Spanische Wegschnecke

Spanische Wegschnecke
Spanische Wegschnecke

Spanische Wegschnecke

Systematik
Klasse: Schnecken (Gastropoda)
Ordnung: Lungenschnecken (Pulmonata)
Unterordnung: Landlungenschnecken (Stylommatophora)
Familie: Wegschnecken (Arionidae)
Gattung: Arion
Art: Spanische Wegschnecke
Wissenschaftlicher Name
Arion vulgaris
Moquin-Tandon, 1855

Die Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris[1], syn. Arion lusitanicus auctt. non Mabille, 1868), auch Kapuzinerschnecke[2], Große Wegschnecke oder Lusitanische Wegschnecke[3] genannt, ist eine 8 bis 12 Zentimeter lange Nacktschnecke. Sie gehört zu der Ordnung der Lungenschnecken (Pulmonata). In Nutzgärten und landwirtschaftlich genutzten Flächen stellt die nach Mitteleuropa eingeschleppte Schnecke eine große Plage dar.

Namensgebung und ursprüngliches Vorkommen

Die Spanische Wegschnecke erscheint in der Literatur unter dem wissenschaftlichen Namen Arion vulgaris, eingeführt 1858 von Alfred Moquin-Tandon und Arion lusitanicus, eingeführt 1868 von Jules François Mabille. Arion lusitanicus ist eine in der Serra da Arrábida (in der Nähe von Lissabon /Portugal) endemische Art[4]. Der Name wurde nach 1956 irrtümlich auf die Art angewendet, die sich in Mitteleuropa auszubreiten begann und zunächst in Frankreich und der Schweiz auftrat[5][6]. Erst 1997 wurde erkannt, dass die Artbestimmung ein Irrtum war und dass die Schnecke zu einer bis dahin kaum bekannten Art aus Westfrankreich gehört, die 1855 als Arion vulgaris beschrieben worden war. Die Art kam ursprünglich in Westfrankreich oder Südwestfrankreich und möglicherweise auf der Iberischen Halbinsel vor und hat sich seit den 1970er Jahren rasant in Mitteleuropa verbreitet.

Ob die Art tatsächlich in Spanien lebt, ist nicht bekannt. Meldungen, die Art sei ursprünglich mit Gemüse aus Spanien eingeschleppt worden, sowie der Trivialname "Spanische Wegschnecke", basieren auf der zwischen 1956 und 1997 allgemein akzeptierten irrtümlichen Annahme, es handele sich um Arion lusitanicus Mabille, 1868 aus Portugal (es wurde vermutet, die Art würde auch in Spanien leben). Auch Meldungen nach 1997 bzw. 1999 beziehen sich oftmals noch auf Informationen, die vor 1999 publiziert wurden, und reflektieren damit den veralteten Kenntnisstand[7] (oft daran zu erkennen, dass in solchen Artikeln der Name Arion lusitanicus benutzt wird). 1997 wurden die neuen Erkenntnisse in einer regionalen spanischen Fachzeitschrift publiziert[8], was zunächst außerhalb Spaniens unbemerkt blieb, bis 1999 in einem bedeutenden Molluskenatlas in England darauf aufmerksam gemacht wurde[9].

Ausbreitung über Europa

Die Schnecke breitet sich als Neozoon seit Jahren in Mitteleuropa aus. In Deutschland wurde sie erstmals auf der deutschen Rheinseite, gegenüber von Basel, von G. Schmid 1969 gefunden.[10] Danach wurde die Spanische Wegschnecke in Deutschland häufiger gefunden. Bereits 1980 besiedelte sie weite Teile von Süddeutschland. In Österreich wurde die Spanische Wegschnecke erstmals 1972 entdeckt.[11] Allerdings dürfte sie schon wesentlich früher eingeschleppt und bis dahin übersehen worden sein, denn schon ein Jahr später verursachte sie in weiten Teilen des Weinviertels und des Marchfeldes in Gärten massive Schäden.[3] Bereits 1960 wurden erste Exemplare in der Schweiz und 1965 in Italien gefunden. 1991 wurde die Spanische Wegschnecke erstmals in Dänemark und 1996 in Polen gesichtet. Im südschwedischen Schonen war sie bereits 1975 angekommen, in Südnorwegen 1988 und in Südfinnland 1990.[12][13]

Bei feuchtwarmem Wetter kann die Vermehrung der Spanischen Wegschnecke extreme Ausmaße annehmen. So wurden im Sommer 2007 in Großbritannien bis zu 1.000 Exemplare pro m² gezählt. Sie ist mittlerweile die häufigste Nacktschnecke[7] und eine der häufigsten Schneckenarten in Deutschland, mit bis zu 12 Exemplaren pro m² Kulturfläche.[14]

Körper, Stoffwechsel und Lebensweise

Arion vulgaris verspeist ein Blatt
Eine Spanische Wegschnecke, die Klee frisst

Datei:Eating Spanish Slug.ogv

Kannibalismus an einem toten Artgenossen

Die Hautfärbung der Spanischen Wegschnecke ist sehr variabel, meist schmutzig-bräunlich, rötlich bis orangegelb. Von der einheimischen Großen Wegschnecke (Arion rufus) kann sie meist nur durch Sezieren unterschieden werden. Die Jungtiere können noch relativ einfach unterschieden werden: A. rufus ist einfarbig cremeweiß mit schwarzen Fühlern, während A. vulgaris eine orange beziehungsweise gelbe Zeichnung mit breiten dunkleren Seitenbändern aufweist.[15]

Die Nahrung besteht meist aus saftigen Pflanzen und Aas. Sie wird wie bei vielen Schnecken mit einer Raspelzunge (Radula) zerkleinert. Die Radula ähnelt einem mit mikroskopisch kleinen Zähnen bestückten elastischen Band, dem Radulaband. Dieses Band wird über einen knorpeligen Kern geführt. Die Radulazähnchen raspeln dabei die Nahrung klein und transportieren sie in den Pharynx (Schlund) der Schnecke.[16] Kannibalismus ist bei der Spanischen Wegschnecke häufig.

Bei Gartenbesitzern und Landwirten[17] ist die Spanische Wegschnecke als Schädling gefürchtet. Die Spanische Wegschnecke bevorzugt dabei bestimmte Pflanzen, wie beispielsweise die Tagetes (Studentenblume), Baldrian und Weißen Diptam, auch Kürbis- und Melonenpflanzen werden gerne gefressen.[18] Bei Nahrungsknappheit, beispielsweise durch hohe Populationsdichten, frisst die Spanische Wegschnecke nahezu alle Pflanzen.[7] Lebende Teile wild wachsender und ungezüchteter Pflanzen werden jedoch in der Regel gemieden, da diese im Lebendzustand Substanzen enthalten, die die Schnecke meidet. Bei vielen gezüchteten Pflanzen wurden diese natürlichen Abwehrmechanismen herausgezüchtet, oftmals absichtlich, entweder um sie für den Menschen genießbar zu machen (Salat, Gemüse) oder um die Produktionskosten zu senken (Zierblumen).[6] Aufgrund des Fehlens dieser Substanzen werden die lebenden Teile dieser Pflanzen von der Schnecke irrtümlich für abgestorbene Pflanzenteile gehalten.

Zwischen der Körperlänge und der Aktivität gibt es einen direkten Zusammenhang. Längere Exemplare sind deutlich aktiver als kürzere. Unter Laborbedingungen verbrachten die Spanischen Wegschnecken 68 % der Zeit mit Ruhen, 27 % der Zeit waren sie in Bewegung und lediglich 4 % der Zeit waren sie mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt. Die Nahrungsaufnahme fand meist in der Dunkelheit (76 %) statt. Zwischen einzelnen Individuen gab es jedoch erhebliche Unterschiede. Die Laborergebnisse stimmen mit den Beobachtungen in der freien Natur weitgehend überein.[19]

Atemloch einer Wegschnecke

Paarung und Reifung

Kopula von Arion vulgaris

Spanische Wegschnecken sind wie alle Landlungenschnecken Zwitter. Das heißt, sie können sich gegenseitig begatten. Wenn zwei paarungswillige Schnecken sich begegnen, beginnt ein meist mehrstündiges Paarungsritual. Dabei verschlingen sich die beiden Tiere ineinander und tauschen über ihre Penes ein schleimiges Samenpaket, die sogenannte Spermatophore aus. Im Körperinneren werden die eigenen Eizellen mit dem Sperma des Partners befruchtet. Einige Tage bis Wochen später legen die Schnecken unabhängig voneinander ihre 200 bis 400 Eier[20] in mehrere geschützte Gelege ab. Die Jungtiere schlüpfen im Spätherbst oder Februar/März. Sie haben dann eine Körperlänge von ca. 10 mm. Bis zum Spätsommer erreichen sie die volle Körperlänge.[17] Die Spanische Wegschnecke ist univoltin (eine Generation pro Jahr) und semelpar (nur ein Fortpflanzungszyklus).[21][22]

Natürliche Feinde

Wegen der starken Absonderung eines bitteren Schleims wird die Spanische Wegschnecke von Igeln oder Kröten meist verschmäht. Sie ist auch – im Vergleich zur Großen Wegschnecke – gegen Trockenheit vergleichsweise wenig empfindlich.[2]

Indische Laufenten verschmähen Spanische Wegschnecken dagegen nicht.[20] Mittlerweile gibt es sogar die Möglichkeit, Laufenten zur Bekämpfung einer Schneckenplage im eigenen Garten zu mieten.[23]

Der einheimische Gemeine Grabkäfer (Pterostichus melanarius) frisst bevorzugt die Eier der Spanischen Wegschnecke. Versuche, den Käfer in Gebieten mit Schneckenplage einzusetzen, zeigten aber nicht den erwarteten Erfolg.[24] Durch eine feinkörnige Bodenstruktur, die durch Mulchen unterstützt wird, lassen sich die nützlichen Laufkäfer anlocken.[25]

In der Schweiz verliefen erste Versuche mit parasitischen Fadenwürmern (Nematoden) gegen die Spanische Wegschnecke recht erfolgreich.[14] Zur Anwendung geeignet ist dabei die Nematode Phasmarhabditis hermaphrodita.[26][27] Auch das Bakterium Moraxella osloensis wird als biologisches Mittel gegen die Spanische Wegschnecke diskutiert[28], obwohl es gelegentlich auch humanpathogen sein kann.[29]

In verschiedenen Publikationen wird die These vertreten, dass die geschützte Weinbergschnecke unter anderem die Gelege der Spanischen Wegschnecke frisst. Dies wird jedoch von anderen Autoren bestritten.[3]

Der heimische Schnegel, auch Tigerschnecke genannt, frisst die Eiergelege der Spanischen Wegschnecke.[30]

Bekämpfung

Neben der Bekämpfung mit natürlichen Feinden gibt es weitere Optionen, auf Schäden durch die Spanische Wegschnecke zu reagieren. Im Biolandbau liegt der Schwerpunkt bei vorbeugenden Maßnahmen, da chemische Mittel nicht angewendet werden dürfen.[17]

Hausmittel

Schnecke in einer Bierfalle
Das bekannteste Hausmittel gegen Nacktschnecken ist die sogenannte Bierfalle. Zwar lassen sich damit Schnecken direkt und kostengünstig vernichten, jedoch zieht sie auch Schnecken aus der Umgebung an, die dann auf ihrem Weg zur Falle Fraßschäden anrichten und Eier ablegen können.

In Kaffeepulver enthaltenes Koffein ist für Schnecken ein starkes Gift. Bereits das Beträufeln mit einer Lösung, die 0,5 % Koffein enthält, führte in Laborversuchen nach spätestens vier Tagen zum Tod. Zur Schneckenbekämpfung ist Filterkaffee wegen des höheren Koffeingehaltes geeigneter als löslicher Kaffee.[31] Die Düngung mit unverdünnter Gülle oder mit frischem Biogaskompost schadet den Nacktschnecken.[17]

Beim Anbau von Spargel hat sich in den Niederlanden der Einsatz von Kochsalz (Natriumchlorid) bewährt. Die Spanische Wegschnecke ist, wie die anderen Nacktschnecken auch, gegenüber Salz sehr empfindlich. Die Anwendung von Salz ist jedoch nur bei Spargel möglich, da dieser hohe Salzkonzentrationen verträgt. Die Salzdosis liegt bei ca. 2.000 kg pro Hektar und muss zweimal im Jahr erfolgen.[32]

Mechanische Maßnahmen

Im Bereich von Kleingärten haben sich Schneckenzäune oder sogenannte Schneckenkragen bewährt.[33] Allerdings helfen sie nur gegen von außen eindringende Schnecken und nicht gegen Tiere oder Eigelege, die sich bereits innerhalb des Schutzes befinden. Es sind verschiedene Bauweisen kommerziell erhältlich.[32] Eine wichtige präventive Maßnahme ist es, den Boden des Saatbettes so vorzubereiten, dass ein möglichst feines Saatbett ohne Hohlräume entsteht. Damit entzieht man den Nacktschnecken Unterschlupfmöglichkeiten.[17]

Die einfachste Maßnahme ist das Einsammeln der Schnecken und anschließende Abtöten mit heißem Wasser. Das oft empfohlene „Durchschneiden“ ist weniger empfehlenswert, da die toten Tiere ihre Artgenossen anlocken.[25]

Kommerzielle chemische Mittel (Molluskizide)

Die als Schneckenkorn bezeichneten handelsüblichen Mittel können aus verschiedenen Wirkstoffen aufgebaut sein.[25] Allgemein bezeichnet man chemische Wirkstoffe zur Schneckenbekämpfung als Molluskizide.

Schneckenkorn mit dem Wirkstoff Eisen(III)-phosphat bekämpft selektiv Schnecken, einschließlich der unter Naturschutz stehenden Weinbergschnecke sowie andere Gehäuseschneckearten. Vom Einsatz von Schneckenkorn wird daher meist abgeraten.[25] Für den landwirtschaftlichen Einsatz zum Schutz von Kopfsalat und Raps liegen positive Studienergebnisse vor, die Eisen(III)-phosphat als Mittel der Wahl und vorteilhaft gegenüber anderen chemischen Mitteln darstellen.[34]

Die chemische Struktur von Metaldehyd

Im Gegensatz zu Eisen(III)-phosphat wirken Metaldehyd und Methiocarb nicht selektiv gegen Schnecken. Metaldehyd bewirkt eine starke Schleimsekretion bei den Schnecken, sodass sie durch Austrocknung verenden. Methiocarb wirkt als Nervengift. Dabei werden die Schnecken zunächst hyperaktiv, verlieren dann den Muskeltonus und sterben.[35] Der Einsatz beider Wirkstoffe ist umstritten, da sie Böden und Gewässer belasten und auch Vögel und Igel schädigen können.[25]

Spaltfallen

Schneckenfallen bestehen häufig aus einem Gehäuse mit einem Spalt, der für Gehäuseschnecken zu schmal ist, aber Nacktschnecken passieren lässt. Im Inneren wird ein Molluskizid ausgebracht.

Der Vorteil ist, dass chemische Mittel eingesetzt werden können, ohne Vögel, Igel, Böden oder Gewässer zu belasten. Außerdem ist das Mittel im Innern der Falle vor Regen geschützt; damit muss es nur noch sehr selten nachgefüllt werden und der Mittelverbrauch ist gering.

Die übliche Bauform ist eine Falle mit einem Sammelbehälter für tote Schnecken. Derartige Fallen müssen regelmäßig entleert werden.
Eine selten angebotene alternative Bauform erlaubt der sterbenden Schnecke ein Entkommen. Sie verkriecht sich in einem Erdspalt, verendet und wird von Bodenlebewesen oder anderen Schnecken rasch verwertet.

Die Spanische Wegschnecke als Tiermodell

Der Nacktschnecken-Schleimhaut-Reizungstest (Slug Mucosal Irritation test) ist eine vielversprechende toxikologische Untersuchungsmethode für die Toleranzbestimmung eines Produktes, das für die Schleimhäute eingesetzt werden soll. Der Test, in dem die Spanische Wegschnecke als Tiermodell verwendet wird, ist bereits heute eine zuverlässige Testmethode, um Chemikalien in drei Gruppen augenreizender Stoffe einzuteilen. Dies geschieht anhand der Menge des produzierten Schleimes und des Grades der Gewebezerstörung bei der Schnecke. Beim Kontakt mit reizenden Substanzen produzieren die Versuchstiere Schleim, um den Körper zu schützen. Die Abgabe von Proteinen und Enzymen (LDH und ALP)[36] von der Haut der Tiere ist ein Maß für die Gewebezerstörung.[37] Für diese Tierversuche wurden bisher ausschließlich belgische Exemplare der Spanischen Wegschnecke verwendet. Eine vergleichende Studie mit Schweizer Exemplaren von A. vulgaris zeigte, dass die Herkunft der Tiere keine Rolle spielt und die gleichen Resultate erhalten werden.[38]

Ein Beispiel für die Anwendung der Nacktschnecken als Versuchstiere ist die Entwicklung vaginal applizierter Medikamente.[39] Der Test ist prinzipiell für feste[40][41], halbfeste[42] und flüssige[38] Rezepturen geeignet. Das Verfahren ist auch dazu geeignet, den sehr umstrittenen[43] Draize-Test („Kaninchenaugentest“)[44] zukünftig zu ersetzen.[45]

Wissenswertes

Auf mit Schwermetallen belasteten Böden nimmt die Spanische Wegschnecke große Mengen an Cadmium auf. Exemplare, die bei Braubach eingesammelt wurden, akkumulierten das Metall vornehmlich im Mitteldarm, gebunden an ein Protein mit einer molaren Masse von ca. 15 kDa.[46]

Im 2007 von einer Schneckenplage betroffenen Dänemark wurde eine nationale Strategie gegen die Spanische Wegschnecke erarbeitet. Dabei gab es aus dem Umweltministerium den Vorschlag, Arbeitslose gegen Schnecken einzusetzen.[47]

Einzelnachweise

  1. Fischer W et al., Die Spanische Wegschnecke in Kroatien., in Club Conchylia Informationen, 31/1999, S.15–7
  2. 2,0 2,1 nabu.de,Mit Bohnenkaffee gegen Schneckenfraß, abgerufen am 5. Februar 2008
  3. 3,0 3,1 3,2 Fischer W, Reischütz PL, Grundsätzliche Bemerkungen zum Schadschneckenproblem, in Die Bodenkultur, 49/1998, S.281–92.
  4. Animalbase Universität Göttingen, Species taxon summary – lusitanicus Mabille, 1868 described in Arion, Version vom 31. März 2006
  5. Van Regteren Altena, C. O. 1956. Notes sur les limaces. 3. Sur la présence en France d'Arion lusitanicus Mabille. - Journal de Conchyliologie 95 (4) ["1955"] : 89-99. Paris.
  6. 6,0 6,1 AnimalBase Universität Göttingen, Species summary for Arion vulgaris, Version vom 5. Juni 2011
  7. 7,0 7,1 7,2 Spanische Wegschnecke erobert Berlins Gärten, in Die Welt, vom 22. August 2007
  8. Seite 77 in Castillejo, J. 1997. Las babosas de la familia Arionidae Gray, 1840 en la Península Ibérica e Islas Baleares. Morfología y distribución. (Gastropoda, Pulmonata, terrestria nuda). - Revista, Real Academia Galega de Ciencias 16: 51-118. Santiago de Compostela.
  9. Seite 121 in Kerney, M. 1999. Atlas of the land and freshwater molluscs of Britain and Ireland. - pp. 1-264. Colchester. (Harley).
  10. Schmid G, Arion lusitanicus in Deutschland., in Arch. Moll., 100/1970, S.95–102
  11. Reischütz PL, Stojaspal, Bemerkenswerte Mollusken aus Ostösterreich., in Mitt. zool. Ges. Braunau, 13/1972, S.339–44.
  12. Tehokkaan leviämisen mestari, Das finnische Naturhistorische Museum der Universität Helsinki
  13. Hagnell J et al., How to trap a slug: Commercial versus homemade slug traps, in Crop Protection, 25/2006, S.212–5.
  14. 14,0 14,1 Naturhistorische Gesellschaft, Fremde Tier- und Pflanzenarten erobern Deutschland, abgerufen am 5. Februar 2008
  15. R. Fechter, G. Falkner: Weichtiere. Mosaik-Verlag, München, 1990, S. 287. ISBN 3-570-03414-3
  16. weichtiere.at, Die Ernährung der Schnecken, abgerufen am 7. Februar 2008
  17. 17,0 17,1 17,2 17,3 17,4 Speiser B, Weniger Schnecken in feinem Saatbett, in Schweizer Bauer, Ausgabe vom 3. April 2002
  18. hausdernatur.de, Gefräßige Nacktschnecken? Spanische Wegschnecke - Arion lusitanicus, abgerufen am 5. Februar 2008.
  19. Grimm B, Schaumberger K, Daily activity of the pest slug Arion lusitanicus under laboratory conditions, in Annals of Applied Biology, 141/2002, S.35–44.
  20. 20,0 20,1 Die spanische Schnecke - Albtraum jedes Gärtners, abgerufen am 5. Februar 2008
  21. B. Grimm: Life cycle and population density of the pest slug Arion lusitanicus Mabille (Mollusca: Pulmonata) on grassland. In: Malacologia 43/2001, S. 25–32.
  22. H. E. Quick: Rediscovery of Arion lusitanicus in Britain. In: Proceedings of the Malacological Society of London 29/1952, S. 93–101.
  23. "Rent an Ent" – Entenvermietung im Kampf gegen fiese Nacktschnecken, in Die Welt, Ausgabe vom 12. August 2007
  24. DEPARTMENT for ENVIRONMENT, FOOD and RURAL AFFAIRS (UK), Integrated control of slug damage in organic vegetable crops (Final Project Report)
  25. 25,0 25,1 25,2 25,3 25,4 Hucklenbroich C, Kahlfraß in deutschen Gemüsegärten, in Die Welt, vom 8. Juli 2007
  26. Wilson MJ et al., Biocontrol of slugs in protected lettuce using the rhabditid nematode Phasmarhabditis hermaphrodita, in Biocontrol Science and Technology, 5/1995, S.233–42.
  27. http://sv.wikipedia.org/wiki/Phasmarhabditis_hermaphrodita
  28. Tan L, Grewal PS: Pathogenicity of Moraxella osloensis, a bacterium associated with the nematode Phasmarhabditis hermaphrodita, to the slug Deroceras reticulatum. In: Appl. Environ. Microbiol.. 67, Nr. 11, November 2001, S. 5010–6. doi:10.1128/AEM.67.11.5010-5016.2001. PMID 11679319. Volltext bei PMC: 93264.
  29. Han XY, Tarrand JJ: Moraxella osloensis blood and catheter infections during anticancer chemotherapy: clinical and microbiologic studies of 10 cases. In: Am. J. Clin. Pathol.. 121, Nr. 4, April 2004, S. 581–7. doi:10.1309/QBB3-AVCM-GWA3-K1XK. PMID 15080311.
  30. Robert Nordsieck – Die faszinierende Welt der Schnegel.
  31. Kaffee lässt gefräßige Schnecken im Garten den Herztod sterben, in Die Welt, vom 27. Juni 2002
  32. 32,0 32,1 Speiser B et al., Slug Damage and Control of Slugs in Horticultural Crops, August 2001
  33. Stadtgärtnerei.bs.ch: Schneckenmerkblatt.pdf PDF-Datei, 186 kB
  34. Speiser B, Kistler C, Field tests with a molluscicide containing iron phosphate, in Crop Protection, 21/2002, S.389–94.
  35. www.schneckenprofi.de Ködermittel, abgerufen am 6. Februar 2008
  36. Universität Gent, Els Adriaens, abgerufen am 6. Februar 2008
  37. Adriaens A, Remon JP, Gastropods as an evaluation tool for screening the irritating potency of absorption enhancers and drugs, in Pharmaceutical Research, 16/1999, S.1240–4.
  38. 38,0 38,1 Dhondt MMM et al., Slug species- and population-specific effects on the end points of the Slug Mucosal Irritation test., in Toxicol In Vitro., 20/2006, S.448–57. PMID 16226427
  39. Dhondt MMM et al., The evaluation of the local tolerance of vaginal formulations containing dapivirine using the Slug Mucosal Irritation test and the rabbit vaginal irritation test., in European journal of pharmaceutics and biopharmaceutics, 60/2005, S.419–25. PMID 15996583
  40. Callens C et al., Toxicological evaluation of a bioadhesive nasal powder containing a starch and Carbopol® 974 P on rabbit nasal mucosa and slug mucosa, in Journal of Controlled Release, 76/2001, S.81–91.
  41. Adriaens E et al., Evaluation of the mucosal irritation potency of co-spray dried Amioca®/Poly(acrylic acid) and Amioca®/Carbopol® 974P mixtures, in Journal of Controlled Release, 88/2003, S.393–9.
  42. Dhondt MMM et al., The evaluation of the local tolerance of vaginal formulations, with or without nonoxynol-9, using the Slug Mucosal Irritation test, in Sexually Transmitted Diseases, 31/2004, S.229–35.
  43. tierversuchsgegner.org, Tierversuche sind wissenschaftlich nicht vertretbar - Teil 4, Version vom 6. Februar 2008
  44. Draize JH et al., Methods for the study of irritation and toxicity of substances applied to the skin and mucous membranes, in Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics, 82/1944, S.377.
  45. Adriaens E et al., Refinement of the Slug Mucosal Irritation test as an alternative screening test for eye irritation, in Toxicology in Vitro, 19/2005, S.79–89.
  46. Janssen HH, Dallinger R, Diversification of cadmium-binding proteins due to different levels of contamination in Arion lusitanicus., in Arch Environ Contam Toxicol., 20/1991, S.132–7. PMID 1996905
  47. Wissenschaft kompakt, in Die Welt, vom 10. August 2007

Literatur

  • V. Wiese: Die Spanische Wegschnecke – Arion lusitanicus MABILLE 1868. In: Monatsblätter, Verein zur Förderung der Naturkunde in Cismar e.V.. Nr.23, Mai 1999. (PDF-Datei; 284 kB)
  • T. Frank: Slug damage and numbers of the slug pests, Arion lusitanicus and Deroceras reticulatum, in oilseed rape grown beside. In: Agriculture, Ecosystems and Environment. 67/1998, S.67–78.
  • B. Grimm, W. Paill: Spatial distribution and home-range of the pest slug Arion lusitanicus (Mollusca: Pulmonata). In: Acta OEcologica. 22/2001, S.219–27.
  • W. Paill et al.: Isoelectric focusing as a tool to evaluate carabid beetles as predatory agents of the pest slug Arion lusitanicus. In Biology and Biochemistry. 34 /2002, S.1333–42.
  • M. Dhondt: Optimisation and validation of an alternative mucosal irritation test, Dissertation, Universität Gent, 2005.
  • G. Hermann et al.: A tumor-cell-agglutinating lectin in snail mucus from Arion lusitanicus (MAB) and Arion empiricorum (Fér.). In: Biochemistry and experimental biology. 13/1077, S.365–8.
  • Speiser B et al., Slug Damage and Control of Slugs in Horticultural Crops, August 2001 (PDF-Datei; 547 kB)
  • Briner T, Frank T, The palatability of 78 wildflower strip plants to the slug Arion lusitanicus., in Annals of Applied Biology, 133/1998, S.123–33.
  • Keller M et al., Palatability of weeds from different European origins to the slugs Deroceras reticulatum Muller and Arion lusitanicus mabille., in Acta Oecologica 20/1999, S.109–18.
  • Falkner M, Arion lusitanicus als Beute für Amseln, in Heldia, 1/1984, S.39–40.
  • Grimm B et al., Biologische und angewandt-ökologische Untersuchungen an Arion lusitanicus MAB.; ein international - kooperatives Projekt zur Erforschung einer in Europa verbreiteten Nacktschnecke., Endbericht ökologisches Projekt Graz, Inst. Zool., Univ. Graz.
  • Proschwitz T, Erstnachweis von Arion lusitanicus MABILLE in Mecklenburg-Vorpommern, in Schr. Malakozool., 10/1977, S.21–2.
  • Proschwitz T, Arion lusitanicus Mabille and A. rufus (L.) in Sweden: A comparison of occurrence, spread and naturalization of two alien slug species., in Heldia, 4/1997, S.137–8
  • Reischütz PL, Zum massenhaften Auftreten von Arion lusitanicus MABLILLE in den Jahren 1982 und 1983, in Mitt. zool. Ges. Braunau, 5/1984, S.253–4.
  • Reischütz PL, Zur Schadwirkung der "Kapuzinerschnecke" Arion lusitanicus" MABILLE im Alpengebiet., in Heldia, 1/1984, S.38.
  • Albert R, Schneckenbekämpfung im Gartenbau, Landesanstalt für Pflanzenschutz, Stuttgart (PDF-Datei; 1,74 MB)
  • Utschik H, Änderungen der Populationsdichte der Spanischen Wegschnecke (Arion lusitanicus) in einem Garten nach Bekämpfungsmaßnahmen., in Mitt. zool. Ges. Braunau, 5/1987, S.43–7.

Weblinks

 Commons: Spanische Wegschnecke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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21.02.2021
Evolution | Biochemie
Treibstoff frühesten Lebens – organische Moleküle in 3,5 Milliarden Jahre alten Gesteinen nachgewiesen
Erstmalig konnten biologisch wichtige organische Moleküle in archaischen Fluideinschlüssen nachgewiesen werden. Sie dienten sehr wahrscheinlich als Nährstoffe frühen Lebens auf der Erde.
21.02.2021
Evolution | Biochemie
Origin of Life - Begann die Darwin’sche Evolution schon, bevor es Leben gab?
Ehe Leben auf der Erde entstand, gab es vor allem eines: Chaos.
21.02.2021
Anthropologie | Neurobiologie
Kommunikationsfähigkeit von Menschen im REM-Schlaf
Mit schlafenden Versuchspersonen lassen sich komplexe Nachrichten austauschen. Das haben Wissenschaftler jetzt in Studien gezeigt.
21.02.2021
Paläontologie | Insektenkunde
Fossile Larven - Zeitzeugen in Bernstein
Eine ungewöhnliche Schmetterlingslarve und eine große Vielfalt an Fliegenlarven. LMU-Zoologen haben in Bernstein fossile Bewohner Jahrmillionen alter Wälder entdeckt.
21.02.2021
Ethologie | Ökologie
Wölfe in der Mongolei fressen lieber Wild- als Weidetiere
Wenn das Angebot vorhanden ist, ernähren sich Wölfe in der Mongolei lieber von Wildtieren als von Weidevieh.
21.02.2021
Meeresbiologie
Neuer Wohnort im Plastikmüll: Biodiversität in der Tiefsee
Ein internationales Forscherteam findet einen neuen Hotspot der Biodiversität – und zwar ausgerechnet im Plastikmüll, der sich seit Jahrzehnten in den Tiefseegräben der Erde ansammelt.
19.02.2021
Meeresbiologie | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Durch Aquakultur gelangt vom Menschen produzierter Stickstoff in die Nahrungskette
Ausgedehnte Aquakulturflächen entlang der Küsten sind in Südostasien sehr verbreitet.
19.02.2021
Anthropologie | Paläontologie
Das Aussterben der größten Tiere Nordamerikas wurde wahrscheinlich vom Klimawandel verursacht
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Überjagung durch den Menschen nicht für das Verschwinden von Mammuts, Riesenfaultieren und anderen nordamerikanischen Großtieren verantwortlich war.
18.02.2021
Anthropologie | Virologie
Neandertaler-Gene und Covid-19 Verläufe
Letztes Jahr entdeckten Forscher, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben.
18.02.2021
Taxonomie | Fischkunde
Wüstenfische „under cover“ – neu entdeckte Vielfalt auf der arabischen Halbinsel
Das Landschaftsbild des Oman ist geprägt durch ausgedehnte Wüstenlandschaften und karge, trockene Hochgebirgsketten.
18.02.2021
Genetik | Immunologie | Biochemie
Rätsel des pflanzlichen Immunsystems gelöst
Wie bauen Pflanzen eine Resilienz auf? Ein internationales Forschungsteam hat die molekularen Mechanismen des pflanzlichen Immunsystems untersucht.
17.02.2021
Bionik und Biotechnologie
Gut gestützt und maximal beweglich
Kieler Forschungsteam entwickelt Gelenkschiene für Sport und Medizin nach dem Vorbild von Libellenflügeln.
15.02.2021
Zytologie | Biochemie
Unterschätzte Helfer: Membranbausteine steuern Zellwachstum entscheidend mit
Lipide sind die Bausteine für die Hülle von Zellen, die Zellmembran.
15.02.2021
Ökologie | Virologie
Wasser kann Säugetierviren übertragen
Wasser ist Voraussetzung für alles Leben, aber seine Verfügbarkeit kann begrenzt sein.