Froschlöffel

Froschlöffel
Gewöhnlicher Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica)

Gewöhnlicher Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica)

Systematik
Unterabteilung: Samenpflanzen (Spermatophytina)
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Ordnung: Froschlöffelartige (Alismatales)
Familie: Froschlöffelgewächse (Alismataceae)
Gattung: Froschlöffel
Wissenschaftlicher Name
Alisma
L.

Froschlöffel (Alisma) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae). Die etwa elf Arten kommen in Feuchtgebieten der gemäßigten bis subtropischen Zonen vor.

Beschreibung

Illustration des Gewöhnlichen Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica).
Unreife Sammelfrucht des Gewöhnlichen Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica).
Achänen des Gewöhnlichen Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica).

Erscheinungsbild und Blätter

Alisma-Arten wachsen als ausdauernde krautige Pflanzen. Als Überdauerungsorgane werden meist Knollen[1] oder Rhizome gebildet[2]. Diese Sumpf- und Wasserpflanzen können vollständig an Land bis untergetaucht wachsen.[1] Die oberirdischen Pflanzenteile sind kahl.[2]

Es können Luftblätter, flutende oder untergetauchte Wasserblätter vorhanden sein. Die Laubblätter stehen immer in einer grundständigen Rosette. Die Luftblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert.[1] Der relativ lange Blattstiel besitzt einen dreieckigen Querschnitt[2]. Die einfache Blattspreite ist ganzrandig, linealisch bis eiförmig mit verschmälerter bis gerundeter Spreitenbasis und stumpfem bis spitzem oberen Ende.[2]

Blütenstände und Blüten

Endständig auf einem aufrechten, langen, unbeblätterten Blütenstandsschaft befinden sich rispige oder seltener doldige Gesamtblütenstände mit wirteligen Verzweigungen, die meist jeweils über einem Tragblatt eine Verzweigung zweiter Ordnung.[1] Die Blütenstände sind meist emers. Die kahlen und glatten Tragblätter sind lanzettlich mit zugespitztem oberen Ende. Die Tragblätter sind kürzer als die aufsteigenden Blütenstiele.[2]

Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und dreizählig.[3] Der Blütenboden (Rezeptakel) ist flach.[2] Die Kelchblätter sind meist kleiner als Kronblätter.[1] Die drei grünen[3] Kelchblätter sind krautig und aufrecht. Die drei weißen bis dunkel-rosafarbenen[3] Kronblätter sind ganzrandig.[2] Es sind zwei Kreise mit jeweils drei Staubblättern vorhanden. Die fadenförmigen Staubfäden sind kahl.[2] In einem Kreis sind viele (15 bis 20[2]) freie Fruchtblätter angeordnet. Jedes Fruchtblatt enthält nur eine Samenanlage.[1] Der Griffel befindet sich seitlich am Fruchtblatt.[3]

Früchte

Je Blüte entwickelt sich eine Sammelfrucht mit in einem Kreis stehenden vielen Achänen.[3] Die einsamigen[3] Achänen sind seitlich abgeflacht sowie meist auf der Rückenseite geschnäbelt und besitzen auf der Bauchseite eine oder zwei Rillen.[1]

Chromosomenzahlen

Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 7[2].

Grasblättriger Froschlöffel (Alisma gramineum).
Lanzettblättriger Froschlöffel (Alisma lanceolatum).
Alisma triviale.

Systematik

Die Gattung Alisma wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, 1, S. 342–343[4] aufgestellt. Der Name Alisma wurde schon in der griechischen Antike verwendet und Linné übernahm ihn von Dioscorides[2]. Als Lectotypusart wurde 1909 Alisma plantago-aquatica L. durch John Kunkel Small in North American Flora, Volume 17, S. 43 festgelegt.[5]

Es gibt etwa elf Alisma-Arten:[6][7]

  • Alisma ×bjoerkqvistii Tzvelev: Es handelt sich um eine Naturhybride aus Alisma gramineum und Alisma plantago-aquatica, die von Osteurope bis Sibirien vorkommt.
  • Alisma canaliculatum A.Braun & C.D.Bouché (Syn.: Alisma plantago-aquatica var. canaliculatum (A.Braun & C.D.Bouché) Miyabe & Kudo, Alisma canaliculatum var. harimense Makino, Alisma rariflorum Sam., Alisma canaliculatum var. azuminoense Kadono & Hamashima): Sie ist weitverbreitet in Indien, Korea, China, Taiwan und Japan (inklusive Ryukyu-Inseln).
  • Grasblättriger Froschlöffel (Alisma gramineum Lej., Syn.: Alisma plantago-aquatica var. angustissimum DC., Alisma plantago-aquatica var. graminifolium Wahlenb., Alisma loeselii Gorski, Alisma geyeri Torr., Alisma plantago-aquatica var. pumilum Nolte ex Sond., Alisma graminifolium (Wahlenb.) Ehrh. ex Ledeb., Alisma arcuatum Michalet, Alisma plantago-aquatica f. aestuosum Bolle, Alisma plantago-aquatica var. arcuatum (Michalet) Buchenau, Alisma plantago-aquatica var. micropetalum Celak., Alisma plantago-aquatica subsp. arcuatum (Michalet) Nyman, Alisma plantago-aquatica var. decumbens Boiss., Alisma arcuatum var. graminifolium (Wahlenb.) Casp., Alisma arcuatum var. pumilum Prahl, Alisma validum Greene, Alisma plantago-aquatica f. angustissimum (DC.) Asch. & Graebn., Alisma plantago-aquatica f. lanceolatum Buchenau, Alisma plantago-aquatica f. micropetalum (Celak.) Buchenau, Alisma graminifolium f. angustissimum (DC.) Glück, Alisma graminifolium f. pumilum (Nolte ex Sond.) Glück, Alisma graminifolium f. terrestre Glück, Alisma arcuatum var. angustissimum (DC.) Lunell, Alisma arcuatum var. lanceolatum (Buchenau) Lunell, Alisma plantago-aquatica subsp. graminifolium (Wahlenb.) Hegi, Alisma plantago-aquatica var. terrestre (Glück) Hegi, Alisma geyeri var. angustissimum Lunell, Alisma geyeri var. giganteum Lunell, Alisma geyeri var. pumilum (Prahl) Lunell, Alisma gramineum var. geyeri (Torr.) Sam., Alisma loeselii Gorski ex Juzep., Alisma graminifolium f. semimersum Glück in A.Pascher, Alisma graminifolium f. strictum Glück in A.Pascher, Alisma graminifolium f. submersum Glück in A.Pascher, Alisma gramineum f. arcuatum (Michalet) Tournay & Lawalrée, Alisma gramineum var. angustissimum (DC.) Hendricks, Alisma gramineum var. graminifolium (Wahlenb.) Hendricks, Alisma gramineum f. aestuosum (Bolle) Soó): Sie ist auf der Nordhalbkugel weitverbreitet.
  • Alisma ×juzepczukii Tzvelev: Es handelt sich um eine Naturhybride aus Alisma ×bjoerkqvistii und Alisma plantago-aquatica, die in Osteuropa vorkommt.
  • Lanzettblättriger Froschlöffel (Alisma lanceolatum With., Syn.: Alisma plantago-aquatica var. lanceolatum (With.) Lej., Alisma plantago-aquatica var. stenophyllum Asch. & Graebn., Alisma plantago-aquatica f. stenophyllum (Asch. & Graebn.) Buchenau, Alisma plantago-aquatica f. aquaticum Glück, Alisma plantago-aquatica f. terrestris Glück, Alisma subcordatum var. stenophyllum (Asch. & Graebn.) Lunell, Alisma stenophyllum Sam., Alisma plantago-aquatica f. pumilum Glück in A.Pascher): Sie ist in Eurasien, Nordafrika und Australien weitverbreitet.
  • Alisma nanum D.F.Cui: Sie kommt nur in Sümpfen in Höhenlagen von etwa 600 Meter in Xinjiang vor.
  • Gewöhnlicher Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica L.): Sie ist auf der Nordhalbkugel und Australien weitverbreitet.
  • Alisma ×rhicnocarpum Schotsman: Es handelt sich um eine Naturhybride aus Alisma lanceolatum und Alisma plantago-aquatica, die in Europa vorkommt.
  • Rundblättriger Froschlöffel (Alisma subcordatum Raf., Syn.: Alisma plantago-aquatica subsp. subcordatum (Raf.) Hultén, Alisma parviflorum Pursh, Alisma plantago-aquatica var. parviflorum (Pursh) Torr. nom. illeg., Alisma montanum Raf.)
  • Alisma triviale Pursh (Syn.: Alisma plantago-aquatica var. triviale (Pursh) Britton, Sterns & Poggenb., Alisma roseum Raf. nom. nud., Alisma odoratum Raf., Alisma plantago-aquatica var. americanum Schult. & Schult.f., Alisma brevipes Greene, Alisma superbum Lunell, Alisma superbum var. angustissimum Lunell, Alisma superbum var. lanceolatum Lunell, Alisma subcordatum var. superbum (Lunell) Lunell, Alisma plantago-aquatica subsp. brevipes (Greene) Sam., Alisma plantago-aquatica var. brevipes (Greene) Vict.): Das Verbreitungsgebiet reicht von Kanada über die USA bis ins nördliche Mexiko.
  • Alisma wahlenbergii (Holmb.) Juz. (Syn.: Alisma gramineum subsp. wahlenbergii Holmb., Alisma graminifolium f. submersum Glück in A.Pascher, Alisma graminifolium var. wahlenbergii (Holmb.) Glück in A.Pascher, Alisma gramineum var. wahlenbergii (Holmb.) Raymond & Kucyn.): Sie kommt nur entlang der Ostsee und angrenzenden Seen vor. Sie wird als „endangered“ = „stark gefährdet“ in Schweden (Red List 2005), „vulnerable“ = „gefährdet“ in Finnland (Red List 2000) und „endangered“ = „stark gefährdet“ in der Region Leningrad (Red List 2000) bewertet.

Nutzung

Der Gewöhnliche Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica) wird als Zierpflanze in Parks und Gärten verwendet. Er ist in Mitteleuropa winterhart.[8]

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Qingfeng Wang, Robert R. Haynes & C. Barre Hellquist: Alismataceae In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven & Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 23 - Acoraceae through Cyperaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2010. ISBN 978-1-930723-99-3: Alisma, S. 87 - textgleich online wie gedrucktes Werk.
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 Robert R. Haynes & C. Barre Hellquist : Alismataceae In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico, Volume 22 - Magnoliophyta: Alismatidae, Arecidae, Commelinidae (in part), and Zingiberidae, Oxford University Press, New York u.a., 2000. ISBN 0-19-513729-9: Alisma - textgleich online wie gedrucktes Werk.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 S. W. L. Jacobs: Eintrag bei New South Wales Flora Online.
  4. Erstveröffentlichung eingescannt bei biodiversitylibrary.org.
  5. Eintrag bei Tropicos. letzter Zugriff am 29. Januar 2013
  6. Taxon in Suchmaske bei World Checklist of Selected Plant Families von Kew eingeben. letzter Zugriff am 29. Januar 2013
  7. Eintrag bei GRIN. letzter Zugriff am 29. Januar 2013
  8.  Gordon Cheers (Hrsg.): Botanica. Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild. Könemann Verlagsgesellschaft, 2003, ISBN 3-8331-1600-5 (darin Seite 74).

Weblinks

 Commons: Froschlöffel (Alisma) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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