Filtrierer

Antarktischer Krill beim Filtrieren phytoplanktonreichen Wassers.
Indische Makrelen beim Plankton-Seihen.

Als Filtrierer werden Tiere bezeichnet, die ihre Nahrung (Detritus, Plankton) aus dem Wasser herausfiltern.

Einige, meist sessile (festsitzende) Arten, sind filtrierende Suspensionsfresser. Sie ernähren sich, indem sie die Suspension aus Wasser und den darin als Schwebstoffe enthaltenen festen Nahrungsteilchen durch ihre Siebvorrichtungen strömen lassen. Viele Arten, „Strudler“ oder „Strudeler“ genannt, erzeugen hierzu aktiv einen Wasserstrom. Andere filtrieren das Wasser beim Schwimmen, wie etwa die Bartenwale, die sich von tierischem Plankton (Krill) ernähren. Einige Vogelarten, wie etwa Flamingos, filtrieren das Wasser mit einem Seihschnabel.

Beispiele

Diese Artikel könnten dir auch gefallen

Die News der letzten 7 Tage

15.04.2021
Anthropologie | Biodiversität | Primatologie
Bedrohte Lemuren: „Unser Verhalten entscheidet, wer überlebt“
Biologen zeigen in einer Studie am Beispiel des Fingertiers oder Aye-aye wie Bildungsarbeit dazubeitragen kann, bedrohte Tierarten zu schützen.
15.04.2021
Ethologie | Primatologie
Gorillamänner bluffen nicht!
Als eines der symbolträchtigsten Geräusche im Tierreich hat das Brusttrommeln Eingang in unsere Umgangssprache gefunden – darunter wird oft eine übertriebene Einschätzung der eigenen Leistungen verstanden.