Steinbrech-Fingerkraut

Steinbrech-Fingerkraut
Systematik
Eurosiden I
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: Rosoideae
Gattung: Fingerkräuter (Potentilla)
Art: Steinbrech-Fingerkraut
Wissenschaftlicher Name
Potentilla saxifraga
Ardoino ex De Not.

Das Steinbrech-Fingerkraut (Potentilla saxifraga) ist eine Pflanzenart in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Merkmale

Das Steinbrech-Fingerkraut ist eine polsterbildende Halbrosettenstaude. Der Wurzelstock ist holzig und etwas verzweigt. Der Stängel ragt aus der basalen Blattrosette heraus. Er ist 15 bis 20, selten bis 30 Zentimeter hoch, 5- bis 12-blütig, reichlich drüsig und dicht anliegend behaart. Die Blätter sind lederig derb und 3- bis 5-zählig gefingert. Die Blättchen haben an der Spitze 3 ungleiche Zähne und sind oberseits grün, unterseits weiß-silbrig behaart. Ihr Rand ist herabgebogen und nicht gewimpert. Der Außenkelch ist kürzer als die Kelchzähne. Die Kronblätter überragen den Kelch deutlich und sind weiß. Die Staubfäden sind kahl. Die Griffel sind bleibend, mindestens ihre untere Hälfte ist behaart. Die Früchtchen sind lang behaart.

Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni.

Vorkommen

Das Steinbrech-Fingerkraut kommt in den französischen und italienischen Seealpen vor. Es wächst in Felsspalten in Höhenlagen nicht unter 900. Die Art ist kalkliebend.

Belege

  • Xaver Finkenzeller, Jürke Grau: Alpenblumen (Steinbachs Naturführer). Mosaik Verlag GmbH, München 1996, ISBN 3-576-10558-1.

Diese Artikel könnten dir auch gefallen

Die News der letzten 7 Tage

13.05.2021
Botanik | Klimawandel | Biodiversität | Bioinformatik
Mit Smartphones den ökologischen Wandel erfassen
Smartphone-Apps zur Pflanzenbestimmung wie „Flora Incognita“ können nicht nur Pflanzenarten erkennen, sie erfassen auch großräumige ökologische Muster.
13.05.2021
Genetik | Evolution | Immunologie
Neue Erkenntnisse über die Evolution des Immunsystems
Der menschliche Körper verfügt, wie alle anderen Lebewesen auch, über ein sogenanntes angeborenes Immunsystem.
13.05.2021
Toxikologie | Biochemie | Insektenkunde
Meerrettich-Erdfloh: Geschützt mit den Waffen seiner Nahrungspflanze
Wenn Meerrettich-Erdflöhe an ihren Wirtspflanzen fressen, nehmen sie nicht nur Nährstoffe, sondern auch Senfölglykoside, die charakteristischen Abwehrstoffe des Meerrettichs und anderer Kreuzblütengewächse, auf.
13.05.2021
Toxikologie | Insektenkunde | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Die Achillesferse eines Käfers: Glyphosat
Der Getreideplattkäfer lebt in enger Gemeinschaft mit symbiotischen Bakterien.
13.05.2021
Zoologie | Ökologie
Globaler Atlas soll große Tierwanderungen bewahren
Wildtiere soweit das Auge reicht: Millionen von Gnus ziehen gemeinsam mit Zebras, Gazellen und Antilopen durch das grüne Gras weiter Ebenen in Ostafrika.
11.05.2021
Zytologie | Physiologie | Bioinformatik
Wie man als Einzeller ans Ziel gelangt
Wie ist es ohne Gehirn und Nervensystem möglich, sich gezielt in die gewünschte Richtung zu bewegen? Einzellern gelingt dieses Kunststück offenbar problemlos.
11.05.2021
Ökologie
Studie zur Funktionsweise aquatischer Ökosysteme
Die Funktionen wassergeprägter Ökosysteme können durch hydrologische Schwankungen erheblich beeinflusst und verändert werden.
11.05.2021
Klimawandel | Meeresbiologie
Mit Bakterien gegen die Korallenbleiche
Korallen sind das Rückgrat mariner Ökosysteme der Tropen.
11.05.2021
Zoologie | Ökologie
Afrikanische Wildhunde als Botschafter für das weltweit grösste Naturschutzgebiet
Das weltweit grösste Landschutzgebiet liegt im Süden Afrikas und umfasst 52039000 Quadratkilometer in fünf Ländern.