Nacken

Dieser Artikel handelt vom Körperteil Nacken. Zu Personen dieses Namens siehe Nacken (Begriffsklärung).
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Als Nacken (anat.: Nucha) wird der hintere Teil des Halses bezeichnet.[1] Er ist für die Beweglichkeit des Kopfes und großer Teile des Oberkörpers verantwortlich.

Zum Nacken gehören anatomisch unter anderem die Halswirbelsäule und ihre Verbindung zum Hinterkopf (Genick), eine große Anzahl verschiedenster Muskeln und Rezeptoren der Oberflächen- und Tiefensensibilität.

Nackenschmerzen

Die komplexen anatomischen Strukturen der Nacken- und Halsmuskulatur, der Wirbelsäule und der Nervenwurzeln machen den Bereich des Nackens anfällig für eine Vielzahl somatischer und funktioneller Störungen, die sich in akuten oder chronischen Schmerzen im Nackenbereich, oft auch ausstrahlend in Schulter und Arm oder auch den Hinterkopf, bemerkbar machen. Nackenschmerzen gehören zu den häufigsten Gründen für Konsultationen beim Hausarzt. Etwa 9,5 % der Männer und 13,5 % der Frauen waren Mitte der 1990er Jahre nach einer Studie von chronischen Nackenschmerzen betroffen.[2]

Schwindel, Kopfschmerzen und Sensibilitätsstörungen - von Hyperästhesien über Parästhesien bis zur Asensibilität - können bei entsprechender Ursache hinzukommen.

Organisch Ursachen von Nackenschmerzen

Funktionelle Ursachen von Nackenschmerzen

  • Muskuläre Dysbalancen durch monotone, unphysiologische Körperhaltung, beispielsweise am Bildschirmarbeitsplatz oder in der Fließbandfertigung, durch Arbeiten in Zwangshaltungen wie Überkopfarbeit (KFZ-Mechaniker), durch Arbeit in räumlich beengter Umgebung (Untertage-Bergleute) oder durch einseitige Überlastung der Muskulatur, beispielsweise Arbeiten mit schwerem Schutzhelm oder Einwirkung starker G-Kräfte (Kampfflugzeug-Piloten).
  • Repetitive Strain Injury Syndrom, die sogenannte Sekretärinnenkrankheit
  • Schiefhals
  • Somatisierung psychischer Störungen und Erkrankungen wie Burnout-Syndrom, Stress, Depressionen und Neurosen.

Einzelnachweise

  1. Definition „Nacken“ im Duden, zuletzt eingesehen am 14. August 2011
  2. J. Schumacher, E. Brähler: Prävalenz von Schmerzen in der deutschen Bevölkerung - Ergebnisse repräsentativer Erhebungen mit dem Gießener Beschwerdebogen. In: Der Schmerz. Nr. 6, S. 375-384. doi:10.1007/s004820050215.

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Nacken – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

News Meldungen


09.08.2018
Physiologie
Wenn Wurzeln knacken und Würmer knirschen
Wurzeln kann man beim Wachsen «zuhören» - und Würmern beim Graben. Forschende der ETH Zürich und des französischen «Institut national de la recherche agronomique» präsentieren eine neue Methode zur Bodenanalyse.
19.07.2018
Zoologie - Ethologie - Ökologie
Mangaben-Affen profitieren davon, dass Schimpansen und Schweine harte Nüsse knacken können
Ein internationales Forscherteam um Karline Janmaat von der Universität Amsterdam und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig beschreibt erstmals, dass sich Mangaben-Affen, Perlhühner und Eichhörnchen energiereiche Nussreste sichern, die Schimpansen und Flussschweine nach dem Nussknacken zurücklassen.


Das könnte dich auch interessieren