Eklektor

 

Dieser Artikel wurde aufgrund von formalen und/oder inhaltlichen Mängeln in der Qualitätssicherung Biologie zur Verbesserung eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Biologie-Artikel auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Bitte hilf mit, diesen Artikel zu verbessern! Artikel, die nicht signifikant verbessert werden, können gegebenenfalls gelöscht werden.

Lies dazu auch die näheren Informationen in den Mindestanforderungen an Biologie-Artikel.

Ein Eklektor (von griech. eklegein = „auslesen“) ist eine Falle zum Fangen von Insekten oder Spinnen. Es gibt sehr spezifische Eklektoren, die an die Lebensweise und Bewegungsart der Tiere angepasst sind. Die mit Eklektoren gefangenen Tiere können anschließend bestimmt und ausgezählt werden.

Luft-Eklektoren fangen Tiere im Flug. Häufig verwandt wird die Lichtfalle.

Mit Boden-Eklektoren sammelt man Tiere, die aus der Erde kriechen.

Mit Gewässer-Eklektoren werden aus Boden und Gewässern schlüpfende und aufsteigende Insekten, zum Beispiel Zuckmücken oder Stechmücken, gefangen.

Es gibt unterschiedliche Stamm-Eklektoren für liegende und stehende Stämme, die je nach Baumausformung und Baumstärke Maßanfertigungen sind. Ferner werden die Stamm-Eklektoren unterschieden in Geräte, mit denen man Tiere fängt, die am Stamm entlang laufen bzw. Tiere, die aus der Rinde schlüpfen.

Gemeinsam ist allen Eklektoren das Problem der Wasserableitung bzw. der Überhitzung. Die gefangenen Tiere werden über einen Trichter in ein Gefäß mit Konservierungsflüssigkeit geleitet.

Siehe auch

Emergenzsammelfalle

Quellen


Diese Artikel könnten dir auch gefallen

Die News der letzten 7 Tage

22.10.2021
Physiologie | Toxikologie | Insektenkunde
Summ-Summ-Summ, Pestizide schwirr´n herum
Was Rapsfelder und Obstplantagen schützt, bedeutet für manche Organismen den Tod: Insektizide und Fungizide werden in der Landwirtschaft gegen Schädlinge und Pilze eingesetzt.
21.10.2021
Mikrobiologie | Genetik | Virologie
Kampf gegen Viren mit austauschbaren Verteidigungsgenen
Bakterien verändern mobile Teile ihres Erbgutes sehr schnell, um Resistenzen gegen Viren zu entwickeln.
21.10.2021
Genetik | Säugetierkunde
Endlich geklärt: Die Herkunft der heutigen Hauspferde
Pferde wurden zuerst in der pontisch-kaspischen Steppe im Nordkaukasus domestiziert, bevor sie innerhalb weniger Jahrhunderte den Rest Eurasiens eroberten.
21.10.2021
Bionik, Biotechnologie, Biophysik | Entwicklungsbiologie | Säugetierkunde
Eizellenentnahme bei einem von zwei Nördlichen Breitmaulnashörnern eingestellt
Nach einer speziellen, umfassenden ethischen Risikobewertung hat das Team nun beschlossen, das ältere der beiden verbleibenden Weibchen – die 32-jährige Najin –, als Spenderin von Eizellen (Oozyten) in den Ruhestand zu schicken.
20.10.2021
Toxikologie | Insektenkunde | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Verheerende Auswirkungen von Insektenvernichtungsmittel
Neonicotinoide beeinflussen menschliche Neurone und schädigen potentiell somit nicht nur Insektenzellen, sie sind synthetisch hergestellte Wirkstoffe, die zur Bekämpfung von Insekten eingesetzt werden.
20.10.2021
Ethologie | Neurobiologie | Säugetierkunde
Findet Rico - „den ganz besonderen Hund“
Zwei Forscherinnen sind auf der Suche nach „dem einen ganz besonderen Hund“.