüssen stammen empfiehlt sich Torffilterung[2].
Literatur
- Günther Sterba: Süsswasserfische der Welt. Welt Verlag, Augsburg 2002, ISBN 3-89350-991-7.
- Mauro Mariani: Fische im Aquarium. Kaiser Verlag, Klagenfurt 2005, ISBN 3-704321907.