Glasaal

Glasaale am Übergang vom Meer ins Süßwasser. Die Haut ist noch durchscheinend und die roten Kiemen und das Herz sind sichtbar. Länge ca. 8 cm. Foto: Uwe Kils

Als Glasaal bezeichnet man das Jugendstadium der Aale (Anguillidae), das auf das Weidenblattlarven-Stadium folgt. Der Jungfisch wird als „Glasaal“ bezeichnet, weil er in diesem Stadium noch durchscheinend ist. Glasaale ziehen durch das Meer in die Unterläufe (Potamal) der Flüsse zu den Lebensräumen der erwachsenen Aale.

Glasaale sind vor allem im Baskenland ein traditionell zu Weihnachten sehr beliebtes Gericht, Angulas. In den letzten Jahren hat man wegen der sehr hohen Preise einen „Angulas-Ersatz“ aus Surimi (Fischprotein mit Aromastoffen) entwickelt, genannt Gulas. Die Masse wird zuerst in Formen gepresst, danach erhält jedes Stück zwei mit Lebensmittelfarbe gemalte Pünktchen als Augen, um das Produkt wirklichkeitsnäher zu gestalten.


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