Hans Gradmann

Hans Gradmann (* 1892 in Forchtenberg; † 1983 in Tübingen) war ein deutscher Botaniker.

Der Sohn von Robert Gradmann studierte von 1910 bis 1914 und nach Kriegsdienst von 1918 bis 1919 Naturwissenschaften und Botanik an der Universität Tübingen unter anderem bei Hermann Vöchting, 1912 an der Universität Berlin bei Gottlieb Haberlandt. Von 1919 bis 1920 studierte er an der Universität Erlangen. 1920 wurde bei Hans Solereder zum Dr. rer. nat. promoviert. In diesem Jahr war er zunächst Studienassessor in Metzingen, bevor er 1921 als wissenschaftlicher Assistent, 1923 als Privatdozent und 1931 als außerordentlicher Professor an der Universität Erlangen arbeitete.

Er kehrte 1936 wieder in den Schuldienst zurück und unterrichtete Biologie, Chemie und Geographie in Vaihingen an der Enz, Ravensburg und Tübingen. Ab 1958 arbeitete er im Ruhestand wieder wissenschaftlich und veröffentlichte in dieser Zeit unter anderem auch biologisch-wissenschaftliche Filme.

Schriften

  • Die Bewegungen der Windepflanzen. Jena, Fischer 1921.
  • Untersuchungen über die Wasserverhältnisse des Bodens als Grundlage des Pflanzenwachstums. 1928.
  • Das Rätsel des Lebens im Lichte der Forschung. - München [u.a.], Reinhardt 1962.
  • Die Rückkoppelung als Urprinzip der Lebensvorgänge. München, Verl. d. Bayer. Akad. d. Wiss. 1963.
  • Menschsein ohne Illusionen: Die Aussöhnung mit den Naturgesetzen. München, Reinhardt 1970.

Filme

  • Zusammenwirken von Geotropismus und Phototropismus bei der Haferkoleoptile - Aufnahmen aus den Jahren 1925 und 1926 - Göttingen: IWF (1981)
  • Bewegungen der Rankenpflanze Sicyos angulatus (Cucurbitaceae) - Aufnahmen aus den Jahren 1925 und 1926. - Göttingen : IWF (1981)

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