Tier

(Weitergeleitet von Tiere)
Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Begriff Tier als Lebewesen. Weiteres siehe Tier (Begriffsklärung).
Verschiedene Tiere

Tiere sind nach biologischem Verständnis eukaryotische Lebewesen, die ihre Energie nicht durch Photosynthese gewinnen und Sauerstoff zur Atmung benötigen, aber keine Pilze sind. Zur Energie- und Stoffgewinnung ernähren sich Tiere von anderen Lebewesen (Heterotrophie). Die meisten Tiere können sich aktiv bewegen und besitzen Sinnesorgane. Die Wissenschaft von den Tieren ist die Zoologie.

Nach einer Schätzung entfallen von der Gesamtmasse aller Lebewesen auf der Erde (1,8·1015 kg) etwa 2 ‰ (3,5·1012 kg) auf die Tiere.[1] Systematisch spielen die Tiere in ihrer Gesamtheit heute keine Rolle. Meistens wird in der Taxonomie mit dem „Reich der Tiere“ die Gruppe der Vielzelligen Tiere (Metazoa) gemeint.

Begriffsgeschichte und Taxonomie

Der Begriff Tier (lat. animal) wurde bereits im Altertum geprägt und ist ebenso Grundlage der von Carl von Linné begründeten Taxonomie als auch der biologischen Systematik.

Systematik der Tiere

Vielzellige Tiere

Die mit den Vielzelligen Tieren am engsten verwandte Gruppe sind die Kragengeißeltierchen (Choanoflagellata), die mit den Choanozyten der Schwämme (Porifera), einem Zelltyp innerhalb der Strudelkammern, identisch sind. Nahe verwandt sind zudem die Pilze, die traditionell zu den Pflanzen gerechnet wurden. Tiere (in dieser Definition) und Pilze sowie die Kragengeißeltierchen und einige weitere Gruppen einzelliger Organismen zusammen werden heute als Opisthokonta in die Eukaryoten eingeordnet.

Die derzeit in der Wikipedia verwendete Systematik der Tiere ist einsehbar in dem Artikel Systematik der Vielzelligen Tiere. An dieser Stelle sollen bloß die aktuelleren Entwicklungen der Systematik kurz dargestellt werden. Die Systematik der Tiere wird zurzeit intensiv erforscht. Die folgende Darstellung ist deshalb sicherlich nicht die endgültige Fassung. Sie basiert auf einer Reihe aktueller phylogenomischer Arbeiten, wobei den jüngeren/umfangreicheren Publikationen jeweils mehr Gewicht eingeräumt wurde.[2][3][4][5][6]

In der dargestellten aktuellen Systematik ist besonders auffällig, dass die Coelenterata wieder berücksichtigt werden. Dies geschieht nach Philippe et al. (2009) und widerspricht zum Beispiel Dunn et al. (2008). Darüber hinaus werden einige gebräuchliche Gruppenbezeichnungen aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr verwendet:

  • Choanoflagellates - Synonym zu Choanoflagellata
  • Choanoflagellida - Synonym zu Choanoflagellida
  • Choanomonada - Synonym zu Choanoflagellata
  • Choanozoa - Paraphylum aus Ichthyosporea, Filasterea und Choanoflagellata
  • Coelomata - Synonym für Eubilateria
  • Diploblasta - Synonym zu Coelenterata
  • Parazoa - Paraphylum aus Porifera und Placozoa
  • Radiata - Synonym zu Coelenterata
  • Triploblasta - Synonym zu Bilateria
  • Urmetazoa - Synonym zu Metazoa

Häufig wird Animalia als Synonym zu Metazoa benutzt. Die ein- bis wenigzelligen Choanoflagellata werden demzufolge nicht als echte Tiere betrachtet, sondern als Schwestergruppe zu den Animalia/Metazoa. Das Monophylum, das Choanoflagellata und Metazoa zusammenfasst, trägt dann keinen Namen.

Rechtsstellung

Nach dem überkommenen Römischen Recht galten Tiere als Sachen. Das wurde 1990 mit der Einfügung des § 90a in das Bürgerliche Gesetzbuch geändert:

„Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.“

Bürgerliches Gesetzbuch

Siehe auch

  • Wappentier
  • Liste der Fabelwesen
  • Speziesismus
  • Tierquälerei

Weblinks

 Wikisource: Tierliteratur – Quellen und Volltexte
Wiktionary Wiktionary: Tier – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Tier – Zitate
 Commons: Animalia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorlage:Commonscat/WikiData/Difference

Einzelnachweise

  1. W. Brefeld: Das Leben auf der Erde und seine Masse. 2009–2012, zuletzt abgerufen 23. Apr. 2012
  2. Philippe H, Derelle R, Lopez P, Pick K, Borchiellini C, Boury-Esnault N, Vacelet J, Renard E, Houliston E, Quéinnec E, Da Silva C, Wincker P, Le Guyader H, Leys S, Jackson DJ, Schreiber F, Erpenbeck D, Morgenstern B, Wörheide G, Manuel M: Phylogenomics Revives Traditional Views on Deep Animal Relationships. In: Current Biology. 19, Nr. 8, 28. April 2009, S. 706-712. doi:10.1016/j.cub.2009.02.052. PMID 19345102.
  3. Dunn CW, Hejnol A, Matus DQ, Pang K, Browne WE, Smith SA, Seaver E, Rouse GW, Obst M, Edgecombe GD, Sørensen MV, Haddock SH, Schmidt-Rhaesa A, Okusu A, Kristensen RM, Wheeler WC, Martindale MQ, Giribet G: Broad phylogenomic sampling improves resolution of the animal tree of life. In: Nature. 452, Nr. 7188, 10. April 2008, S. 745-749. doi:10.1038/nature06614. PMID 18322464.
  4. Shalchian-Tabrizi K, Minge MA, Espelund M, Orr R, Ruden T, Jakobsen KS, Cavalier-Smith T: Multigene Phylogeny of Choanozoa and the Origin of Animals. In: PLoS ONE. 3, Nr. 5, 7. Mai 2008, S. e2098. doi:10.1371/journal.pone.0002098. PMID 18461162. Volltext bei PMC: 2346548.
  5. Gaidos E, Dubuc T, Dunford M, McAndrew P, Padilla-Gamino J, Studer B, Weersing K, Stanley S: The Precambrian emergence of animal life: a geobiological perspective. In: Geobiology. 5, Nr. 4, 17. September 2007, S. 351-373. doi:10.1111/j.1472-4669.2007.00125.x.
  6. Steenkamp ET, Wright J, Baldauf SL.: The Protistan Origins of Animals and Fungi. (PDF) In: Molecular Biology and Evolution. 23, Nr. 1, Januar 2006, S. 93-106. doi:10.1093/molbev/msj011. PMID 16151185.
  7. Baguñà J, Riutort M: Molecular phylogeny of the Platyhelminthes. In: Canadian Journal of Zoology. 82, Nr. 2, 2004, S. 168-193. doi:10.1139/z03-214.
  8. Hejnol A, Obst M, Stamatakis A, Ott M, Rouse GW, Edgecombe GD, Martinez P, Baguñà J, Bailly X, Jondelius U, Wiens M, Müller WE, Seaver E, Wheeler WC, Martindale MQ, Giribet G, Dunn CW: Assessing the root of bilaterian animals with scalable phylogenomic methods. In: Proceedings of The Royal Society B Biological Sciences. 276, Nr. 1677, 22. Dezember 2009, S. 4261-4270. doi:10.1098/rspb.2009.0896. PMID 19759036. Volltext bei PMC: 2817096.

News Meldungen


22.06.2020
Anthropologie - Zoologie - Virologie
Wie sich Corona-Maßnahmen auf Tiere auswirken
Um die Ausbreitung der COVID-19 Pandemie zu stoppen, haben viele Länder die Bewegungsfreiheit ihrer Bevölkerung eingeschränkt.
18.06.2020
Mikrobiologie
Wildtiere erlauben neue Erkenntnisse über das Hautmikrobiom
CAU-Forschungsteam beschreibt erstmals Unterschiede in der Bakterienbesiedlung der Haut bei Haus- und Labormäusen als Grundlage künftig verbesserter dermatologischer Modelle.
12.06.2020
Zoologie - Mikrobiologie
Vielseitige Symbionten: Schilfkäfer profitieren in allen Lebensstadien von bakteriellen Helfern
Bakterielle Symbionten unterstützen Larven und adulte Tiere ihres Wirts auf unterschiedliche Weise.
12.05.2020
Zoologie
Mehr als die Summe ihrer Gene – neue Perspektiven für das Bestandsmanagement von Zootieren
Um den Zuchterfolg in Zoos und die Erhaltung der Vielfalt von Merkmalen und Verhaltensweisen bedrohter Arten zu verbessern, sei eine neue, breitere Perspektive erforderlich, die auch das Verhalten, die Lebensgeschichte, die Haltung und Umweltaspekte einschließt.
05.03.2020
Botanik
Bei extremer Hitze und Trockenheit profitieren Bäume kaum von erhöhtem CO₂
Der Anstieg der COKonzentration in der Atmosphäre gleicht die negative Wirkung des treibhausgasbedingten Klimawandels auf Bäume nicht aus: Je extremer Trockenheit und Hitze werden, desto weniger profitieren die Bäume von der intensiveren Versorgung mit Kohlendioxid, was Kohlenstoffwechsel und Wassernutzungseffizienz betrifft.
17.02.2020
Anthropologie - Anatomie - Paläontologie
Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
Aus prähistorischer Zeit liegen bisher nur wenig gesicherte Erkenntnisse über die Ernährung der damaligen Tiere und Menschen vor.
30.01.2020
Taxonomie - Paläontologie - Evolution
Einzigartig erhaltener fossiler Chamäleonschädel wirft neues Licht auf den Ursprung der Schuppenkriechtiere
In Zusammenarbeit mit einem internationalen Team hat Senckenberg-Wissenschaftler Thomas Lehmann einen etwa 18 Millionen Jahre alten fossilen Chamäleonschädel aus Kenia untersucht.
22.01.2020
Zoologie - Ökologie
Auch tote Tiere sind wichtig fürs Ökosystem
Tierkadaver spielen eine wichtige Rolle für die Artenvielfalt und das Funktionieren von Ökosystemen – auch über längere Zeiträume.
12.12.2019
Ökologie
Urbane Gärten: Wie Agrarschädlinge von Städten profitieren
Nicht die absolute Fülle an Nahrung bietet Insekten beste Bedingungen, sondern dass in ihrem Flugradius übers Jahr gesehen durchgängig Nahrungsquellen vorhanden sind.
15.10.2019
Zoologie
Bodentiere: 365 Tage unter Wasser / Transport von Bodenlebewesen über Fließgewässer nachgewiesen
Forschende des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz haben die Verbreitungswege von bodenlebenden Milben und Springschwänzen untersucht.
24.09.2019
Physiologie - Ethologie
Sicherer gemeinsam: Bei Gefahr orientieren sich Fische an der Reaktion des Schwarmes
Internationale Studie zum Thema Schwarmintelligenz.
17.09.2019
Physiologie - Biochemie
Nicht auf die Frisur, sondern auf den Inhalt kommt es an: an den Haaren ist zu erkennen, ob Wildtiere „gestresst“ waren
Wissenschaftler um Alexandre Azevedo und Katarina Jewgenow vom Leibniz-IZW wiesen nun bei wildlebenden Mangusten in Portugal den Einbau des „Stress“-Hormons Cortisol in Haaren nach und bestimmten Normalwerte für Cortisol bei diesen kleinen Raubtieren.
22.08.2019
Paläontologie - Evolution
Savannenkorridor in der Eiszeit förderte die Ausbreitung großer Säugetiere in Südostasien
Tübinger Forschungsteam findet Hinweise auf eine früher offene Landschaft auf der Malaiischen Halbinsel, die Mensch und Tier den Weg auf die heutigen Inseln Indonesiens öffnete.
14.08.2019
Anthropologie - Zoologie - Taxonomie - Ökologie
57 Milliarden Fadenwürmer pro Mensch: Nematoden sind die weltweit häufigsten Tiere
Senckenberg-Wissenschaftlerin Dr.
10.06.2019
Mikrobiologie - Ökologie
Täuschend einfach: Winzige Meerestiere leben in ausgeklügelter Symbiose mit Bakterien
Trichoplax, eines der einfachsten Tiere der Welt, lebt in einer innigen und sehr spezialisierten Symbiose mit zwei Arten von Bakterien.
23.05.2019
Zoologie - Physiologie
So anders nehmen Tiere und Insekten unsere Umwelt wahr
Interaktives Tool für den Perspektivenwechsel: Die Welt mit den Augen von Tieren und Insekten zu sehen, soll Bewusstsein für die faszinierende Wahrnehmungsvielfalt in der Tierwelt schaffen.
27.03.2019
Morphologie - Physiologie
Liegen, sitzen oder stehen: Die Grösse der Tiere bestimmt die Ruheposition
Kühe liegen immer in Brustlage, um ihre Verdauungsvorgänge nicht zu unterbrechen.
06.03.2019
Zoologie - Virologie - Immunologie
Nahrung spielt wichtige Rolle für Influenza-A-Infektionen bei afrikanischen Säugetieren
Obwohl Influenzaviren weit verbreitet sind, weiß man überraschend wenig über Infektionen bei wild lebenden Säugetieren.
04.03.2019
Paläontologie - Evolution
Auftreten der ersten Tiere wahrscheinlich später als bisher vermutet
Wann genau die ersten Tiere die Erde besiedelten, war lange unsicher.
14.02.2019
Neurobiologie - Video
Vögel speichern Erinnerungen möglicherweise anders ab als Säugetiere
Vögel haben ein gutes Gedächtnis, aber im Gegensatz zu Säugetieren ist bisher noch kaum etwas darüber bekannt, wie sie Erlerntes während des Schlafes im Gedächtnis festigen.
08.01.2019
Genetik - Evolution
Clevere Tiere upgraden ihr Genom
Puzzlestein in der Evolution der Tintenfische entschlüsselt - Kopffüßer wie Tintenfisch, Oktopus oder Nautilus sind nicht nur bekannt für ihre einzigartigen Fähigkeiten zur Tarnung und Lösung komplexer Aufgaben, sie besitzen auch die größten Gehirne unter den wirbellosen Tieren.
04.01.2019
Physiologie
Phytolith- und Wassergehalt von Futterpflanzen beeinflussen Zahnschmelzabrieb von Wirbeltieren
Verschiedene Futterpflanzen reiben den Zahnschmelz von Wirbeltieren unterschiedlich stark ab, was unter anderem am unterschiedlichen Phytolith- und Wassergehalt der Pflanzen liegt.
18.12.2018
Ökologie
Schutz der Säugetiere Afrikas durch Beobachtung aus dem All
Wissenschaftler des deutsch-russischen Tierbeobachtungssystems Icarus haben in Namibia 30 Individuen zwölf verschiedener Arten mit elektronischen Ohrmarken ausgestattet, darunter Elefanten, verschiedene Antilopen- und Gnu-Arten, sowie Giraffen, Zebras und Geparde.
14.12.2018
Zoologie - Ökologie
Fuchs, du hast die Stadt erobert: Bevölkerung hilft bei der Erforschung von Stadtwildtieren
Über 1100 Fuchsbeobachtungen aus der Wiener Bevölkerung analysierte ein Forschungsteam rund um die Wildtierökologin Theresa Walter im Rahmen des Citizen Science Projektes StadtWildTiere (www.stadtwildtiere.at).
16.11.2018
Zoologie - Physiologie - Ethologie
Innere Uhr der Spitzbergen-Rentiere tickt trotz Mitternachtssonne und Polarwinter immer
Alle Lebewesen verfügen über eine innere Tagesuhr mit einer Zykluslänge, die geringfügig von 24 Stunden abweicht und die mit externen „Zeitgebern“, zumeist dem täglichen Tag- /Nachtwechsel, synchronisiert wird.
12.10.2018
Paläontologie
Lebten Vorfahren der Säugetiere unterirdisch?
Die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung kann Zellen und Erbsubstanz schädigen.
27.09.2018
Zoologie - Physiologie
Nachwachsende Gliedmaßen von Salamandern: Verbindung zu Säugetieren
Welche Zellen es Salamandern ermöglichen, dass ihnen verloren gegangene Gliedmaßen wieder nachwachsen, wurde in Wissenschaftskreisen seit langem debattiert.
20.09.2018
Paläontologie - Biochemie
558 Mio. Jahre alte Fossilien anhand der Lipidmoleküle als älteste bekannte Tiere identifiziert
Ein internationales Wissenschaftlerteam untersuchte Lipidmoleküle in 558 Millionen Jahre alten Fossilienfunden der Gattung Dickinsonia.
10.09.2018
Zoologie - Ökologie
Kleine Tiere, grosse Wirkung: Wirbellose halten Ökosysteme am Laufen
Ob gross oder klein - pflanzenfressende Tiere wie Hirsche, Murmeltiere, Mäuse, Schnecken oder Insekten spielen eine zentrale Rolle im Ökosystem Wiese.
30.08.2018
Ökologie
Eingeschleppte Arten bedrohen Tiere und Pflanzen auf isolierten Inseln
Je weiter eine Insel vom Festland entfernt ist, desto mehr vom Menschen eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten beherbergt sie.
09.08.2018
Ökologie
Tiere und Pflanzen dirigieren ihr Zusammenleben gemeinsam
Ökosysteme sind gewaltige Netzwerke, in denen Tier- und Pflanzenarten vielfältig miteinander zusammenhängen.
01.08.2018
Ökologie
Tiere und Pilze fördern Leistungen von Wäldern
Eine neue Studie zeigt, dass neben der Vielfalt der Baumarten auch jene der Tier- und Pilzarten entscheidenden Einfluss hat auf die Leistungen von Wäldern.
19.07.2018
Zoologie - Ethologie - Ökologie
Mangaben-Affen profitieren davon, dass Schimpansen und Schweine harte Nüsse knacken können
Ein internationales Forscherteam um Karline Janmaat von der Universität Amsterdam und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig beschreibt erstmals, dass sich Mangaben-Affen, Perlhühner und Eichhörnchen energiereiche Nussreste sichern, die Schimpansen und Flussschweine nach dem Nussknacken zurücklassen.
28.06.2018
Evolution
Die Evolution des Hodens - Molekulare Rudimente lösen Rätsel um Hodenposition bei Säugetieren
Wale ohne Beine, Menschenaffen ohne lange Schwänze – im Laufe der Evolution kommt es immer wieder zum Verlust von anatomischen Merkmalen.
07.06.2018
Zoologie - Neurobiologie
Wie funktioniert der Magnetsinn von Tieren
Auf ihren oft mehrere tausend Kilometer langen Flügen navigieren Zugvögel erstaunlich präzise.
24.05.2018
Physiologie - Ökologie
Manche mögen’s heiß / Einige Wüstentiere können dem Klimawandel besser trotzen als erwartet
Ökologen haben keinen Zweifel daran, dass der Klimawandel die Tiere und Pflanzen auf der Erde beeinflussen wird.
07.05.2018
Zoologie
Raubtiere im Zoo gebären zur gleichen Jahreszeit wie in der Natur
Die Saisonalität der Fortpflanzung ist ein fixes Merkmal einer Tierart - auch Raubtiere im Zoo gebären gleichzeitig wie ihre Artgenossen in natürlicher Umgebung.
21.03.2018
Ökologie
Ozeanversauerung: Heringe könnten von veränderter Nahrungskette profitieren
Die Larven vieler Fischarten reagieren empfindlich auf Ozeanversauerung – das konnten Studien bereits zeigen.
30.05.2016
Zoologie - Ökologie
Gezielter Schutz für Borneos Raubtiere
Umwandlungen und Fragmentierung des natürlichen Lebensraums, Abholzung, illegales Jagen, Feuer: die Regenwälder und Wildtiere Borneos, der drittgrößten Insel der Welt, sind stark bedroht.
04.11.2015
Ethologie - Ökologie
Großkatzen wechseln bei Wildtier-Mangel auf Nutztiere
Göttinger Forscher untersuchen Beziehungen zwischen Nutztier-Rissen und wilder Beute
04.11.2015
Ethologie - Ökologie
Warum graben Tiere Wasserlöcher in Flussnähe?
Berliner Wissenschaftler zeigten im Ruaha-Nationalpark in Tansania, Afrika, dass Wildtiere in den Trockenperioden bereits dann Wasserlöcher graben, wenn noch Wasser im Flussbett vorhanden ist.
18.02.2015
Anthropologie - Ethologie - Evolution
Auch Tiere komponieren
Musik ist ein wesentlicher Bestandteil aller menschlichen Kulturen. Sie scheint aber nicht nur ein rein kulturelles Phänomen darzustellen, sondern auch tief in unserer biologischen Veranlagung verankert zu sein.
13.02.2015
Physiologie - Genetik - Biochemie
Ein Unterschied von Wolf und Hund - Haustiere zeigen rätselhafte Vielfalt
Wissenschaftler haben die molekularen Mechanismen untersucht, welche zur Entstehung einer enormen Vielfalt von Haustierrassen führen
24.01.2015
Physiologie
Wie sich Rennmäuse im Licht der untergehenden Sonne orientieren
Hellbraun bleibt hellbraun: Die Fellfarbe ihrer Artgenossen erscheint für Rennmäuse auch unter verschiedenen Lichtverhältnissen gleich.
24.01.2015
Taxonomie - Ökologie
Borneos Säugetiere können trotz Abholzung und Klimawandel überleben
Borneo ist nicht nur die drittgrößte Insel der Welt und die größte Insel Asiens, sondern zugleich ein Hotspot der biologischen Vielfalt (Biodiversität). Die zahlreichen einzigartigen Wildtiere Borneos sind vom Aussterben bedroht.
22.05.2014
Ethologie
Stressforschung an Therapiehunden zeigt Bedürfnisse der Tiere
Tiere wirken positiv auf den Menschen. Das ist wissenschaftlich belegt und wird immer häufiger gezielt therapeutisch eingesetzt.
21.03.2014
Ökologie - Paläontologie
Amphibien und Saurier waren die neuen Grossraubtiere nach dem Massensterben
Sofort nach dem grössten Massensterben aller Zeiten gab es in den Ozeanen der Untertrias wieder funktionierende und vollständige Nahrungsnetze.
15.10.2013
Zoologie - Ökologie
Einfach mal die Tiere fragen!


Das könnte dich auch interessieren