Gnaphalieae

Gnaphalieae
Xerochrysum viscosum

Xerochrysum viscosum

Systematik
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Gnaphalieae
Wissenschaftlicher Name
Gnaphalieae
(Cass.) Lecoq & Juillet

Die Tribus Gnaphalieae gehört zur Unterfamilie Asteroideae innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie enthält etwa 184 bis 187 Pflanzengattungen und 1240 bis über 2100 Arten.

Beschreibung

Illustration aus Sturm von Anaphalis margaritacea.
Gesamtblütenstand mit vielen Blütenkörbchen von Anaphalis margaritacea.
Achäne mit Pappus von Anaphalis margaritacea.

Erscheinungsbild und Laubblätter

Es sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen, oder verholzende Pflanzen: Halbsträucher, Sträucher. Die einjährigen Arten sind mehr oder weniger wollig behaart und erreichen oft nur Wuchshöhen von 1 bis 10 cm. Die grundständig in Rosetten oder am Stängel verteilt, meist wechselständig, selten gegenständig angeordneten Laubblätter sind gestielt oder ungestielt und meist einfach. Die Basis der Blattstiele läuft oft am Stängel entlang abwärts. Die Blattränder sind meist glatt oder selten gezähnt. Die Blätter sind oft wollig oder filzig behaart.

Blütenstände und Blüten

Die körbchenförmigen Blütenständen stehen selten einzeln, meist an verzweigten, doldentraubigen, rispigen oder traubigen Gesamtblütenständen zusammen. Die Blütenkörbe sind meist scheibenförmig. Ein bis zwei oder zwölf bis über dreißig mehr oder weniger in Form und Größe verschiedenen Hüllblätter stehen in meist drei bis mehr als zehn Reihen zusammen, selten fehlen sie. Die Hüllblätter sind oft wollig behaart, weiß oder leuchtend gefärbt (gelb, rosa- oder purpurfarben) und ihre Ränder und/oder Spitzen sind meist deutlich papierartig. Der flache bis konvexe Blütenstandsboden ist meist unbehaart. Im körbchenförmigen Blütenstand befinden sich selten Zungenblüten und meist nur Röhrenblüten. Nur selten werden am Rand des Blütenkorbes, weibliche, mehr oder weniger zygomorphe Blüten als Zungenblüten interpretiert. Meist gibt es am Blütenkorbrand ein bis mehr als drei Reihen meist weibliche, oft über 100 Röhrenblüten, die meist gelb oder purpurfarben bis weißlich sind, sie werden auf Grund ihre Lage auch Strahlenblüten genannt (beachte dass das bei den meisten anderen Asteraceae dann Zungenblüten sind). Die selten nur ein bis zehn, meist mehr Scheibenblüten sind meist radiärsymmetrische Röhrenblüten, die zwittrig oder funktional männlich und fertil sind mit meist vier-, selten fünf Kronzipfel. Die Staubbeutel sind meist an ihrer Basis mehr oder weniger geschwänzt und besitzen Anhängsel. Am Griffel sind meist keine Anhängsel erkennbar.

Früchte

Alle Achänen eines Fruchtstandes sind meist gleich; sie sind ei- oder verkehrt-eiförmig und glatt, behaart oder papillös und meist zwei- drei- oder fünfrippig. In diesem Tribus ist meist ein Pappus vorhanden aus meist bärtigen bis selten fedrigen Pappusborsten oder Schuppen, manchmal ist es eine Kombination aus Borsten und Schuppen.

Verbreitung

Die Taxa der Tribus Gnaphalieae sind sowohl in der Alten Welt wie der Neuen Welt beheimatet. Sie gedeihen in tropischen, subtropischen, gemäßigten und arktischen oder alpinen Gebieten. Das Zentren der Artenvielfalt sind die Capensis und Australien. Einige Arten sind Neophyten in vielen Ländern der Welt.

Die größte Artenvielfalt gibt es in Südafrika mit 174 Gattungen, von denen 80 nur dort vorkommen, mit insgesamt 2072 Arten. In Australien gibt es etwa 84 Gattungen, davon sind 28 monotypisch und nur zehn mit mehr als zehn Arten, mit insgesamt etwa 475 Arten. In Südamerika kommen 19 bis 20 Gattungen etwa 111 Arten vor. Auch in Nordamerika kommen 19 Gattungen mit etwa 111 Arten vor. Den Subtribus Relhaniinae gibt es mit etwa 19 Gattungen nur in Afrika. In Pakistan gibt es etwa zwölf Gattung mit etwa 45 Arten. Im eurasischen Teil der Nordhalbkugel gibt es nur wenige Gattung, beispielsweise Antennaria, Leontopodium und Gnaphalium.

Systematik

Die Tribus Gnaphalieae und wurde aus der früher viel größeren Tribus Inuleae ausgegliedert. Am nächsten verwandt sind die Tribus Anthemideae, Astereae und Calenduleae[1] in der Unterfamilie Asteroideae innerhalb der Familie Asteraceae.

Die Tribus Gnaphalieae wird in fünf bis sechs Subtribus gegliedert:

Subtribus Angianthinae Benth.: Mit etwa 60 Gattungen, die alle bis auf Craspedia (die auch in Neuseeland vorkommt) nur in Australien vorkommen [2].
Subtribus Cassiniinae Anderb.: Mit etwa 16 Gattungen (Anaphalis, Antennaria, Chionolaena, Gnaphaliothamnus).
Subtribus Filagininae O.Hoffm.: (Filago, Logfia, Micropus, Psilocarphus, Stylocline)
Subtribus Gnaphaliinae (Cass.) Dum.: Mit etwa 47 Gattungen (Achyrocline, Belloa, Berroa, Chevreulia, Cuatrecasasiella, Facelis, Gamochaetopsis, Helichrysum, Jalcophila, Lucilia, Luciliocline, Pseudognaphalium).
Subtribus Loricariinae Anderb.: Mit etwa sechs Gattungen:
  • Loricaria: Nur in den Anden.
  • Mniodes: Nur in den Anden.
  • Pterygopappus: Nur in Tasmanien.
  • Psychrophyton: Nur in Neuseeland.
  • Raouliopsis: Nur in Kolumbien.
  • Sinoleontopodium: Nur in China.
Subtribus Relhaniinae Less.: Mit etwa 19 Gattungen nur in Afrika (Disparago, Elytropappus, Metalasia, Relhania, Stoebe und einige kleine Gattungen).
Habitus von Achyrocline satureioides.
Karpaten-Katzenpfötchen (Antennaria carpatica)
Leucophyta brownii, Syn. Calocephalus brownii
Calocephalus platycephalus
Habitus von Elytropappus rhinocerotis.
Zwerg-Filzkraut (Filago minima)
Gesamtblütenstand mit einigen Blütenkörben von Gamochaeta purpurea.
Gnaphalium sandwicensium
Helichrysum moeserianum
Helichrysum stoechas
Gesamtblütenstand mit vielen Blütenkörben mit roten Hüllblättern und darin viele Einzelblüten von Helichrysum sanguineum.
Leontopodium shinanense
Leucophyta brownii, Syn.: Calocephalus brownii, eine selten auch Gitterkraut genannte Zierpflanze.
Gesamtblütenstand mit vielen dicht zusammenstehenden Blütenkörben von Ozothamnus diosmifolius.
Habitus und Blütenkörbe von Phagnalon rupestre.
Pseudognaphalium stramineum
Habitus von Psilocarphus tenellus.
Polster von Raoulia hookeri.
Einzeln stehende Blütenkörbe von Rhodanthe chlorocephala subsp. rosea.
Stoebe passerinoides
Habitus, Laubblätter und Blütenkörbe von Stylocline gnaphaloides.
Blütenkörbe von Syncarpha vestita.
Xerochrysum bracteatum.

Alphabetische Gattungsliste

Die Tribus Gnaphalieae enthält etwa 184 bis 187 Gattungen und 1240 bis über 2100 Arten.:

  • Acanthocladium F.Muell.: Mit der einzigen Art:
    • Acanthocladium dockeri F.Muell.: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Achyrocline (Less.) DC.: Mit etwa 32 Arten in Afrika, Madagaskar, Zentral- und Südamerika.
  • Acomis F.Muell.: Mit etwa drei Arten in Australien.
  • Actinobole Fenzl ex Endl.: Mit etwa drei Arten in Australien.
  • Alatoseta Compton: Mit der einzigen Art:
    • Alatoseta tenuis Compton: Sie kommt nur im Nordkap und Westkap vor.
  • Aliella Qaiser & Lack: Mit etwa drei Arten in Afrika.
  • Ammobium R.Br.: Mit etwa drei Arten in Australien, beispielsweise:
  • Amphiglossa DC.: Mit etwa elf Arten in der Capensis.
  • Anaphalioides (Benth.) Kirp.: Mit etwa sieben Arten, davon fünf in Neuseeland und zwei in Neuguinea.
  • Anaphalis DC.: Mit etwa 110 Arten hauptsächlich im zentralen Asien und Indien. Nur eine Art (Anaphalis margaritacea (L.) Benth. & Hook. f.) in Nordamerika.
  • Anaxeton Gaertn.: Mit etwa zehn Arten im Westkap.
  • Ancistrocarphus A.Gray: Mit nur zwei Arten in den südwestlichen USA und im nordwestlichen Mexiko.
  • Anderbergia B.Nord.: Mit etwa sechs Arten im Westkap.
  • Anemocarpa Paul G.Wilson: Mit etwa zwei Arten in Australien.
  • Angianthus J.C.Wendl.: Mit etwa 15 Arten in Australien.
  • Anisochaeta DC.: Mit der einzigen Art:
    • Anisochaeta mikanioides DC.: Sie kommt nur in KwaZulu-Natal und Ostkap vor.
  • Anisothrix O.Hoffm.: Mit nur zwei Arten im Westkap.
  • Katzenpfötchen (Antennaria J.Gaertn.): Mit etwa 45 bis 71 Arten im gemäßigten und arktisch/alpinen Regionen, hauptsächlich in Nordamerika (34 Arten), Mexiko und Eurasien, außerdem wenige Arten in Südamerika.
  • Antithrixia DC.: Mit der einzigen Art:
    • Antithrixia flavicoma DC.: Sie kommt nur im Namaqualand (Westkap) vor.
  • Apalochlamys Cass.: Mit der einzigen Art:
    • Apalochlamys spectabilis (Labill.) Steud.: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Argentipallium Paul G.Wilson: Mit etwa sechs Arten in Australien.
  • Argyroglottis Turcz.: Mit der einzigen Art:
    • Argyroglottis turbinata Turcz.: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Argyrotegium J.M.Ward, Breitw. & C.Flann: 2003 neu veröffentlichte Gattung in Australien mit etwa vier Arten.
  • Arrowsmithia DC.: Mit der einzigen Art:
    • Arrowsmithia styphelioides DC.: Sie kommt nur im Ostkap vor.
  • Artemisiopsis S.Moore: Mit der einzigen Art:
    • Artemisiopsis villosa (O.Hoffm.) Schweick.: Sie ist im tropischen und südlichen Afrika verbreitet.
  • Asteridea Lindl.: Mit etwa sechs Arten in Australien.
  • Athrixia Ker Gawl.: Mit etwa 14 Arten in der Capensis (neun Arten), im tropischen Afrika und Madagaskar.
  • Atrichantha Hilliard & B.L.Burtt: Mit der einzigen Art:
    • Atrichantha gemmifera (Bolus) Hilliard & B.L.Burtt: Sie kommt nur im Westkap vor.
  • Basedowia Pritzel: Mit der einzigen Art:
    • Basedowia tenerrima (F.Muell. & Tate) J.M.Black: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Bellida Ewart: Mit der einzigen Art:
    • Bellida graminea Ewart: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Belloa Remy: Mit etwa neun Arten in Südamerika.
  • Berroa Beauverd: Mit der einzigen Art:
    • Berroa gnaphalioides (Less./span>) Beauverd: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Blennospora A.Gray: Mit etwa zwei Arten in Australien.
  • Bombycilaena (DC.) Smoljan.: Mit etwa drei Arten in Eurasien und Nordamerika.
  • Bryomorphe Harv.: Mit der einzigen Art:
    • Bryomorphe aretioides (Turcz.) Druce: Sie kommt nur im Westkap vor.
  • Callilepis DC.: Mit fünf Arten in der Capensis.
  • Calocephalus R.Br.: Mit etwa elf Arten in Australien.
  • Calomeria Vent.: Mit ein oder zwei Arten in Australien und Afrika.
  • Calotesta P.O.Karis: Mit der einzigen Art:
    • Calotesta alba P.O.Karis: Sie kommt nur im Westkap vor.
  • Cassinia R.Br.: Mit etwa zwanzig Arten in Australien.
  • Catatia Humbert: Mit etwa zwei Arten in Madagaskar.
  • Cephalipterum A.Gray: Mit der einzigen Art:
    • Cephalipterum drummondii A.Gray: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Cephalosorus A.Gray: Mit der einzigen Art:
    • Cephalosorus carpesioides (Turcz.) P.S.Short: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Chamaepus Wagenitz: Mit der einzigen Art:
    • Chamaepus afghanicus Wagenitz: Die Heimat ist Afghanistan.
  • Chevreulia Cass.: Mit etwa sechs Arten in Südamerika.
  • Chiliocephalum Benth.: Mit ein bis zwei Arten in Afrika.
  • Chionolaena DC.: Mit etwa elf Arten in Zentral- und Südamerika.
  • Chondropyxis D.A.Cooke: Mit der einzigen Art:
    • Chondropyxis halophila D.A.Cooke: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Chrysocephalum Walp.: Mit etwa sieben Arten in Australien.
  • Chthonocephalus Steetz: Mit etwa vier Arten in Australien.
  • Cladochaeta DC.: Mit etwa zwei Arten in Eurasien.
  • Comborhiza Anderb. & K.Bremer: Mit etwa zwei Arten in Afrika.
  • Coronidium Paul G.Wilson: 2008 neu veröffentlichte Gattung in Australien mit etwa 17 Arten. [3]
  • Craspedia G.Forst.: Mit etwa 23 Arten in Australia und Neuseeland. [2]
  • Cremnothamnus C.F.Puttock: Mit der einzigen Art:
    • Cremnothamnus thomsonii (F.Muell.) C.F.Puttock: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Cuatrecasasiella H.Rob.: Mit etwa zwei Arten in Südamerika.
  • Cymbolaena Smoljan.: Mit der einzigen Art:
    • Cymbolaena griffithii (A.Gray) Wagenitz: Sie ist im südwestlichen und zentralen Asien verbreitet.
  • Decazesia F.Muell.: Mit der einzigen Art:
    • Decazesia hecatocephala F.Muell.: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Denekia Thunb.: Mit der einzigen Art:
    • Denekia capensis: Sie kommt in der Capensis und weiter nördlich vor.
  • Diaperia Nuttall: Mit drei Arten in den zentralen USA und im nördlichen Mexiko.
  • Dielitzia P.S.Short: Mit der einzigen Art:
    • Dielitzia tysonii P.S.Short: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Disparago Gaertn.: Mit etwa neun Arten in der Capensis.
  • Dithyrostegia A.Gray: Mit etwa zwei Arten in Australien.
  • Dolichothrix Hilliard & B.L.Burtt: Mit der einzigen Art:
    • Dolichothrix ericoides: Kommt nur im Westkap und Ostkap vor.
  • Edmondia Cass.: Mit drei Arten im Westkap.
  • Elytropappus Cass.: Mit etwa acht Arten in der Capensis.
  • Epitriche Turcz.: Mit der einzigen Art:
    • Epitriche demissus (A.Gray) P.S.Short: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Eriochlamys Sond. & F.Muell.: Mit ein bis vier Arten in Australien.
  • Erymophyllum Paul G.Wilson: Mit etwa fünf Arten in Australien.
  • Euchiton Cass.: Mit etwa 17 Arten in Australien, Neuseeland, Neuguinea und im östlichen Asien. Einige Arten sind in vielen Regionen der Welt Neophyten.
  • Evacidium Pomel: Mit der einzigen Art:
    • Evacidium discolor (DC.) Maire: Sie ist in Südosteuropa und Nordafrika beheimatet.
  • Ewartia Beauverd: Mit etwa vier Arten in Australien.
  • Ewartiothamnus Anderb.: Mit der einzigen Art:
    • Ewartiothamnus sinclairii (Hook. f.) Anderb.: Sie ist in Neuseeland beheimatet.
  • Facelis Cass.: Mit drei bis vier Arten in Nord- und Südamerika, Afrika und Australien.
  • Feldstonia P.S.Short: Mit der einzigen Art:
    • Feldstonia nitens P.S.Short: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Filzkräuter (Filago L.): Mit etwa 12 bis 46 Arten hauptsächlich im Mittelmeerraum (Nordafrika und Europa) und im westlichen Asien, außerdem auf Atlantischen Inseln. Einzelne Arten sind in einigen Regionen der Welt Neophyten.
  • Fitzwillia P.S.Short: Mit der einzigen Art:
    • Fitzwillia axilliflora (Ewart & Jean White) P.S.Short: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Galeomma Rauschert: Mit nur zwei Arten in der Capensis.
  • Gamochaeta Wedd.: Mit etwa 50 bis 52 Arten, natürlich vorkommend nur in der Neuen Welt. Das Zentrum der Artenvielfalt ist Südamerika, zwölf Arten gibt es auch in Nordamerika. In vielen Teilen der Welt sind einige Arten Neophyten und gelten dort als invasive Pflanzen.
  • Gamochaetopsis Anderb. & Freire: Mit der einzigen Art:
    • Gamochaetopsis alpina (Poepp. & Endl.) Anderb. & Freire: Sie ist in Südamerika beheimatet.
  • Gilberta Turcz.: Mit der einzigen Art:
    • Gilberta tenuifolia Turcz.: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Gilruthia Ewart: Mit der einzigen Art:
    • Gilruthia osbornii Ewart & Jean White: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Gnaphaliothamnus Kirp.: Mit etwa zehn Arten in Zentralamerika, besonders Mexiko.
  • Ruhrkräuter (Gnaphalium L.): Sie ist fast weltweit verbreitet mit etwa 38 bis 200 Arten.
  • Gnephosis Cass.: Mit etwa acht Arten in Australien.
  • Gnomophalium Greuter: Mit der einzigen Art:
    • Gnomophalium pulvinatum (Delile) Greuter: Sie ist in Nordafrika und Asien beheimatet.
  • Gratwickia F.Muell.: Mit der einzigen Art:
    • Gratwickia monochaeta F.Muell.: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Haeckeria F.Muell.
  • Haegiela P.S.Short & Paul G.Wilson: Mit der einzigen Art:
    • Haegiela tatei (F.Muell.) P.S.Short & Paul G.Wilson: Sie ist in Australien beheimatet.
  • Haptotrichion Paul G.Wilson
  • Helichrysopsis Kirp.: Mit der einzigen Art:
    • Helichrysopsis septentrionale: Heimat ist die Capensis.
  • Strohblumen (Helichrysum Mill.): Mit etwa 600 Arten fast weltweit, hauptsächlich in der Alten Welt, besonders in Afrika und Madagaskar. 244 Arten gibt es in der Capensis.
  • Hesperevax (A.Gray) A.Gray: Mit drei Arten in den südwestlichen USA.
  • Homognaphalium Kirp.: Mit einer (oder zwei) Arten:
    • Homognaphalium pulvinatum (Delile) Fayed & Zareh: In Nordafrika, Sudan, Südwestasien bis Indien und Pakistan.
  • Humeocline Anderb.: Mit der einzigen Art:
    • Humeocline madagascariensis (Humbert) Anderb. : Sie ist in Madagaskar beheimatet.
  • Hyalochlamys A.Gray: Mit der einzigen Art:
    • Hyalochlamys globifera A.Gray: Sie kommt nur in Western Australia vor.
  • Hyalosperma Steetz
  • Hydroidea P.O.Karis: Mit der einzigen Art:
    • Hydroidea elsiae: Sie kommt nur im Westkap vor.
  • Ifloga Cass.: Mit sechs bis 15 Arten von Afrika bis in den Nahen Osten und die Kanarischen Inseln. Davon vier Arten in der Capensis.
  • Ixiolaena Benth.: Mit der einzigen Art:
    • Ixiolaena viscosa Benth.: Sie kommt nur in Western Australia vor.
  • Ixodia R.Br.: Mit zwei oder drei Arten in Australien.
  • Jalcophila M.O.Dillon & Sagást.
  • Lachnospermum Willd.: Mit drei Arten im Westkap.
  • Langebergia Anderb.: Mit der einzigen Art:
    • Langebergia canescens (DC.) Anderb.: Kommt nur im Westkap vor.
  • Lasiopogon Cass.: Alle acht Arten kommen in der Capensis vor, aber einige kommen auch in Nordafrika, im Nahen Osten, Spanien, Indien und Pakistan vor.
  • Lawrencella Lindl.
  • Leiocarpa Paul G.Wilson: 2001 neu veröffentlichte Gattung in Australien.
  • Lemooria P.S.Short
  • Edelweiß (Leontopodium R.Br. ex Cass.): Mit etwa 30 bis 58 Arten in Asien, Europa und Nordamerika. Außerdem gibt es einige Natur-Hybriden. In China kommen 36 Arten vor, davon sind dort 18 endemisch. Neun Arten gibt es in Nepal, acht Arten in Pakistan und vier Arten in Russland. Beispiele:
  • Lepidostephium Oliv.: Mit nur zwei Arten in der Capensis.
  • Leptorhynchos Less.
  • Leptotriche Turcz.
  • Leucochrysum (DC.) Paul G.Wilson
  • Leucogenes Beauverd
  • Leucophyta R.Br.: Mit der einzigen Art:
    • Leucophyta brownii Cass.: Sie kommt nur in Australien vor. [4]
  • Leysera L.: Mit drei Arten: Eine Art (Leysera leyseroides (Desf.) Maire) kommt von Nordafrika bis zur Arabischen Halbinsel und zum Nahen Osten und in Spanien und Pakistan (Baluchistan) vor. Die beiden anderen Arten sind nur in der Capensis beheimatet.
  • Logfia Cass.: Mit etwa zwölf Arten, davon sechs in Nordamerika, außerdem im nördlichen Mexiko, Europa, Asie und nördlichen Afrika. Besonders in Südamerika und den Pazifischen Inseln, aber auch anderen Teilen der Welt sind einige Arten Neophyten.
  • Loricaria Wedd.: Nur in den Anden.
  • Lucilia Cass.: Mit etwa acht Arten in Südamerika.
  • Luciliocline Anderb. & Freire: Mit etwa 13 Arten in größeren Höhenlagen in den Anden von Venezuela bis Chile und Argentinien.
  • Macowania Oliv.: Mit zwölf Arten. Davon sind zehn in der Capensis beheimatet und die anderen zwei auf der Arabischen Halbinsel und Äthiopien.
  • Metalasia R.Br.: Mit etwa 52 Arten nur in der Capensis. 47 Arten sind Endemiten des Westkap. Die restlichen fünf Arten sind weiter in der Capensis verbreitet, aber nur drei davon kommen nicht im Westkap vor.
  • Mexerion G.L.Nesom
  • Micropsis DC.: Mit etwa fünf Arten im südlichen Südamerika. Eine Art kommt, vermutlich eingeschleppt, in den südlichen zentralen USA vor.
  • Micropus L. Mit fünf Arten in den westlichen USA, im nordwestlichen Mexiko, Südeuropa, im südwestlichen Asien und in Nordafrika.
  • Millotia Cass.: Mit etwa zehn Arten in Australien.
  • Mniodes (A.Gray) Benth.: Nur in den Anden.
  • Myriocephalus Benth.: Mit etwa zehn Arten in Australien.
  • Neotysonia Dalla Torre & Harms
  • Nestlera Spreng.: Mit der einzigen Art:
    • Nestlera biennis: Kommt nur im Nordkap und Westkap vor.
  • Odixia Orchard
  • Oedera L.: Die 18 Arten kommen nur Westkap und Ostkap vor.
  • Omalotheca Cass.: Mit etwa acht bis zehn Arten hauptsächlich in Eurasien; drei Arten kommen in Nordamerika vor.
  • Oreoleysera K.Bremer: Mit der einzigen Art:
    • Oreoleysera montana: Kommt nur im Westkap vor.
  • Oxylaena Benth. ex Anderb.: Mit der einzigen Art:
    • Oxylaena acicularis: Kommt nur im Westkap vor.
  • Ozothamnus R.Br.
  • Parantennaria Beauverd: Mit nur einer diözischen Art.
  • Pentatrichia Klatt: Mit vier Arten in der Capensis.
  • Petalacte D.Don: Mit der einzigen Art:
    • Petalacte coronata: Kommt nur im Westkap vor.
  • Phaenocoma D.Don: Mit der einzigen Art:
    • Phaenocoma prolifera: Kommt nur im Westkap vor.
  • Phagnalon Cass.: Mit etwa 36 bis 43 Arten vom zentralen über den Himalaya bis ins westliche Asien, in Europa (Südfrankreich und Norditalien), in Nordafrika und Makaronesien.
    • Phagnalon graecum
    • Phagnalon pygmaeum
    • Phagnalon rupestre
  • Philyrophyllum O.Hoffm.: Mit der einzigen Art:
    • Philyrophyllum schinzii: Sie ist weitverbreitet in Afrika.
  • Pithocarpa Lindl.
  • Planea P.O.Karis: Mit der einzigen Art:
    • Planea schlechteri: Kommt nur im Westkap vor.
  • Plecostachys Hilliard & B.L.Burtt
  • Pleuropappus F.Muell.: Mit nur zwei Arten in der Capensis.
  • Podolepis Labill.
  • Podotheca Cass.
  • Pogonolepis Steetz
  • Polycalymma F.Muell. & Sond.
  • Printzia Cass.: Mit drei Arten in der Capensis.
  • Scheinruhrkräuter (Pseudognaphalium Kirp.): Mit 80 bis 100 Arten hauptsächlich in Zentral- und Südamerika. 21 Arten gibt es in Nordamerika. Außerdem gibt es einige Arten in Afrika, Asien und Europa. Sie gedeihen hauptsächlich in gemäßigten Regionen.
  • Psilocarphus Nutt.: Mit etwa fünf neotropischen Arten im westlichen Nordamerika, nordwestlichen Mexiko und südlichen Südamerika.
  • Psychrophyton: Nur in Neuseeland.
  • Pterochaeta Steetz
  • Pterothrix DC.
  • Pterygopappus Hook. f.: Nur in Tasmanien.
  • Pycnosorus Benth.
  • Quinetia Cass.
  • Quinqueremulus Paul G.Wilson
  • Rachelia J.M.Ward & Breitw.
  • Raoulia Hook. f.
  • Raouliopsis S.F.Blake: Nur in Kolumbien.
  • Relhania L'Herit.: Mit etwa 13 Arten in der Capensis.
  • Rhetinocarpha Paul G.Wilson & MargaretWilson: 2006 neu veröffentlichte Gattung im westlichen Australien.
  • Rhodanthe Lindl.
  • Rhynchopsidium DC.: Mit nur zwei Arten im Nordkap und Westkap.
  • Rosenia Thunb.: Mit etwa vier Arten in der Capensis.
  • Rutidosis DC.: Mit etwa sieben Arten in Australien.
  • Schoenia Steetz
  • Scyphocoronis A.Gray
  • Seriphium L.: Mit drei in der Capensis.
  • Siloxerus Labill.
  • Sinoleontopodium Y.L.Chen: Mit der einzigen Art:
    • Sinoleontopodium lingianum Y.L.Chen: Sie gedeiht nur in extremen Höhenlagen zwischen 4500 und 4900 Meter in der chinesischen Provinz Xizang (Milin).
  • Sondottia P.S.Short
  • Stenocline DC.
  • Stenophalium Anderb.
  • Stoebe L.: Mit etwa 25 Arten in Afrika und Madagaskar, davon kommen 21 in der Capensis vor.
  • Stuartina Sond.
  • Stuckertiella Beauverd
  • Stylocline Nutt.: Mit etwa sieben Arten in den südwestlichen USA und im nordwestlichen Mexiko.
  • Syncarpha DC.
  • Syncephalum DC.
  • Taplinia Lander
  • Tenrhynea Hilliard & B.L.Burtt: Mit der einzigen Art:
    • Tenrhynea phylicifolia: Die Heimat ist die Capensis.
  • Thiseltonia Hemsl.
  • Tietkensia P.S.Short
  • Toxanthes Turcz.
  • Trichanthodium Sond. & F.Muell.: Mit etwa vier Arten in Australien.
  • Trichogyne Less.: Mit etwa neun Arten in der Capensis.
  • Triptilodiscus Turcz.: Mit der einzigen Art:
    • Triptilodiscus pygmaeus Turcz.: Die Heimat ist Australien.
  • Troglophyton Hilliard & B.L.Burtt: Mit etwa sechs Arten in der Capensis.
  • Vellereophyton Hilliard & B.L.Burtt: Mit etwa sieben Arten in der Capensis.
  • Waitzia J.C.Wendl.
  • Xerochrysum Tzvelev: Mit etwa sechs Arten in Australien. Die Strohblume Xerochrysum bracteatum (Ventenat) Tzvelev wird weltweit als Zierpflanze kultiviert und ist in vielen Gebieten verwildert.

Quellen

  • Theodore M. Barkley, Luc Brouillet, John L. Strother: Asteraceae tribe Gnaphalieae. In:  Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 19: Magnoliophyta: Asteridae, part 6: Asteraceae, part 1 (Mutisieae–Anthemideae). Oxford University Press, New York u.a. 2006, ISBN 0-19-530563-9, S. 415., online. (Abschnitt Beschreibung und Systematik)
  • M. Qaiser, Rubina Abid: Flora of Pakistan 210: Asteraceae (II) – Inuleae, Plucheeae & Gnaphalieae. University of Karachi, Department of Botany u.a., Karachi u.a., 2003, online. (engl.)
  • Chen Yousheng, Zhu Sixin, Randall J. Bayer: Tribe Gnaphalieae. In:  Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 20–21: Asteraceae. Science Press/Missouri Botanical Garden Press, Beijing/St. Louis 2011, ISBN 978-1-935641-07-0, S. 774., online.
  • Randall J. Bayer, Christopher F. Puttock, Scot A. Kelchner: Phylogeny of South African Gnaphalieae (Asteraceae) based on two noncoding chloroplast sequences. In: American Journal of Botany. Band 87, Nr. 2, 2000, S. 259–272, doi:10.2307/2656914, Volltext.
  • Jose L. Panero, Vicki A. Funk: Toward a phylogenetic subfamilial classification for the Compositae (Asteraceae). In: Proceedings of the Biological Society of Washington. Band 115, Nr. 4, 2002, S. 909–922, online.
  • O. M. Hillard, B. L. Burtt: Some generic concepts in Compositae – Gnaphaliinae. In: Botanical Journal of the Linnean Society. Band 82, Nr. 3, 2008, S. 181–232, doi:10.1111/j.1095-8339.1981.tb00958.x
  • Jose L. Panero, Vicki A. Funk: The value of sampling anomalous taxa in phylogenetic studies: Major clades of the Asteraceae revealed. In: Molecular Phylogenetics and Evolution. Band 47, Nr. 2, 2008, S. 757–782, DOI:10.1016/j.ympev.2008.02.011, PDF-Datei.
  • Michael O. Dillon: Classification and Phylogeny of the South American Gnaphalieae (Asteraceae). Andean Botanical Information System, 2000, online.
  • Michael O. Dillon: New combinations in Luciliocline with notes on South American Gnaphalieae (Asteraceae). In: Arnaldoa. Band 10, Nr. 1, 2003, S. 45–60, online.
  • Arne A. Anderberg: Taxonomy and Phylogeny of the Tribe Gnaphalieae (Asteraceae). In: Opera Botanica. Band 104, 1991.
  • Iziko Museums of Cape Town (Hrsg.): Biodiversityexplorer. The Web of Life in Southern Africa. Tribe: Gnaphalieae. Zugriff am 3. Februar 2011.
  • Randall J. Bayer, David G. Greber, Neil H. Bagnall: Phylogeny of Australian Gnaphalieae (Asteraceae) Based on Chloroplast and Nuclear Sequences, the trnL Intron, trnL/trnF Intergenic Spacer, matK, and ETS. In: Systematic Botany. Band 27, Nr. 4, 2002, S. 801–814, DOI:10.1043/0363-6445-27.4.801, PDF-Datei.
  • Rob D. Smissen, Mercè Galbany-Casals, Ilse Breitwieser: Ancient allopolyploidy in the everlasting daisies (Asteraceae: Gnaphalieae): Complex relationships among extant clades. In: Taxon. Band 60, Nr. 3, 2011, S. 649–662, Abstract.

Einzelnachweise

  1. Jose L. Panero, Vicki A. Funk: Toward a phylogenetic subfamilial classification for the Compositae (Asteraceae). In: Proceedings of the Biological Society of Washington. Band 115, Nr. 4, 2002, S. 909–922, online.
  2. 2,0 2,1 Kerry A. Ford: Origin and Biogeography of New Zealand Craspedia (Compositae: Gnaphalieae). Doktorarbeit 2004, PDF-Datei..
  3. Paul G. Wilson: Coronidium, a new Australian genus in the Gnaphalieae (Asteraceae). In: Nuytsia. Band 18, 2008, S. 325, PDF-Datei.
  4. Arne A. Anderberg: Taxonomy and Phylogeny of the Tribe Gnaphalieae (Asteraceae). In: Opera Botanica. Band 104, 1991, S. 125.

Weblinks

 Commons: Gnaphalieae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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