Arboretum Ellerhoop-Thiensen

Bauerngarten vor dem historischen Münsterhof
Eingang

Das Arboretum Ellerhoop-Thiensen ist ein Arboretum des Kreises Pinneberg; es liegt zwischen Pinneberg und Barmstedt und gehört zur Gemeinde Ellerhoop, Ortsteil Thiensen. Die gärtnerisch gestaltete Parkanlage befindet sich am Rande der Bilsbek-Niederung. Sie ist eingebettet in die typisch holsteinische Knicklandschaft.

Das Arboretum Ellerhoop-Thiensen umfasst eine rund 17 Hektar große Gesamtanlage, von denen zirka 7,5 Hektar der Öffentlichkeit als Naherholungsanlage und für Zwecke der Schul- und Volksbildung zur Verfügung stehen.

Geschichtlicher Überblick

1943 kaufte die Baumschule Timm & Co. den historischen Münsterhof an. Der letzte Inhaber der Baumschule Timm & Co., Erich Frahm, richtete 1956 in Zusammenarbeit mit dem Dendrologen Dr. h.c. Gerd Krüssmann ein 3,5 Hektar großes Arboretum ein.

1980 erwarb der damalige Landrat W. Hebisch das Arboretum einschließlich einer 10 Hektar großen Erweiterungsfläche. Daraufhin wurde ein Arbeitskreis gegründet, dem unter der Federführung des Kreises Pinneberg der Bund deutscher Baumschulen, der Botanische Garten der Universität Hamburg sowie das Institut für Praxis und Theorie in den Schulen (IPTS) angehörten. Erste Planungen wurden von Dipl.-Ing. H. Kasten durchgeführt. Die Erarbeitung der Gesamt-Thematik sowie freiraum- und bepflanzungsplanerische Gestaltungskonzepte für das nunmehr auf 17 Hektar angewachsene Arboretum erfolgte durch Prof. Hans-Dieter Warda.

1989 erfolgte die Gründung des Förderkreises Arboretum Baumbark Ellerhoop-Thiensen e.V. zur Unterstützung der vielfältigen Aktivitäten des Arboretums. Ein Vertrag zur Übernahme der Betriebsträgerschaft zwischen dem Förderkreis und dem Kreis Pinneberg wurde 1996 geschlossen, um die aus Gründen der Kostenersparnis drohende Schließung des Arboretums abzuwenden.

Seit 1985 leitet Professor Warda das Arboretum ehrenamtlich auf sowohl wissenschaftlicher als auch künstlerischer Ebene. Für seine Verdienste um das Arboretum wurde er 2001 mit dem Horst-Koehler-Gedächtnispreis und 2003 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Aufgaben des Arboretums

Zierapfel und Rhododendron

Während noch unter der Leitung der Firma Timm & Co. allein die dendrologischen Gesichtspunkte, das heißt das Sammeln und Vergrößern der Gehölzsortimente, im Vordergrund standen, sollte das Arboretum nach dem Kauf durch den Kreis Pinneberg auch noch weiteren Aufgaben dienen. Da für Erwerb und Unterhaltung öffentliche Mittel verwendet wurden und die Nutzung für eine breite Öffentlichkeit und nicht für Fachleute vorgesehen war, beschlossen die politischen Gremien, neben der reinen Gehölzpräsentation die Schwerpunkte auch auf die Bereiche Schule, Volksbildung, Naherholung und Ökologie zu legen.

Finanzierung des Arboretums

Seit dem Abschluss des Überlassungs- und Nutzungsvertrages zum 1. Januar 1996 erhält der Förderkreis vom Kreis Pinneberg einen festen jährlichen Zuschuss, der etwa ein Drittel der Gesamtkosten deckt. Da weder berufsständige Vereinigungen noch andere Institutionen weitere Zuschüsse zahlen, müssen die überwiegenden Kosten somit vom Förderkreis erwirtschaftet werden. Im Wesentlichen tragen dazu Mitgliedsbeiträge, Eintrittsgelder und Einzelspenden bei. Die reine Gehölzpräsentation, die Arten- und Sortenvergleichspflanzen, sind didaktisch und gestalterisch so aufbereitet und mit anderen Aufgaben verbunden, dass nicht nur Fachleute, sondern alle Besuchergruppen davon profitieren. Anderenfalls wäre auch die so wichtige Gemeinnützigkeit des Förderkreises gefährdet. Im Rahmen der in Thiensen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten (Personalbesatz, Unterhaltungsmittel) wird eine Verbindung zwischen den botanisch-dendrologischen Aufgaben, der Schulbiologie, der Ökologie und der Ästhetik angestrebt. Nach den langjährig gesammelten Erfahrungen lassen sich diese Aufgaben sehr wohl miteinander kombinieren.

Schwerpunktthematik

Schule, Studium und Forschung

Das Arboretum dient in hohem Maße der Intensivierung des praktischen und theoretischen Biologieunterrichts an den allgemein- und berufsbildenden Schulen. Daneben soll es sowohl die akademische und gärtnerische Fachausbildung als auch die botanische Forschung unterstützen und fördern.

Modell eines Apatosaurus

Die schulbiologischen Abteilungen umfassen:

Blick auf den Bernsteingarten mit Bernsteinpavillon

Die neueste Attraktion im Arboretum ist der im April 2008 eröffnete Bernsteingarten. Dieser Teil der schulbiologischen Abteilung zeigt unter dem Schlagwort „Faszination Bernstein – Das Gold der Bäume“ die Entstehung und Verwendung von Bernstein. Die Besucher erfahren unter anderem etwas über die legendären Bernsteinwälder vor 50 Millionen Jahren und können im Bernsteinpavillon wandhohe Fototafeln des berühmten Bernsteinzimmers in St. Petersburg bewundern. Daneben betreibt das Arboretum zusammen mit dem Fachbereich Landschaftsarchitektur der Fachhochschule Osnabrück und der Otto-Henneberg-Poppenbüttel-Stiftung, Hamburg, einige Gehölzforschungsprojekte. So werden an verschiedenen Gehölzen der Wasserwälder wie dem Rotahorn (Acer rubrum), der Kahlen Apfelbeere (Aronia arbutifolia), Cephalanthus occidentalis, der Weißen Scheinzypresse (Chamaecyparis thyoides), der Tintenbeeren-Stechpalme (Ilex glabra), der Sumpf-Magnolie (Magnolia virginiana) sowie der Echten Sumpfzypresse (Taxodium distichum) und der Aufrechten Sumpfzypresse (Taxodium distichum var. imbricarium) Untersuchungen über deren anatomische Anpassung an Umwelt und Standort durchgeführt.

Paeonia rockii

Einen weiteren Forschungsschwerpunkt bildet die Sichtung, Züchtung und Selektion von Strauch-Pfingstrosen. Im Arboretum wurde in den letzten zehn Jahren nicht nur das größte Strauch-Päonien-Sortiment Deutschlands mit allen Wildarten und 245 Sorten zusammengetragen, sondern auch mit eigener Selektions- und Züchtungsarbeit begonnen. Dabei stehen die amerikanischen Lutea-Hybriden und die aus China stammende Wildart Paeonia rockii (S.G.Haw et L.A.Lauener) T. Hong et J.J. Li und ihre Hybriden im Mittelpunkt des Interesses. Nach den bisherigen Sichtungsergebnissen stehen etwa 500 zum Teil 25-jährige Exemplare der Paeonia rockii im Arboretum. Diese wüchsige und über zwei Meter hoch werdende Wildart ist sehr viel wertvoller als die teilweise äußerst gartenuntauglichen Suffruticosa-Hybriden aus China, Japan und Frankreich.

Umweltbildung als wichtige Aufgabe

Das Arboretum Ellerhoop-Thiensen ist eine Stätte der kulturellen Begegnung und Bildung. Daneben hat es sich zur Aufgabe gestellt, seine Besucher auf die Umweltproblematik und die Gesetze der Ökologie aufmerksam zu machen. Dazu sollen verschiedene Lehrobjekte, wie zum Beispiel ein ökologischer Lehrpfad, beitragen. In der Abteilung „Heimische Bäume und Sträucher“ werden seltene und vom Aussterben bedrohte Gehölzarten, besonders von potentiell gefährdeten schleswig-holsteinischen Standorten, zusammengetragen. Dafür werden diese in Schutzsammlungen kultiviert und der Öffentlichkeit vorgestellt. Darunter befinden sich die Arten Strauch-Birke (Betula humilis), Holzapfel (Malus sylvestris) und Wildbirne (Pyrus pyraster).

Die Pflanzensammlungen

Die Gehölze nehmen auch weiterhin eine zentrale Stellung innerhalb der Thematik des Arboretums Ellerhoop-Thiensen ein. Die Pflanzensammlungen werden ständig erweitert. Schwerpunkte dabei sind die Gattungen Prunus, Äpfel (Malus) und Hortensien (Hydrangea). Nach einer über 50-jährigen Standzeit der gepflanzten Exemplare sind allerdings Bodenermüdungserscheinungen nicht zu übersehen. Daher findet auf diesen Flächen ein langsamer Umbau auf andere Blütengehölze statt. Einen neuen Sichtungsschwerpunkt stellen die Herbstfärbergehölze dar, die in der Verbindung mit einem Gräser- und Astern-Garten einen Eindruck des Indian Summers vermitteln.

Am Ufer des Arboretum-Sees gibt es große Bestände verschiedener Bambusarten, wobei die Gattungen Phyllostachys, Fargesia, Pseudosasa und Sasa prägend sind. Die charakteristischen Leitpflanzen bilden dabei Alnus glutinosa 'Imperialis', verschiedene Salix-Arten und Miscanthus-Sorten. Die Bambus-Sichtung wird im Arboretum Thiensen seit etwa 20 Jahren intensiv betrieben. In einem gut eingewachsenen, unverwüstlichen Phyllostachyswäldchen ist ein Bambus-Dschungel-Pfad eingerichtet.

Der in der Nähe des Münsterhofes gelegene Heidegarten zeigt neben einem großen Sortiment an Calluna- und Erica-Vertretern auch die wichtigsten Kraut- und Gehölzpflanzen der Heide.

Um die Parksaison zu verlängern und Besucher schon frühzeitig anzuziehen, wurde im Jahr 1998 ein Kamelienhaus eingerichtet, in dem die Blütezeit oft schon Ende Januar beginnt. Sehenswert sind die Abteilung mit Formgehölzen und der vor dem Gartenpavillon gelegene Rosengarten vor dem Gartenpavillon.

Bauerngarten und Gartenkunst

Eine wichtige Aufgabe des Arboretums ist die Erhaltung alten bäuerlichen Kulturgutes. So wurde im Laufe von rund zehn Jahren vor dem Südgiebel des historischen Münsterhofes einer der schönsten und umfangreichsten Bauerngärten Norddeutschlands geschaffen, in dem alte Kulturformen von Zier- und Nutzpflanzen bewahrt werden.

Wiese mit Dichter-Narzissen
Lotosblüte im Arboretum-See

Daneben ist in den letzten Jahren besonderer Wert auf die Anlage von Farbpflanzungen und Farbgärten gelegt worden. So gibt es einen Weißen Garten, eine Blaue und eine Rote Rabatte, den Sonnenweg, den Garten der purpurnen Impressionen und eine Rabatte in romantischen Farben (lilarosa). Eine besondere Spezialität des Arboretums sind sowohl die Blumenzwiebelverwilderungen im Gehölzrandbereich als auch die etwa einen Hektar große Wiese mit tausenden von duftenden Dichternarzissen.

Besonders bewundert wird auch eine hochstämmig gezogene Allee aus Glyzinien, der sogenannte Blauregentunnel, der im Frühling seine blaue Blütenpracht entfaltet. Ferner gibt es einen Duft- und Tastgarten für Sehbehinderte und Blinde, der aber auch von Sehenden gerne aufgesucht wird, einen Chinesischen Garten mit Mondtor und Mondgesteinssetzungen sowie einen Garten des Südens mit mediterranen Gehölzen und Kulturpflanzen. Am Südufer des Arboretum-Sees blühen im Juli und August Tausende von Lotosblumen. Hier können Gäste des Arboretums nicht nur die tropische Blumenschönheit bewundern, sondern auch das Phänomen der 'Mikrorauhigkeit' der Lotosblumenblätter direkt am Objekt erleben.

Die landschaftlich reizvolle und harmonische Anlage in Thiensen verdeutlicht, dass sich Schulgartenthemen, Gehölzsichtung, Naherholung, botanisch-dendrologische Wissenschaft und Ökologie einerseits und Gartenschönheit andererseits nicht ausschließen. Weit über 100.000 Besucher im Jahr bestätigen eindrucksvoll diese Parkentwicklungspolitik.

Verkehrsanbindung, Öffnungszeiten

Das Arboretum ist eingebunden in das Radwegenetz des Kreises Pinneberg und gut zu erreichen über den Radweg Nr. 1 des Radwegwandernetzes Schleswig-Holsteins. Mit dem Auto fährt man von der A23, Abfahrt Tornesch, Richtung Barmstedt-Ellerhoop und folgt dann der Ausschilderung. Außerdem ist das Arboretum von der S-Bahn-Station in Pinneberg kommend mit der Linie 185 des HVV erreichbar.

Die Anlage ist von April bis September täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Im Winterhalbjahr steht die Anlage von 10.00 Uhr bis Sonnenuntergang Besuchern offen.[1]

Literatur

  • Hans-Dieter Warda: Das große Buch der Garten- und Landschaftsgehölze. Bruns Pflanzen Export GmbH, Bad Zwischenahn 2001, ISBN 3-9803833-3-4

Weblinks

 Commons: Arboretum Ellerhoop-Thiensen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorlage:Commonscat/WikiData/Difference

Einzelnachweise

  1. Webseite Arboretum Ellerhoop-Thiensen

Referenzen

53.7172799.776421Koordinaten: 53° 43′ 2″ N, 9° 46′ 35″ O

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