Nützling

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Dieser Artikel beschreibt Wirbellose als Nützlinge. Für den gleichnamigen Ort in Niederösterreich siehe Nützling (Gemeinde Pyhra).

Als Nützlinge bezeichnet man zumeist Spinnentiere oder Insekten, die für den Menschen in irgendeiner Weise nützlich sind, vor allem dadurch, dass sie andere Insekten, welche ihrerseits als Schädlinge bezeichnet werden, als Nahrung oder Wirt brauchen. Diese Einteilung ist ausschließlich auf den Nutzen und Schaden für den Menschen bezogen, ist jedoch keine biologisch sinnvolle Einteilung.

Die bekanntesten Nützlinge sind:

Spinnentiere

Zahlenmäßig und von der Fraßleistung sind die wichtigsten Nützlinge die Spinnentiere (Arachnida). Sie sind als Nützlinge zu bezeichnen, da sie sich fast ausnahmslos von lebenden Insekten und Artgenossen ernähren; als Nahrungskonkurrenten kommen sie nicht in Betracht. Gefährlich als Krankheitsüberträger für den Menschen können nur die Zecken und in wärmeren Regionen auch Skorpione werden. Vereinzelt können Spinnentiere durch Biss als Verteidigungsmaßnahme gegen den Menschen leichte Rötungen oder Schwellungen der Haut hervorrufen; ernsthafte Gefährdungen sind nicht bekannt. Die in Europa lebenden Spinnen sind für den Menschen harmlos, da ihr Gift oder die Kieferklauen viel zu schwach sind (siehe auch: Arachnologie).

Zu den Spinnentieren gehören auch die Milben Kieferklauenträger. Die häufigsten und auffälligsten Nützlinge des auf der ganzen Welt verbreiteten Unterstammes der Arachnida sind

Insekten

und andere.

Auch Bienen und Hummeln sowie andere Fluginsekten werden manchmal zu den Nützlingen gezählt. Ihr Nutzen besteht zum einen in der Bestäubung von Obstbäumen und anderen Nutzpflanzen, zum anderen bei einigen Arten auch in der Honigproduktion.

Siehe auch

Weblinks

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