Eichen

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Eichen
Stieleiche (Quercus robur), Illustration

Stieleiche (Quercus robur), Illustration

Systematik
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Buchenartige (Fagales)
Familie: Buchengewächse (Fagaceae)
Gattung: Eichen
Wissenschaftlicher Name
Quercus
L.
Blütenstände von Quercus petraea
Frucht einer Eiche (Eichel)
Eichenlaub und Früchte
Datei:Zweig Eiche.jpg
Zweig einer Eiche im Querschnitt
Herbstliches Eichenlaub (Quercus robur)
Balkenprobe aus dem Rathaus von Gödenroth (Eichenholz)
Großaufnahme Eichenquerschnitt
Frucht von Quercus_ithaburensis_ssp.macrolepis

Die Eichen (Quercus) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Der deutsche Name ist mit dem lateinischen esca für Speise verwandt, was darauf hinweist, dass Eichenfrüchte früher große Bedeutung für die Schweinehaltung hatten.

Die Gattung umfasst etwa 400 bis 600 Arten, davon bis zu 450 in der Untergattung Quercus und bis zu 150 in der Untergattung Cyclobalanopsis. Bei dem römischen Autor Quintus Ennius (239–169 v. Chr.) findet sich der früheste literarische Beleg für den lateinischen Namen des Baums, 'quercus'.[1]

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Eichen-Arten sind sommergrüne oder immergrüne Bäume, seltener auch Sträucher. Die wechselständigen, einfachen Laubblätter sind dünn bis ledrig, gelappt oder ungelappt. Die Blattränder sind glatt oder gezähnt bis stachelig gezähnt. Die unscheinbaren Nebenblätter fallen früh ab (nur bei Quercus sadleriana sind sie auffälliger).

Generative Merkmale

Eichen-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die meist zu mehreren an der Basis junger Zweige sitzenden Blütenstände sind eingeschlechtig. Die Blüten sind sehr einfach gebaut, wie es bei windbestäubten (anemophilen) Taxa häufig der Fall ist. Die männlichen Blüten sind in hängenden Blütenständen (Kätzchen) zusammengefasst. Die Blütenhüllblätter sind verwachsen. Die männlichen Blüten enthalten meist sechs (zwei bis zwölf) Staubblätter. Die weiblichen Blüten enthalten meist drei (bis sechs) Fruchtblätter und Stempel. Jede Cupula enthält nur eine weibliche Blüte.

Eichen sind insbesondere an ihrer Frucht, der Eichel, zu erkennen und in den einzelnen Arten zu unterscheiden. Die Eichel ist eine Nussfrucht. Sie reifen im ersten oder zweiten Jahr nach der Bestäubung. Jede Nussfrucht ist von einem Fruchtbecher eingeschlossen, der Cupula genannt wird.

Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 12.

Ökologie

Schon von alters her ist den Menschen aufgefallen, dass Eichen eine ungewöhnliche Vielfalt von Insekten beherbergen (bis zu 1000 Arten in einer Krone). Die Spezialisierung zahlreicher Insekten auf diese Bäume gilt als ein Zeichen des hohen entwicklungsgeschichtlichen Alters (Koevolution).

Die Eiche ist Nahrungshabitat der Raupen von vielen Schmetterlingsarten. Sie wird in Mitteleuropa nur von der Salweide übertroffen. Beide beherbergen über 100 Arten.[2]

Verbreitung

Arten gibt es in Nordamerika, Mexiko, auf den Karibischen Inseln, in Zentralamerika, in Südamerika nur in Kolumbien, in Eurasien und in Nordafrika. Quercus ist die wichtigste Laubbaumgattung der Nordhalbkugel. Ein Schwerpunkt der Artenvielfalt ist Nordamerika.

In Deutschland sind die Eichen mit einem Anteil von neun Prozent des Bestandes im Flach- und Hügelland nach den Buchen die verbreitetste Laubbaum-Gattung. Noch höhere Anteile an den Beständen in einigen Wäldern nahe der Küste etwa im Lübecker Stadtwald sind noch immer auf die Bedeutung der Eiche für den Schiffbau im Mittelalter zurückzuführen. In Deutschland kommt die Eiche vor allem in Mischwäldern vor. Größere Eichenwälder sind selten.

Eichen traten bereits im Tertiär auf. Sie finden sich fossil schon vor zwölf Millionen Jahren, etwa in Sedimenten der Niederrheinischen Bucht.

Krankheiten und Schädlinge

Siehe auch: Eichenkrankheiten

Systematik

Die Gattung enthält etwa 400 Arten. Die Gattung wird in die Untergattungen Quercus (die wiederum in Sektionen, darunter Weißeichen, Zerreichen und Roteichen gegliedert ist) und Cyclobalanopsis unterteilt (Arten-Auswahl):

Untergattung Quercus

  • Sektion Quercus; Synonym: Lepidobalanus; Weiß-Eichen; Vorkommen: Europa, Asien, Nordafrika, Nordamerika
    • Amerikanische Weiß-Eiche (Quercus alba L.)
    • Orientalische Weiß-Eiche (Quercus aliena Blume)
    • Arizona-Eiche (Quercus arizonica Sarg.)
    • Zweifarbige Eiche (Quercus bicolor Willd)
    • Blau-Eiche (Quercus douglasii Hook. & Arn.)
    • Portugiesische Eiche (Quercus faginea Lam.)
    • Gambel-Eiche (Quercus gambelii Nutt.)
    • Oregon-Eiche (Quercus garryana Douglas ex Hook.)
    • Gall-Eiche (Quercus infectoria Olivier)
    • Leierblättrige Eiche (Quercus lyrata Walt.)
Bur-Eiche (Quercus macrocarpa) – Früchte (mit Laub)
    • Bur-Eiche (Quercus macrocarpa Michx.)
    • Persische Eiche (Quercus macranthera Fischer & C.A.Mey.)
    • Korb-Eiche (Quercus michauxii Nutt.)
    • Mongolische Eiche (Quercus mongolica Fisch. ex Turcz.)
    • Kastanien-Eiche (Quercus montana Willd.)
    • Gelbe Eiche (Quercus muehlenbergii Engelm.)
    • Traubeneiche (Quercus petraea (Mattuschka) Liebl.)
    • Flaumeiche (Quercus pubescens Willd.)
    • Stieleiche oder Deutsche Eiche (Quercus robur L.):
      • Säuleneiche (Pyramideneiche) (Quercus robur f. fastigata): Dieser Name ist nicht mehr gültig, sondern sie wird als gärtnerische Auslese, also als Sorte betrachtet.
    • Virginia-Eiche oder Lebens-Eiche (Quercus virginiana Mill.)
  • Sektion Mesobalanus; wird oft zur Sektion Quercus gezählt; Vorkommen: Europa, Asien, Nordafrika:
    • Algerische Eiche (Quercus canariensis Willd.)
    • Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)
    • Ungarische Eiche (Quercus frainetto Tenore)
    • Armenische Eiche (Quercus pontica C. Koch)
    • Pyrenäen-Eiche (Quercus pyrenaica Willd.)
Quercus coccifera
Quercus suber
  • Sektion Cerris; Zerr-Eichen; Vorkommen: Europa, Nordafrika, Asien:
  • Sektion Protobalanus: Mit etwa fünf Arten; Vorkommen: Südwestliche Vereinigte Staaten, nordwestliches Mexiko:
    • Quercus chrysolepis Liebmann
    • Quercus palmeri Engelmann
    • Quercus tomentella Engelmann
    • Quercus vaccinifolia Kellogg ex Curran
Quercus palustris
Quercus rubra
  • Sektion Lobatae; Synonym: Erythrobalanus; Roteichen; Vorkommen: Nord-, Mittel- und Südamerika:
    • Quercus acerifolia
    • Quercus agrifolia Née
    • Quercus arkansana Sarg.
    • Quercus buckleyi
    • Scharlach-Eiche (Quercus coccinea Münchh.)
    • Quercus ellipsoidalis E.J. Hill
    • Quercus emoryi
    • Sichelblättrige Eiche (Quercus falcata Michx.)
    • Quercus georgiana M.A. Curtis
    • Quercus graciliformis
    • Quercus gravesii
    • Quercus hemisphaerica W. Bartram ex Willd.
    • Quercus hypoleucoides
    • Busch-Eiche (Quercus ilicifolia Wangenh.)
    • Schindel-Eiche (Quercus imbricaria Michx.)
    • Quercus incanaW. Bartram
    • Quercus inopina
    • Kalifornische Schwarzeiche (Quercus kelloggii Newb.)
    • Gabel-Eiche (Quercus laevis Walt.)
    • Quercus laurifolia Michx.
    • Nordamerikanische Roteiche (Quercus lobata Née)
    • Schwarz-Eiche (Quercus marilandica Muenchh.)
    • Myrtenblättrige Eiche (Quercus myrtifolia Blume)
    • Quercus nigra L.
    • Quercus pagoda Raf.
    • Sumpf-Eiche (Quercus palustris Münchh.)
    • Quercus phellos L.
    • Quercus pumila Walter
    • Quercus robusta
    • Roteiche (Quercus rubra L.) .
    • Shumards-Eiche (Quercus shumardii Buckl.)
    • Quercus tardifolia
    • Quercus texana Buckley
    • Färber-Eiche (Quercus velutina Lam.)
    • Quercus viminea
    • Quercus wislizenii A. DC.

Untergattung Cyclobalanopsis

  • Sektion Cyclobalanopsis; Vorkommen: Asien:
    • Immergrüne Japanische Eiche, auch Japanische Roteiche genannt (Quercus acuta Thunb.)
    • Blaue Japanische Eiche (Quercus glauca Thunb.)
    • Kerr-Eiche (Quercus kerrii)
Blätter von Quercus myrsinifolia (Bambusblättrige Eiche)
    • Bambusblättrige Eiche, auch Japanische Weißeiche genannt (Quercus myrsinifolia Blume)

Informationen zu einzelnen Arten

Die in Mitteleuropa heimischen Stiel- und Trauben-Eichen sind typische Vertreter der Weißeichen, wobei diese beiden Arten in weiten Bereichen gemeinsam vorkommen und zur Bastardisierung neigen, daher häufig nicht eindeutig zu differenzieren sind. Sie haben Blätter mit abgerundetem Rand. Sie sind sogenannte Lichtbaumarten, das heißt sie benötigen im Wachstum mehr Licht als etwa die Rotbuche und bilden selbst offene, lichte Kronen. Die Nutzung von Wäldern zur Waldweide (Hutewald) hat deshalb die Ausbildung von Eichenwäldern gefördert, weil die weidenden Tiere den Nachwuchs der Rotbuchen gehemmt haben. Das verkernende Holz der Weißeichen ist sehr dauerhaft und wurde viel im Schiffbau verwendet. Die heimischen Arten bieten etwa 350 Insektenarten einen Lebensraum.

Die ursprünglich im östlichen Nordamerika heimische Roteiche wird erst seit etwa 100 Jahren in Mitteleuropa angebaut. Man findet die Roteiche in Mitteleuropa in Parks und Botanischen Gärten, seltener werden sie in Forsten angebaut.

Roteichen zeichnen sich durch spitze Blätter aus, sowie durch Eicheln, die innerhalb von zwei Jahren reifen. Das Holz der Roteichen ist aufgrund von Porengängen nicht wasserdicht, und daher weniger wertvoll als das der Weißeichen. Es wird aufgrund der lebhaften Maserung vielfach für Möbel verwendet.

Mooreiche

Mooreichen im Naturerlebnisraum Burg am Waldmuseum
Informationen zum Alter dieser Stämme

Eine Besonderheit stellt die Mooreiche dar. Dabei handelt es sich nicht um eine Baumart, sondern um Eichenstämme, die über Jahrhunderte in Mooren, Sümpfen oder in Flussufern gelegen hatten und ausgegraben wurden. Die Gerbsäure des Eichenholzes verbindet sich mit den Eisensalzen des Wassers, wodurch das Holz sehr hart wird und sich stark verfärbt. Die Verfärbung kann sehr unregelmäßig sein und variiert von hellgrau über dunkelgelb, dunkelbraun, blaugrau bis tiefschwarz. Diese subfossilen Eichen können 600 bis 8500 Jahre alt sein.

Kulturelles

Religion

In den alten Religionen, Mythen und Sagen war die Eiche ein heiliger Baum. Häufig wurde sie mit blitztragenden Göttern oder Götterfürsten in Verbindung gebracht.

  • Christentum: Die Eiche galt als Lebensbaum, sie stand in ihrem dauerhaften Holz und dem langen Leben des Baumes für das ewige Leben und das ewige Heil. Auch wurde der Baum mit der glaubensstarken Heiligen Maria in Verbindung gebracht. Die Eiche findet sich in der Gotik und der frühen Neuzeit etwa auf Bibeleinbänden.
  • antikes Griechenland: dem Zeus geweiht bei den Griechen (Eichenorakel von Dodona)
  • Rom: dem Jupiter geweiht bei den Römern,
  • Kelten: Dem Himmelsherrscher und Wettergott Taranis gewidmet. Durch den römischen Geschichtsschreiber Plinius dem Älteren ist überliefert worden, dass die Kelten ohne Eichenlaub gar keine kultischen Handlungen vollzogen. Die sakrale Bedeutung der Eichen für die Kelten ist auch daran zu erkennen, dass das keltische Wort Druide für Priester von duir abgeleitet ist, was Eiche bedeutet. Auch die Wörter Türe und Tor haben ihren Ursprung im keltischen duir. Wer widerrechtlich einen Eichhain fällte, der war dem Tode geweiht.
  • Germanen: dem Gewittergott Donar (= Thor) geweiht. Die Sachsen beteten die Irminsul an. Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine hohle Eiche handelte. Der heilige Bonifatius (Apostel der Deutschen) fällte die Donareiche bei Geismar im Jahr 723, um den zu bekehrenden Heiden zu beweisen, dass ihr Gott ein ohnmächtiges Wesen sei, das nicht einmal seinen Baum schützen könne.

Recht

  • Wegen der religiösen Bedeutung wurde unter den Eichen (wie auch unter Linden) Gericht gehalten (Gerichtsbäume, zum Beispiel Femeiche).

Symbolik

Eichen und Eicheln werden auch oft in Wappen verwendet. Hier das Gemeindewappen von Kirchardt.
Eichenzweig – Rückseite der letzten deutschen Pfennigstücke
  • Symbol für die Ewigkeit (ein Eichenleben überdauert 30 Generationen)
  • „Eichenbaum“
    • Deutschland: seit dem 18. Jahrhundert typischer deutscher Wappenbaum; insbesondere von Klopstock beförderter deutscher Nationalbaum
    • Großbritannien
    • Vereinigte Staaten
  • Doppeleiche
    • Symbol für die Einheit Schleswig-Holsteins. In vielen Dörfern des Landes wurden um 1900 Doppeleichen, das heißt zweistämmige Eichen, gepflanzt. Im Schleswig-Holstein-Lied heißt es: Teures Land, du Doppeleiche, unter einer Krone Dach.
  • „Eichenlaub“
    • Ornament in der Gotik
    • Bestandteil von militärischen Rang- oder Ehrenzeichen:
      • Schulterstücke der Stabsoffiziere und Generale der deutschen und vieler anderer Armeen.
      • Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
    • Bestandteil deutscher Münzen
      • Vorderseiten vieler Münzen der Goldmark, Reichsmark, Mark der DDR und Deutschen Mark
      • Rückseiten der Pfennigstücke Deutschen Mark (1–10 Pfennig Eichenlaub, 50 Pfennig Eichen-Pflanzerin)
      • Rückseiten der deutschen Euromünzen zu 1, 2 und 5 Cent.
  • „Eicheln“
    • Blattfarbe im Deutschen Blatt (Kartenspiel)
  • „Eichenkranz“
    • Bürgerkrone im Römischen Reich
    • Aufhängung des finnischen Ordens des Freiheitskreuzes
    • Parteiabzeichen der NSDAP; der Adler als Hoheitszeichen hielt einen Eichenkranz in den Fängen
    • Umfassung der Barettabzeichen der Bundeswehr
  • „Friedenseiche“
    • Friedenseichen wurden in Deutschland an vielen Orten als Symbol gepflanzt, insbesondere nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870–1871.

Lieder

  • Auch im deutschen Liedgut kommt der Eiche eine herausragende Bedeutung bei, wie etwa beim Niedersachsenlied: „(…) Fest wie uns’re Eichen halten allezeit wir stand, wenn Stürme brausen über’s deutsche Vaterland.“

Archäologie

In der Archäologie kann Eichenholz mit einer ausreichender Anzahl von Jahressringen mit Hilfe der Dendrochronologie zur Datierung herangezogen werden. Dies ist insbesondere bei der Datierung von Ereignissen hilfreich, die in vorgeschichtlicher Zeit stattgefunden haben. Die nordamerikanische Archäologie muss sich zu einem sehr großen Teil auf solche Methoden verlassen, da es keinerlei schriftliche Quellen aus der Zeit vor der europäischen Besiedelung gibt.

In den ur- und frühgeschichtlichen Siedlungen Europas gibt es viele Funde geschälter, verkohlter Eicheln allerdings selten in solchen Mengen wie in vielen Siedlungsgruben der bronzezeitlichen Siedlung Dortmund Oespel/Marten. Die Eicheln verkohlten vermutlich bei einem misslungenen Röstvorgang. Da Schälen und Rösten nicht erforderlich sind, wenn Eicheln als Schweinefutter dienen, ist anzunehmen, dass sie für den menschlichen Verzehr genießbarer gemacht werden sollten. Solche Vorgehensweisen kennen wir auch aus historischen Notzeiten. Das gehäufte Auftreten macht es jedoch fraglich, ob Eicheln nur in Notzeiten gegessen wurden. Eher waren sie eine leicht zu bevorratende Ergänzung im Speiseplan.

Sonstiges

  • Der Volksmund legt nahe, dass Eichen häufiger als andere Bäume vom Blitz getroffen werden („Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen“). Diese Aussage ist unwahr, vergleiche auch den Artikel über Blitze, Abschnitt „Verhalten bei Gewittern“.
  • Der Künstler Joseph Beuys präsentierte in Kassel zur documenta 7 das Werk „7000 Eichen“.

Nutzung

Holz der Trauben-Eiche
Holz der Mooreiche
Mit Salmiak geräuchertes Eichenfurnier

Eichenholz

schwere Tür aus Eichenholz in der Innenstadt von Basel

Eichenstämme haben in ihrer Mitte das graubräunliche Kernholz, welches durch die eingelagerte Gerbsäure den typischen sauer-würzigen Eichengeruch erhält; zur Rinde hin und scharf abgegrenzt sind zwei bis fünf Zentimeter helles, junges, noch saftdurchflossenes Holz, das Splintholz. Das Holz der Stiel- und Traubeneiche hat eine Rohdichte bei Darrfeuchte (p0) von 0,39 bis 0,93 g/cm³, im Mittel 0,65 g/cm³, es ist hart und gut spaltbar.

Das wertvolle Hartholz gut gewachsener Stämme wird bevorzugt zu Furnieren verarbeitet. Kernholz hat eine hohe Verrottungsbeständigkeit und wird selten von Wurmfraß befallen. Splint dagegen sehr schnell. Eichenholz wird für Möbel, Treppen, Fußböden, Außentüren und Fenster, Fachwerk und im Wasserbau eingesetzt.

Eichenholz gilt zudem als gutes Brennholz mit geringem Funkenflug. Sein Flammenbild ist jedoch nicht so schön wie bei Buchen- und Birkenholz oder bei Obsthölzern; außerdem ist der Heizwert etwas niedriger als bei der Rotbuche.

Eicheln

Die Früchte (Eicheln) sind reich an Kohlenhydraten und Proteinen und wurden zur Eichelmast genutzt. Man trieb die Schweine zur Waldweide in die Wälder. In ur- und frühgeschichtlicher Zeit sowie in Notzeiten wurden Eicheln von Menschen als Nahrungsmittel genutzt. Dazu müssen die geschälten und zerstoßenen Eicheln durch mehrmaliges Baden in Wasser allmählich von den wasserlöslichen Gerbstoffen befreit werden, was sich durch die ausbleibende Verfärbung des Wassers leicht erkennen lässt, wobei eine höhere Temperatur den Vorgang beschleunigt.[4] Danach können sie, zum Beispiel als Mehlersatz für Breie und Kuchen oder als Kaffeeersatz „Muckefuck“, verarbeitet werden, wobei bei letzterer Verwendung die Gerbsäure wahlweise auch nicht oder nicht vollständig entzogen werden kann, etwa aus medizinischen Gründen.[5]

Rinde

Aus der jungen, glatten Rinde wurden Gerbstoffe für die Lohgerberei gewonnen (Eichenschälwald). Die Borke der Korkeiche (Quercus suber) wird als Kork zur Herstellung von Korken, Korkfußböden und mehr verwendet. Von allen Eichenarten eignen sich nur ungefähr 180 zur Herstellung von Weinfässern, siehe auch Barrique. In der Volksheilkunde wurde borkenlose Eichenrinde genutzt, um Entzündungen im Mund und der Schleimhäute zu heilen.

Gallen

Aus den Galläpfeln, die von der gemeinen Eichengallwespe hervorgerufen werden, hat man früher dokumentenechte Eisengallustinte gewonnen.

Medizin und Pharmakologie

Alle Teile der Eiche, besonders unreife Eicheln, sind wegen der enthaltenen Gerbstoffe giftig und können zu gastrointestinalen Symptomen (Magenschleimhautreizung, Erbrechen, Durchfälle) führen (siehe dazu den Artikel: Liste giftiger Pflanzen). Die Eiche wird auf Grund dieses Gerbstoffgehaltes ihrer Rinde aber auch als Heilpflanze eingesetzt. Gesammelt wird die frische Eichenrinde im Frühjahr. Getrocknet und gemahlen kann daraus ein Sud gekocht werden, der sowohl äußerlich als auch als Tee (nie mehr als zwei Tassen täglich) angewandt wird.
Anwendungsgebiet innerlich: schwere chronische Entzündungen des Magen-Darm-Traktes.
Anwendung äußerlich: Einreiben von nässenden Ekzemen oder heißen Entzündungen.

Indirekte Gefahr: Der in Mitteleuropa immer stärker auffindbare Eichen-Prozessionsspinner siedelt sich ausschließlich auf Eichen an und birgt für den Menschen Gefahren: Die Larven des Eichen-Prozessionsspinners tragen Gifthaare, die auf der Haut und an den Schleimhäuten toxische und/oder allergische Reaktionen hervorrufen. Die Beschwerden reichen von heftig juckenden Hautausschlägen (Raupendermatitis) bis zu Asthmaanfällen. Da die mikroskopisch kleinen Gifthaare bis zu hundert Meter weit mit dem Wind vertragen werden können, stellen sie eine wichtige Ursache einer luftübertragenen Krankheit dar.

Bekannte Eichen

Die älteste Eiche in Europa soll die 1000-jährige Eiche Bad Blumau (Oststeiermark) sein. Zumindest wurde sie schon im Jahr 990 erstmals urkundlich erwähnt und wird auf etwa 1200 Jahre geschätzt. Ihr Stammumfang beträgt 8,75 Meter. Nach anderen Angaben soll eine Stieleiche in Bulgarien im Ort Granit, Bezirk Stara Zagora mit 1640 Jahren wohl der älteste Laubbaum Europas sein. Die älteste Eiche Deutschlands ist die Femeiche in Raesfeld-Erle, Kreis Borken, deren Alter auf bis zu 1500 Jahre geschätzt wird (Quelle: Brockhaus Enzyklopädie). Einen Stammumfang von 9,5 Metern hatte 1924 eine mächtige Eiche am Rande der Pommerschen Schweiz in der Gegend von Bad Polzin, die in einer Urkunde von 1321 als Grenzmal zwischen dem Land Belgard und dem bischöflichen Land Arnhausen genannt wurde und die als eine der ältesten von ganz Pommern galt. Als ihr Standort wird 1924 der (halbstündige) Wanderweg angegeben, der von Neu-Lutzig (Nowe Ludzicko) über den Bahnhof Lutzig (Bahnhof Stare Ludzicko) nach Dewsberg (Dziwogóra) führt.[6]

Siehe auch: Liste der dicksten Eichen in Deutschland

  • Betteleiche im Nationalpark Hainich: 600 bis 800-jährige Eiche mit 13 Meter Höhe, 5,6 Meter Umfang und geteiltem Stamm
  • Blüchereiche in Ratekau
  • Bräutigamseiche in Dodau bei Eutin
  • Dicke Eiche (Eisenach) in Berteroda: 1000-jährige Stieleiche Umfang 9,62 Meter und 16 Meter Höhe
  • Chełmoński-Eiche, Radziejowice (Woiwodschaft Masowien) Polen
  • Donareiche
  • Eiche am Emmertshof: Stammumfang 9,85 Meter, Kronenhöhe rund 20 Meter, größter Durchmesser über 30 Meter
  • Femeiche in Erle (Kreis Borken)
  • Sieben-Brüder-Eiche in Friesack
  • Friederikeneiche (ca. 1200 Jahre alt) im Hasbruch nahe der Stadt Delmenhorst
  • Grafeneiche in Harsum-Asel, Niedersachsen, Alter etwa 1000 Jahre.
  • Grabeiche in Nöbdenitz (laut Guinness-Buch der Rekorde die älteste Stieleiche in Europa)
  • Grenzwalleiche am Limes
  • Hammundeseiche – Stammumfang: 8,77 Meter, Alter 400 bis 600 Jahre bei Friedewald (Landkreis Hersfeld-Rotenburg)
  • Hüter des Feldes“ bei Lichtenfels (Oberfranken) (ca. 1000 Jahre)
  • Ivenacker Eichen in Ivenack bei Stavenhagen
  • Kaisereichen
  • Königseiche, eine etwa 610 Jahre alte Stieleiche am Nordrand des Ortes Volkenroda (Unstrut-Hainich-Kreis). Stammumfang 9,5 Meter, Höhe 23 Meter
  • Linden-Eiche, North Bethesda, Maryland, Vereinigte Staaten
  • Luthereichen,
  • Major Oak, größte Eiche in Sherwood Forest, England
  • Pommersche Grenzmal-Eiche bei Lutzig (Stare Ludzicko) in Hinterpommern; Stammumfang (1924) 9,5 Meter
  • Russeneiche, Stammumfang 5 Meter, Alter 200 Jahre bei Rehbach im Odenwald
  • Rieseneiche Niedergurig, Stammumfang 9,50 Meter Alter 700 bis 800 Jahre
  • Sokół-Eiche in Polen
  • Sankt-Wolfgangs-Eiche, Stammumfang 8,4 Meter, Alter 1250 Jahre, bei Schloss Haus nahe Regensburg
  • Stiftsgerichtseiche in Bassum, Stammumfang 5,05 Meter, Höhe 23 Meter
  • Stundeneiche bei Ludwigsfelde,
  • Tausendjährige Eiche bei Schloss Nagel, Stammumfang 9,1 Meter, Höhe 33 Meter
  • 1000-jährige Eiche Bad Blumau, Höhe 30 Meter, Stammumfang 8,75 Meter, Kronendurchmesser 50 Meter, früher Versammlungs- und Tanzplatz
  • Zigeunereiche in Polen

Quellen

  • Kevin C. Nixon: Quercus in der Flora of North America, Volume 3: Online. (Abschnitt Beschreibung)
  • Chengjiu Huang, Yongtian Zhang & Bruce Bartholomew: Fagaceae in der Flora of China, Volume 4, S. 370: Quercus – Online. (Abschnitt Beschreibung)

Einzelnachweise

  1. Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 2. Auflage. Birkhäuser, Basel 1983, ISBN 3-7643-1399-4.
  2. Helmut Hintermeier: Der Liguster und seine Gäste. In: Allgemeine Deutsche Imkerzeitung. November 2008, Seiten 30, 31
  3. http://www.dlv.de/grafiken/afz/pdfs-baumpflege/26_Eichenfeuerschwamm.pdf
  4.  Swantje Bergmann: Eicheln als Nahrungsmittel – Alltägliches Nahrungsmittel oder Indikator für Nahrungsknappheiten?. In: Frank M. Andraschko, Barbara Kraus, Birte Meller (Hrsg.): Archäologie zwischen Befund und Rekonstruktion: Ansprache und Anschaulichkeit; Festschrift für Prof. Dr. Renate Rolle zum 65. Geburtstag. Kovač, Hamburg 2007, ISBN 978-3-8300-2711-9, S. 327-338.
  5. Erika Lüders: 10 Pfund Eicheln sind 7 Pfund Eichelmehl. In: Institut für Ernährung und Verpflegungswissenschaft (Hrsg.): Wiederaufbau der deutschen Ernährung. Heft 4, Linde, Berlin 1946
  6. Rügen und die pommersche Küste mit ihrem Hinterland. 2. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1924 (Meyers Reisebuch. Deutsche Ostseeküste. 2. Teil), S. 203.

weiterführende Literatur

  • Joachim Krahl-Urban: Die Eichen. Forstliche Monographie der Traubeneiche und der Stieleiche., Parey, Hamburg 1959
  • Wolf Dieter Becker: Von verkohlten Nahrungsvorräten, geheimnisvollen Wällen und bitteren Mahlzeiten – Archäobotanische Untersuchungen in Westfalen., In: Ein Land macht Geschichte Archäologie in Nordrheinwestfalen., Köln 1995 ISBN 3-8053-1801-4 S. 191-194

Filmdokumentationen

  • Der Baum der Bäume. Geheimnisvolle Reise in die Welt der Eichen. Fernseh-Dokumentation von Herbert Ostwald, Deutschland 2004
  • Die Stundeneiche. Fernsehdokumentation von Gerd Kroske, Deutschland 2006

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Eiche – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Eichen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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07.10.2020
Ethologie | Klimawandel | Vogelkunde
Out of Africa: Zugvögel fliegen immer früher nach Europa
Als Reaktion auf den Klimawandel verschiebt sich die Frühlingswanderung vieler Zugvögel immer weiter nach vorne.
05.10.2020
Botanik
Blütenpollen effizient bestimmen
Ob Pollenflugvorhersage, Honiganalyse oder das Verstehen klimabedingter Veränderungen von Pflanzen-Bestäuber-Interaktionen – die Analyse von Blütenpollen spielt in vielen Forschungsbereichen eine wichtige Rolle.
05.10.2020
Botanik | Klimawandel | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Weltweit größte Sammlung an Moosarten
Mit ihren zahlreichen Torfmoosarten haben Moore etwa 30 Prozent des weltweit im Boden gespeicherten Kohlenstoffs gebunden.
30.10.2020
Vogelkunde | Entwicklungsbiologie
Warum Vögel Fortpflanzungsprobleme haben
Sowohl bei Vögeln als auch bei anderen Arten können Paare erhebliche Schwierigkeiten bei der Fortpflanzung haben.
28.09.2020
Physiologie | Neurobiologie
Was unser Gehirn formt: Jedes Netzwerk hat seinen Platz im Gehirn
Bislang war unklar, warum ein Netzwerk sich dort befindet, wo es sich befindet.
21.09.2020
Mykologie | Toxikologie
Forschende finden neue Möglichkeit, um Pflanzen vor Pilzbefall zu schützen
Weitverbreitete Pilzschädlinge bei Pflanzen lassen sich mit einer handelsüblichen Chemikalie gezielt bekämpfen, die bislang vor allem in der Medizin eingesetzt wurde.
18.09.2020
Zytologie | Biochemie
Wie sich Zellen an Umweltveränderungen und Stress anpassen
Wie können sich Zellen rasch an Umweltveränderungen und Stress anpassen? Der Schlüssel dazu ist die Weitergabe von Signalen, die das Ablesen der auf den Genen gespeicherten Informationen beeinflussen.
17.09.2020
Botanik | Genetik
Die „Deichperle“: Neue Apfelsorte aus Norddeutschland
Züchtungserfolg nach 18 Jahren intensiver Forschungsarbeit: Die „Deichperle“ hat das Wissenschaftsteam und die Obstbaubetriebe gleichermaßen überzeugt und das nicht nur durch ihren saftig-süßen Geschmack und die hohen Erträge.
14.09.2020
Zoologie | Klimawandel | Neobiota | Fischkunde
Staudämme verschärfen Auswirkungen des Klimawandels auf Fische
Eine mögliche Anpassung von Flussfischen an Klimaveränderungen ist es, sich neue Lebensräume zu erschließen. Doch was passiert, wenn Staudämme und Wehre den Weg behindern, und sind heimische und gebietsfremde Arten davon gleichermaßen betroffen?
10.09.2020
Botanik | Genetik
Wie Pflanzen für gleiche Samenabstände sorgen
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Biologinnen und Biologen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) hat untersucht, wie die Bildung von Samen mit dem Wachstum der Frucht koordiniert wird.
11.08.2020
Botanik | Mykologie | Mikrobiologie | Biochemie
Pilz bietet Schutz gegen bakteriellen Angreifer
Bakterien der Gattung Streptomyces bilden zahlreiche Wirkstoffe, die ihr Überleben in der Natur sichern und dabei helfen, Nahrungskonkurrenten fernzuhalten.
11.08.2020
Mikrobiologie
Zeitreise mit Sedimentarchiven: Auftreten und Häufigkeit von Blaualgen in der Ostsee seit 1860
Forschenden aus Warnemünde und dem kalifornischen La Jolla gelang es erstmals, mithilfe von Biomarkern und einem gut datierten Sedimentkern die Geschichte der Blaualgenblüten in der zentralen Ostsee über die letzten 160 Jahre zu rekonstruieren.
10.08.2020
Evolution | Neurobiologie
Individuelle Unterschiede im Gehirn
Die Persönlichkeit des Menschen zeigt sich in vielen Varianten: Es gibt forsche und zurückhaltende Individuen, und diese können völlig unterschiedlich auf gleiche Umweltreize reagieren.
04.08.2020
Morphologie | Paläontologie | Evolution | Fischkunde
Zwischen Hai und Rochen: Der evolutionäre Vorteil der Meerengel
Meerengel sind Haifische, gleichen mit ihrem eigentümlich flachen Körper aber eher Rochen.
29.07.2020
Anthropologie | Ökologie | Toxikologie
Neuer organischer Schadstoff zum ersten Mal im Arktischen Ozean nachgewiesen
Man findet per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) nahezu überall: Im Pizzakarton, in der Outdoor-Jacke oder in der Teflonpfanne.
22.07.2020
Ökologie | Klimawandel | Neobiota
Der Klimawandel beeinflusst die Ausbreitung invasiver Tierarten
Asiatische Strandkrabbe als Beispiel für erfolgreiche Ausbreitung in Nord- und Ostsee.
17.07.2020
Klimawandel
Wo ist das Wasser während einer Dürre?
W
09.07.2020
Anthropologie | Ökologie
Vom Kommen und Gehen eines Mega-Sees
Forscher haben in einem abgelegenen Tal in Südäthiopien die 20.000 Jahre zurückreichende Geschichte des Chew Bahir Mega-Sees rekonstruiert.
30.06.2020
Ökologie | Biodiversität
Überraschende Säugetiervielfalt im vietnamesischen Bidoup Nui Ba Nationalpark entdeckt
Eine aktuelle Erfassung von Wildtierarten hat eine überraschend hohe Vielfalt an Säugetierarten im Bidoup Nui Ba Nationalpark (Bidoup Nui Ba NP) enthüllt, einem großen Schutzgebiet im südlichen Teil des Annamiten-Gebirges in Vietnam.
30.06.2020
Taxonomie | Paläontologie | Fischkunde
Neue Fischsaurier-Art aus dem südwestdeutschen Jurameer beschrieben
Bei vergleichenden wissenschaftlichen Untersuchungen von Fischsaurierfossilien aus England und Baden-Württemberg haben zwei Paläontologinnen aus Stuttgart und Montreal die neue Ichthyosaurier-Art Hauffiopteryx altera entdeckt und wissenschaftlich beschrieben.
29.06.2020
Zoologie | Ökologie
Tiefsee in der Übersicht - Tiefseeatlas des Nordwest-Pazifik erschienen
Die Senckenberg-Wissenschaftlerinnen Hanieh Saeedi und Angelika Brandt haben gemeinsam mit rund 40 internationalen Forschenden erstmals eine Bestandsaufnahme der Tiefsee-Lebewesen des Nordwest-Pazifik veröffentlicht.
19.06.2020
Ökologie | Meeresbiologie
Wühlende Organismen sind „Spitzensportler“ am Meeresboden
Hinter den lateinischen Namen Hediste diversicolor, Arctica islandica, Echinocardium cordatum und Amphiura filiformis verbergen sich die Hauptakteure unter den wühlenden Organismen am Meeresboden weiter Bereiche von Nord- und Ostsee.
18.06.2020
Ethologie
Das ist nicht Wurs(ch)t: Hunde schätzen von Natur aus Gerechtigkeit
Eine soeben veröffentlichte Studie der Vetmeduni Vienna zeigt: Hunde schätzen Gerechtigkeit, und zwar unabhängig von der Rasse.
16.06.2020
Physiologie | Ökologie | Biotechnologie | Video
Erfolgreiche Eizellenentnahme bei Südlichen Breitmaulnashörnern durch das BioRescue-Team im Serengeti-Park Hodenhagen
Um ein Aussterben von Tierarten wie dem Nördlichen Breitmaulnashorn zu verhindern, entwickelt das BioRescue-Konsortium Methoden und Ansätze für den Artenschutz weiter.
12.06.2020
Immunologie | Biochemie | Insektenkunde
Analysen von pflanzlichen Inhaltsstoffen: Test von Theorien der Pflanzenabwehr
Hochdurchsatzauswertungen von Stoffwechselprodukten des Kojotentabaks belegen, dass komplexe Stoffwechseländerungen nach Insektenbefall zielgerichtet zur Produktion von Abwehrstoffen erfolgen.
08.06.2020
Zoologie
Deutsche Wölfe hätten eigentlich viel Platz
Zu sehen bekommt man ihn äußerst selten: Ein ausgewachsener Wolf kann nicht nur hervorragend sehen und hören.
02.06.2020
Neurobiologie
Mögliche physische Spur des Kurzzeitgedächtnisses gefunden
Wie können wir uns an die Telefonnummer erinnern, die wir gerade anrufen wollten? Wie merken wir uns den Inhalt einer Vorlesung oder eines Films? Schon Platon und Aristoteles fragten, wie Erinnerungen als Veränderungen im Gehirn gespeichert werden.
29.05.2020
Botanik | Biochemie
Ein Hormon nach Pflanzenart
Pflanzen stellen das Hormon Jasmonsäure her, wenn sie angegriffen werden.
27.05.2020
Ethologie | Neurobiologie
Die Tribute von Tanimbar: Kakadus konkurrieren gegeneinander in einer „Innovation Arena“
WissenschafterInnen der Vetmeduni Vienna und des Indonesischen Instituts der Wissenschaften (LIPI) entwickelten einen neuen Ansatz, um die Innovationsfähigkeit zu vergleichen. Wer schneidet besser ab: Wilde oder vom Menschen gehaltene Papageien?
26.05.2020
Anthropologie | Entwicklungsbiologie | Primatologie
Ähnlich wie Menschen entwickeln sich Schimpansen langsam
Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben systematisch Entwicklungsmeilensteine bei freilebenden Schimpansen im TaNationalpark (Elfenbeinküste) untersucht und festgestellt, dass sie sich langsam entwickeln und mehr als fünf Jahre benötigen, um wichtige motorische, kommunikative und soziale Meilensteine zu erreichen.
25.05.2020
Mikrobiologie | Biochemie
Zucker macht Braunalgen zu guten Kohlenstoffspeichern
Braunalgen speichern große Mengen an Kohlendioxid und entziehen das Treibhausgas so der Atmosphäre.
19.05.2020
Neurobiologie
Gesucht: Hirnstruktur, die unser Verhalten steuert
Probleme lösen, das eigene Handeln planen, Emotionen kontrollieren – exekutive Funktionen sind grundlegende Prozesse, um unser Verhalten zu steuern.
18.05.2020
Biochemie
Chemieforschung: Tiefe Einblicke in die intermolekulare Energieübertragung im Wasser
Wasser ist eine für das Leben essentielle Substanz.
15.05.2020
Botanik | Genetik
Das Genom des Jojobastrauches - eines einzigartigen Wachsspeichers
Das Interesse an der Jojoba-Ernte gilt dem Jojobaöl, ein flüssiges Wachs mit einer einzigartigen chemischen Zusammensetzung und mit einzigartigen Eigenschaften.
12.05.2020
Botanik | Immunologie | Parasitologie
Große Artenvielfalt – viele Heilpflanzen
Heilpflanzen mit ihrem reichen Repertoire an anti-infektiven Substanzen waren seit jeher wichtige Helfer des Menschen im Überlebenskampf gegen Krankheitserreger und Parasiten.
01.05.2020
Ökologie | Biochemie
Weltweit unterschätzt: CO2-Emissionen trockengefallener Gewässerbereiche
Binnengewässer wie Flüsse, Seen oder Talsperren spielen im globalen Kohlenstoffkreislauf eine wichtige Rolle.
23.04.2020
Anthropologie | Neurobiologie
Wie Schwerhörigkeit im Alter das Gehirn beeinträchtigt
Wenn im Alter das Gehör nachlässt, steigt das Risiko für Demenzerkrankungen und kognitiven Verfall.
21.04.2020
Anthropologie | Neurobiologie
Spezialisierte Nervenzellen machen Lust auf fettreiche Nahrung
Hochkalorische, energiedichte Nahrungsmittel sind in unserer modernen Gesellschaft ständig verfügbar.
20.04.2020
Zoologie | Genetik | Ethologie
Schöne Stimmen machen Mäuse sexy
Die Männchen vieler Arten verwenden Balzrufe, um potenzielle Partner anzuziehen – auch Hausmäuse.
17.04.2020
Klimawandel | Meeresbiologie
Erfolgsaussichten von Schutzmaßnahmen für Korallenriffe
In einer diese Woche in der Fachzeitschrift Science publizierten Studie gehen Forscher der Frage nach, ob und wie sich durch Schutzmaßnahmen für Korallenriffe sozioökonomische und ökologische Ziele gleichzeitig erreichen lassen.
09.04.2020
Botanik | Klimawandel | Biodiversität
Ein Blick in die Zukunft der Tropenwälder
Tropische Wälder sind ein Hotspot der Artenvielfalt.
31.03.2020
Zoologie | Ökologie | Parasitologie
Viele Saugwürmer in Ruhrseen – Gutes Zeichen für Ökosystem
Parasiten haben einen schlechten Ruf, dabei sind diese unsichtbaren Lebewesen wichtig für ein gesundes Ökosystem.
30.03.2020
Ökologie | Vogelkunde | Biodiversität
Forscher warnen: Der Artenverlust in Regenwäldern hat dramatischere Folgen als gedacht
Schon das Verschwinden eines geringen Anteils großer Tierarten könnte ausreichen, um die Leistungen von Tieren im tropischen Regenwald deutlich herabzusetzen.
25.03.2020
Botanik | Ökologie
Vielfalt in der Einheit – Pflanzen der Tundra folgen einem globalen Spielplan
Pflanzen der arktischen und alpinen Tundra haben sich an Extrembedingungen angepasst.
25.03.2020
Zoologie | Ethologie | Insektenkunde | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Fledermäuse sind in Agrarlandschaften auf die gemeinsame Jagd mit Artgenossen angewiesen
Große Abendsegler – eine der größten heimischen Fledermausarten – suchen ihresgleichen, um bei der Jagd über insektenarmen Feldern erfolgreich zu sein.
18.03.2020
Ökologie | Meeresbiologie
Zucker bringt viel Kohlendioxid ins tiefe Meer
Die Ozeane sind ein sehr wichtiger Kohlenstoffspeicher im globalen Erdsystem.
16.03.2020
Botanik | Genetik | Evolution
Ertragreichere Kulturpflanzen dank Genen von uralten Hornmoosen
Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Zürich und des Boyce Thompson Institute hat erstmals das Genom mehrerer Hornmoose analysiert, was neue Einblicke in die Evolution der frühesten Landpflanzen eröffnet.
02.03.2020
Zoologie | Biochemie | Video
Die Wehrhaftigkeit von Meerretticherdflöhen hängt von ihrer Futterpflanze und ihrem Entwicklungsstadium ab
Meerretticherdflöhe nutzen Senfölglykoside aus ihrer pflanzlichen Nahrung zur Verteidigung gegen Räuber.
27.02.2020
Taxonomie
Tiefseekrebs nach Metallica benannt
Senckenberg-Wissenschaftler Torben Riehl hat gemeinsam mit seinem Kollegen Bart de Smet von der Universiät Gent eine bislang unbekannte Krebsart aus dem nördlichen Pazifik nach der Heavy Metal-Band Metallica benannt.
07.02.2020
Mikrobiologie | Ökologie | Biochemie
Rätsel um Recycling-Truppe im Meer gelöst
Der Stickstoffkreislauf im küstennahen Meer ist sehr wichtig für den Abbau von überschüssigen Nährstoffen, die aus den Flüssen ins Meer gespült werden.
06.02.2020
Klimawandel | Meeresbiologie
Wie erfolgreich ist die Restauration von Korallenriffen?
Die Krise der Korallenriffe hat zu einer Vielzahl von Versuchen geführt, geschädigte Riffe wiederherzustellen.
27.01.2020
Immunologie | Video
Bioreaktor Kuh - Antikörper aus der Kuh ersetzen Antibiotika
Komplexe Lebensmittel wie Milch enthalten zahlreiche Einzelkomponenten, die für medizinische, ernährungstherapeutische oder technologische Zwecke genutzt werden können und damit die Wertschöpfung im Vergleich zum herkömmlichen Produkt signifikant steigern.
27.01.2020
Mikrobiologie | Physiologie
Wie genau Cyanobakterien CO2 so effizient umwandeln
Fotosynthetische Organismen nutzen mithilfe von Sonnenlicht Kohlenstoffdioxid aus der Luft zum Aufbau von Biomasse.
14.01.2020
Mikrobiologie
Waschmaschinen-Flora: Die Stinker sitzen im Bullauge
Fast jeder Haushalt in Deutschland besitzt eine Waschmaschine.
13.01.2020
Ethologie | Vogelkunde | Entwicklungsbiologie
Wer zuerst kommt, brütet zuerst: Die Ankunftszeit im Brutgebiet ist auch für Standvögel wichtig für die Fortpflanzung
Der Zeitpunkt für die Ankunft im Brutgebiet ist bei Vögeln mitentscheidend dafür, wer am Ende brütet und wer nicht.
07.01.2020
Ökologie | Insektenkunde
Gemeinsam für den Insektenschutz
Senckenberg-Wissenschaftlerin Viola Clausnitzer hat gemeinsam mit zahlreichen internationalen Forschenden einen Aktionsplan zur Rettung der Insekten formuliert.
27.12.2019
Botanik | Physiologie
Neue Einblicke in die frühesten Ereignisse der Samenkeimung
Pflanzensamen können in trockenem Zustand über Jahre ihre Energie speichern, um sie dann plötzlich freizusetzen und zu keimen.
13.12.2019
Klimawandel | Meeresbiologie
Lagunen als Kohlenstoffspeicher
Wie Moore und Torfsümpfe sind auch Lagunen sehr effiziente Kohlenstoffsenken.
10.12.2019
Ökologie | Klimawandel | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Forschungsgruppe unter Göttinger Leitung untersucht Kohlenstoffsenken und Landnutzung auf Java
Um den globalen Klimawandel einzudämmen, sind natürliche Kohlenstoffsenken und das Verständnis ihrer Funktionsweise entscheidend.
06.12.2019
Botanik | Genetik | Klimawandel | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Gene gegen die Trockenheit
Der Klimawandel führt zu immer intensiveren Dürreperioden in Europa.
02.12.2019
Botanik | Physiologie | Biochemie | Insektenkunde
Süßkartoffel warnt ihre Nachbarn bei Befall durch einen einzigen Duftstoff
Ein einzelner, über die Luft verbreiteter Duftstoff kann ausreichend sein, um in Süßkartoffeln Abwehrmechanismen gegen pflanzenfressende Insekten auszulösen.
29.11.2019
Anthropologie | Zoologie | Ethologie
Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
Menschen stehen oft vor der Wahl, ob sie zum Allgemeinwohl beitragen oder sich egoistisch verhalten und andere sich verausgaben lassen möchten.
25.11.2019
Ethologie | Neurobiologie
Handicap-Prinzip: Von der falschen Hypothese zum wissenschaftlichen Standard
In einer kürzlich erschienenen Arbeit räumt Dustin Penn vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung an der Vetmeduni Vienna mit einem verbreiteten wissenschaftlichen Irrtum auf.
18.11.2019
Biochemie | Parasitologie | Insektenkunde
Auch parasitische Wespen machen Fettsäuren selbst
Regensburger Biologen weisen Fettsäurebiosynthese bei parasitischen Wespen nach. Parasitische Wespen sind eine sehr artenreiche Gruppe von Insekten, die sich in oder auf anderen Insekten entwickeln und ihre Wirtsorganismen am Ende ihrer Entwicklung töten.
14.11.2019
Anthropologie | Botanik | Biochemie
Die Überwindung eines Stigmas – Eine Besprechung der unbekannteren Seiten der Pflanzengattung Erythroxylum
Die Pflanzengattung Erythroxylum ist vor allem für ihre Verwendung in Coca-Cola oder als Kokain bekannt.
04.11.2019
Zoologie | Biochemie
Rätsel um harte Muschelschalen geknackt
Perlmutt fasziniert den Menschen seit jeher.
29.10.2019
Primatologie
Leipziger Primatenforschende initiieren weltweite Zusammenarbeit
Um evolutionäre Fragestellungen zu erforschen, benötigen Wissenschaftler möglichst große und vielseitige Stichproben.
24.10.2019
Klimawandel | Biodiversität
Lokale Regenwurm-Vielfalt in Europa größer als in den Tropen
An einem Ort der gemäßigten Breiten gibt es meist mehr Regenwürmer und mehr Regenwurmarten als an einem Ort gleicher Größe in den Tropen.
24.10.2019
Genetik | Taxonomie
Ausgestorbene Krim-Eidechse war Italiener / 120-jähriges Sammlungsstück anhand mitochondrialer DNA entlarvt
Senckenberg-Forscher haben gemeinsam mit einem ukrainischen Kollegen das 120 Jahre alte Sammlungsstück einer Krim-Eidechse untersucht.
17.10.2019
Physiologie
„Rauchmelder“ in Pflanzen steuert auch das Wachstum von Wurzelhaaren: Wie den Wurzeln Haare wachsen
Pflanzenwurzeln können vieles: Sie wachsen in die Länge, um an Wasser zu kommen, sie können sich biegen, um Steinen auszuweichen und sie bilden feine Wurzelhaare aus, um mehr Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen zu können.
09.10.2019
Morphologie
Wie die Zähne abgerieben werden
Zähne von Säugetieren werden ständig abgerieben.
07.10.2019
Genetik | Evolution | Insektenkunde
Der Stammbaum der Stabschrecken
Stab- und Gespenstschrecken sind eine formenreiche und äußerst bizarr anmutende Insektengruppe, die weltweit vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet ist.
26.09.2019
Biochemie
Spinnenseide: Ein verformbares Protein liefert Verstärkung
Wissenschaftler der Universität Würzburg haben herausgefunden, dass Spinnenseide ein außergewöhnliches Protein enthält.
26.09.2019
Neurobiologie
Wie neuronale Schaltkreise hungrige Individuen zu Höchstleistungen antreiben: Das Geheimnis der Motivation
Erfolg kommt nicht von ungefähr: Wer sein Ziel erreichen will, braucht Durchhaltevermögen.
25.09.2019
Mikrobiologie | Morphologie
Bakterien machen Perlenketten
Mit eleganten Fortsätzen vergrößern die Bakterien ihre Oberfläche und verbessern so ihre Nahrungsaufnahme.
24.09.2019
Zoologie | Mikrobiologie | Virologie
Symbiose als Dreiecksbeziehung
Untersuchung der viralen Gemeinschaften von Schwämmen erlaubt neue Einblicke in die Mechanismen der Symbiose.
20.09.2019
Botanik | Klimawandel
Alpenflora im Klimawandel: Pflanzen reagieren mit Verspätung
In den Bergen wandern die Kälte-angepassten Pflanzen und Tiere in höhere Regionen, um den steigenden Temperaturen auszuweichen.
16.09.2019
Ökologie | Meeresbiologie
Mikroplastik schädigt vor allem sensitive Korallenarten
Schlechteres Wachstum, Korallenbleiche und Nekrosen: Gießener Studie zu Auswirkungen des globalen Wandels auf Korallenriffe – Teil des Forschungsprojekts „Ocean 2100“ am deutsch-kolumbianischen Exzellenzzentrum für Meeresforschung CEMarin.
12.09.2019
Botanik | Klimawandel
Alpine Ökosysteme im Klimawandel: Auf den Boden kommt es an
Die Alpenflora verändert sich rasant mit dem Klimawandel.
11.09.2019
Ökologie | Klimawandel
„Wasser pflanzen“ ist möglich und könnte Dürre und Trockenheit entgegenwirken
Der Wasserhaushalt einer Landschaft pendelt immer häufiger zwischen den Extremen Dürre und Überflutung.
10.09.2019
Anthropologie | Insektenkunde | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Globaler Samenhandel verbreitet Schadorganismen
Der weltweite Handel mit Baumsamen ist nicht so sicher wie bisher angenommen.
03.09.2019
Zoologie | Physiologie | Biochemie
Australische Spinnenart produziert extrem elastische Fangnetze
Spinnen sind erfolgreiche Räuber.
23.08.2019
Physiologie | Genetik
Erfolgreiche Eizellenentnahme bei Nördlichen Breitmaulnashörnern – ein weiterer Meilenstein für ihre Rettung
Es gibt nur noch zwei Nördliche Breitmaulnashörner auf der Welt, beide sind Weibchen.
15.08.2019
Anthropologie | Neurobiologie
Erreichbare Dinge verarbeitet das Gehirn in speziellen Regionen
Beim Betrachten von Objekten in Reichweite unserer Hände werden spezielle Bereiche im Gehirn aktiv.
08.08.2019
Anthropologie | Biochemie
Katalysatoren fürs Klima
W
08.08.2019
Taxonomie | Ökologie
Seltene Antilopen und schwarze Katzen
Mit Videofallen hat eine Würzburger Forschungsgruppe auf dem Kilimandscharo zahlreiche große Säugetiere dokumentiert. Für die Artenvielfalt in dieser Tiergruppe sind die geschützten Bereiche des Berges enorm wichtig.
07.08.2019
Anthropologie | Ökologie
Artenvielfalt schwindet schneller als bislang angenommen
Die Zerstörung wichtiger Lebensräume für Pflanzen und Tiere weltweit schreitet noch schneller und in größerem Ausmaß voran als bislang angenommen.
06.08.2019
Physiologie | Ethologie | Primatologie
Gorillas als Nussknacker
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der Washington University in St.
02.08.2019
Anthropologie | Ethologie | Primatologie
Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
Wie beeinflussen beispielsweise ein großer Aktionsradius und ein Wegesystem wie Menschen zum Ziel gelangen? Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig untersuchten, wie sich die Mbendjele BaYaka in der Republik Kongo und freilebende Schimpansen in der Elfenbeinküste durch den Regenwald fortbewegen.
31.07.2019
Ethologie | Neurobiologie
Naturkundemuseum Berlin erforscht Kommunikation und Verhalten der Fledermäuse
Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Functional Ecology veröffentlicht wurde, beschreibt die positive Beziehung zwischen sozialer Interaktion und Lautäußerungen bei Fledermäusen.
24.07.2019
Anthropologie | Ethologie
Im Regenwald den Weg finden
W
23.07.2019
Evolution | Klimawandel
Das Klima wandelt sich schneller, als sich die Tierwelt anpassen kann
Obwohl Tiere häufig auf den Klimawandel reagieren, sind solche Reaktionen im Allgemeinen unzureichend, um das rasante Tempo des Temperaturanstiegs zu bewältigen und gehen manchmal in die falsche Richtung.
17.07.2019
Mykologie | Biochemie
Forscher entdeckten hohe Konzentrationen von Spurenelementen in heimischen Pilzen
Die Pilzsaison ist eröffnet.
15.07.2019
Botanik | Immunologie
Neue Studie zum Immunsystem von Pflanzen: Es funktioniert anders als gedacht
Was passiert in Pflanzen auf molekularer Ebene, wenn sie sich gegen Schädlinge zur Wehr setzen? Bisher ging man davon aus, dass dabei in allen Pflanzen in etwa die gleichen Prozesse ablaufen.
12.07.2019
Genetik | Evolution | Vogelkunde
Wie aus zwei Arten drei werden können
Kleiner Entensturmvogel ist als Hybrid effizienter und erfolgreicher als die Ursprungsarten.
11.07.2019
Anthropologie | Ökologie
Studie: Trends in der Landwirtschaft bedrohen Ernährungssicherheit
Zitrusfrüchte, Kaffee und Avocados: Das Essen auf unseren Tischen ist in den vergangenen Jahrzehnten immer abwechslungsreicher geworden.
02.07.2019
Ethologie
Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben im Kongobecken erstmals Bonobos dabei beobachtet, wie sie in den Sümpfen nach jodreichen Wasserpflanzen suchen und diese verzehren.
27.06.2019
Physiologie
Warum Arme gleich lang sind: Physiker finden Modell, welches das Längenwachstum in biologischen Systemen beschreibt
Es ist eines der bisher ungeklärten Rätsel der Naturwissenschaft: das Wachstum biologischer Systeme.
26.06.2019
Anthropologie | Zoologie | Ökologie
Kein Platz für Wölfe?
Wölfe lösen beim Menschen gleichermaßen Angst und Faszination aus.
21.06.2019
Genetik | Klimawandel
Genom der Weisstanne entschlüsselt: Baumart für den Wald der Zukunft
Die Weisstanne ist eine wichtige Baumart im Hinblick auf den Klimawandel.
05.06.2019
Mikrobiologie | Ökologie
Mikroorganismen auf Mikroplastik
Organismen können auf Mikroplastik wachsen und sich im Gewässer anreichern.
15.05.2019
Botanik | Klimawandel
Wälder tragen weniger zum Klimaschutz bei als vermutet
Eine Studie mit Beteiligung der Eidg.
09.05.2019
Biochemie | Entwicklungsbiologie
Wie sich das Eiweiß vom Dotter trennt
Ein zentraler Prozess für die Entwicklung einer Fischlarve ist die Entmischung des Dotters vom ihn umgebenden Cytoplasma im frühen Embryonalstadium.
24.04.2019
Genetik | Fischkunde
Lang lebe Nemo! – Neues Tiermodell für die Alternsforschung?
Clownfische können im Aquarium über 20 Jahre alt werden.
12.04.2019
Ökologie | Biochemie
Plastikmüll stört Kommunikation: Bayreuther Studie zeigt Risiken für Ökosysteme auf
Plastikmüll beeinträchtigt im Wasser lebende Organismen auf eine bisher wenig beachtete Weise: Botenstoffe, die für die Kommunikation unter Wasser unentbehrlich sind, reichern sich an der Oberfläche von Plastikteilchen an und können dadurch ihre ökologischen Funktionen nicht mehr erfüllen.
09.04.2019
Genetik
Vom Emmer zum Pastaweizen – Die Hartweizendomestizierung birgt Erkenntnisse für die Weizenzüchtung
Der Anbau von Hartweizen (Triticum turgidum L.
09.04.2019
Fischkunde
Bionik: Elektro-Durchblick in trüben Gewässern
In Katastrophenfällen oder bei der Suche nach Gegenständen kommen meist Roboter oder Drohnen mit Kameras zum Einsatz.
02.04.2019
Evolution | Biochemie
Stabile Mehrheiten - Am Ursprung des Lebens
Wie konnten sich erste informationstragende DNA-Sequenzen in einem riesigen Gemisch von Bausteinen erhalten? LMU-Biophysiker zeigen nun einen simplen Mechanismus, mit dem sich solche Abschnitte in ausreichender Zahl durchsetzen.
01.04.2019
Zoologie | Klimawandel
Klimawandel bedroht Überleben der Delfine
Delfine in Westaustralien haben nach einer Hitzewelle im Meer deutlich weniger Junge zur Welt gebracht als in den Jahren zuvor. Wie Forscherinnen und Forscher der UZH zeigen, hat der Klimawandel einen weiteichenden Einfluss auf den Schutz maritimer Säugetiere.
26.03.2019
Botanik | Ökologie
Mangroven und ihre Bedeutung für den Klimaschutz
Viele Studien legen nahe, dass Mangroven gigantische Kohlenstoffreservoire und ein bedeutender Faktor für den Klimaschutz sind.
25.03.2019
Botanik | Zoologie | Klimawandel
Grüne Wiese statt Eisdecke
Ein Forschungsteam der Universität Jena ist mit umfangreichen Daten für eine Langzeitstudie aus der Antarktis zurückgekehrt. Dort beobachten die Wissenschaftler seit vier Jahrzehnten deutliche Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt in Folge des Klimawandels.
21.03.2019
Anthropologie
Detektivarbeit im afrikanischen Grabenbruch
Grabenbrüche sind riesige Risse auf der Oberfläche unseres Planeten, an denen sich Kontinente zerteilen und neue Ozeane entstehen können.
19.03.2019
Botanik | Ökologie
Artenreiche Gärten: Oasen im Siedlungsraum von hohem sozialen Wert
Grünräume wie Schreber- oder Hausgärten sind in städtischen Ballungszentren für viele Menschen ein Zufluchtsort.
19.03.2019
Ökologie | Insektenkunde
Ausgeflattert: Zwei Drittel weniger Tagfalter
Senckenberg-Wissenschaftler Thomas Schmitt hat in einem deutsch-polnischen Team die Auswirkungen verschiedener Landnutzungsmodelle auf die Schmetterlingsfauna untersucht.
14.03.2019
Zoologie | Ethologie
Wölfe führen, Hunde folgen – und beide kooperieren mit dem Menschen
Eine Aussage, die aufhorchen lässt, erfährt der Wolf doch in den letzten Jahren immer wieder Aufmerksamkeit, vielfach mit einem negativen Begleitton.
11.03.2019
Genetik
Genrepertoire von Quallen: aus alt mach neu
Quallen entstammen einer sehr alten tierischen Linie, die sich bereits vor rund 700 Millionen Jahren entwickelt hat.
11.03.2019
Taxonomie
Neue Fadenwurm-Art in Nordhessen entdeckt
Pflanzenwissenschaftler der Universität Kassel haben auf einem Versuchsfeld der Universität in Neu-Eichenberg (Lkr.
07.03.2019
Ethologie | Primatologie
Schimpansen verlieren ihre kulturelle Vielfalt
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat untersucht, ob sich die Verhaltensdiversität von Schimpansen verringert, je stärker der Mensch in ihren Lebensraum eingreift.
19.02.2019
Physiologie | Evolution | Vogelkunde
Nässe und Kälte begünstigt dunkles Gefieder
In niederschlagsreichen und in kalten Regionen sind Vögel oft dunkel gefärbt.
18.02.2019
Biochemie | Parasitologie | Insektenkunde
Verlockung der etwas anderen Art
Die Chemie muss stimmen, heißt es.
18.02.2019
Biochemie
Mit Eierschalen Energie speichern
Bioabfall in Form von Hühnereierschalen erweist sich als sehr effektiv für die Energiespeicherung.
14.02.2019
Neurobiologie | Vogelkunde | Video
Vögel speichern Erinnerungen möglicherweise anders ab als Säugetiere
Vögel haben ein gutes Gedächtnis, aber im Gegensatz zu Säugetieren ist bisher noch kaum etwas darüber bekannt, wie sie Erlerntes während des Schlafes im Gedächtnis festigen.
06.02.2019
Anthropologie | Ethologie | Primatologie
Kompetente Schimpansen-Nussknacker
Menschen werden häufig als überlegene Werkzeugnutzer betrachtet, die andere Menschen auf einzigartige Weise in ihren Fertigkeiten unterrichten.
06.02.2019
Botanik | Biochemie
Wundermittel Weihrauch?
Nicht nur in der Kirche, auch in der traditionellen Medizin kommt Weihrauch seit vielen Jahren zum Einsatz.
30.01.2019
Genetik
Universität Konstanz entwickelt ersten Genschalter für C. elegans
WissenschaftlerInnen aus den Fachbereichen Biologie und Chemie der Universität Konstanz schließen Lücke bei der Erforschung und Nutzung von Genschaltern – Erschaffung des ersten induzierbaren Systems für C.
25.01.2019
Botanik | Zoologie | Ökologie
Trickreiche Methode im Nachbarschaftsstreit: Tabakpflanzen schicken hungrige Raupen zur Konkurrenz
Ihren Fraßfeinden davonrennen können Pflanzen nicht.
23.01.2019
Genetik | Neurobiologie
Göttinger Forscherteam: Mäuse übertragen erworbene Anpassungsfähigkeit an Nachkommen
Wachsen Mäuse in einer anregenden Umwelt auf, zum Beispiel in großen Käfigen mit Laufrädern und Labyrinthen mit mehreren Artgenossen, bleibt ihr Gehirn länger anpassungsfähig, das heißt plastisch.
22.01.2019
Genetik | Evolution
Wie tickt die rote Königin?
Kiel Evolution Center liefert neue Erkenntnisse über die genetischen Grundlagen der Evolutionsdynamik.
21.01.2019
Mikrobiologie | Immunologie
Mut zu weniger Reinlichkeit - Bakterien und Co. könnten dabei helfen, Krankheiten zurückzudrängen
Gelten auf unserem Körper und in unseren Häusern die gleichen Gesetze der biologischen Vielfalt wie draußen in der Natur? Wenn ja, wären unsere aktuellen Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung aggressiver Keime teilweise kontraproduktiv.
21.01.2019
Botanik | Ökologie | Vogelkunde
Wie viel Regenwald brauchen Vögel - Göttinger Forscherteam beschreibt Schwellenwerte für Waldanteile
Forscherinnen und Forscher der Arbeitsgruppe für Bedrohte Arten der Universität Göttingen haben im Südwesten Kameruns untersucht, welchen Waldanteil Landschaften aufweisen müssen, um unterschiedlichen Vogelarten ausreichend Lebensraum zu bieten.
18.01.2019
Neurobiologie | Entwicklungsbiologie | Fischkunde
Wenn für Fischlarven die Nacht zum Tag wird
Biologinnen der Universität Siegen haben herausgefunden, dass Zebrafischlarven Infrarotlicht wahrnehmen können. Das hat weitreichende Konsequenzen für wissenschaftliche Versuche mit diesen Larven.
17.12.2018
Physiologie | Ökologie
Umweltverschmutzung stresst arktische Tierwelt
Vom Menschen verursachte Umweltverschmutzung kann weitreichende Folgen für die Fortpflanzung und Überleben von Tieren haben.
10.12.2018
Ökologie | Klimawandel | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Ausweitung des Energiepflanzenanbaus ist für Natur genauso schädlich wie der Klimawandel
Eigentlich profitiert die Natur vom Klimaschutz, für den die Bioenergie lange als Heilsbringer galt.
07.12.2018
Botanik | Ökologie
Regensburger Biologen heben „versteckten Schatz“
Schlammpackungen halten fit – zumindest scheint das für Samen von einer Reihe von Pflanzenarten zu stimmen.
06.12.2018
Neurobiologie
Drei Nervenzellen reichen, um eine Fliege zu steuern
Uns wirft so schnell nichts um.
05.12.2018
Vogelkunde | Biodiversität | Insektenkunde
Durchs Netz gefallen - Weniger Tagfalter auch in Schutzgebieten
Wie ein Rettungsnetz für die Artenvielfalt zieht sich das Schutzgebietssystem „Natura 2000“ quer durch die EU.
22.11.2018
Botanik | Ökologie
Wie wir mehr aus unseren Wäldern herausholen können
Die meisten europäischen Wälder dienen vor allem der Holzproduktion.
19.11.2018
Ökologie | Toxikologie
Ozeanversauerung begünstigt Massenvermehrung giftiger Algen
Steigen die Kohlendioxid-Konzentrationen in der Atmosphäre und folglich auch im Ozean weiter an, könnte dies die massenhafte Vermehrung toxischer Algen begünstigen, mit weitreichenden Folgen für das Nahrungsnetz im Meer.
15.11.2018
Botanik | Ökologie | Klimawandel
Tropische Bäume in den Anden weichen dem Klimawandel aus
Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Beteiligung der Universität Göttingen hat herausgefunden, dass tropische und subtropische Wälder in den südamerikanischen Anden auf die Erderwärmung reagieren.
14.11.2018
Biochemie
Neuer Wirkstoff aus dem Regenwald
Ein Wirkstoff aus einer tropischen Regenwald-Liane hemmt das Wachstum von Bauchspeicheldrüsenkrebs-Zellen. Das haben Forschungsteams aus Würzburg und Toyama entdeckt.
14.11.2018
Ökologie | Insektenkunde
Insektensterben, eine schleichende Katastrophe
W
12.11.2018
Biochemie
Wie beim Regenwurm: Neues atmendes Material schmiert sich bei Bedarf selbst
Regenwürmer sind immer sauber, selbst wenn sie aus noch so feuchter, klebriger Erde kommen.
05.11.2018
Botanik | Genetik
Kleine Unterschiede im Erbgut machen Pflanzen teamfähiger
Artenreiche Gemeinschaften von Tieren und Pflanzen funktionieren in der Regel besser als Monokulturen.
25.10.2018
Evolution
Und Evolution wiederholt sich doch: Wie die Evolution Streifen kommen und gehen lässt
Konstanzer Evolutionsbiologen um Prof.
22.10.2018
Ökologie | Meeresbiologie
Ohne Kunststoff zur Mikroplastik-Jagd: „Rocket“ verbessert Erfassung besonders kleiner Partikel
Umweltforscher am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) haben ein neuartiges mobiles Gerät zur Erfassung von Mikroplastik in Oberflächengewässern entwickelt.
18.10.2018
Ökologie | Biodiversität
Artenvielfalt kann Ökosysteme auch destabilisieren
Artenreiche Ökosysteme sind stabiler gegenüber Störungen wie Dürren, Hitzeperioden oder Pestiziden, lautet die vorherrschende Meinung.
08.10.2018
Evolution | Biochemie
Dem Ursprung des Lebens auf der Spur
Membranfreie Mikrotröpfchen als idealer Ort für die Anreicherung und Aktivität von RNA, um Leben zu ermöglichen
05.10.2018
Neurobiologie
Wie das Gehirn im Schlaf lernt
Welche Aktivitätsmuster im Gehirn auftreten, wenn Menschen Dinge erinnern oder vergessen, haben Forscherinnen und Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn untersucht.
05.10.2018
Botanik | Ökologie
Artenreiche Wälder speichern doppelt so viel Kohlenstoff wie Monokulturen
Artenreiche subtropische Wälder können doppelt so viel Kohlenstoff aufnehmen wie Monokulturen.
04.10.2018
Virologie | Vogelkunde
Wissenschaftler weisen erstmals tödliche Vogelgrippe-Infektion beim Seeadler nach
Bleivergiftungen oder eine Kollision mit einem Zug waren bisher die wahrscheinlichsten unnatürlichen Todesursachen bei Seeadlern.
03.10.2018
Zytologie | Neurobiologie
Wie überleben Nervenzellen - Forschungsteam versucht den Zelltod zu stoppen
Eine interdisziplinäre und internationale Forschergruppe um Dr.
03.10.2018
Genetik | Biochemie | Klimawandel
Fruchtfliegen kontern Klimawandel durch Stoffwechselumstellung
Evolutionäre Auswirkungen durch den Klimawandel sind derzeit ein „hot topic“ der Evolutionsforschung.
25.09.2018
Zytologie | Neurobiologie
Weichenstellung für Axonverzweigungen
Unser Gehirn ist ein komplexes Netzwerk aus unzähligen verknüpften Nervenzellen.
29.08.2018
Genetik | Taxonomie
Literweise Erbgut: Teichwasser verrät Tropen-Frösche
Wenn ein Frosch in einen Teich hüpft, hinterlässt er dabei unweigerlich Spuren seines Erbguts.
22.08.2018
Botanik | Ökologie
Artenreiche Wälder kompensieren die Klimabelastungen besser
Um den CO2
14.08.2018
Botanik | Ökologie
Bäume im Klimawandel: Schneller groß mit leichterem Holz
Bäume im Klimawandel wachsen schneller.
01.08.2018
Mykologie | Zoologie | Biodiversität
Tiere und Pilze fördern Leistungen von Wäldern
Eine neue Studie zeigt, dass neben der Vielfalt der Baumarten auch jene der Tier- und Pilzarten entscheidenden Einfluss hat auf die Leistungen von Wäldern.
30.07.2018
Botanik | Biochemie
Scharfstoff aus Ingwer mindert üblen Atem
Der im Ingwer enthaltene Scharfstoff 6-Gingerol stimuliert ein Speichelenzym, das übelriechende Substanzen abbaut.
26.07.2018
Paläontologie | Evolution
Vegetarische Vorfahren – Neue Einsichten zur Evolution des Höhlenbären
Im Spätpleistozän (vor 125.000 bis vor 12.000 Jahren) lebten zwei Bärenarten in Europa: der allesfressende Braunbär (Ursus arctos) und der heute ausgestorbene, vegetarisch lebende Höhlenbär (Ursus spelaeus s.l.).
19.07.2018
Neurobiologie
LC10: Die Nervenzelle zum Erkennen und Umwerben von Fliegenweibchen
Viele Tiere können mit ihren Augen bewegte Objekte wahrnehmen, lokalisieren und verfolgen.
19.07.2018
Ethologie | Ökologie | Primatologie
Mangaben-Affen profitieren davon, dass Schimpansen und Schweine harte Nüsse knacken können
Ein internationales Forscherteam um Karline Janmaat von der Universität Amsterdam und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig beschreibt erstmals, dass sich Mangaben-Affen, Perlhühner und Eichhörnchen energiereiche Nussreste sichern, die Schimpansen und Flussschweine nach dem Nussknacken zurücklassen.
16.07.2018
Zytologie | Physiologie | Neurobiologie
Duftrezeptoren können viel mehr als nur riechen
Zahlreiche Studien belegen mittlerweile, dass Duftrezeptoren nicht nur für das Riechen relevant sind, sondern in allen Organen eine Rolle spielen.
12.07.2018
Botanik | Zytologie | Evolution
Feste Zellwand bereitete Landgang vor
Wie Pflanzen das Land eroberten, zeigt sich in ihren Genen: Die Erbanlagen von Armleuchteralgen enthalten zahlreiche evolutionäre Neuerungen, die es ihren Vorläufern ermöglichten, sich auf dem Trockenen breit zu machen.
10.07.2018
Ethologie
Variable Belohnungshöhen regen zu Aufgabenwechsel bei Menschen und Ameisen an
Psychologen und Biologen der Universität Regensburg entdecken gleiche Verhaltensmuster
04.07.2018
Ökologie | Biochemie
Verwitterung und Bodenentwicklung als Bühne des biologischen Kohlenstoffkreislaufs
Studie eines internationalen Forscherteams unter Leitung von Wissenschaftlern der Universität Augsburg und der University of California zeigt: Für die Kohlenstoffspeicherung in Böden ist deren langfristige Beeinflussung durch Verwitterung entscheidend.
19.06.2018
Botanik | Genetik
Geheimnis um die Langlebigkeit von Bäumen enthüllt - Forscher sequenzieren das Genom der Stieleiche
Ein internationales Konsortium unter der Leitung des französischen Agrarforschungsinstituts INRA und des französischen Kommissariats für Atomenergie und Alternative Energien CEA hat das Genom der Stieleiche sequenziert.
07.06.2018
Zoologie | Ökologie | Biodiversität
Agroforstwirtschaft: Kaffee mit Pfeilgiftfrosch
Gemeinsam mit einem kolumbianisch-deutschen Forscherteam haben Senckenberg-Wissenschaftler die Amphibien-Vielfalt in landwirtschaftlich genutzten und ungenutzten Gebieten der Kolumbianischen Anden untersucht.
06.06.2018
Anthropologie | Evolution | Neurobiologie | Primatologie
Brückenschlag zwischen der Kommunikation von Mensch und Tier
Kooperatives Turn-Taking wird von Forschern als einer der ältesten Mechanismen des Sprachsystems verstanden und liegt möglicherweise menschlicher und nichtmenschlicher Primatenkommunikation zugrunde.
23.05.2018
Botanik | Ökologie
Tropische Torfsümpfe: Renaturierung gefährdeter Kohlenstoffspeicher
Wissenschaftler der Universität Göttingen und des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) haben anhand von paläoökologischen Untersuchungen erstmalig herausgefunden, in welchem Zeitraum sich tropische Torfwälder nach einer Störung erholen können.
17.05.2018
Zoologie | Ethologie | Ökologie
Da ist noch Luft nach oben – der offene Luftraum als unterschätztes Habitat
Zahlreiche Fledermausarten jagen und ziehen in großer Höhe.
17.05.2018
Genetik | Evolution | Biochemie
Entwicklung durch Modularität – ein urzeitliches Konstruktionsprinzip
Weichtiere wie Schnecken, Muscheln und Tintenfische, die sogenannten Mollusken, sind seit mehr als 540 Millionen Jahren eine evolutionär überaus erfolgreiche Tiergruppe.
16.05.2018
Botanik | Biochemie | Parasitologie
Begründerin lebenslanger Beziehungen ist ein schlauer Parasit - Misteln leben energiesparend
Um die Mistel ranken sich zahlreiche Mythen.
09.05.2018
Mikrobiologie | Zytologie
Energiespeicherung von Kieselalgen entschlüsselt
Algen speichern Energie „auf Umwegen“
Konstanzer Biologen entschlüsseln Energiespeicherung von Kieselalgen
09.05.2018
Botanik | Ökologie
Mischwälder: ökologisch und ökonomisch überlegen
Mischwälder sind produktiver als Monokulturen.
08.05.2018
Mikrobiologie
Wenn Strom durch Bakterienkabel fließt
Die Böden der Meere und Süßgewässer sind von vertikalen, zentimeterlangen Ketten aus aneinandergereihten Zellen bestimmter Bakterien durchzogen.
07.05.2018
Zoologie
Raubtiere im Zoo gebären zur gleichen Jahreszeit wie in der Natur
Die Saisonalität der Fortpflanzung ist ein fixes Merkmal einer Tierart - auch Raubtiere im Zoo gebären gleichzeitig wie ihre Artgenossen in natürlicher Umgebung.
07.05.2018
Mikrobiologie | Klimawandel | Meeresbiologie
Ein Mantel für den Ozean - Mikrobenmatten beeinflussen Wärme- und Wasserhaushalt der Meere
Matten aus fadenartigen Mikroorganismen halten den Oberflächenfilm des Meeres warm und verlangsamen Verdunstung.
02.05.2018
Zoologie | Genetik | Taxonomie
Neue Tierart in der Nordsee
Forscher beschreiben neu entdeckten Flohkrebs Epimeria frankei unter Verwendung umfangreicher Erbgutinformationen
30.04.2018
Mikrobiologie
Verschollen auf hoher See: Fern der Küste lebt Thioglobus perditus aus ihrem Vorratspack
SUP05-Bakterien leben an Orten, an denen es für sie eigentlich keine Lebensgrundlage gibt.
25.04.2018
Ethologie
Demographie beeinflusst Brutfürsorge bei Regenpfeifern
Das Verhältnis von Männchen zu Weibchen ist ein wichtiges demographisches Merkmal in natürlichen Populationen, ungleiche Geschlechterverhältnisse treten dabei recht häufig auf.
20.04.2018
Ethologie
Dunkle Seite der Buntbarsch-Weibchen: Gratwanderung zwischen Mutter-Sein und Kannibalin
Kannibalismus, das Fressen von Artgenossen, hat im Tierreich einen rationalen Hintergrund, etwa als energiereiche Nahrungquelle oder zur Erhöhung des eigenen Fortpflanzungserfolges.
27.03.2018
Botanik | Ökologie
Sanitärhiebe im Wald: oft vorgeschobener Grund für Holzernte
Umfangreiche Holzeinschläge in geschützten Wäldern nehmen weltweit zu.
21.03.2018
Botanik | Ökologie
Bäume wachsen in artenreicher Nachbarschaft deutlich besser als in Nachbarschaft zur gleichen Art
Ein wohl seit jeher besonders faszinierendes Themenfeld der Ökologie ist die Erforschung des Zusammenlebens von Pflanzen, insbesondere dann, wenn sich diese den größten und langlebigsten Organismen unseres Planeten, den Bäumen, widmet.
10.03.2018
Genetik | Ethologie
Forscher identifizieren genetische Basis von Raubzügen bei Ameisen
Einige Ameisenarten überfallen Wirtsarten und integrieren deren Nachkommen in ihre eigene Kolonie, um sich Vorteile zu verschaffen.
10.03.2018
Mikrobiologie
Leben unter extremer Trockenheit
Der zentrale Teil der Atacama-Wüste gilt als eine der trockensten Regionen der Erde.
10.03.2018
Botanik | Biodiversität
Entwaldung in den Tropen
Die Tropenwälder rund um den Globus beherbergen eine große Artenvielfalt und sind ein wichtiger Kohlenstoffspeicher.
10.03.2018
Immunologie | Biochemie | Insektenkunde
Bienenwölfe nutzen seit 68 Millionen Jahren erfolgreich die gleichen Antibiotika
Antibiotika werden nicht nur vom Menschen, sondern auch von vielen Insekten zum natürlichen Schutz gegen Krankheitserreger eingesetzt.
07.03.2016
Ökologie | Land-, Forst- und Viehwirtschaft | Primatologie
Mehr Sumatra Orang-Utans als bisher angenommen
Der Sumatra Orang-Utan, eine der zwei existierenden Orang-Utan-Arten, lebt ausschließlich im Norden der indonesischen Insel Sumatra und ist vom Aussterben bedroht.
07.03.2016
Zoologie
Neues zum Sexleben der Graumulle: Bewusst enthaltsam
Sie könnten zwar Nachkommen zeugen, leben aber meistens enthaltsam: Das ist das Schicksal zahlreicher Männchen unter den Ansell-Graumullen (Fukomys anselli).
02.03.2016
Mikrobiologie | Zytologie | Evolution
Invasion von Zellen durch pathogene Bakterien: Schlüssel zum Verständnis zur Herkunft der Eukaryote
Die Entstehung komplexer Zellen - sogenannter Eukaryoten - vor 2 Milliarden Jahren markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der Lebewesen auf der Erde.
04.11.2015
Neurobiologie | Vogelkunde
Weibliche Schmetterlingsfinken pfeifen auf Gehirnzellen
Bei weiblichen Singvögeln sind die Bereiche des Gehirns, die für das Gesangslernen zuständig sind, meist deutlich kleiner und haben weniger Nervenzellen als bei männlichen Vögeln.
21.10.2015
Ökologie | Insektenkunde | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Mosaiklandschaften fördern funktionelle Vielfalt bei Insekten und Spinnen
Kleinräumig strukturierte Lebensräume können die negativen Effekte intensiven Grünlandmanagements ausgleichen.
07.02.2015
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In der Stadt bauen Kaninchen dichter
Europäische Wildkaninchen erreichen nicht nur hohe Populationsdichten in der Stadt, sie bauen dort auch dichter und kleiner.
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Borneos Säugetiere können trotz Abholzung und Klimawandel überleben
Borneo ist nicht nur die drittgrößte Insel der Welt und die größte Insel Asiens, sondern zugleich ein Hotspot der biologischen Vielfalt (Biodiversität). Die zahlreichen einzigartigen Wildtiere Borneos sind vom Aussterben bedroht.
23.01.2015
Botanik
Wenn es Pflanzen zu heiß wird
Pflanzen aktivieren bei Erhöhung der Umgebungstemperatur die gleiche Stressreaktion wie bei Lichtmangel.
22.05.2014
Botanik | Zoologie | Ökologie
Domino im Urwald
Die Abholzung eines der letzten europäischen Urwälder hat weitreichende Konsequenzen für die darin lebenden Pflanzen und die mit ihnen vergemeinschafteten Tierarten.
04.04.2014
Botanik | Immunologie | Parasitologie
Trickreiche Parasiten
Pflanzen haben im Lauf der Evolution „gelernt“, wie sie sich gegen Schmarotzer wehren können.
20.03.2014
Taxonomie | Paläontologie
Stabschrecken als einfallsreiche Verwandlungskünstler
Zweige sind nicht gleich Zweige.
16.10.2013
Zoologie
Studie fehlinterpretiert - Katzenhalter können ihre Vierbeiner ruhig streicheln

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