Statomotorik

Statomotorik umfasst die auf Halte- u. Stellreflexe, sowie auf statokinetische (Körperselbstwahrnehmung, also Empfindung des eigenen Körpers, seine absolute Körperlage, Körperbeschleunigung etc.) Reflexe gestützte Motorik im Dienste der Körperhaltung und Gleichgewichtserhaltung; es sind somit Halte- und Stützreflexe im Dienste der Körperhaltung. Davon betroffen sind unter anderem das Sitzen und das Stehen.[1]

Des Weiteren bezeichnet die Statomotorik die Komplexität von Haltungs- und Bewegungsmechanismen zur Regulierung von Gleichgewicht, Aufrichtung und Gang. Störungen entstehen bei Fehlen oder verzögerter Ausbildung von Haltungskontrolle, motorischen Funktionen, sowie differenzierten Bewegungsabläufen.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Fischer K., e.a.: 5. Fachtagung Säuglings- und Kleinkinderschwimmen, Verlag BoD, 2008, S.36, ISBN 3837019802, hier online

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