John Andrew Graefer

{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) (getauft 1. Januar 1746 in Helmstedt; † 7. August 1802 in Bronte), eigentlich Johann Andreas Graefer, war ein deutscher Gärtner und Botaniker. Er war Ende des 18. Jahrhunderts leitender Gärtner des Königs von Neapel und Verfasser mehrerer Florenwerke.

Herkunft und Ausbildung

Graefer war Sohn des Drechslers Johann Albrecht Graefer. Sein beruflicher Werdegang begann als Lehrling im Medizinischen Garten in Helmstedt. Sein Großvater mütterlicherseits war Gärtner. 1763 ermöglichte ihm Herzog Carl zu Braunschweig-Lüneburg eine Reise nach England zum Zwecke des Studiums von Pflanzen aus der Neuen Welt, die zeitgenössisch als unabdingbar für die Gestaltung der Landschaftsgärten englischen Stils erachtet wurden. Der an Botanik interessierte Graefer kehrte offenbar nicht in seine Heimat zurück und nutzte die Möglichkeiten, die ihm sein Gastland fachlich boten; er wurde 1767 Gärtner in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value). Um 1770 arbeitete er vermutlich mit {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), dem führenden Gestalter englischer Gärten, zusammen. 1776/77 gelang es Graefer, Teilhaber einer Gärtnerei zu werden.

Arbeit in Italien

Eine einschneidende Veränderung erfuhr Graefers Leben durch die Empfehlung von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), die ihm die Leitung neu anzulegender Gärten des Königspalastes in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) bei Neapel einbrachte. Die Schaffung eines „modernen“ Gartens im landschaftlichen Stil war ein Einfall von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), dem es gelang, die Königin Maria Carolina zu diesem für Italien ungewöhnlichen Vorhaben zu bewegen. 1786 übersiedelte Graefer mit seinen Kindern nach Neapel. Die Arbeiten des „Österreichers“ Graefer fanden in den Folgejahren allerdings nicht die gewünschte Anerkennung; Maria Carolina wurde des Projekts bald überdrüssig, das Konzept eines {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) wurde zudem nicht verstanden. Graefer musste Demütigungen und ab 1788 drastische Gehaltskürzungen hinnehmen, um weiterhin als leitender Gärtner für König Ferdinando IV arbeiten zu können. Er wurde dem für die Gesamtgestaltung der von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) entworfenen Schlossanlage von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) zuständigen Architekten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) Sohn, unterstellt. Graefer gelang die Pflanzung eines Landschaftsgartens, außerdem entstanden ein botanischer und ein Kräutergarten.

Die Arbeiten in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) fanden durch politische Unruhen und die Besetzung durch Napoleon ein jähes Ende. Graefer floh mit der Königsfamilie nach Sizilien. Dort war er die kurze Zeit bis zu seinem Tod für {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) tätig. Graefers Sohn {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value)) setzte die gärtnerische Arbeit seines Vaters fort.

Graefer hatte aus zwei Ehen sechs Kinder: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) und Caroline; Ferdinando (früh verstorben) und Maria. Außer seiner gärtnerischen und landschaftsgestalterischen Arbeit war er als Botaniker tätig. Er verfasste zwei Florenwerke: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) wurde 1789 veröffentlicht und erfuhr mehrere Auflagen (4. Ausgabe 1804); die Beschreibung {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) entstand 1791 und blieb unveröffentlicht. Das Manuskript gilt als verloren.

Literatur

  • Marcus Köhler: Von Helmstedt nach Neapel. Der Gärtner Johann Andreas Graefer. In: Braunschweigisches Jahrbuch für Landesgeschichte. Band 81, 2000, Seite 163–172.
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), herausgegeben von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value). Band 23. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value), Oxford und New York 2004, ISBN 0-19-861373-3, Seite 165–166.
  • Marcus Köhler, Uwe Schneider: Johann Andreas Graefer. In: Allgemeines Künstler-Lexikon. Band 60. Saur, München und Leipzig 2008, ISBN 978-3-598-22800-1, Seite 38–39.

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