Reptilium Terrarien- und Wüstenzoo Landau

Der Reptilium Terrarien- und Wüstenzoo Landau ist der nach eigenen Angaben größte Reptilienzoo Deutschlands und befindet sich in der rheinland-pfälzischen Stadt Landau in der Pfalz. Er gliedert sich in vier Teile: Babystation, Nachthaus, Terrarienhalle und Wüstenhalle. Außer Reptilien findet man hier auch Amphibien und einige Wirbellose.

Babystation

Auf der Babystation, dem kleinsten Teil des Reptiliums werden die Eier ausgebrütet und die Jungtiere aufgezogen.

Nachthaus

Im Nachthaus befinden sich nachtaktive Reptilien und Amphibien. Es ist ein kleiner dunkler, schwülwarmer Raum. Die Terrarien werden mit Schwarzlicht beleuchtet. Die hier zu findenden Arten sind (laut Zooführer) Makifrösche, Mangroven-Nachtbaumnattern, Abgottschlangen, Kornnattern, Zwergklapperschlangen, Königspythons, Gila-Krustenechsen, Leopardgeckos, Gartenboas, Rokoko-Kröten, Tokehs und Jamaica-Schlankboas.

Terrarienhalle

Die Terrarienhalle ist in zwei Teile untergliedert: einen für Tiere des Regenwaldes und einen für Tiere trockener Gebiete, z. B. der Wüste. In den jeweiligen Terrarien befinden sich Tiere nach ihrer Verbreitung geordnet (z.B. Kragenechsen mit Bartagamen).

Wüstenhalle

Die 'Wüstenhalle' ist eine große Halle, in der Vorführungen gehalten werden und die man auch mieten kann. An den Wänden der Halle sind verschiedene, teils große, Terrarien mit Wüstenbewohnern, die Pantherschildkröten, Kapwarane, Spornschildkröten, Strahlenschildkröten, Rote Tejus, Felsenklapperschlangen und Nashornleguane beherbergen.

Siehe auch

Weblink

49.191298.13004Koordinaten: 49° 11′ 29″ N, 8° 7′ 48″ O

Diese Artikel könnten dir auch gefallen

Die News der letzten 7 Tage

13.06.2021
Anthropologie | Virologie | Immunologie
Wie Viren Immunzellen zu Trojanischen Pferden machen
Zytomegalieviren programmieren Fresszellen der Lunge so um, dass sie selbst Viren produzieren und diese in der Lunge verbreiten.
13.06.2021
Bionik und Biotechnologie | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Zuckerhirse: Süßes Versprechen für die Umwelt
Zuckerhirse lässt sich zur Herstellung von Biogas, Biokraftstoffen und neuen Polymeren nutzen, zudem kann sie dazu beitragen, Phosphatdünger zu ersetzen.
13.06.2021
Botanik | Physiologie
Todesduft der Pfeifenwinde lockt Sargfliegen in die Blüten
Ein internationales Pflanzenforscherteam hat in einer neuen Studie eine ungewöhnliche und bisher unbekannte Fortpflanzungsstrategie bei Pflanzen entdeckt.
11.06.2021
Ökologie | Biodiversität | Meeresbiologie
Untermieter auf Manganknollen: Schwämme sorgen für Artenreichtum
Tief auf dem Meeresgrund lagern wertvolle Rohstoffe – beispielsweise Knollen aus Mangan, Eisen, Kobalt und Kupfer.
11.06.2021
Morphologie
Das Metallgebiss des Borstenwurms
Metallatome sind für die bemerkenswerte Stabilität von Borstenwurm-Kiefern verantwortlich, zeigen Experimente der TU Wien.
11.06.2021
Paläontologie | Entwicklungsbiologie
Versteinert: 99 Millionen Jahre alte Geburt
Einem Forschungsteam ein außergewöhnlicher Fund gelungen: Sie fanden eine fossile weibliche Landschnecke, die gemeinsam mit ihren fünf Jungtieren in einem 99 Millionen Jahre alten Bernstein eingeschlossen wurde.
09.06.2021
Genetik | Neurobiologie
Menschen-Gen macht Mäuse schlauer
Ein Gen, das nur beim Menschen vorkommt, führt bei Mäusen zu einem größeren Gehirn, erhöhter Flexibilität des Gedächtnisses und weniger Ängstlichkeit.
09.06.2021
Taxonomie
„Zombie-Frosch“ entdeckt
Senckenberg-Wissenschaftlerinnen haben mit einem internationalen Team drei neue Froscharten aus dem nördlichen Amazonasgebiet beschrieben.
09.06.2021
Klimawandel | Primatologie
Kein Platz für Menschenaffen
Der Klimawandel wird das Verbreitungsgebiet afrikanischer Menschenaffen in den nächsten 30 Jahren drastisch verkleinern.
07.06.2021
Ökologie | Klimawandel | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Art der Waldnutzung beeinflusst Lebensrhythmus der Wildpflanzen
Durch die Klimaerwärmung verschieben sich bei vielen Pflanzen die jahreszeitlichen Rhythmen, zum Beispiel die Blütezeit.
07.06.2021
Ethologie | Vogelkunde
Junge Seeadler bleiben länger im elterlichen Revier
Seeadler reagieren sensibel auf Störungen durch den Menschen, weshalb in unmittelbarer Umgebung der Horste forst- und landwirtschaftliche Nutzungen beschränkt sind.
07.06.2021
Ethologie | Vogelkunde
Vertrauen bei Rabenvögeln
Rabenvögel benutzen soziale Informationen, um sich vor Täuschung durch Artgenossen aus Nachbarterritorien zu schützen.