Lein

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Pflanzengattung Lein. Zu weiteren Bedeutungen siehe Lein (Begriffsklärung).
Lein
Gemeiner Flachs oder Gemeiner Lein (Linum usitatissimum), Illustration

Gemeiner Flachs oder Gemeiner Lein
(Linum usitatissimum), Illustration

Systematik
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Malpighienartige (Malpighiales)
Familie: Leingewächse (Linaceae)
Gattung: Lein
Wissenschaftlicher Name
Linum
L.

Lein (Linum) oder auch Flachs ist eine Gattung von Pflanzenarten aus der Familie der Leingewächse (Linaceae) mit rund 200 Arten.[1]

Beschreibung

Es handelt sich um ein- oder zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, Halbsträucher oder Sträucher, einige von ihnen immergrün, mit aufrechten Stängeln. Sie haben ungestielte, ganzrandige Laubblätter, Nebenblätter fehlen meist.

Die kurzlebigen Blüten sind fünfzählig und radiärsymmetrisch, in der Regel frei, gelegentlich am Ansatz verwachsen und blühen blau, gelb, rot, rosa oder weiß. Die zehnfächrigen Kapselfrüchte enthalten je einen schwarzen oder braunen Samen in jedem Fach.

Verbreitung

Lein findet sich in den gemäßigten und subtropischen Regionen beider Hemisphären.

Zweijähriger Lein (Linum bienne)
Linum campanulatum
Purgier-Lein (Linum catharticum)
Gelber Lein (Linum flavum)
Roter Lein (Linum grandiflorum)

Systematik

Die „Lein-Gattung“ ist die größte in der Familie der Leingewächse und wird dort in die Tribus Linoideae eingeordnet.

Die innere Systematik der Gattung ist nicht gefestigt, obwohl sie stets intensiv bearbeitet wurde. Insbesondere für die amerikanischen Arten war jahrzehntelang ein System aus Artkomplexen und Gruppen in Gebrauch. Als Referenz für die gesamte Gattung dient daher noch immer H. Winklers Gliederung der Gattung in sechs Sektionen aus dem Jahre 1931, hier wiedergegeben in einer durch Axel Diederichsen und Ken Richards geringfügig aktualisierten Fassung. Die häufig in der Literatur angeführte Sektion Eulinum wird hier auf die beiden Sektionen Linum und Dasylinum aufgeteilt. [2] Die folgende Systematik ist auf Artebene nicht vollständig, sondern führt nur einige Beispielarten an:

  • Sektion Linum (großblütig; Kronblätter unverwachsen, blau, rosa oder weiß; Narben länger als breit; Blätter wechselständig, drüsenlos, kahl)
    • Alpen-Lein (Linum alpinum Jacq.), kommt in Europa in den Gebirgen vor: Pyrenäen, Alpen, Apenninen, Rhodope-Gebirge und Ural.
    • Linum altaicum Ledeb. ex Juz., kommt in Zentralasien und West-Sibirien vor.
    • Linum amurense Alef., kommt in Ostasien, in China und Japan vor.
    • Österreichischer Lein (Linum austriacum L.), kommt im Mittelmeerraum in neun verschiedenen Unterarten vor und reicht in seiner Verbreitung von Nordafrika bis Mitteleuropa, Vorderasien, Kaukasus und West-Sibirien.
    • Linum baicalense Juz., kommt in Sibirien und in der Mongolei vor.
    • Zweijähriger Lein (Linum bienne Mill., Syn.: Linum angustifolium Huds.), auch Wildlein genannt, kommt im Mittelmeergebiet vor, dazu von Nordafrika bis Großbritannien, zur Krim und zum Iran.
    • Linum decumbens Desf., kommt im Mittelmeerraum vor.
    • Roter Lein, auch Prachtlein (Linum grandiflorum Desf.), kommt im Mittelmeerraum vor, besonders in Algerien.
    • Lothringer Lein (Linum leonii F.W. Schultz), kommt nur in Mitteleuropa bis Frankreich vor.
    • Linum lewisii Pursh
    • Linum meletonis Hand.-Mazz.
    • Linum mesostylum Juz., kommt in Zentralasien vor.
    • Linum monogynum G. Forst., kommt in Neuseeland vor.
    • Linum narbonense L., kommt im Mittelmeergebiet und in Nordafrika vor.
    • Ausdauernder Lein (Linum perenne L.), kommt von Europa bis Sibirien vor und ist in Nordamerika eingebürgert.
    • Linum sibiricum DC.
    • Gemeiner Lein (Linum usitatissimum L.), auch Flachs und Kulturlein genannt, das Gebiet seiner Herkunft ist unbekannt, aber die Art stammt wahrscheinlich von Linum bienne ab.
  • Sektion Dasylinum (wie Linum, Blätter oder Blütenstiele aber behaart, stets ausdauernd)
    • Linum bungei Boiss.
    • Zotten-Lein (Linum hirsutum L.), kommt im Mittelmeerraum in sieben verschiedenen Unterarten vor.
    • Linum hypericifolium Salisb., kommt in Kleinasien vor.
    • Klebriger Lein (Linum viscosum L.), kommt in Europa vor.
  • Sektion Linastrum (wie Linum, Blüten aber klein und üblicherweise gelb)
    • Linum appressum A. Caballero (wird auch als Unterart subsp. appressum (A. Caballero) Rivas Martinez zu Linum suffruticosum gestellt)
    • Linum chamissonis Schiede
    • Linum corymbulosum Rchb., kommt in Südeuropa vor.
    • Linum karataviense Pavlov
    • Linum keniense T.C.E. Fr.
    • Linum macraei Benth., kommt in Südamerika vor.
    • Strand-Lein (Linum maritimum L.), kommt im Mittelmeerraum vor.
    • Linum paposanum Phil.
    • Linum setaceum Brot., kommt nur in Spanien, auf den Balearen und in Marokko vor.
    • Linum strictum L., kommt im Mittelmeerraum vor.
    • Linum suffruticosum L., kommt im Mittelmeerraum in drei verschiedenen Unterarten vor, darunter:
      • Linum suffruticosum subsp. salsoloides (Lam.) Rouy, Syn. Linum salsoloides Lam.
    • Linum tenue Desf., kommt nur in Spanien, Portugal, Algerien und in Marokko vor.
    • Schmalblättriger Lein (Linum tenuifolium L.), kommt von Europa bis zum Kaukasus und dem Iran vor.
    • Linum trigynum L., kommt im Mittelmeerraum vor.
    • Linum volkensii Engl.
  • Sektion Cathartolinum (wie Linum, Narben aber am Ende verdickt)
    • Purgier-Lein (Linum catharticum L.)
    • Linum rigidum Pursh
    • Linum sulcatum Riddell
  • Sektion Syllinum (wie Linum, aber Kronblätter als Knospe verwachsen, gelb oder weiß; Blätter am Ansatz mit Drüsen)
    • Linum album Boiss., kommt in Vorderasien vor.
    • Linum arboreum L., kommt nur in Griechenland, in der Ägäis und in Kleinasien vor.
    • Linum campanulatum L., kommt nur in Spanien, in Frankreich und in Italien vor.
    • Linum capitatum Schultes, kommt in Europa vor.
    • Linum cariense Boiss., kommt nur in Kleinasien vor.
    • Linum dolomiticum Borbás, kommt nur an einer Stelle in Ungarn auf Dolomitgestein vor.
    • Linum elegans Boiss., kommt nur auf der Balkan-Halbinsel vor.
    • Gelber Lein (Linum flavum L.), kommt von Europa bis zur Türkei und dem Kaukasus vor.
    • Linum mucronatum Bertol., kommt in Vorderasien in sechs verschiedenen Unterarten vor.
    • Linum nodiflorum L., kommt im Mittelmeerraum vor.
    • Linum pamphylicum Boiss. & Heldr. ex Planch.
    • Linum persicum Planchon
    • Linum tauricum Willd., kommt im Mittelmeerraum in sechs verschiedenen Unterarten vor.
    • Linum thracicum Degen, kommt nur auf der Balkan-Halbinsel vor.
    • Linum vuralianum Yilmaz & Kaynak
Flachsfeld

Verwendung

Siehe auch: Flachsfaser, Leinenindustrie

Einige Arten (Gemeiner Lein, Ausdauernder Lein, Zweijähriger Lein) werden oder wurden zur Fasergewinnung genutzt. Die Geschichte seiner Verwendung reicht 6.000 bis 10.000 Jahre zurück, damit stellt die Gattung Lein einige der ältesten Kulturpflanzen. Neben der textilen Verwendung finden Leinarten auch Verwendung als technische Fasern, als Heilpflanzen (zum Beispiel Purgier-Lein), als Lebensmittel (Leinsamen) und zur Gewinnung des Leinöls mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten (zum Beispiel Ölfarbe).

Kulturgeschichte

Die wichtigsten Samen-Ölpflanzen, im vorgeschichtlichen Mitteleuropa waren Lein und Mohn. Angesichts der vergleichsweise geringen Nachweisbarkeit – Leinsamen blähen beim Verkohlen auf und sind als Fragmente kaum erkennbar – dürfte ihre Bedeutung größer gewesen sein, als es das Fundbild nahelegt. Leindotter (Camelina sp.) scheint mit dem Lein auf gemeinsamen Flächen gewachsen zu sein. Beim Lein lässt sich an den Samen nicht erkennen, ob er als Öllein oder Faserlein verwendet wurde. Funde aus Langweiler im Rheinland und Eisenberg in Thüringen legen nahe, dass es sich um Springlein (Linum usitatissimum subsp. crepitans Elladi) handelt. Rheinische Vorratsfunde geben Hinweise auf Schließlein (Dresch-Lein) (Linum usitatissimum subsp. usitatissimum). Die Samenfunde zeigen, dass der Lein getrennt von anderen Kulturpflanzen angebaut und als Fettlieferant verwendet wurde.

Der Lein ist in der westlichen Bandkeramik verbreiteter und kommt unter Aussparung Böhmens nur westlich der Elbe vor. An der vorderasiatischen Herkunft des Kulturleins besteht indes kein Zweifel. Die Wildform ist im zirkummediterranen Raum und in Vorder- und Mittelasien verbreitet. In Mitteleuropa wird die Pflanze heute als Sommerlein angebaut, nur im Voralpenland als Winterlein, wie in der Vorzeit. Im Mittelneolithikum wird Lein seltener gefunden. Im Rheinland und in der Michelsberger Kultur fehlt er während dieser Zeit völlig.

Die jung- bis spätneolithische Geschichte des Leins ist am Zürichsee besonders gut erforscht. Sein Aufstieg begann während der jüngeren Pfyner Kultur. Er erreichte seinen Höhepunkt in der Horgener Kultur und verblieb auch während der Schnurkeramik auf einem relativ hohen Niveau. Ähnlich verlief seine Verbreitung am Bodensee. Im Jung- und Spätneolithikum des Federseegebietes, in der Pfyn-Altheimer-Kultur und in der Goldberg-III-Gruppe, ist exzessive Nutzung nachgewiesen.

Lange war unklar, ob bereits in bandkeramischer Zeit Samen und Leinstengel genutzt wurden. Ein Brunnenfund in Mohelnice bei Brünn lieferte Schnüre aus Leinfasern. In der Levante wurde Flachs bereits im 8. vorchristlichen Jahrtausend (PPNB) zu Textilien verarbeitet. Im südlichen Karpatenbecken im 2. Viertel des 5. vorchristlichen Jahrtausends. Für das Jung- und Spätneolithikum ist die Doppelnutzung des Leins als Faser- und Nahrungspflanze gesichert. Ersteres bezeugt wird dies außer den Flachshecheln aus Knochen vor allem aus Flachs gefertigten Textilien und Netzen in den Feuchtbodensiedlungen des Voralpenlandes. Die ältesten Anzeichen für Leinanbau in Schweden stammen aus der Wikingerzeit (800–1150 n. Chr.).

Literatur

  •  Gordon Cheers (Hrsg.): Botanica. Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild. Könemann, Köln 2003, ISBN 3-8331-1600-5, S. 649.
  • Hans Simon, Leo Jelitto, Wilhelm Schacht: Die Freiland-Schmuckstauden. Handbuch und Lexikon der Gartenstauden. 2 Bände. 5., völlig neu bearbeitete Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3265-6.
  • Jens Lüning: Steinzeitliche Bauern in Deutschland. Die Landwirtschaft im Neolithikum (= Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie. Bd. 58). Habelt, Bonn 2000, ISBN 3-7749-2953-X, S. 85ff.
  •  Werner Greuter, Hervé-Maurice Burdet, Guy Long (Hrsg.): Med-Checklist. A critical inventory of vascular plants of the circum-mediterranean countries. Vol. 4 (Dicotyledones: Lauraceae–Rhamnaceae). Conservatoire et Jardin Botanique, Genève 1989, ISBN 2-8277-0154-5, S. 216–226., online.
  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Arten und Sorten. Eugen Ulmer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • David Jeffrey Ockendon, Stuart Max Walters: Linum L. In:  T. G. Tutin, V. H. Heywood, N. A. Burges, D. M. Moore, D. H. Valentine, S. M. Walters, D. A. Webb (Hrsg.): Flora Europaea. Volume 2: Rosaceae to Umbelliferae. Cambridge University Press, Cambridge 1968, ISBN 0-521-06662-X, S. 206–211 (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).
  • Sergei Vasilievich Juzepczuk: Linaceae Dumort. In: Vladimir Leontyevich Komarov (Begr.), B. K. Schischkin, E. G. Bobrov (Hrsg.), R. Lavoot (Übers.): Flora of the USSR. Volume XIV: Geraniales, Sapindales, Rhamnales. Keter, Jerusalem 1974, ISBN 07065-1360-6, S. 68–112 (Russ. Original: Izdatel'stvo Akademii Nauk SSSR, Moskau/Leningrad 1949, S. 84–146), Digitalisat.

Einzelnachweise

  1. Neil D. Westcott, Alister D. Muir: Chemical Studies on the constituents of Linum spp. In: Neil D. Westcott, Alister D. Muir (Hrsg.): Flax. The Genus Linum (= Medicinal and aromatic plants – industrial profiles. Vol. 34). Taylor & Francis, New York u. a. 2003, ISBN 0-415-30807-0, S. 55–73.
  2. Axel Diederichsen, Ken Richards: Cultivated flax and the genus „Linum“ L. Taxonomy and germplasm conservation. In: Neil D. Westcott, Alister D. Muir (Hrsg.): Flax. The Genus Linum (= Medicinal and aromatic plants – industrial profiles. Vol. 34). Taylor & Francis, New York u. a. 2003, ISBN 0-415-30807-0, S. 22–54.

Weblinks

 Commons: Lein – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

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Markierung von Proteinen mit Ubiquitin ermöglicht neue Forschung zur Zellregulation
Menschliche Zelle verfügen über ein raffiniertes Regulierungssystem: die Markierung von Eiweißen mit dem kleinen Proteinmolekül Ubiquitin.
02.04.2019
Botanik | Taxonomie | Evolution
Safran kommt aus Attika – Herkunft des Safran-Krokus nach Griechenland zurückverfolgt
Crocus sativus, eine kleine lila Blume mit drei knallroten Narben.
28.03.2019
Taxonomie
5 Zwerge: Neue Mini-Frösche in Madagaskar entdeckt
Ein internationales Forscherteam hat auf der Insel Madagaskar fünf neue Zwergfroscharten entdeckt.
26.03.2019
Botanik | Genetik
Erbgut der Entengrütze: Niedrige Mutationsrate trägt zu geringer genetischer Vielfalt bei
Neue Fakten über eine kleine Pflanze: Forscher der Universität Münster und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben herausgefunden, warum die Entengrützen-Art Vielwurzelige Teichlinse eine geringe genetische Vielfalt trotz großer Populationsgröße aufweist: Eine niedrige Mutationsrate trägt hierzu bei.
11.03.2019
Taxonomie
Neue Fadenwurm-Art in Nordhessen entdeckt
Pflanzenwissenschaftler der Universität Kassel haben auf einem Versuchsfeld der Universität in Neu-Eichenberg (Lkr.
04.03.2019
Taxonomie
Kleines Tier, großer Fund
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Institut für Tierökologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) entdeckten im Mittelmeer an der Grenze zwischen Italien und Frankreich eine neue Tierart: Polyplacotoma mediterranea.
20.02.2019
Botanik | Ökologie
Lückenlose Weltkarte der Baumarten-Vielfalt: neues statistisches Modell füllt weiße Flächen
Von der biologischen Vielfalt (Biodiversität) unseres Planeten kennen wir an den meisten Orten nur einen kleinen Ausschnitt.
19.02.2019
Neurobiologie
Nervenzellen als Teamplayer: Göttinger Forscher erklären, wie das Auge Bewegungen erkennt
Forscher der UMG haben analysiert: Spezielle Nervenzellen im Auge signalisieren eine Verschiebung der Blickrichtung.
06.02.2019
Botanik | Biochemie | Insektenkunde
Das Kleine Immergrün sorgt für Furore
Sie schützen Pflanzen vor Fraßfeinden, locken Insekten zur Bestäubung an und helfen bei Trockenstress – sekundäre Pflanzenstoffe.
30.01.2019
Ökologie | Biodiversität
Städtische Biodiversität: Erstaunliche Vielfalt an Kleinlebewesen in Basler Gärten
Gärten im Stadtgebiet können eine bemerkenswerte Artenvielfalt beherbergen.
30.01.2019
Genetik | Evolution | Fischkunde
Ein kleiner Fisch gewährt Einblicke in die genetische Grundlage der Evolution
Eine Erbgutanalyse bei Stichlingen zeigt, dass sich isolierte Populationen in einer ähnlichen Umgebung vergleichbar entwickeln.
28.01.2019
Zytologie | Neurobiologie
Das Kleinhirn verstehen
Obwohl wir wissen, dass das Kleinhirn eine große Rolle beim Koordinieren von Bewegungen und Verhalten spielt, wissen wir kaum etwas darüber, wie die Kleinhirn-Schaltkreise dies tun.
21.01.2019
Genetik | Parasitologie | Insektenkunde
Revolution im Bienenstock: Forscher entdecken Gen, das Bienen zu Sozialparasiten werden lässt
Eine kleine Veränderung im Erbgut der südafrikanischen Kapbiene macht aus den sozial organisierten Tieren kämpferische Parasiten.
17.01.2019
Zytologie | Biochemie
Auch künstlich erzeugte Zellen können miteinander kommunizieren: Modelle des Lebens
Friedrich Simmel und Aurore Dupin, Forschende an der Technischen Universität München (TUM), ist es erstmals gelungen, künstliche Zellverbände zu erzeugen, die miteinander kommunizieren können.
09.01.2019
Paläontologie
Erster direkter Nachweis eines Wal jagt Wal - Szenarios in früheren Ozeanen
In einer im open-access Journal PLOS ONE publizierten Studie, liefern Manja Voss, Paläontologin am Museum für Naturkunde Berlin, und ihre Kollegen den ersten Nachweis fossilen Mageninhalts des Urwals Basilosaurus isis aus Wadi Al Hitan („Tal der Wale“) in Ägypten.
10.12.2018
Mikrobiologie | Biochemie
Klein und vielseitig: Schlüsselorganismen im marinen Stickstoffkreislauf nutzen Cyanat und Harnstoff
Ammoniak-oxidierende Archaeen, oder Thaumarchaea, zählen zu den häufigsten Mikroorganismen im Meer.
06.12.2018
Neurobiologie
Drei Nervenzellen reichen, um eine Fliege zu steuern
Uns wirft so schnell nichts um.
29.11.2018
Anthropologie | Mikrobiologie
Gesundheitsrisiko Brille?
Kann ich mich an meiner eigenen Brille anstecken? Und wie sollte ich sie reinigen, um eine Infektionsgefahr gering zu halten? Brillen kommen häufig mit Händen und Haut in Berührung – doch über die mikrobielle Besiedlung dieser Alltagsgegenstände ist bislang kaum etwas bekannt.
08.11.2018
Physiologie | Ethologie | Neurobiologie | Fischkunde
Fisch erkennt seine Beute an elektrischen Farben
Der afrikanische Elefantenrüsselfisch erzeugt schwache elektrische Pulse, um sich in seiner Umgebung zurecht zu finden.
05.11.2018
Botanik | Genetik
Kleine Unterschiede im Erbgut machen Pflanzen teamfähiger
Artenreiche Gemeinschaften von Tieren und Pflanzen funktionieren in der Regel besser als Monokulturen.
25.10.2018
Paläontologie
Die größte fossile Riesenmilbe in Bernstein entdeckt
Milben sind bekanntermaßen sehr kleine Tiere von geringer Körperlänge.
25.10.2018
Botanik | Genetik
Genetische Basis für eine neue Kulturpflanze
Mit Hilfe unterschiedlicher Ansätze der Genomsequenzierung wurden zwei Genomkarten für eine Wasserlinsenart erstellt.
24.10.2018
Zoologie | Ethologie
Krähen stellen Werkzeuge aus mehreren Komponenten her
E
22.10.2018
Ökologie | Meeresbiologie
Ohne Kunststoff zur Mikroplastik-Jagd: „Rocket“ verbessert Erfassung besonders kleiner Partikel
Umweltforscher am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) haben ein neuartiges mobiles Gerät zur Erfassung von Mikroplastik in Oberflächengewässern entwickelt.
17.10.2018
Botanik | Biochemie
Wie Pflanzen ihren grünen Farbstoff Chlorophyll binden
Einblick in den Photosynthese-Apparat mithilfe von Wasserlöslichem Chlorophyllprotein.
15.10.2018
Zoologie | Mikrobiologie | Ethologie
Wie der Käfernachwuchs in Kadavern gedeiht
Der Totengräber Nicrophorus vespilloides vergräbt die Kadaver kleiner Tiere in der Erde, um sie als Futterquelle für seinen Nachwuchs zu nutzen.
03.10.2018
Zytologie | Neurobiologie
Wie überleben Nervenzellen - Forschungsteam versucht den Zelltod zu stoppen
Eine interdisziplinäre und internationale Forschergruppe um Dr.
03.10.2018
Genetik | Biochemie | Klimawandel
Fruchtfliegen kontern Klimawandel durch Stoffwechselumstellung
Evolutionäre Auswirkungen durch den Klimawandel sind derzeit ein „hot topic“ der Evolutionsforschung.
28.09.2018
Ökologie | Meeresbiologie
Wie in der Tiefsee ein Filter für Treibhausgas entsteht
Gut Ding will Weile haben, das gilt auch und gerade in der Tiefsee.
17.09.2018
Mikrobiologie | Immunologie
Mit Nano-Lenkraketen Keime töten
Wo Antibiotika versagen, könnten künftig Nano-Lenkraketen helfen, multiresistente Erreger (MRE) zu bekämpfen: Dieser Idee gehen derzeit Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Medizinischen Hochschule Hannover nach.
10.09.2018
Zoologie | Ökologie | Insektenkunde
Kleine Tiere, grosse Wirkung: Wirbellose halten Ökosysteme am Laufen
Ob gross oder klein - pflanzenfressende Tiere wie Hirsche, Murmeltiere, Mäuse, Schnecken oder Insekten spielen eine zentrale Rolle im Ökosystem Wiese.
22.08.2018
Botanik | Genetik
Warum sich Bäume Gene "ausborgen"
Alle Tier- und Pflanzenarten sind auf genetische Vielfalt angewiesen, um sich an lebensbedrohliche Umweltänderungen anpassen zu können.
13.08.2018
Ethologie
Studie zum Verhalten kleiner Menschenaffen - Flexibel, flexibler, Gibbons
Große Menschenaffen sind schlau – kleine aber auch: Für eine Studie untersuchten Biologen der Universität Duisburg-Essen (UDE) das Verhalten von Gibbons im Zoo.
01.08.2018
Zytologie
Wie Moleküle den Embryo vermessen
Früh in ihrer Entwicklung können Embryonen den Verlust von Gewebe noch unbeschadet verkraften: Entfernt man einen Teil ihrer Zellen, entwickeln sie sich zu zunächst kleineren, aber kompletten und lebensfähigen Organismen.
31.07.2018
Zoologie | Ökologie
Blaue Farbe schützt Kleinkrebse an der Meeresoberfläche vor Sonne und Fressfeinden
Copepoden, kleine Ruderfußkrebse, kommen in allen Regionen der Weltmeere vor und sind ein wichtiger Bestandteil des marinen Nahrungsnetzes.
31.07.2018
Virologie | Immunologie
Eisbär Fritz war mit neuartigem Adenovirus infiziert, starb aber nicht daran
Bei der Suche nach der Todesursache des kleinen Eisbären Fritz aus dem Tierpark Berlin stießen die Forscher vom Leibniz-Institut für Zoo-und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) in Berlin auf ein bislang unbekanntes Mastadenovirus in dessen Blut und Gewebe.
12.07.2018
Ökologie | Meeresbiologie
Mikroplastik – überall und in großen Mengen
Gerade in den Sommerferien geht es für Millionen von Urlaubern wieder an die schönsten Strände.
06.07.2018
Evolution | Neurobiologie | Fischkunde
Nachtaktive Fische haben kleinere Gehirne
Ein internationales Forscherteam, darunter Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, hat herausgefunden, dass nachtaktive Fische trotz ihrer größeren Augen kleinere Gehirnareale zur Verarbeitung visueller Reize haben als tagaktive Fische.
04.07.2018
Zoologie | Ökologie
Schnecken-Shuttle-Service – Milben werden gefressen, überleben, und breiten sich so schneller aus
Auf der Speisekarte von Nacktschnecken stehen nicht nur Moose, Flechten und Gartengemüse, sondern auch winzig kleine Hornmilben, die sie unweigerlich mit ihrer Nahrung aufnehmen.
20.06.2018
Botanik | Biochemie
Das Geheimnis der Sojabohne: Mainzer Forscher untersuchen Ölkörperchen in Sojabohnen
Mainzer Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) haben mit Hilfe von Neutronenstreuung kleine Ölkörper in Sojabohnen untersucht.
19.06.2018
Ökologie | Klimawandel | Insektenkunde
Insektensterben durch Lichtverschmutzung
Klimawandel, Pestizide und Landnutzungsänderungen allein können den Rückgang von Insektengemeinschaften in Deutschland nicht vollends erklären.
18.06.2018
Anthropologie | Neurobiologie
Google Maps für das Kleinhirn
Das menschliche Kleinhirn beherbergt auf 10 Prozent des Gehirnvolumens etwa 80 Prozent aller Nervenzellen – auf einen Kubikmillimeter können also über eine Million Nervenzellen entfallen.
18.06.2018
Zytologie | Biochemie
Live-Verfolgung in der Zelle: Biologische Fussfessel für Proteine
Eine Forschungsgruppe am Biozentrum der Universität Basel hat eine Methode entwickelt, mit der sich die Wege von Proteinen in die Zelle hinein verfolgen lassen.
12.06.2018
Zoologie
Das Verschwinden eines Elternteils ist die Hauptursache für den Tod der ganzen Brut bei Blaumeisen
Der Tod aller Küken in einem Nest hängt bei Blaumeisen fast immer mit dem plötzlichen und unwiderruflichen Verschwinden eines Elternteils zusammen.
01.06.2018
Anthropologie | Toxikologie
Blei im Milchpulver: Toxin in Markenbabynahrung, afrikanische Schwarzmarktware dagegen „bleifrei“
Milchpulver ist eine wichtige Nahrungsquelle vieler afrikanischer Kleinkinder und Ersatz für die Muttermilch HIV-infizierter Frauen.
24.05.2018
Physiologie | Ökologie | Klimawandel
Manche mögen’s heiß / Einige Wüstentiere können dem Klimawandel besser trotzen als erwartet
Ökologen haben keinen Zweifel daran, dass der Klimawandel die Tiere und Pflanzen auf der Erde beeinflussen wird.
09.05.2018
Zoologie | Genetik | Ökologie
Wie das Essen von Schildkröten zum Artenschutz beitragen könnte
Senckenberg-Wissenschaftler haben mit genetischen Methoden herausgefunden, dass es noch mehr Arten und genetische Linien der Chinesischen Weichschildkröten Pelodiscus gibt als bisher angenommen.
25.04.2018
Anthropologie | Genetik | Fischkunde
Thüringer Forschungspreis für Jenaer Alternsforscher und ihren Fisch N furzeri als neues Tiermodell
Ein Forscherteam des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) wurde gestern für ihre Spitzenleistungen in der Grundlagenforschung mit dem Thüringer Forschungspreis ausgezeichnet.
24.04.2018
Klimawandel | Biodiversität | Neobiota
Bestände des invasiven Kalikokrebses reduzieren und heimische Arten schützen
Wissenschaftler der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe haben Maßnahmen entwickelt, um Kleingewässer erfolgreich vor der Besiedelung durch den Kalikokrebs zu schützen / Staatssekretär Dr.
10.04.2018
Zoologie | Taxonomie
In den Farben des Regenbogens
Madagaskar ist ein Paradies für Chamäleons.
16.03.2018
Genetik | Evolution
Hausmäuse verändern ihr Aussehen allein durch häufigen Menschenkontakt
Viele zahme, domestizierte Tierarten verändern im Vergleich mit ihren wilden Verwandten ihr Aussehen.
16.03.2018
Zoologie | Ökologie | Klimawandel
Für Schneehasen wird es mit dem Klimawandel eng in den Alpen
Wenn sich das Klima erwärmt, werden die Lebensräume für den Schneehasen in den Schweizer Alpen kleiner und zerstückelter.
01.05.2016
Taxonomie | Primatologie
Drei neue Affenarten auf Madagaskar entdeckt
Wissenschaftler des Deutschen Primatenzentrums (DPZ), der University of Kentucky, des amerikanischen Duke Lemur Centers und der Université d'Antananarivo auf Madagaskar haben drei neue Arten von Mausmakis beschrieben.
04.11.2015
Neurobiologie | Vogelkunde
Weibliche Schmetterlingsfinken pfeifen auf Gehirnzellen
Bei weiblichen Singvögeln sind die Bereiche des Gehirns, die für das Gesangslernen zuständig sind, meist deutlich kleiner und haben weniger Nervenzellen als bei männlichen Vögeln.
23.10.2015
Morphologie | Ethologie | Primatologie
Brüllaffen - Tiefe Stimme, kleine Hoden
Brüllaffen sind nach ihren beeindruckenden Rufen benannt. Für diese Fähigkeit sind die langen Stimmbänder und ein einzigartiges Zungenbein verantwortlich, das Männchen größer und mächtiger erscheinen lässt als sie wirklich sind.
21.10.2015
Ökologie | Insektenkunde | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Mosaiklandschaften fördern funktionelle Vielfalt bei Insekten und Spinnen
Kleinräumig strukturierte Lebensräume können die negativen Effekte intensiven Grünlandmanagements ausgleichen.
07.02.2015
Zoologie | Ethologie
In der Stadt bauen Kaninchen dichter
Europäische Wildkaninchen erreichen nicht nur hohe Populationsdichten in der Stadt, sie bauen dort auch dichter und kleiner.
01.04.2014
Ökologie | Biochemie | Fischkunde
Umwelthormone - kleine Mengen mit großer Wirkung
Leere Fangnetze und weniger Fischarten – Umwelthormone werden für den Rückgang von Fischzahlen verantwortlich gemacht. Doch wie schädlich sind diese Substanzen wirklich? Studien, die ein komplettes Fischleben abbilden, geben Aufschluss.
19.03.2014
Botanik | Ökologie | Biodiversität
Ameisen pflanzen den Regenwald von morgen
Tropische Bergregenwälder sind bedroht und oft auf kleine Inseln in ansonsten entwaldeten Landschaften zurückgedrängt.
04.09.2013
Mikrobiologie | Physiologie | Neurobiologie | Meeresbiologie
Es werde Licht: Die ersten Minuten einer Symbiose aufgedeckt
Studien mit einem kleinen Tintenfisch, der im Dunkeln leuchtet, haben komplexe Zusammenhänge über die Symbiose mit Bakterien aufgedeckt
25.08.2013
Vogelkunde | Biodiversität
Nationalvogel der Seychellen ist gefährdet
Göttinger Wissenschaftler erheben erstmals systematisch die Population des Kleinen Vasapapageis

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Neue Fischgattung aus Indien: Der Kiemenschlitzaal
Senckenberg-Wissenschaftler Ralf Britz hat gemeinsam mit internationalen Kolleg*innen eine neue Fischgattung beschrieben.
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Wo man lebt, prägt das Verhalten
Je nachdem, wo auf der Welt sie leben, organisieren Menschen aus Jäger- und Sammlergesellschaften sich ihr Leben zum Beispiel bei der Nahrungssuche, Fortpflanzung, Betreuung des Nachwuchses und sogar hinsichtlich ihres sozialen Umfelds ähnlich wie Säugetier- und Vogelarten, mit denen sie ihren Lebensraum teilen.
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