Albert Levan

Johan Albert Levan (* 8. März 1905 in Göteborg; † 28. März 1998 in Lund)[1] war ein schwedischer Botaniker und Genetiker.

Levan beschrieb 1938 die Verwendung von Colchicin als Mitose-Hemmstoff.[2] Er leitete das Labor, in dem Joe Hin Tjio 1956 die korrekte Anzahl von 46 Chromosomen des menschlichen Genoms entdeckte, und war Co-Autor von Tjios Veröffentlichung.

Von 1961 bis 1973 war Levan Professor der Zellbiologie an der Universität Lund und leitete dort das Krebschromosomenlabor am Institut für Genetik.

Er wurde 1967 zum Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften gewählt.

Levan war mit Karin Malmberg verheiratet. Das Paar hatte zwei Kinder, den Genetiker Göran Levan und die Illustratorin Cecilia Torudd.

Veröffentlichungen

  • Joe H. Tijo., Albert Levan: The chromosome number of man. In: Hereditas. Nr 42, 1956, S. 1–6.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Genealogische Darstellung: Albert Johan Levan. abgerufen am 24. Februar 2012.
  2. Albert Levan: The effect of colchicine on root mitoses in allium. In: Hereditas. 24, 1938, S. 471–486, doi:10.1111/j.1601-5223.1938.tb03221.x.

Diese Artikel könnten dir auch gefallen

Die News der letzten 7 Tage

13.05.2021
Botanik | Klimawandel | Biodiversität | Bioinformatik
Mit Smartphones den ökologischen Wandel erfassen
Smartphone-Apps zur Pflanzenbestimmung wie „Flora Incognita“ können nicht nur Pflanzenarten erkennen, sie erfassen auch großräumige ökologische Muster.
13.05.2021
Genetik | Evolution | Immunologie
Neue Erkenntnisse über die Evolution des Immunsystems
Der menschliche Körper verfügt, wie alle anderen Lebewesen auch, über ein sogenanntes angeborenes Immunsystem.
13.05.2021
Toxikologie | Biochemie | Insektenkunde
Meerrettich-Erdfloh: Geschützt mit den Waffen seiner Nahrungspflanze
Wenn Meerrettich-Erdflöhe an ihren Wirtspflanzen fressen, nehmen sie nicht nur Nährstoffe, sondern auch Senfölglykoside, die charakteristischen Abwehrstoffe des Meerrettichs und anderer Kreuzblütengewächse, auf.
13.05.2021
Toxikologie | Insektenkunde | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Die Achillesferse eines Käfers: Glyphosat
Der Getreideplattkäfer lebt in enger Gemeinschaft mit symbiotischen Bakterien.
13.05.2021
Zoologie | Ökologie
Globaler Atlas soll große Tierwanderungen bewahren
Wildtiere soweit das Auge reicht: Millionen von Gnus ziehen gemeinsam mit Zebras, Gazellen und Antilopen durch das grüne Gras weiter Ebenen in Ostafrika.
11.05.2021
Zytologie | Physiologie | Bioinformatik
Wie man als Einzeller ans Ziel gelangt
Wie ist es ohne Gehirn und Nervensystem möglich, sich gezielt in die gewünschte Richtung zu bewegen? Einzellern gelingt dieses Kunststück offenbar problemlos.
11.05.2021
Ökologie
Studie zur Funktionsweise aquatischer Ökosysteme
Die Funktionen wassergeprägter Ökosysteme können durch hydrologische Schwankungen erheblich beeinflusst und verändert werden.
11.05.2021
Klimawandel | Meeresbiologie
Mit Bakterien gegen die Korallenbleiche
Korallen sind das Rückgrat mariner Ökosysteme der Tropen.
11.05.2021
Zoologie | Ökologie
Afrikanische Wildhunde als Botschafter für das weltweit grösste Naturschutzgebiet
Das weltweit grösste Landschutzgebiet liegt im Süden Afrikas und umfasst 52039000 Quadratkilometer in fünf Ländern.
10.05.2021
Physiologie
Orientierungssinn von Fledermäusen
Säugetiere sehen mit den Augen, hören mit den Ohren und riechen mit der Nase.
06.05.2021
Anthropologie | Ethologie
Ältestes menschliches Begräbnis in Afrika
Eine neue Studie berichtet über die älteste bekannte Bestattung eines modernen Menschen in Afrika.