Rosen


Rosen

Hunds-Rose (Rosa canina)

Systematik
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: Rosoideae
Gattung: Rosen
Wissenschaftlicher Name
Rosa
L.

Die Rosen (Rosa) sind die namensgebende Pflanzengattung der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Gattung umfasst, je nach Artauffassung des Bearbeiters, zwischen 100 und 250 Arten. Diese bilden durch ihre typische Merkmalskombination von Stacheln, Hagebutten und unpaarig gefiederten Blättern eine sehr gut abgegrenzte Gattung. Es sind Sträucher mit meist auffälligen, fünfzähligen Blüten. Die meisten Arten sind nur in der Holarktis verbreitet und wachsen bevorzugt auf kalkhaltigen Böden. Die Wissenschaft von den Rosen wird als Rhodologie bezeichnet.

Gärtnerisch wird zwischen Wildrosen und Kulturrosen unterschieden. Die Rose wird seit der griechischen Antike als „Königin der Blumen“ bezeichnet. Rosen werden seit weit über 2000 Jahren als Zierpflanzen gezüchtet. Das aus den Kronblättern gewonnene Rosenöl ist ein wichtiger Grundstoff der Parfumindustrie.

Merkmale

Stacheln einer Rose, der vordere Stachel wurde zur Demonstration abgestreift

Die Rosen sind sommergrüne, selten immergrüne Sträucher. Ihre Sprossen sind aufrecht und bis rund vier Meter hoch oder auch kletternd. Am Boden aufliegende Sprosse werden länger, manche sind niederliegend oder kriechend. Viele Arten entwickeln verholzte Bodenausläufer und bilden dann Kolonien. Die Sprossachsen können mit Drüsen oder Haaren besetzt sein, beides kann auch fehlen. Das Vorhandensein von Drüsen ist mit mehr oder weniger starkem Duft gekoppelt. Die Behaarung kann alle oberirdischen Organe (mit Ausnahme der Hagebutten und Staubblätter) betreffen, die Form, Zahl und Verteilung der Haare ist charakteristisch für bestimmte Sippen, wobei die Behaarung ein ontogenetisch konstantes Merkmal ist (Verkahlen im Alter ist sehr selten).

Stacheln

Stamm, Äste und Zweige sind mit Stacheln besetzt, die umgangssprachlich im Allgemeinen „Dornen“ genannt werden. Sie dienen zum einen als Schutz gegen Tierfraß, zum anderen bei Spreizklimmern zum Festhalten an den Stützen. Die Stacheln können bei einer Pflanze gleichartig (homoeacanth) oder verschiedenartig (heteracanth) sein. Dabei ist häufig die Form an Kurztrieben anders als an Langtrieben. Die bodennahen Bereiche sind oft besonders reich an Stacheln. Die Grundtypen werden als hakig, sichelig, leicht gekrümmt, gerade, Nadelstachel und Stachelborste bezeichnet; es kommen Zwischenformen vor.

Blätter

Fünfzählig gefiedertes Laubblatt

Die wechselständig und in 2/5-Stellung stehenden Blätter sind unpaarig gefiedert. Meist besteht ein Blatt aus fünf bis neun Fiederblättchen, es können selten auch drei bis 19 sein. Lediglich bei Rosa persica sind die Blätter einfach und die Nebenblätter fehlen. Auch bei den Blättern können Drüsen und Haare vorkommen oder auch fehlen. An der Blattspindel (Rhachis) sitzen manchmal kleine Stacheln oder Stachelborsten. Die Fiederblättchen sind sehr unterschiedlich gestaltet, meist sind sie elliptisch bis eiförmig, verkehrt eiförmig oder rundlich. Der Blättchenrand ist – regelmäßig oder unregelmäßig – einfach oder mehrfach gesägt, seltener gekerbt oder annähernd ganzrandig. Nebenblätter sind vorhanden.

Blütenstand und Blüten

Längsschnitt durch den Blütenbecher; im oberen Bereich der Griffelkanal, durch den die Griffel nach außen ragen
Blütendiagramm von Rosa tomentosa

Die Blüten stehen end- oder seitenständig in traubigen, rispigen, manchmal doldig verkürzten Blütenständen. Der Blütenstand kann auch auf eine einzelne Blüte reduziert sein. Hochblätter werden gebildet, selten sind sie hinfällig oder fehlend. Ein Außenkelch wird nicht gebildet.

Die gestielten bis sitzenden Blüten sind meist ansehnlich und häufig duftend. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und meist fünfzählig mit doppelter Blütenhülle.

Es gibt fünf Kelchblätter, nur bei Rosa sericea[1] vier. Sie sind meist lanzettlich, laubblattartig, ungeteilt oder es sind die beiden äußeren auf beiden Seiten und das mittlere auf einer Seite geteilt: fiederteilig, -schnittig oder -spaltig. Auch der Kelch kann behaart oder mit Drüsen besetzt sein. Er ist nach der Blüte zurückgeschlagen, abstehend oder aufgerichtet; zur Fruchtreife ist er bereits abgefallen, abfallend (fällt etwa zur Fruchtreife ab) oder krönt die Frucht.

Der Durchmesser der Blütenkrone beträgt meist 3 bis 7 Zentimeter, kann aber auch zwischen 1 und 10 Zentimeter liegen. Die fünf (bei einer Art vier) Kronblätter sind hinfällig, ihre Farbe ist meist rosa bis rot, oder weiß, seltener gelb, etwa bei nicht-mitteleuropäischen Arten und Kulturrosen. Bei vielen Kulturformen ist die Blüte durch Umwandlung von Staubblättern in Kronblätter gefüllt.

Der je nach Art unterschiedlich geformte Blütenbecher ist mehr oder weniger urnenförmig, drüsig oder drüsenlos, manchmal stachelborstig. Der obere Bereich des Blütenbechers ist verengt und als Diskus ausgebildet: er ist dem nektarbildenden Drüsenring anderer Gattungen homolog, bildet jedoch nur bei wenigen Rosenarten Nektar. In der Mitte des Diskus öffnet sich der Griffelkanal: durch ihn treten die Griffelbündel ins freie, die Narbenköpfe stehen hier halbkugelig bis straußförmig. Sie können dem Diskus aufliegen oder deutlich über ihn hinausragen.

Die Anzahl der Staubblätter ist bei den Rosen wie bei vielen Rosengewächsen durch sekundäre Polyandrie erhöht, es sind meist 50 bis 200, selten 20 bis 265 vorhanden. Sie stehen vor den Kronblättern (epipetal) und setzen am Rande des Blütenbechers an. Die Staubbeutel sind nach innen gerichtet, von gelber bis oranger oder brauner Farbe. Die Staubfäden haben meist eine davon abweichende Färbung und sind meist weiß oder strohgelb. Der Pollen ähnelt im Aufbau stark dem Pollen von Rubus: das Pollenkorn hat drei Furchen (tricolpat), seine Oberfläche ist rugulat-striat (hat kürzere bis längere, mehr oder weniger parallel laufende Rippen), im Gegensatz zu Rubus jedoch ein Operculum. Der Rosenpollen ist bei vielen Arten größer als 25 Mikrometer. Nur ein Teil des Pollen ist fertil, besonders in der Sektion Caninae sind verformte, geschrumpfte Pollenkörner häufig.

Es gibt zahlreiche, nicht verwachsene Fruchtblätter. Ihre Zahl liegt meist zwischen 10 und 50, kann aber auch 4 bis 140 betragen. Sie sitzen am Grund oder an der Wand des Blütenbechers, oder sind kurz gestielt. Jedes Fruchtblatt trägt ein bis zwei Samenanlagen. Der Griffel setzt seitlich oder selten endständig an. Die Griffel sind frei, bei wenigen Arten sind sie miteinander verwachsen. Die Narbe ist kopfig, behaart oder kahl.

Früchte

Zweig und Hagebutten der Wein-Rose (Rosa rubiginosa)

Die Frucht der Rosen ist die Hagebutte: sie ist eine Sammel-Nussfrucht. Die Einzelfrüchte sind einsamige Nüsschen von gelber bis brauner Farbe. Sie sind vom mehr oder weniger fleischigen, vergrößerten Blütenbecher umgeben, der innen oft behaart ist. In reifem Zustand ist die Hagebutte fleischig bis ledrig, weich bis hart. Sie kann sich lange an der Pflanze halten oder früh abfallen. Zur Fruchtreife ist sie häufig rot bis orange, in seltenen Fällen braun bis schwarz.

Die Einzelfrucht – das Nüsschen, oft als „Kern“ bezeichnet – ist meist drei bis sechs, selten zwischen 2,5 und acht Millimeter lang, 2,5 bis 3,5 (selten zwei bis sechs) Millimeter breit, stark behaart bis annähernd kahl. Die Anzahl der Nüsschen liegt bei mitteleuropäischen Arten meist zwischen 10 und 30 pro Hagebutte, selten zwischen 1 und 45. Bei Rosa rugosa sind es über 100, bei Rosa clinophylla bis 150. Die Anzahl hängt auch von der Art der Samenbildung ab: die Zahl sinkt von echter Fremdbefruchtung, Nachbarbefruchtung über Selbstbefruchtung bis zur Apomixis, bei der die wenigsten Samen gebildet werden.

Die Nüsschen werden durch Zerfall der Hagebutte im Winter bis Sommer des Folgejahres frei oder durch die Zerstörung der Hagebutte durch Tiere verbreitet.

Cytologie

Die Chromosomengrundzahl der Rosen beträgt x=7. Davon ausgehend gibt es eine Ploidiereihe mit 2n= 14, (21), 28, 35, 42 und 56. In Mitteleuropa sind diploide Arten selten: von den 33 Arten sind 4 diploid, 5 tetraploid, 8 pentaploid, 11 haben mehr als eine Ploidiestufe und von 3 Arten ist die Ploidiestufe nicht bekannt. Die einzige oktoploide Art in Europa ist Rosa acicularis, die außerdem noch di-, tetra- und hexaploid sein kann. Die oktoploiden Formen sind auf den hohen Norden beschränkt (Jakutien). Mehrere Ploidiestufen sind besonders in der Sektion Caninae verbreitet. Triploid sind nur Hybride. Abweichungen von den artüblichen Chromosomenzahlen (Aneuploidie) sind bei den Wildformen selten, werden aber bei kultivierten Pflanzen regelmäßig beobachtet. In der Sektion Caninae kommt eine spezielle Form der Meiose vor, die Canina-Meiose.

Verbreitung

Die Gattung war ursprünglich auf die nördliche Hemisphäre beschränkt, ist also ein holarktisches Florenelement. Sie kommt hier in allen drei temperierten Zonen vor: in der borealen, in der nemoralen und in der meridionalen Zone. Nach Süden hin reichen nur wenige Arten bis in die tropischen Gebirge: Rosa montezumae in Mexiko, Rosa abyssinica in Abessinien und Arabien, Rosa leschenaultiana im Südwesten Indiens, sowie Rosa transmorrisonensis und Rosa philippinensis auf Luzon. Im Norden reichen einige Arten bis an die arktische Waldgrenze und sogar bis über den Polarkreis: Nadel-Rose (Rosa acicularis), Zimt-Rose (Rosa majalis) und Weiche Rose (Rosa mollis). In Europa reichen die Rosen bis Island und Nordskandinavien.

Es gibt nur eine Art, die natürlich sowohl in Europa als auch in Nordamerika vorkommt (Rosa acicularis). Nordamerikanische und asiatische Arten kommen in Europa als Neophyten vor, europäische in Nordamerika.

Das Entfaltungszentrum sind die Gebirge Mittel- und Südwestasiens, dort haben auch die Stammarten der meisten Kulturrosen ihren Ursprung. Rosenreiche Gebiete in Mitteleuropa sind kalkreiche Gebirge in wärmeren Gebieten wie der Schweizer Jura oder den thüringischen Kalkhügelländern, aber auch die klimatisch günstigen Alpentäler wie Veltlin und Unterengadin.

Ökologie

Blütenökologie

Die Rosen sind trotz ihrer großen, farblich wie geruchlich auffallenden Blüten nur eingeschränkt insektenblütig (entomogam): Es wird nur in Einzelfällen Nektar produziert. Blütenbesucher sind vorwiegend pollensammelnde Insekten. Zu ihnen zählen Vertreter der Insektenfamilien bzw. -unterfamilien Weichkäfer (Cantharidae), Rosenkäfer (Cetoniinae), Glanzkäfer (Nitidulidae), Stachelkäfer (Mordellidae), Speckkäfer (Dermestidae), Blattkäfer (Chrysomelidae), Bockkäfer (Cerambycidae) und Prachtkäfer (Buprestidae); Zweiflügler aus den Familien Schwebfliegen (Sysphidae) und Fliegen (Muscidae); Hautflügler aus den Familien Bienen (Apidae) und Sandbienen (Andrenidae); Ohrwürmer (Dermaptera) und Blasenfüße (Thripidae). Als wichtigste Bestäuber werden die Fliegen und Schwebfliegen betrachtet.

Anpassungen an die Selbstbestäubung (Autogamie) sind die Bildung eines weiten Griffelkanals und große, wollige Griffelköpfchen. Auch Apomixis kommt in der Gattung vor.

Ausbreitung

Die Hagebutten werden von vielen Tieren gefressen. Die Kerne passieren den Verdauungskanal unbeschadet (Endozoochorie). Besonders Vögel, aber auch Mäuse und Füchse sind wichtige Ausbreiter. Kleine Säugetiere und Vögel verschleppen auch ganze Hagebutten, was dann zu ganzen Strauchgruppen führen kann. Am Strauch überwinterte Hagebutten können im Frühling durch Hochwasser ausgebreitet werden.

Standorte

Die meisten Wildrosen sind lichtbedürftig und gedeihen nur auf eher offenen Standorten. Nur wenige Arten gedeihen auch im Halbschatten oder Schatten. Die Temperatur ist für viele Arten von untergeordneter Bedeutung. Einige Arten (Rosa gallica, Rosa jundzillii, Rosa stylosa) gedeihen in wärmeren Lagen besser, Rosa pendulina eher in kühlen Gebirgslagen. Die meisten Arten bevorzugen frische Böden, einige auch trockene. Vernässte und sehr trockene Standorte werden gemieden. Die meisten Arten bevorzugen schwach saure bis schwach basische, meist kalkhaltige Böden, ohne als Basen- oder Kalkzeiger gelten zu können. Die Wildrosen meiden meist sehr stickstoffreiche Standorte.

Zumindest die mitteleuropäischen Arten sind charakteristische Vertreter von Hecken, Waldsäumen und Strandwällen. Häufig treten sie in den Sukzessionsstadien bei der Wiederbewaldung auf, etwa als Gebüsche in Weiden. Die meisten rosenreichen Pflanzengesellschaften sind anthropogen entstanden. Gepflanzte Hecken enthalten häufig Neophyten wie die Kartoffel-Rose (Rosa rugosa) und nordamerikanische Arten der Sektion Carolinae.

Krankheiten und Schädlinge

Galle („Schlafapfel“), verursacht von der Gemeinen Rosengallwespe

Bei Rosen gibt es eine Vielzahl von Krankheiten. Virenerkrankungen sind häufig, ebenso durch Agrobacterium tumefaciens ausgelöste Krebserkrankungen. Wichtige Pilzerkrankungen sind Grauschimmelfäule (Botrytis cinerea), Echter Rosentaupilz (Podosphaera pannosa) und Falscher Rosentaupilz (Peronospora sparsa). An Verletzungen bewirkt der Obstbaumkrebs (Nectria galligena) Krebswucherungen. Von der Unzahl weiterer Pilze werden als die für Wildrosen in Mitteleuropa wichtigsten Arten Phragmidium mucronatum, Phragmidium tuberculatum und Sphaerotheca pannosa angesehen.

Unter den Insekten gibt es eine Vielzahl von gattungs- und artspezifischen Arten. Auffällig sind die verschiedenen Rosengallen, etwa der Rosengallwespe (Diplolepis rosarum), aber auch anderer Vertreter der Gattung Diplolepis. Ebenfalls Gallenbildner sind die Rosenblattgallmücke (Wachtliella rosarum) und die Gallmilbe Aceria rhodites. Vertreter der Echten Blattwespen (Tenthredinidae) höhlen Knospen, Gipfeltriebe und Zweige aus und lösen ebenfalls Gallen aus. Saugende Insekten und Milben können massenhaft auftreten: Große Rosenblattlaus (Macrosiphum rosae), Weiße Rosenschildlaus (Aulacaspis rosae) und die Rosenzikade (Edwardsiana rosae).

Das Laub fressen etliche Käferarten aus den Gattungen Melolontha, Rhizotrogus, Phyllopertha und Hoplia. Wurzelfresser sind die Schnellkäfer Agriotes, Holzbohrer die Gattung Otiohrynchus.

Schmetterlingsraupen, die größere Schäden anrichten können, sind Bürstenbinder (Orgyia antiqua), Weißbindiger Rosenwickler (Croesia bergmanniana), Goldgelber Rosenwickler (Acleris roborana), sowie die Zwergminiermotten-Gattung Nepticula. Rund 10 Arten von Schmetterlingen sind ausschließlich auf Rosen anzutreffen, darunter der Rosenspanner (Cidaria fulvata) und die Rosenfedermotte (Cnaemidophorus rhododactyla).

Äußerst selten ist die Weiße Mistel (Viscum album) auf Rosen anzutreffen.

Systematik

Die Gattung Rosa wurde traditionell als einzige Gattung der Tribus Roseae geführt. D. Potter u. a. haben sie 2007 bei ihrer Revision der Familie zusammen mit Rubus in die neue Supertribus Rosodae gestellt.[2]

Der Gattungsname Rosa ist der lateinische Name für die Rose. Beide Bezeichnungen gehen auf die rekonstruierte indogermanische Wurzel *vrod oder *vard zurück.

Innere Systematik

Die Gattung wird in vier Untergattungen untergliedert, wovon eine weiter in Sektionen unterteilt wird. Angeführt werden die Arten nach Henker (Ergänzungen dazu sind einzeln gekennzeichnet):

  • Untergattung Hulthemia. Sie wird manchmal als eigenständige Gattung Hulthemia abgetrennt, ist aber nach molekulargenetischen Untersuchungen eindeutig Teil der Gattung Rosa[1]; mit einziger Art
    • Rosa persica
  • Untergattung Rosa
    • Sektion Cinnamomeae ist mit rund 85 Arten in Nordamerika, Asien und Europa (hier 4) die größte Sektion.
    • Sektion Carolinae mit 6 Arten in Nordamerika, neuerdings in die Sektion Cinnamomeae überführt.[3]
      • Wiesen-Rose (Rosa carolina)
      • Glanz-Rose (Rosa nitida)
      • Sumpf-Rose (Rosa palustris)
      • Virginische Rose (Rosa virginiana)
    • Sektion Caninae (Hundsrosen) mit rund 60 Arten
    • Sektion Synstylae mit 30 bis 35 Arten in Asien, Nordamerika, Afrika und Europa (zwei heimisch)
      • Abessinische Rose (Rosa abyssinica), einzige auf Afrika beschränkte Rosen-Art
      • Kriechende Rose (Rosa arvensis)
      • Kletterrose (Rosa filipes), aus China
      • Rosa helenae [1]
      • Vielblütige Rose (Rosa multiflora) aus Japan, Korea
      • Orientalische Kletterose (Rosa phoenicia), im östlichen Mittelmeergebiet
      • Immergrüne Rose (Rosa sempervirens)
      • Prärie-Rose (Rosa setigera) aus Nordamerika
      • Halbimmergrüne Kletterrose (Rosa wichurana) aus Ostasien
    • Sektion Pimpinellifoliae mit rund 15 Arten in Asien und Europa
    • Sektion Banksianae mit 2 Arten
      • Banks-Rose (Rosa banksiana)
      • Rosa cymosa, taxonomischer Status ist jedoch umstritten.[1]
    • Sektion Bracteatae mit 2 Arten
      • Macartney-Rose (Rosa bracteata)
      • Rosa clinophylla, taxonomischer Status unklar.[1]
    • Sektion Indicae mit 2 oder 3 Arten.
    • Sektion Laevigatae, monotypisch mit
    • Sektion Rosa (früher Gallicanae), monotypisch mit
  • Untergattung Platyrhodon mit einziger Art
    • Igel-Rose (Rosa roxburghii) in China und Japan
  • Untergattung Hesperhodos mit zwei Arten in Nordamerika
    • Sacramento-Rose (Rosa stellata)
    • Rosa minutifolia [1]

Die Arten sind sich sowohl in ihren morphologischen wie auch in molekulargenetischen Merkmalen sehr ähnlich. Viele Arten dürften erst im Holozän entstanden sein. Auch das häufige Vorkommen von Hybriden ist ein Zeichen für eine noch nicht abgeschlossene Artbildung. Kladistische Studien auf molekulargenetischer Grundlage ergeben keine gute Auflösung der Verwandtschaftsverhältnisse. Von den artenreicheren Sektionen dürfte nur Caninae monophyletisch sein. Die Sektionen Carolinae und Cinnamomeae, sowie die Sektionen Synstylae und Indicae sind kladistisch nicht getrennt und werden neuerdings als jeweils eine Sektion geführt.[1]

Taxonomie

Der Großteil der Sippen wird heute von allen Forschern anerkannt. Unterschiedlich gehandhabt wird jedoch die Einordnung in eine Rangstufe. Die gleiche Sippe wird von unterschiedlichen Autoren oft als Unterart, Art, Sammelart oder Sammelart im weitesten Sinne eingestuft.

Ein Problem bei vielen Rosensippen ist, den gültigen wissenschaftlichen Namen zu eruieren. Zum einen wurde im 19. Jahrhundert eine Riesenzahl von Arten beschrieben, zum anderen sind die Originaldiagnosen häufig sehr kurz und unzureichend. „Die Situation in der Nomenklatur der Wildrosen ist daher sehr verworren, und eine kompromißlose Durchsetzung der Prioritätsregeln hätte in einigen Fällen so weitreichende Konsequenzen, daß selbst hartnäckige Verfechter dieser Regeln vor ihrer rigorosen Anwendung zurückschrecken müßten“ (Heinz Henker[4]). Es werden daher die „seit langem verwendeten Namen“ (names in current use) benutzt, die jedoch vielfach noch nicht durch Auswahl von Neotypen oder durch die Erklärung zu nomina conservanda nomenklatorisch abgesichert sind.

Florengeschichte

Kartoffel-Rose (Rosa rugosa)
fossiles Blatt von Rosa lignitum

Es gibt relativ wenige Fossilfunde, die eindeutig der Gattung Rosa zugeordnet werden können. Das gilt besonders für die frühesten Funde aus dem Paläozän-Eozän. In Europa sind Funde aus dem mittleren Oligozän bis Pliozän bekannt. Nüsschen sind ab dem unteren Oligozän bekannt. Wichtige europäische fossile Arten sind Rosa lignitum, Rosa bohemica und Rosa bergaensis.

Als Lichtpflanzen waren die Rosen im dicht bewaldeten Mitteleuropa auf Felshänge, Schotterfelder, Kliffe, Küstendünen und Strandwälle beschränkt, später wuchsen sie auch in Siedlungsgebieten und auf Waldweiden. Der Mensch förderte durch die ausgedehnten Rodungen demnach indirekt die Rosen. In den letzten Jahrzehnten ist diese positive Entwicklung durch Intensivierung der Landwirtschaft, Bodenversiegelung und die Aufgabe extensiver Nutzungen umgekehrt worden. Viele Rosenarten sind inzwischen gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Verwilderte und angesalbte Kulturrosen drohen die Rosenflora Europas nachhaltig zu verändern. Das bis dato einzige Beispiel einer dauerhaften Einbürgerung ist die Kartoffel-Rose (Rosa rugosa). Etliche mitteleuropäische Wildrosen wurden in anderen Gebieten eingebürgert, am weitesten verbreitet ist davon Rosa rubiginosa, die inzwischen in Australien, Neuseeland, Nord- und Südamerika sowie Südafrika vorkommt.

Forschungsgeschichte

Bereits Theophrastos unterschied zwischen rhódon, den Rosen mit gefüllten Blüten, und kynosbatos, wilden Rosen. Aus dem antiken Rom und Ägypten gibt es eine große Zahl von Berichten über Rosen, meist über die Nutzung und ihre Kultur in Gärten. Die Abbildungen in den frühneuzeitlichen Kräuterbüchern sind meist nicht bestimmten Arten zuordenbar. Carl von Linné beschrieb zwölf Rosenarten. Seine Artdiagnosen sind allerdings so kurz, dass unklar ist, ob sie sich tatsächlich auf die heute mit diesen Namen bezeichneten Arten beziehen. Verkomplizierend ist die Tatsache, dass Linné manchmal dieselbe Art mehrfach unter verschiedenen Namen beschrieb, zum anderen auch einen bereits verwendeten Namen auf eine andere Art übertrug. Dies führt zum Teil heute noch zu nomenklatorischen Problemen. Ab dem Ende des 18. und besonders im 19. Jahrhundert wurde eine Unzahl von Rosenarten beschrieben, die großteils auf geringen morphologischen Unterschieden beruhten. François Crépin (1869) verzeichnete 283 europäische Arten, Déséglise (1876) bereits 417 und Michel Gandoger über 4000.

Diese „analytische Periode“ der Rhodologie wurde ab 1873 durch die „synthetische“ Betrachtungsweise abgelöst, als das klassische Werk von Hermann Christ, Die Rosen der Schweiz mit Berücksichtigung der umliegenden Gebiete Mittel- und Süd-Europas. Ein monographischer Versuch erschien. Christ beschränkte die Artenzahlen darin auf 34 und ordnete diese in Sektionen und Subsektionen. R. Kellers Mammutwerk Synopsis Rosarum spontanearum Europaea Mediae von 1931 führte auf 795 Seiten die von Keller anerkannten 24 europäischen Rosenarten mit einer Unzahl von Varietäten und Formen auf. Die nächste wichtige Bearbeitung der Gattung war die von I. Klášterský 1968 im Rahmen der Flora Europaea und verfolgte ein sehr enges Artkonzept. Moderne Nationalfloren folgen dabei entweder dem engen Konzept der Flora Europaea, dem weiteren von Christ und Keller, oder noch weiteren. Aus diesem Grund sind nationale Forschungs- und Kartierungsergebnisse kaum miteinander vergleichbar.

Kulturgeschichte

Rosen spielen in vielen Kulturen eine bedeutende Rolle. In Persien gibt es seit Jahrtausenden Rosengärten (gulistane), in denen besonders Rosen mit gefüllten und stark duftenden Blüten wie Rosa gallica und Rosa damascena gezogen wurden. Die Rosen von Schiras sind durch Hafis in die Weltliteratur eingegangen. In Persien hat wahrscheinlich auch die Rosenölgewinnung ihren Ursprung. In China wird der Beginn der Rosenkultur in die Zeit des legendären Herrschers Chin-Nun (2737–2697 v. Chr.) verlegt. Konfuzius beschrieb große königliche Rosengärten in Peking. Herodot schilderte im 5. Jahrhundert Rosengärten in Babylonien und in Thrakien die des Königs Midas. Aus Ägypten stammen erste Zeugnisse aus der Zeit Ramses II. († 1224 v. Chr.). Nach Griechenland kam die Rosenkultur wohl über Kleinasien und Thrakien. Homer berichtet in der Ilias von rosenbekränzten Waffen, der rosenfingrigen Morgenröte und beschreibt, wie Aphrodite den Leichnam Hektors mit Rosenöl salbt. Viele griechische Dichter nach ihm verherrlichten die Rose, Sappho war die erste, die die Rose „Königin der Blumen“ nannte. Im Römischen Reich erreichte der Rosenkult eine weitere Hochblüte. In der Kaiserzeit wurden Rosen in Glashäusern gezogen und aus Ägypten importiert.

Rosa centifolia foliacea, Abbildung aus Pierre Joseph Redouté: Les Roses (1817-1824)

In Mitteleuropa wurden die heimischen Wildrosen von Kelten und Germanen genutzt, wie Hagebuttenfunde in Siedlungen zeigen.

Im Mittelalter wurde die Rose zunächst nur in Klostergärten als Heilpflanze gezogen. Dabei handelte es sich um die Apothekerrose Rosa gallica „officinalis“. Das Capitulare de villis Karls des Großen nennt die Rosen als anzubauende Heilpflanze, auch Hildegard von Bingen kennt sie nur als Heilpflanze. Ab dem 11. Jahrhundert verbreiteten sich auch gefüllte Sorten, vornehmlich der Rosa gallica. Die orientalischen Gartenrosen gelangten vor allem durch die Araber, Osmanen und Kreuzfahrer nach West- und Nordeuropa. In den Kräuterbüchern finden sich viele Abbildungen von Rosen, die jedoch häufig nicht einzelnen Arten zuzuordnen sind. Erst in der Renaissance und nach der Reformation wurden in Europa verstärkt die neuen Kulturrosen kultiviert, sie waren der Grundstock der europäischen Gartenkultur. Der Anbau in Bulgarien zur Rosenölgewinnung in großem Maßstab geht auf die Zeit um 1700 zurück. In Barock und Rokoko setzte sich die Rose in Europa als Königin der Blumen durch und hielt auch in Stadt- und Bauerngärten Einzug. Zu den bekanntesten Rosenliebhaberinnen zählt Kaiserin Joséphine, deren Garten in Malmaison durch die Gemälde von Pierre Joseph Redouté weltbekannt wurde.

Mythologie, Religion und Symbolik

Rote Rosen gelten seit dem Altertum als Symbol von Liebe, Freude und Jugendfrische. Die Rose war der Aphrodite, dem Eros und Dionysos geweiht, später der Isis und der Flora. Bei den Germanen war sie die Blume der Freya. Antike Sagen beschreiben die Entstehung der Rosen als Überbleibsel der Morgenröte auf Erden, als zusammen mit Aphrodite dem Meerschaum entstiegen, oder aus dem Blut des Adonis entstanden. Mit der Rose war auch die Vorstellung des Schmerzes verbunden (Keine Rose ohne Dornen) und wegen ihrer hinfälligen Kronblätter auch mit Vergänglichkeit und Tod. Die rote Farbe wurde auf das Blut der Aphrodite, die sich an den Stacheln verletzte, zurückgeführt, oder auf das Blut der Nachtigall, die die ursprünglich weiße Rose mit ihrem Herzblut rot färbte.[5]

Die Römer feierten im Frühling den dies rosae. Diese Rosalia waren eine Art Totengedenken, bei einigen slawischen Völkern wurden sie zum Naturfest Rusalija und zu den weiblichen Dämonen Russalki. Bei den Germanen wurden die Rosen mit dem Tod in Verbindung gebracht. Sie wurden auf Opferplätzen und Gräbern gepflanzt. In der Ostschweiz und im Allgäu werden heute noch abgelegene Friedhöfe als Rosengarten bezeichnet.

Die Rose, besonders die weiße, gilt seit dem Altertum auch als Zeichen der Verschwiegenheit. Seit dem Mittelalter enthält das Schnitzwerk vieler Beichtstühle auch Rosen als Symbol der Verschwiegenheit: dem Priester wurde das Gesprochene sub rosa („unter der Rose“), also streng vertraulich, mitgeteilt. [6], [7], [8][9]

Rose 'Ave Maria' (1981, Kordes)

Im Christentum entwickelte sich bereits früh eine Rosen-Symbolik. Die christliche Kunst kennt in den Grabnischen der Katakomben Rosenranken als Sinnbilder eines aus dem Tod erblühenden ewigen Lebens. Maria, die Mutter Jesu, wird schon im 5. Jahrhundert in einem Vers des Dichters Sedulius mit der stachellosen Rose verglichen. Im Mittelalter entstand eine Rosen-Mystik um Jesus Christus und Maria [10]. Das bekannte Weihnachtslied Es ist ein Ros entsprungen deutet dichterisch die Herkunft Jesu. Verbreitet sind Darstellungen Marias, die in der christlichen Ikonographie durch Rosengewächse symbolisiert wird. Die Madonna im Rosenhag ist ein bekannter Typus des Paradiesgärtleins (Hortus conclusus) und symbolisiert die Jungfräulichkeit der Gottesmutter. Maria wird in Gebeten und Liedern unter Attributen wie Rose ohne Dornen oder Rosa mystica (geheimnisvolle Rose) angerufen[11][12]. Eine im Christentum sehr verbreitete Gebetskette und das zugehörige Gebet heißen Rosenkranz[13]. Seit dem 11. Jahrhundert verleiht der Papst die goldene Rose, und zwar am 4. Fastensonntag, dem Sonntag Laetare, der daher auch den Namen "Rosensonntag" trägt. Die goldene Rose ist ein Christussymbol: die goldene Farbe steht für die Auferstehung Jesu Christi, die Dornen für seine Passion[14]

Im Islam ist die Rose ein heiliges Symbol. So ließ Saladin nach der Eroberung Jerusalems 1187 den Felsendom mit Rosenwasser vom christlichen Glauben „säubern“.

Namen und Wappen

Die Lippische Rose, heute Teil des Wappens Nordrhein-Westfalens

Unzählige Orts- und Flurnamen beziehen sich auf die Rose, ebenso Familien- und Vornamen. Sie ziert auch viele Wappen. Besonders bekannt sind die beiden Häuser York und Lancaster in England, die sich in den Rosenkriegen gegenüberstanden. Das Wappen Nordrhein-Westfalens führt die Lippische Rose.

Die Rose ist auch ein häufiges Bauhüttensymbol und findet sich an vielen Bauwerken aus dem Mittelalter, so an der Alhambra in Granada. Erhalten hat sich diese Symbolik bei den Freimaurern.

Literatur

Rosen spielen in einer Vielzahl von Sagen, Legenden, Märchen, Gedichten und Liedern eine Rolle. Sehr große Bekanntheit haben Dornröschen und Schneeweißchen und Rosenrot. Heidenröslein von Goethe wurde über 50 mal vertont. Der Hagebutte gilt Ein Männlein steht im Walde.

Architektur

Als Rosette oder Fensterrose wird ein kreisrundes, häufig recht großes Fenster bezeichnet, das vorzugsweise in der Gotik über dem Portal an der Westfront von Kirchen angeordnet ist. Es nimmt die Rosenform auf; in leuchtenden Farben an die Westfront, die Richtung der sinkenden Sonne, gesetzt, symbolisiert es die Todesgrenze, die durch die Strahlen der untergehenden Sonne erhellt wird[15].

Nutzung

Hauptartikel: Kulturrosen

Die wichtigste Nutzung der Rosen ist die Verwendung als Zierpflanze, sowohl als Gartenpflanze als auch als Schnittblume. Das Rosenöl (Rosae aetheroleum) wird in der Parfumindustrie verwendet. Das bei der Gewinnung von Rosenöl anfallende Rosenwasser wird bei der Herstellung von Marzipan und Lebkuchen verwendet.

In der Heilkunde werden ganze Hagebutten (Cynosbati fructus cum semine), Hagebuttenschalen (Rosae pseudofructus) und die Hagebuttenkerne (Cynosbati semen) genutzt. Verwendet werden verschiedene Arten, vorwiegend Rosa canina und Rosa pendulina. Die Hagebutten enthalten getrocknet zwischen 0,2 und 2 % Ascorbinsäure, reichlich Pektine (rund 15 %), Zucker, Fruchtsäuren, Gerbstoffe und geringe Mengen ätherisches Öl. Verwendet werden Hagebutten gegen Erkältungskrankheiten, Darmerkrankungen, Gallenleiden, als Diuretikum, bei Gicht und Rheuma. Die Wirksamkeit ist in allen Fällen nicht bzw. nicht ausreichend belegt. Für die diuretische Wirkung könnten der Pektin- und Fruchtsäuregehalt verantwortlich sein. Verwendet werden die Hagebutten besonders in Frühstücktees. Frische Hagebutten werden zu Marmeladen verarbeitet.[16]

In Asien werden in der Volksmedizin auch getrocknete Blüten, Blätter und Wurzeln verwendet. Das Holz wird in der Kunsttischlerei für Drechsel- und Einlegearbeiten verwendet.

Belege

Der Artikel beruht auf folgenden Unterlagen, sofern der Inhalt nicht über Einzelnachweise belegt ist:

  • Heinz Henker: Rosa. In: Hans. J. Conert u. a. (Hrsg.): Gustav Hegi. Illustrierte Flora von Mitteleuropa. Band IV, Teil 2C. Spermatophyta: Angiospermae: Dicotyledones 2 (4). Rosaceae (Rosengewächse). 2. Auflage, Parey, Berlin 2003, S. 1–109. ISBN 3-8263-3065-X

Einzelnachweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 V. Wissemann, C.M. Ritz: The genus Rosa (Rosoideae, Rosaceae) revisited: molecular analysis of nrITS and atpB-rbcL intergenic spacer (IGS) versus conventional taxonomy. Botanical Journal of the Linnean Society, Band 147, 2005, S. 275–290. doi:10.1111/j.1095-8339.2005.00368.x
  2. D. Potter, T. Eriksson, R. C. Evans, S. Oh, J. E. E. Smedmark, D. R. Morgan, M. Kerr, K. R. Robertson, M. Arsenault, T. A. Dickinson, C. S. Campbell: Phylogeny and classification of Rosaceae. Plant Systematics and Evolution, Band 266, 2007, S. 5–43. doi:10.1007/s00606-007-0539-9
  3. V. Wissemann, C.M. Ritz: Evolutionary patterns and processes in the genus Rosa (Rosaceae) and their implications for host-parasite co-evolution. Plant Systematics and Evolution,Band 266, 2007, S. 79-89. doi:10.1007/s00606-007-0542-1
  4. Heinz Henker: Rosa. In: Hans. J. Conert u.a. (Hrsg.): Gustav Hegi. Illustrierte Flora von Mitteleuropa. S. 33.
  5. Oscar Wilde: Die Nachtigall und die Rose in Der glückliche Prinz und andere Märchen (1888)
  6. Grimm, Deutsches Wörterbuch VIII, S. 1179
  7. Thesaurus proverbiorum medii aevi: Lexikon der Sprichwörter des romanisch-germanischen Mittelalters
  8. Johann Jakob Herzog, Real-encyclopädie für protestantische Theologie und Kirche, Bd. 14
  9. Manfred Lurker, Symbol, Mythos und Legende in der Kunst, 1958
  10. Dorothea Forstner, Renate Becher: Neues Lexikon christlicher Symbole, Innsbruck-Wien 1991, ISBN 3-7022-1781-9, 280-282
  11. http://www.vatican.va/special/rosary/documents/litanie-lauretane_ge.html
  12. http://www.kath-kirche-vorarlberg.at/organisation/familien-feiern-kirchenjahr/artikel/mariae-aufnahme-in-den-himmel-15.-august
  13. deutsch
  14. Manfred Becker-Huberti, Feiern, Feste, Jahreszeiten. Lebendige Bräuche im ganzen Jahr, Freiburg-Basel-Wien 2001, ISBN 3-451-27702-6, 262
  15. Dorothea Forstner, Renate Becher: Neues Lexikon christlicher Symbole, Innsbruck-Wien 1991, ISBN 3-7022-1781-9, 282
  16. Max Wichtl (Hrsg.): Teedrogen und Phytopharmaka. 4. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, 2002, S. 519–522. ISBN 3-8047-1854-X

Weblinks

Commons: Rosen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Wikiquote: Rose – Zitate

News mit dem Thema Rosen

15.11.2022
Biodiversität | Land-, Forst-, Fisch- und Viehwirtschaft | Ökologie
Biodiversität von Wiesen- und Weideflächen: Ein Gewinn für Natur, Landwirtschaft und Tourismus
Ein internationales Team hat in einer langangelegten Studie nachgewiesen, wie wichtig die Biodiversität von Wiesenflächen für ein breites Spektrum von Ökosystemleistungen und unterschiedliche Interessengruppen ist.
14.11.2022
Ökologie | Säugetierkunde
Kollisionsrisiko für Fledermäuse bei großen Windkraftanlagen
Um Fledermäuse vor der Kollision mit Windenergieanlagen zu schützen, werden in Genehmigungsverfahren akustische Erhebungen durchgeführt.
26.09.2022
Ethologie
Neues von den gruppenlebenden Tieren: Hilfsbereitschaft und Familienbande
Die Bereitschaft, Artgenossen zu helfen, unterscheidet sich von Tierart zu Tierart – und auch zwischen Männchen und Weibchen.
05.09.2022
Insektenkunde | Land-, Forst-, Fisch- und Viehwirtschaft | Physiologie
Blattläuse und ihre Lieblingsfarben
Im Garten gehören Blattläuse zu den eher ungeliebten Gästen, aber in der Landwirtschaft können die kleinen Insekten großen Schaden anrichten. Aber wie wählen sie eigentlich ihre Wirtspflanzen aus?
01.09.2022
Ökologie | Biodiversität
Große Pflanzenvielfalt ist oft auf kleinstem Raum zu finden
Im ersten Moment klingt die Aussage fast kurios, ist aber wahr: Die Steppen Osteuropas beherbergen ähnlich viele Pflanzenarten wie Regionen des Amazonasregenwaldes.
19.07.2022
Neobiota | Fischkunde
Invasiver Fisch: Erfolgreich durch Spermienklau
Der Giebel gilt als eine der erfolgreichsten invasiven Fischarten in Europa.
14.07.2022
Ökologie | Meeresbiologie
Ein Wrack und ein Strand als Real-Labor
Über fünf Milliarden Plastikteilchen schwimmen an der Oberfläche unserer Meere, zum großen Schaden für die Lebewesen und das empfindliche Ökosystem unter Wasser, ja sogar für das Klima.
15.06.2022
Klimawandel
Gewässer setzen Methan frei – auch wenn sie austrocknen
Gewässer sind unterschätzte Quellen von Klimagasen.
25.05.2022
Klimawandel | Meeresbiologie
Neues von großen Korallenriffen und ihrer Anpassungsfähigkeit an die Klimaerwärmung
Viele Steinkorallen leben in einer Symbiose mit einzelligen Algen, die die Grundlage für die Entstehung der großen Korallenriffe darstellt.
12.05.2022
Mykologie | Biodiversität
Artenschutz für Pilze
Eines vorweg: Es geht nicht um die großen Speisepilze, sondern um die mikroskopisch kleinen Vertreter im Wasser.
28.04.2022
Paläontologie | Amphibien- und Reptilienkunde
Riesige Meeres-Saurier in 2.800 Metern Höhe
Vor mehr als 30 Jahren entdeckten Forschende der Universität Zürich in den Hochalpen der Ostschweiz Wirbel, Rippen und einen Zahn.
04.04.2022
Ethologie | Klimawandel | Säugetierkunde
Tüpfelhyänen passen ihre Futtersuche an den Klimawandel an
Tüpfelhyänen passen ihre Futtersuche an, wenn in ihrem Revier aufgrund von Klimaveränderungen weniger Beutetiere vorkommen.
23.12.2021
Anatomie | Paläontologie
Der erste Riese der Erde
Ein zwei Meter langer Schädel, eine Gesamtkörperlänge von 17 Metern, ein Gewicht von 45 Tonnen, Flossen, die das Meer durchkämmen – was nach einem Pottwal klingt, ist ein Reptil und lebte vor rund 250 Millionen Jahren.
14.12.2021
Taxonomie
Höhlenschnecke mit Stachelzähnen entdeckt
Forschende aus der Schweiz, Deutschland und Spanien haben eine neue Schneckengattung und -art entdeckt.
29.11.2021
Anthropologie | Anatomie | Evolution
Die Unabhängigkeit des großen Zehs
Die Evolution von Händen und Füßen ist entscheidend für das Verständnis der Entwicklung des Menschen: unsere Hände ermöglichen es uns, die Welt zu begreifen, unsere Füße den aufrechten Gang.
12.11.2021
Anthropologie | Klimawandel | Meeresbiologie
Menschliche Einflüsse verändern ein ozeanweites Naturgesetz
Im Rahmen einer weltweiten Kooperation haben Umweltwissenschaftler erstmals in globalem Maßstab die gleichmäßige Verteilung der Meeresbiomasse auf verschiedene Größenklassen - von Bakterien bis zu Walen - untersucht.
05.10.2021
Ökologie | Fischkunde
Gefährdet: Große Wassertiere brauchen frei fließende Flüsse
Der Verlust von frei fließenden Flüssen gefährdet die biologische Vielfalt – und die Fragmentierung von Flüssen dauert an: Mehr als 3.
30.09.2021
Botanik | Fischkunde | Land-, Forst-, Fisch- und Viehwirtschaft
Das Prinzip Aquaponik – klar definiert
Sie ist eines der großen Themen der nachhaltigen Lebensmittelproduktion: Aquaponik – die Kombination aus Fischzucht in Aquakultur und Pflanzenzucht in Hydroponik.
26.08.2021
Ökologie | Klimawandel
Hohe Kohlenstoffspeicherung in afrikanischen Bergwäldern
Die tropischen Bergwälder Afrikas speichern in ihrer oberirdischen Biomasse mehr Kohlenstoff pro Hektar als alle anderen tropischen Wälder der Erde.
20.08.2021
Entwicklungsbiologie | Säugetierkunde
Fledermausbabys babbeln wie Kleinkinder
"dadada", "mamama", "baba" – jeder, der Kinder hat, kennt dieses stimmliche Übungsverhalten, das als Babbeln bezeichnet wird und einen Meilenstein in der Sprachentwicklung von Kindern darstellt.
28.07.2021
Ökologie | Toxikologie
Wasser blau – Badestrand grün
Viele klare Seen der Welt sind von einem neuen Phänomen betroffen: In Ufernähe, wo Menschen spielen oder schwimmen, ist der Seeboden mit grünen Algenteppichen bedeckt.
27.07.2021
Anthropologie | Virologie | Bionik, Biotechnologie, Biophysik
Hochwirksame und stabile Nanobodies stoppen SARS-CoV-2
Ein Forscherteam hat Mini-Antikörper entwickelt, die das Coronavirus SARS-CoV-2 und dessen gefährliche neue Varianten effizient ausschalten.
26.07.2021
Ökologie | Paläontologie
Uralte Haizähne geben Hinweis auf eine globale Klimakrise
Die stete Drift der Kontinente formt nicht nur Gebirgszüge, sondern hat auch großen Einfluss auf die Tierwelt im Meer.
16.07.2021
Biodiversität | Neobiota | Amphibien- und Reptilienkunde
Italienische Höhlensalamander in Deutschland?
Nicht-einheimische Arten zählen zu den Hauptproblemen für den Verlust der Artenvielfalt.
18.06.2021
Physiologie | Paläontologie
Kleiner Elefant hörte tiefe Töne
Der ausgestorbene Zwergelefant Palaeoloxodon tiliensis von der griechischen Insel Tilos besaß offenbar ein ähnliches Hörspektrum wie seine großen, heute lebenden Verwandten.
25.03.2021
Ökologie | Biodiversität | Säugetierkunde
Schlagrisiko von Fledermäusen an Windkraftanlagen besser abschätzen
Um das Schlagrisiko von Fledermäusen an Windkraftanlagen abzuschätzen, ist es gängige Praxis, die akustische Aktivität der Tiere im Einzugsbereich der Rotorblätter zu erfassen.
18.03.2021
Genetik | Land-, Forst-, Fisch- und Viehwirtschaft
Schlüssel zum umfassenden Gen-Pool des Roggen
Roggen ist eine ausgesprochen klimaresistente Getreidepflanze, die eine erhebliche Bedeutung für Deutschland und Nordosteuropa hat.
28.01.2021
Taxonomie
Neue und schon wieder ausgestorbene Flechtenart entdeckt
Um neue Arten zu entdecken, müssen Wissenschaftler*innen nicht immer zu großen Expeditionen aufbrechen.
22.01.2021
Ethologie | Primatologie
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen. Doch was liegt der Evolution dieser Art von Kooperation zugrunde?
17.11.2020
Ökologie | Biodiversität
Vogelvielfalt in Städten: Nur wenns natürliches Futter gibt
Urbanisierung verändert die natürlichen Lebensräume vieler Wildtiere und stellt diese vor vielfältige Herausforderungen, was sich etwa auf das Vorkommen und die Bestandsgrößen vieler Vogelarten auswirkt.
29.10.2020
Neurobiologie | Insektenkunde | Entwicklungsbiologie
Käferlarven: Gehirn arbeitet bereits im Rohbau
Im menschlichen Gehirn sind hundert Milliarden Nervenzellen miteinander verknüpft, und nur wenn diese Verschaltungen richtig angelegt sind, kann es richtig funktionieren.
23.10.2020
Biodiversität
Wir brauchen ein Sicherheitsnetz für die Biodiversität
Um dem alarmierenden Rückgang der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken, braucht es ein „Sicherheitsnetz" aus miteinander verbundenen ehrgeizigen Zielen.
22.10.2020
Klimawandel | Meeresbiologie
Ist das größte Biom auf unserem Planeten in Gefahr?
In einer neuen Studie hat ein Team von Forschenden fossiles Plankton in Meeresablagerungen neu untersucht.
05.10.2020
Mikrobiologie | Bionik, Biotechnologie und Biophysik
Cyanobakterien als „grüne“ Katalysatoren in der Biotechnologie
Forschende zeigen, wie sich die katalytische Aktivität von Cyanobakterien, auch Blaualgen genannt, erheblich steigern lässt.
23.09.2020
Ökologie | Klimawandel | Säugetierkunde
Generationenwechsel hilft Fledermäusen, mit der Erderwärmung Schritt zu halten
Viele Tierarten verändern aufgrund der Erderwärmung aktuell ihre Verbreitungsgebiete.
07.09.2020
Ökologie | Immunologie
Meerechsen auf Galápagos: Proteine analysiert, Retter gesucht
Ein Forschungsteam zählt mithilfe von Drohnen Meeresechsen auf den Galápagos-Inseln.
18.08.2020
Mikrobiologie | Genetik | Immunologie
Neuer Ansatzpunkt im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen
Dass sich einzelne unter Millionen Bakterien von einer Antibiotika-Behandlung oder unserem Immunsystem unbeeindruckt zeigen, ist eine der großen Herausforderungen in der Infektionsmedizin.
17.08.2020
Zoologie | Ethologie | Säugetierkunde
Babysprache bei Tieren
Babysprache oder "motherese" ist ein außergewöhnlicher Fall von sozialer Interaktion zwischen Eltern und Kind und spielt eine entscheidende Rolle beim Spracherwerb von Kleinkindern.
03.08.2020
Anatomie | Paläontologie | Vogelkunde
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa.
17.07.2020
Klimawandel
Wo ist das Wasser während einer Dürre?
Wenn bereits kaum Niederschlag fällt – wo und wie verteilt sich das wenige Wasser und welche Möglichkeiten gibt es, den Rückhalt im Boden und in der Landschaft zu verbessern?
30.06.2020
Ökologie | Biodiversität | Säugetierkunde
Überraschende Säugetiervielfalt im vietnamesischen Bidoup Nui Ba Nationalpark entdeckt
Eine aktuelle Erfassung von Wildtierarten hat eine überraschend hohe Vielfalt an Säugetierarten im Bidoup Nui Ba Nationalpark (Bidoup Nui Ba NP) enthüllt, einem großen Schutzgebiet im südlichen Teil des Annamiten-Gebirges in Vietnam.
16.06.2020
Ökologie | Säugetierkunde
Rind vs. Flusspferd: Dung in Flüssen der Savanne
In vielen Regionen der Welt wurden Wildtiere durch die Viehzucht verdrängt, wie beispielsweise in Kenia die Flusspferde von großen Rinderherden.
02.06.2020
Physiologie | Meeresbiologie | Video
Überlebenskampf am Meeresboden
Senckenberg-Wissenschaftler Max Wisshak hat gemeinsam mit seinem Kollegen Christian Neumann vom Museum für Naturkunde in Berlin den Überlebenskampf eines Seeigels am Meeresgrund vor Spitzbergen dokumentiert.
29.05.2020
Botanik | Ökologie
Schlechte Aussichten für die Zukunft des Waldes
Eine neue Studie zeichnet ein düsteres Bild für die Zukunft des Waldes.
20.05.2020
Ökologie | Biodiversität | Insektenkunde
Insekten werden von Schutzmaßnahmen zu wenig berücksichtigt
Das Netzwerk der Natura 2000-Schutzgebiete der Europäischen Union (EU) soll gefährdete Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume schützen.
12.05.2020
Botanik | Immunologie | Parasitologie
Große Artenvielfalt – viele Heilpflanzen
Heilpflanzen mit ihrem reichen Repertoire an anti-infektiven Substanzen waren seit jeher wichtige Helfer des Menschen im Überlebenskampf gegen Krankheitserreger und Parasiten.
27.04.2020
Botanik | Zytologie | Biochemie
Was die Saugkraft der Pflanzen limitiert
Mittels Unterdruck saugen Pflanzen Wasser aus der Erde.
27.03.2020
Anatomie | Paläontologie | Meeresbiologie | Amphibien- und Reptilienkunde
Paläopathologische Untersuchungen an Fischsauriern aus der Zeit der Trias und des Juras
Wurde das Leben in den Urzeitmeeren im Laufe der Jahrmillionen zunehmend gefährlicher?
16.03.2020
Fischkunde | Land-, Forst-, Fisch- und Viehwirtschaft
Gegen Überfischung: Schont die Alten!
Maßnahmen gegen Überfischung schonen mit dem „Mindestmaß“ bislang die jungen Fische.
04.03.2020
Ökologie | Biodiversität
Biologische Vielfalt erhöht die Effizienz des Energieaustauschs im Grünland
Pflanzen beziehen ihre Energie aus der Sonne. Alle anderen Lebewesen müssen fressen, um zu leben. Doch wie funktioniert der Energiefluss in Ökosystemen und gibt es einen Unterschied zwischen Ökosystemen mit vielen und solchen mit wenigen Arten?
20.12.2019
Zytologie | Physiologie | Säugetierkunde
Gelbkörperzellen von Katzen erfolgreich kultiviert und umfassend charakterisiert
Ein weiterer Meilenstein bei der Aufklärung des Phänomens von langlebigen Gelbkörpern bei Luchsen - Die Fortpflanzung von Luchsen ist höchst rätselhaft: Im Gegensatz zu anderen Katzenarten aus der großen Familie der Felidae sind sie nur einmal im Jahr für wenige Tage empfängnisbereit.
22.10.2019
Mikrobiologie | Zytologie | Genetik
Die nackte Wahrheit: Wenn ein Mikroorganismus seine Hüllen fallen lässt
Mikroorganismen besitzen eine besonders schützende Zellwand – die sogenannte S-Schicht. Aber was passiert, wenn diese entfernt wird?
14.10.2019
Zytologie | Physiologie | Säugetierkunde
Alles hat seinen Preis, auch der Winterschlaf
Viele Säugetiere überleben die kalte Jahreszeit indem sie Winterschlaf halten.
07.10.2019
Genetik | Evolution | Insektenkunde
Der Stammbaum der Stabschrecken
Stab- und Gespenstschrecken sind eine formenreiche und äußerst bizarr anmutende Insektengruppe, die weltweit vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet ist.
02.10.2019
Anatomie | Paläontologie | Evolution | Fischkunde
Fossiler Fisch gibt neue Einsichten in die Evolution
Experiment der Natur nach Massen-Artensterben der Kreidezeit.
16.09.2019
Ökologie | Meeresbiologie
Mikroplastik schädigt vor allem sensitive Korallenarten
Schlechteres Wachstum, Korallenbleiche und Nekrosen: Gießener Studie zu Auswirkungen des globalen Wandels auf Korallenriffe – Teil des Forschungsprojekts „Ocean 2100“ am deutsch-kolumbianischen Exzellenzzentrum für Meeresforschung CEMarin.
09.09.2019
Ökologie | Paläontologie | Säugetierkunde
Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
Ein internationales Team hat unter Beteiligung von Hervé Bocherens vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen die Auswirkungen der holozänen Umweltveränderungen in Europa auf die großen Pflanzenfresser Wisent, Elch und Auerochse untersucht.
02.09.2019
Physiologie
Warum unterschiedliche Körpergrößen entstehen
Kieler Forschungsteam beschreibt, wie Umweltfaktoren und innere Regulation beim Größenwachstum eines Lebewesens zusammenarbeiten .
17.07.2019
Taxonomie | Paläontologie | Vogelkunde
Neuentdeckt: Fossiler Dünnschnabel-Albatros - Nahezu vollständiger Albatros-Schädel aus dem Pliozän beschrieben
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat gemeinsam mit seinem Kollegen Alan Tennyson vom Museum Te Papa in Neuseeland eine neue ausgestorbene Albatros-Art aus dem Pliozän beschrieben.
03.06.2019
Anthropologie | Zoologie | Ökologie
Flussfische vertragen keinen starken Schiffsverkehr
Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte für den Güterverkehr per Schiff.
30.04.2019
Evolution
Schneeweißchen und Rosenrot: Zwei Margeriten-Gattungen auf unterschiedlichen evolutionären Wegen
Die Entstehung neuer Arten durch Vervielfachung des Chromosomensatzes (Polyploidisierung) ist ein wichtiger evolutionärer Baustein für die pflanzliche Biodiversität auf unserer Erde.
29.04.2019
Klimawandel
Wetterextreme im Sommer 2018 waren verbunden durch stockende Riesenwellen im Jetstream
Rekordhitze und Dürren in Nordamerika und Westeuropa, Starkregen und Überschwemmungen in Südosteuropa und Japan - der Sommer 2018 war geprägt durch eine Reihe von extremen Wetterereignissen auf der Nordhalbkugel, die nahezu gleichzeitig im Juni und Juli auftraten.
12.04.2019
Mykologie
Pilzsuche mit Boot und Kescher - 10 faszinierende Fakten zu Pilzen im Wasser
Im Wasser leben Pilze – im klaren Bergsee ebenso wie im tiefen Ozean, sogar im Eis.
02.04.2019
Ökologie | Biodiversität
Verlust von Lebensräumen schadet der Artenvielfalt doppelt
Der Verlust und die Fragmentierung von Lebensräumen zählen zu den wichtigsten Ursachen, warum an vielen Orten weltweit der Artenreichtum zurückgeht.
21.03.2019
Ökologie | Meeresbiologie
Besiedlung in Zeitlupe
Langzeitexperiment in der Tiefsee der Arktis zeigt: Sesshafte Tiere können in großen Wassertiefen nur extrem langsam neue Lebensräume erobern.
25.02.2019
Botanik | Mykologie
Wie Pilze zum Filter für die Pflanzenausbreitung werden
Die Symbiose von Pflanzen und Pilzen hat einen großen Einfluss auf die weltweite Ausbreitung von Pflanzenarten.
23.01.2019
Genetik | Neurobiologie
Göttinger Forscherteam: Mäuse übertragen erworbene Anpassungsfähigkeit an Nachkommen
Wachsen Mäuse in einer anregenden Umwelt auf, zum Beispiel in großen Käfigen mit Laufrädern und Labyrinthen mit mehreren Artgenossen, bleibt ihr Gehirn länger anpassungsfähig, das heißt plastisch.
19.12.2018
Ethologie | Ökologie | Vogelkunde
Gewohnheitstier trifft Multikulti – Langzeitstudie über das Wanderverhalten von Fledermäusen
Ähnlich wie Vögel wandern einige Fledermausarten über mehrere Tausend Kilometer – im Schutz der Dunkelheit von Menschen nahezu unbemerkt und nur teilweise erforscht.
25.10.2018
Botanik | Genetik
Genetische Basis für eine neue Kulturpflanze
Mit Hilfe unterschiedlicher Ansätze der Genomsequenzierung wurden zwei Genomkarten für eine Wasserlinsenart erstellt.
23.10.2018
Taxonomie | Paläontologie | Evolution
Neue Studie: Woher kommen Riesenschildkröten?
Die Evolution von Riesenschildkröten ist womöglich nicht so stark an Inseln gebunden, wie dies bisher angenommen wurde.
21.08.2018
Klimawandel | Meeresbiologie
Bedeutung des „Ozeanwetters“ für Ökosysteme
Der Klimawandel beeinflusst in zunehmendem Maße auch die Ozeane.
31.07.2018
Ökologie | Meeresbiologie
Blaue Farbe schützt Kleinkrebse an der Meeresoberfläche vor Sonne und Fressfeinden
Copepoden, kleine Ruderfußkrebse, kommen in allen Regionen der Weltmeere vor und sind ein wichtiger Bestandteil des marinen Nahrungsnetzes.
12.07.2018
Ökologie | Meeresbiologie
Mikroplastik – überall und in großen Mengen
Gerade in den Sommerferien geht es für Millionen von Urlaubern wieder an die schönsten Strände. Bei genauerem Hinschauen lässt sich Mikroplastik zwischen Sand und Muscheln entdecken. Doch woher stammen die kleinen Kunststoffpartikel?
19.06.2018
Ökologie | Biodiversität
Was die Ausbreitung von Arten in der Natur beschränkt
Ist der Himmel die Grenze?
05.06.2018
Mikrobiologie | Ökologie | Fischkunde
Was die Größenverteilung der Organismen über die energetische Effizienz eines Sees verrät
Die Größenverteilung der Organismen in einem See lässt zuverlässige Rückschlüsse auf die energetische Effizienz im Nahrungsnetz zu, wie Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und internationale KollegInnen empirisch zeigen konnten.
08.05.2018
Ethologie | Ökologie | Säugetierkunde
Leopardenmahlzeit – Weibchen speisen vielfältiger
Die Weibchen der großen Raubkatzenart haben ein weit größeres Beutespektrum als ihre männlichen Artgenossen.
Den Top-Beutegreifern der afrikanischen Savanne steht bekanntlich eine breite Palette an Beutetieren zur Verfügung. Aber spezialisieren sich Individuen dabei auf die Jagd bestimmter Tiergruppen – und wenn ja: auf welche und warum?
23.04.2018
Mikrobiologie
Resteverwerter im Meeresboden
Mikroorganismen, die in poröser Ozeankruste leben, verzehren einen erheblichen Teil der so genannten gelösten organischen Materie - einer Nahrungsquelle, die Meeresbakterien zu großen Teilen verschmähen.
21.03.2018
Meeresbiologie | Entwicklungsbiologie | Fischkunde
Ozeanversauerung: Heringe könnten von veränderter Nahrungskette profitieren
Die Larven vieler Fischarten reagieren empfindlich auf Ozeanversauerung – das konnten Studien bereits zeigen.
08.09.2016
Genetik | Taxonomie
Erbgutanalyse enthüllt: Es gibt nicht nur eine, sondern vier Giraffenarten
Senckenberg-Wissenschaftler und die Giraffe Conservation Foundation haben die genetischen Verwandtschaftsbeziehungen aller großen wildlebenden Giraffenpopulationen untersucht.
22.03.2014
Botanik | Zoologie | Biodiversität
Schutz für europäische Alpen
Auf der Suche nach den großen Fragen.

Die News der letzten Tage

02.12.2022
Ethologie | Säugetierkunde
Markierungsbäume von Geparden sind Hotspots der Kommunikation – auch für andere Tierarten
Markierungsbäume sind für Geparde wichtige Hotspots der Kommunikation: Dort tauschen sie über Duftmarken, Urin und Kot Informationen mit anderen und über andere Geparde aus.
02.12.2022
Land-, Forst-, Fisch- und Viehwirtschaft | Ökologie
DBU: Weltbodentag am 5. Dezember
Mittlerweile leben acht Milliarden Menschen auf der Welt und Ernährungssicherung wird zu einer dringendsten Herausforderungen unserer Zeit.
01.12.2022
Physiologie
Altern Frauen anders als Männer?
Studien an Fruchtfliegen zeigen, wie das biologische Geschlecht die Wirkung des derzeit vielversprechendsten Anti-Aging-Medikaments Rapamycin beeinflusst.
29.11.2022
Ethologie | Zoologie
Geschlechterrollen im Tierreich hängen vom Verhältnis von Weibchen und Männchen ab
Wie wählerisch sollten Weibchen und Männchen sein, wenn sie einen Partner auswählen?
28.11.2022
Ökologie | Paläontologie | Säugetierkunde
Fossil aus dem Allgäu: Biber leben seit mehr als 11 Millionen Jahren im Familen-Clan
Die Hammerschmiede im Allgäu, Fundstelle des Menschenaffen Danuvius, ist eine einmalige Fundgrube für Paläontologen: Bereits über 140 fossile Wirbeltierarten konnten hier geborgen werden.
28.11.2022
Anthropologie | Neurobiologie
Arbeitsgedächtnis: Vorbereitung auf das Unbekannte
Beim Arbeitsgedächtnis, oder auch Kurzeitgedächtnis genannt, galt lange die Theorie, dass seine Kernaufgabe die aktive Speicherung von Informationen über einen kurzen Zeitraum ist.
28.11.2022
Meeresbiologie | Ökologie
Offshore-Windparks verändern marine Ökosysteme
Der Ausbau von Offshore-Windparks in der Nordsee geht voran, doch die Konsequenzen für die marine Umwelt, in der sie errichtet werden, sind noch nicht vollständig erforscht.
25.11.2022
Evolution | Genetik | Neurobiologie
Was haben Oktopus und Mensch gemeinsam?
Kopffüßler sind hochintelligente Tiere mit komplexem Nervensystem, dessen Evolution mit der Entwicklung von auffällig viel neuer microRNA verbunden ist.
25.11.2022
Klimawandel | Ökologie
Der Klimawandel in den Wäldern Norddeutschlands
Immer mehr Bäume leiden an den Folgen des menschgemachten Klimawandels der vergangenen Jahrzehnte.
24.11.2022
Biochemie | Entwicklungsbiologie | Genetik
Das Erwecken des Genoms
Die Befruchtung einer Eizelle durch ein Spermium ist der Beginn neuen Lebens, die mütterliche und väterliche Erbinformation, die DNA, wird neu kombiniert und speichert den Aufbau des Lebewesens.
24.11.2022
Genetik | Mykologie | Taxonomie
Die Welt der Pilze revolutioniert
Ein internationales Forschungsteam hat unter den bisher bekannten Pilzen und Flechten eine neue Großgruppe identifiziert: Mithilfe von Genom-Sequenzierung konnte nachgewiesen werden, dass über 600 Arten einen gemeinsamen Ursprung haben.
24.11.2022
Insektenkunde | Ökologie
Vegetationsfreie Flächen fördern bodennistende Wildbienen
Über die Nistansprüche bodennistender Wildbienen ist bisher relativ wenig bekannt, obwohl Nistplätze für die Förderung der meisten Wildbienenarten von zentraler Bedeutung sind.