Eklektor


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Ein Eklektor (von griech. eklegein = „auslesen“) ist eine Falle zum Fangen von Insekten oder Spinnen. Es gibt sehr spezifische Eklektoren, die an die Lebensweise und Bewegungsart der Tiere angepasst sind. Die mit Eklektoren gefangenen Tiere können anschließend bestimmt und ausgezählt werden.

Luft-Eklektoren fangen Tiere im Flug. Häufig verwandt wird die Lichtfalle.

Mit Boden-Eklektoren sammelt man Tiere, die aus der Erde kriechen.

Mit Gewässer-Eklektoren werden aus Boden und Gewässern schlüpfende und aufsteigende Insekten, zum Beispiel Zuckmücken oder Stechmücken, gefangen.

Es gibt unterschiedliche Stamm-Eklektoren für liegende und stehende Stämme, die je nach Baumausformung und Baumstärke Maßanfertigungen sind. Ferner werden die Stamm-Eklektoren unterschieden in Geräte, mit denen man Tiere fängt, die am Stamm entlang laufen bzw. Tiere, die aus der Rinde schlüpfen.

Gemeinsam ist allen Eklektoren das Problem der Wasserableitung bzw. der Überhitzung. Die gefangenen Tiere werden über einen Trichter in ein Gefäß mit Konservierungsflüssigkeit geleitet.

Siehe auch

Emergenzsammelfalle

Quellen

  • Lexikon der Biologie. 4. Band, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2000 ISBN 3-8274-0329-4
  • waldwissen.net: Der Kupferstecher... (hellgrüner Kasten)

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