Pflanzen

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Pflanzen
Gemeine Kiefer (Pinus sylvestris)

Gemeine Kiefer (Pinus sylvestris)

Systematik
Klassifikation: Lebewesen
Domäne: Eukaryoten (Eucaryota)
ohne Rang: Archaeplastida
ohne Rang: Chloroplastida
ohne Rang: Charophyta
Reich: Pflanzen
Wissenschaftlicher Name
Plantae
Haeckel

Die Pflanzen (Plantae) bilden ein eigenes Reich innerhalb der Domäne der Lebewesen mit Zellkern und Zellmembran, also der Domäne Eukaryoten. Nach heutigen Schätzungen existieren auf der Erde zwischen rund 320.000 und 500.000 Pflanzenarten, nach der International Union for Conservation of Nature (IUCN) 380.000, von denen rund ein Fünftel vom Aussterben bedroht sind.[1][2][3] Das Teilgebiet der Biologie, das sich wissenschaftlich mit der Erforschung der Pflanzen befasst, ist die Botanik.

Historisch hat sich die Definition des Begriffs Pflanze gewandelt. In der hier verwendeten Systematik nach Adl et al.[4] sind die Pflanzen mit den Landpflanzen (Embryophyta) gleichgesetzt. Zu den Pflanzen zählen die Moose und die Gefäßpflanzen.

Merkmale

Die Pflanzen zeichnen sich durch einen Generationswechsel aus, bei dem sich eine haploide sexuelle und eine diploide vegetative Generation abwechseln (heterophasischer Generationswechsel). Bei den rezenten Pflanzen sind die beiden Generationen jeweils unterschiedlich gestaltet (heteromorpher Generationswechsel). Bei den Moosen dominiert der haploide Gametophyt, während bei den Gefäßpflanzen der diploide Sporophyt dominiert.[4]

Der Generationswechsel der Laubmoose als Beispiel für den Wechsel zwischen haploider Gametophyten-Generation und diploider Sporophyten-Generation bei den Pflanzen

Die sexuelle Generation, der Gametophyt, bildet spezielle, mehrzellige Sexualorgane aus, die von mehreren sterilen Zellen umgeben sind. Die männlichen Organe sind die Antheridien und die weiblichen die Archegonien. Die Eizellen verbleiben in den Archegonien und werden hier befruchtet. Bei den Bedecktsamern sind die Gametophyten und damit auch die Antheridien und Archegonien extrem reduziert.[5]

Der Sporophyt wird zunächst als mehrzelliger Embryo angelegt, der an der Mutterpflanze verbleibt und von dieser ernährt wird. Häufig stellt er ein Ruhestadium dar. Der Sporophyt ist stets vielzellig.

Die Pflanzen sind wie alle Vertreter der Chloroplastida, zu denen sie gehören, fast alle phototroph, decken also ihren Energiebedarf aus Licht. Weiterhin sind sie autotroph, das heißt, sie benötigen zum Aufbau der zum Wachsen und Lebensunterhalt notwendigen organischen Stoffe lediglich anorganische Stoffe, als Kohlenstoffquelle verwenden sie in der Regel ausschließlich Kohlenstoffdioxid. Der Aufbau dieser Stoffe mit Licht als Energiequelle wird als Photosynthese bezeichnet. Man bezeichnet Pflanzen als photoautotroph. Nicht autotrophe Vertreter sind stets abgeleitete Formen. Dies sind einige mykotrophe Pflanzen, die heterotroph von Pilzen leben (z. B. einige Orchideen, Corsiaceae, Burmanniaceae), die im Laufe der Evolution ihr Chlorophyll (Blattgrün) verloren haben, und einige heterotrophe Vollschmarotzer auf anderen Pflanzen (z. B. Rafflesiaceae, einige Orobanchaceae und Convolvulaceae).

Die Basalkörper der Geißeln besitzen eine eigentümliche viellagige Struktur aus Mikrotubuli sowie eine Verankerung im Cytoskelett. Die Mitose ist offen, während der Zellteilung wird ein Phragmoplast gebildet. Pyrenoide fehlen meist.[4]

Weitere Merkmale, die auch viele andere Vertreter der übergeordneten Taxa Charophyta oder Chloroplastida besitzen, sind Chloroplasten mit Chlorophyll a und b als Photosynthesepigmente und Carotinoide als akzessorische Pigmente, Stärke als Reservepolysaccharid und Zellwände aus Zellulose.[4] Die Sporenwand enthält Sporopollenin, die Sporophyten bilden eine Cuticula.[6]

Darüber hinaus sind Pflanzen in der Lage, miteinander, aber im Wurzelbereich auch mit Pilzen, Bakterien und anderen Mikroorganismen zu kommunizieren. Die Kommunikationsprozesse sichern zum einen die Verfügbarkeit geeigneter Nährstoffe, zum anderen aber auch die kurz-, mittel- und langfristige Koordination und Organisation von Wachstums- und Entwicklungsprozessen in all ihren Detailschritten.[7]

Größe

Die Größe von Pflanzen ist sehr unterschiedlich, von Pflanzen im Millimetermaßstab bis zu mehr als 100 m hohen Bäumen (Küstenmammutbaum Sequoia sempervirens). Pflanzenarten werden entsprechend ihrer Größe in Makrophyten und Mikrophyten eingeteilt: Ein Makrophyt ist mit bloßen Auge sichtbar, ein Mikrophyt nur mit optischen Hilfsmitteln.

Systematik

Gemäß der aktuellen Eukaryoten-Systematik von Adl u.a. (2005)[4] zählen die Vertreter der Grünalgen und auch der Rotalgen, die lange zu den Pflanzen gerechnet wurden, nicht mehr zu den Plantae. Somit entsprechen die Plantae den Embryophyten, umfassen also die Moose und die Gefäßpflanzen.

Äußere Systematik

Die Verwandtschaft der Pflanzen mit den Grünalgen war aufgrund der gemeinsamen Photosynthesepigmente und Polysaccharide lange vermutet worden. Einige Grünalgen wie die Armleuchteralgen bilden auch ihre Eizellen umhüllendes Gewebe. DNA-Sequenzvergleiche zeigten dann auch, dass die Characeae die nächsten lebenden Verwandten der Pflanzen sind. Ein Kladogramm sieht folgendermaßen aus:[8][9]



 Coleochaetales


     

 Armleuchteralgen (Charales)


     

Pflanzen





Die manchmal vertretene Ansicht, es gäbe mehrere Abstammungslinien der Pflanzen aus den Algen heraus, wurde bereits durch morphologische Studien als unwahrscheinlich erkannt[6], wird auch durch molekularbiologische Studien nicht gestützt[8] und wird daher heute kaum mehr vertreten.

Innere Systematik

Die rezenten Vertreter der Pflanzen bilden vier deutlich voneinander getrennte Gruppen. Diese sind sowohl nach morphologischen wie auch nach molekularbiologischen Studien monophyletisch: Lebermoose, Laubmoose, Hornmoose und Gefäßpflanzen. Die Stellung dieser vier Gruppen untereinander ist jedoch noch nicht endgültig geklärt. In der Vergangenheit gab es verschiedene Vorschläge (vgl. Systematik der Moose), jedoch zeichnet sich folgendes Kladogramm als wahrscheinliche Verwandtschaftsverhältnisse ab:[8]



 Lebermoose


     

 Laubmoose


     

 Hornmoose


     

 Gefäßpflanzen






Die Hornmoose wären demnach die Schwestergruppe der Gefäßpflanzen. Neben molekularbiologischen Studien weisen auch mehrere den Hornmoosen im Vergleich zu den anderen Moosen eigentümliche Merkmale auf die nahe Verwandtschaft zu den Gefäßpflanzen hin: die Sporophyten der Hornmoose sind relativ groß, langlebig und photosynthetisch aktiv, also relativ selbständig. Damit nehmen sie eine Zwischenstellung zwischen den anderen Moosen mit ihren vom Gametophyten abhängigen Sporophyten und den Gefäßpflanzen mit ihren völlig unabhängigen Sporophyten ein.[8]

Für eine detailliertere Übersicht über das Pflanzenreich, siehe Systematik des Pflanzenreichs.

Systematik fossiler Vertreter

Bei Einbeziehung fossiler Pflanzen, die an der Basis der Gefäßpflanzen stehen, wird das oben dargestellte Bild etwas komplizierter. Zwar sind fossile Moose aus der Frühzeit der Pflanzen nicht bekannt, dafür sind etliche Vertreter früher Gefäßpflanzen bekannt. Diese wurden im frühen 20. Jahrhundert unter dem Begriff Psilophyten vereinigt, diese Gruppe erwies sich jedoch schon bald als sehr heterogen. Banks hat diese Gruppe in die drei Gruppen Rhyniophyta, Trimerophytophyta und Zosterophyllophyta aufgespalten. Kenrick und Crane[6] zeigten jedoch 1997, dass zumindest die beiden ersten Gruppen künstlich sind. Die Vertreter der beiden letzten Gruppen gehören zu den Eutracheophyten, während die Vertreter der Rhyniophyta sehr basal stehen. Kenrick und Crane stellten folgendes Kladogramm auf:[10]


 Polysporangiophyten 

 Gefäßpflanzen 

 Echte Gefäßpflanzen (Eutracheophyten)


 Rhyniopsida 


 Stockmansella


     

 Rhynia



     

 Huvenia




     

 Aglaophyton



 Horneophytopsida 


 Caia


     

 Horneophyton



     

 Tortilicaulis




Zwischen den Moosen (nicht dargestellt) und den Gefäßpflanzen gibt es also noch einige Gruppen ausgestorbener Pflanzen.

Polysporangiophyten

Die Polysporangiophyten (1) umfassen die gesamte oben dargestellte Klade und umfassen alle Landpflanzen, die nicht zu einer der Moosgruppen gezählt werden. Ihre gemeinsamen abgeleiteten Merkmale (Synapomorphien) sind: verzweigte Sporophyten mit mehreren Sporangien; der Sporophyt ist unabhängig vom Gametophyten. Die Archegonien sind in den Gametophyten eingesenkt, dies ist aber auch bei den Hornmoosen der Fall.[11]

Zu den Vertretern der Polysporangiophyten gehören als basalste Gruppe die Horneophytopsida mit Horneophyton. Eine isoliert stehende Art ist Aglaophyton major. Die übrigen Vertreter (Klade 2) gehören zu den Gefäßpflanzen (Tracheobionta), deren basale Gruppe die Rhyniopsida sind.

Geschichte der Definition

Die Pflanzen galten lange Zeit neben den Tieren und den Mineralien als eines der drei Naturreiche. Noch Carl von Linné gliederte sein Systema naturae dementsprechend.[12] Auch Ernst Haeckel schloss in seine Gruppe der Plantae die Pilze, Flechten, die Cyanobakterien sowie sehr verschiedene Algengruppen ein.[6] Auch die Bakterien wurden lange Zeit, obwohl sie weit überwiegend nicht phototroph sind und viele von ihnen sich aktiv bewegen, zu den Pflanzen gerechnet, weil die meisten von ihnen feste Zellwände besitzen.[13] Während die Botanik sich weiterhin mit all diesen Gruppen beschäftigt, wurde die Definition der Pflanzen später auf diejenigen Landpflanzen und Grünalgen eingeengt, die sich durch die Chlorophylle a und b, Stärke als Reservepolysaccharide und Zellulose in der Zellwand auszeichnen. Heute werden die Pflanzen verschieden definiert: manche Systeme beziehen die Grünalgen in die Pflanzen ein, andere Systeme, so das hier verwendete, fassen die Lebewesen mit den oben angeführten Merkmalen in den Chloroplastida zusammen und beschränken die Pflanzen auf die Landpflanzen (Embryophyta).[14]

Bedeutung für den Menschen

Die Nutzung der Pflanzen begann in der Frühzeit des Menschen mit dem Sammeln. Heute werden Pflanzen für den menschlichen Gebrauch überwiegend als Kulturpflanzen angebaut (Landwirtschaft). Einen Grenzfall stellt die Nutzung des Holzes aus Wäldern dar.

Pflanzen als Nahrung

Die Ernährung des Menschen basiert vollständig auf Pflanzen, entweder durch den direkten Verzehr, oder indirekt durch den Verzehr von pflanzenfressenden Tieren oder Tierprodukten. Die weltweit wichtigsten Nutzpflanzen sind Weizen, Reis, Mais und Kartoffeln. Von der großen Anzahl der kultivierten Nutzpflanzen trägt nur ein kleiner Anteil die Hauptlast der menschlichen Ernährung (Grundnahrungsmittel).

Pflanzen als Sauerstofflieferanten

Pflanzen tragen zur Versorgung der Atemluft mit Sauerstoff bei.

Pflanzen als Energielieferant

Die klassische Form der Energiegewinnung aus Pflanzen ist das Verbrennen. Die Verwendung von Feuer ist eine der ganz frühen Errungenschaften des Menschen. Wichtigstes Brennmaterial ist Holz. Auch die bergmännisch gewonnene Kohle ist ein pflanzlicher Brennstoff. Eine zunehmende Bedeutung gewinnen die aus Pflanzen gewonnenen Kraftstoffe, zum Beispiel Biodiesel.

Pflanzen als Werkstoff

Traditionell werden Pflanzen zu verschiedensten Zwecken für den menschlichen Gebrauch verarbeitet. Pflanzen sind das wichtigste Ausgangsmaterial zur Herstellung von Kleidung. Sie werden zu vielerlei Werkzeugen verarbeitet. Pflanzen, insbesondere Holz, sind ein unverzichtbares Baumaterial.

Pflanzen als Genussmittel

Seit jeher werden Pflanzen nicht nur als Grundnahrungsmittel gegessen. Viele Pflanzen und Pflanzenprodukte werden auch als Genussmittel genutzt, wie etwa Kräuter und Gewürze zum Verfeinern von Speisen. Beispiele für pflanzliche Genussmittel mit großer wirtschaftlicher Bedeutung sind Kaffee, Tee, Tabak und der aus verschiedensten Pflanzen gewonnene Alkohol. Genussmittel im weiteren Sinn sind auch die rauscherzeugenden Drogenpflanzen, die oft zu den Giftpflanzen gezählt werden.

Nutzung als Heilmittel

Vor dem Aufkommen synthetischer Arzneimittel spielten Pflanzen und Pflanzenextrakte eine Schlüsselrolle als Heilmittel. Auch heute noch sind in vielen zugelassenen Arzneimitteln pflanzliche Stoffe enthalten. Eine zentrale Bedeutung haben Heilpflanzen in der Volksmedizin, insbesondere in der Form von Kräutertees.

Zierpflanzen

Zierpflanzen werden aus ästhetischen Gründen angepflanzt, beispielsweise zur Begrünung von Bauwerken. Die meisten Zimmerpflanzen gehören in diese Kategorie. Beliebte Familien sind Bromelien und Orchideen. Sehr häufig werden aromatische Pflanzen auch ihres Duftes wegen angepflanzt, wie es bei duftenden Blumen − insbesondere den Rosen − der Fall ist.

Literatur

Einzelnachweise

  1.  Eduard Strasburger (Begr.), Peter Sitte, Elmar Weiler, Joachim W. Kadereit, Andreas Bresinsky, Christian Körner: Lehrbuch der Botanik für Hochschulen. 35. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2002, ISBN 3-8274-1010-X, S. 10.
  2. New study shows one fifth of the world’s plants are under threat of extinction. IUCN. Abgerufen am 15. Oktober 2010.
  3. IUCN Red List (version2010.1), Table 1: Numbers of threatened species by major groups of organisms (1996–2010). IUCN. Abgerufen am 15. Oktober 2010.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 Sina M. Adl et al.: The New Higher Level Classification of Eukaryotes with Emphasis on the Taxonomy of Protists. The Journal of Eukaryotic Microbiology 52 (5), 2005; Seiten 399-451 (Abstract und Volltext)
  5. Strasburger 2002, S. 699
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3  Paul Kenrick, Peter R. Crane: The Origin and Early Diversification of Land Plants. A Cladistic Study. Smithsonian Institution Press, Washington/London 1997, ISBN 1-56098-729-4, S. 231. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Kenrick“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  7. Witzany, G. 2006: Plant Communication from Biosemiotic Perspective. Plant Signaling & Behavior 1(4): 169-178.
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 Yin-Long Qiu et al.:The deepest divergences in land plants inferred from phylogenomic evidence. Proceedings of the National Academy of Sciences 103(42), S. 15511–15516. online
  9. Louise A. Lewis, Richard M. McCourt: Green Algae and the origin of land plants: American Journal of Botany 91 (10), 2004, Seiten 1535-1556. Abstract und Volltext
  10. Paul Kenrick, Peter R. Crane: The Origin and Early Diversification of Land Plants. A Cladistic Study. Smithsonian Institution Press, Washington D.C. 1997, Abb. 4.31.
  11. Kenrick, Crane 1997, Tabelle 7.2.
  12.  Ilse Jahn (Hrsg.), Ilse Jahn (Hrsg.): Geschichte der Biologie. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-937872-01-9, S. 235.
  13. Beispiel: Hans Fitting, Walter Schumacher, Richard Harder, Franz Firbas: Lehrbuch der Botanik für Hochschulen (begründet von E. Strasburger, F. Noll, H. Schenk, A. F. W. Schimper). 23. Auflage, Piscator, Stuttgart 1951, S. 294-301.
  14. vgl. Strasburger 2002, S. 675ff., und Adl et al. 2005

Weblinks

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14.06.2019
Zytologie - Biochemie
Signale aus der Pflanzenzelle
Zwei Wissenslücken sind geschlossen: Die Vakuolen von Pflanzenzellen lassen sich elektrisch erregen, und der Ionenkanal TPC1 ist daran beteiligt. Die Funktion dieses Kanals, der auch beim Menschen vorkommt, war bisher unbekannt.
02.05.2019
Biochemie
Ökologische Klebstoffe aus Pflanzenöl
Die Nachfrage nach grünen Produkten steigt. Doch nachhaltig sind Waren erst dann, wenn die verwendeten Klebstoffe und Lacke ebenfalls aus biobasierten Rohstoffen hergestellt werden. Materialkonzepte aus Fraunhofer-Laboren sollen helfen.
12.04.2019
Ökologie
Kaninchen gefährden Pflanzenvielfalt auf Teneriffa
Inseln tragen wegen der vielen nur dort heimischen Arten überproportional zur globalen Biodiversität bei.
11.04.2019
Ökologie
Zusammenspiel von Nütz- und Schädling beeinflusst die Pflanzenevolution
Wird Rübsenkohl von Hummeln bestäubt, führt dies zur Evolution von attraktiveren Blüten.
09.04.2019
Ökologie
Pflanzenvielfalt erhöht Insektenvielfalt
Je mehr Pflanzenarten in Wiesen und Wäldern leben, desto mehr Insektenarten finden dort Lebensraum.
08.04.2019
Botanik - Ökologie
Autonome Miniroboter versorgen einzelne Pflanzen - JKI zeigt Ideen für Ackerbau der Zukunft auf
Das „Journal für Kulturpflanzen“ widmet neuen Pflanzenbausystemen ein Sonderheft. Erstmals sind alle Artikel des vom Julius Kühn-Institut herausgegebenen Fachmagazins sofort kostenlos online zugänglich.
03.04.2019
Biochemie
Hemmung statt Wachstum: neu entdeckter Mechanismus des Pflanzenhormons Auxin
An der Innenseite der gekrümmten Sprossachse eines Pflanzenkeimlings hemmt die Anhäufung von Auxin das Zellwachstum – entgegengesetzt der bekannten wachstumsanregenden Wirkung von Auxin in vielen anderen Teilen der Pflanze.
20.03.2019
Botanik - Genetik
Optischer Sensor soll Pflanzenzüchtung beschleunigen
System der Uni Bonn untersucht, wie Genaktivitäten und Reflexions-Eigenschaften von Pflanzen zusammenhängen.
Wissenschaftler der Universität Bonn haben in einer Pilotstudie untersucht, wie die Reflexions-Eigenschaften pilzinfizierter Pflanzen mit der Aktivität ihrer Gene zusammenhängen.
26.02.2019
Botanik - Mykologie
Globalisierung der Pflanzenverbreitung durch Pflanzen-Pilz-Symbiosen
In den letzten Jahrzehnten wurden weltweit tausende Pflanzenarten durch den Menschen verschleppt, wobei Inseln besonders anfällig für solche sogenannten Neophyten sind – eine "Globalisierung der Pflanzenverbreitung" durch den zunehmenden Handel.
25.02.2019
Botanik - Mykologie
Wie Pilze zum Filter für die Pflanzenausbreitung werden
Die Symbiose von Pflanzen und Pilzen hat einen großen Einfluss auf die weltweite Ausbreitung von Pflanzenarten.
21.02.2019
Botanik - Morphologie - Evolution
Wie Pflanzen lernten, Wasser zu sparen
Pflanzen, die mit weniger Wasser auskommen, könnten die Landwirtschaft nachhaltiger machen. Darum untersucht ein Forschungsteam an der Universität Würzburg, wie Pflanzen ihren Wasserhaushalt kontrollieren.
21.02.2019
Ökologie
CO2-Ausstoß hat unerwartet starke Auswirkungen auf die Pflanzenproduktivität der Arktis
In einer neuen Studie zeigt ein Forscherteam um Alexander Winkler und Prof.
20.02.2019
Zytologie - Biochemie
„Salzprinz“ CC1 hat wichtige Funktion in Pflanzen, auch für die Alzheimer Forschung interessant?
Wie das kürzlich entdeckte Protein CC1 aufgebaut ist und welche Eigenschaften es hat, beschreibt ein internationales Team um Wissenschaftler Arndt Wallmann vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und Christopher Kesten von der ETH Zürich in einer aktuellen Studie im Fachmagazin Nature Communications.
31.01.2019
Botanik - Biochemie
Wie Pflanzen mit Eisenmangel umgehen
Gemeinsam haben Forschungsgruppen von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) eine neue Schaltzelle gefunden, mit der Pflanzen ihre Reaktionen auf Eisenmangel steuern.
25.01.2019
Botanik - Zoologie - Ökologie
Trickreiche Methode im Nachbarschaftsstreit: Tabakpflanzen schicken hungrige Raupen zur Konkurrenz
Ihren Fraßfeinden davonrennen können Pflanzen nicht.
04.01.2019
Physiologie
Phytolith- und Wassergehalt von Futterpflanzen beeinflussen Zahnschmelzabrieb von Wirbeltieren
Verschiedene Futterpflanzen reiben den Zahnschmelz von Wirbeltieren unterschiedlich stark ab, was unter anderem am unterschiedlichen Phytolith- und Wassergehalt der Pflanzen liegt.
21.12.2018
Paläontologie - Evolution
Paläobotaniker entdecken in Jordanien älteste Fossilien dreier Pflanzengruppen
Eine Wiege der Pflanzenevolution haben Wissenschaftler im heutigen Jordanien an der Ostküste des Toten Meeres ausgemacht.
12.12.2018
Botanik - Biochemie
Neues über ein Pflanzenhormon
Das Pflanzenhormon Jasmonsäure übernimmt auch eine Funktion, die bislang unbekannt war: Es sorgt dafür, dass sich die Blattporen schließen, sobald Blätter verletzt werden. Für die Pflanze könnte das ein Notsignal sein.
10.12.2018
Botanik - Ökologie
Ausweitung des Energiepflanzenanbaus ist für Natur genauso schädlich wie der Klimawandel
Eigentlich profitiert die Natur vom Klimaschutz, für den die Bioenergie lange als Heilsbringer galt.
28.11.2018
Botanik - Ökologie
Düngen führt zum Schmetterlingssterben - Hohe Stickstoffkonzentration in der Wirtspflanze
Die Düngung von Pflanzen führt zum Schmetterlingssterben: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, an der apl.
08.11.2018
Botanik - Genetik
Epigenetische Veränderungen für die Pflanzenzucht nutzen
Durch epigenetische Veränderungen entstehen neue Eigenschaften, ohne dass die Gensequenz verändert wird.
05.11.2018
Botanik - Genetik
Kleine Unterschiede im Erbgut machen Pflanzen teamfähiger
Artenreiche Gemeinschaften von Tieren und Pflanzen funktionieren in der Regel besser als Monokulturen.
26.10.2018
Botanik - Genetik - Ökologie
Dürreretolerante Pflanze verhält sich ähnlich wie Samen
Forscher der Universität Bonn haben zusammen mit US-Kollegen das Genom zweier Pflanzen entschlüsselt, die Dürreperioden unterschiedlich gut vertragen.
25.10.2018
Botanik - Genetik
Genetische Basis für eine neue Kulturpflanze
Mit Hilfe unterschiedlicher Ansätze der Genomsequenzierung wurden zwei Genomkarten für eine Wasserlinsenart erstellt.
17.10.2018
Botanik - Ökologie
Pflanzen stoßen das Treibhausgas Lachgas in klimarelevanten Mengen aus
Lachgas ist ein Treibhausgas, das Ozonschicht und Erdklima beeinflusst.
17.10.2018
Botanik - Biochemie
Wie Pflanzen ihren grünen Farbstoff Chlorophyll binden
Einblick in den Photosynthese-Apparat mithilfe von Wasserlöslichem Chlorophyllprotein.
28.09.2018
Botanik - Biochemie
Gestresste Pflanzen
Forscher messen in Echtzeit, wie Pflanzen durch die Synthese von flüchtigen Abwehrstoffen auf Klimaextreme reagieren
26.09.2018
Ökologie
Die Tundra wächst - Klimawandel fördert Ausbreitung höherwüchsiger Pflanzen in der Arktis
Niedrige Gräser und Zwergsträucher bestimmen die Vegetation der arktischen Tundra.
13.09.2018
Botanik - Genetik
Pflanzenforschung: Neuer Mechanismus bei der Genregulation gefunden
Ein Team von Wissenschaftlern um den Oldenburger Pflanzengenetiker Prof.
10.09.2018
Botanik - Mikrobiologie - Ökologie
Wann Pflanzen und Mikroorganismen kooperieren oder konkurrieren, um an Nährstoffe zu kommen
Je nach Düngung unterschiedliche Reaktion - Pflanzen und Mikroorganismen haben sehr unterschiedlichen Bedarf an Nährstoffen: Pflanzen brauchen relativ gesehen mehr Stickstoff, während Mikroorganismen eher Phosphor benötigen.
30.08.2018
Ökologie
Eingeschleppte Arten bedrohen Tiere und Pflanzen auf isolierten Inseln
Je weiter eine Insel vom Festland entfernt ist, desto mehr vom Menschen eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten beherbergt sie.
16.08.2018
Botanik - Zoologie - Ökologie
Wie Maispflanzen sich ihr eigenes Verderben bereiten
Im Kampf um Eisen entscheidet sich das Schicksal von Wirtspflanze und Schädling: Maispflanzen scheiden Stoffe in den Boden aus, die Eisen binden und so das Wachstum der Pflanzen steigern.
09.08.2018
Ökologie
Tiere und Pflanzen dirigieren ihr Zusammenleben gemeinsam
Ökosysteme sind gewaltige Netzwerke, in denen Tier- und Pflanzenarten vielfältig miteinander zusammenhängen.
01.08.2018
Ökologie - Biochemie
Hitze verursacht Hormonstress bei Tomatenpflanzen
Biologen der TU Dresden erforschen temperaturresistente Tomatenpflanzen, um Ertragseinbußen zu verringern.
16.07.2018
Botanik - Biochemie
Pflanzenmütter kommunizieren mit ihren Embryonen über das Hormon Auxin
Wissenschaftler/innen lösen seit langem bestehende Frage nach dem Signal, das die Embryonalentwicklung steuert - Studie in Nature Plants veröffentlicht
11.07.2018
Botanik - Genetik
Andere erkennen, aber nicht sich selbst: Neue Erkenntnisse über die Paarung von Pflanzen
Forscherinnen und Forscher finden heraus, wie Vielfalt in Genen entsteht, die Selbstbefruchtung verhindern - Veröffentlichung in Genetics
19.04.2018
Botanik - Mikrobiologie - Evolution
Grünalgen bereiteten Landgang der Pflanzen vor
Der Landgang der Pflanzen vor rund 510 Millionen Jahren stellte eine große Herausforderung für das Leben dar.
07.11.2016
Botanik
Wie Pflanzen die Welt erobern
Immer mehr Pflanzenarten werden durch den Menschen in neue Gebiete eingeschleppt. Bislang war unklar, welche Rolle Selbstbefruchtung bei der vom Menschen verursachten Ausbreitung von Pflanzen spielt.
11.01.2016
Zoologie - Ökologie
Mikroplastikpartikel in Speisefischen und Pflanzenfressern
Müll im Meer: Neue AWI-Studien zeigen, dass die Plastikreste in Nord- und Ostsee auch von Speisefischen und Meeresschnecken gefressen werden
14.10.2015
Genetik - Biochemie
Pflanze überlebt dank raffinierter Recycling-Strategie
Die Acker-Schmalwand Arabidopsis schützt ihre Samen mit Vitamin E gegen oxidativen Stress und hält sie so länger keimfähig.
13.02.2015
Botanik - Evolution
Ursprung einer der seltensten Pflanzen Spaniens geklärt: Erstaunliches Alter von 15-22 Mio. Jahren
Botanikern ist es gelungen, den Ursprung einer heute extrem seltenen Pflanzenart aufzuklären
23.01.2015
Botanik
Wenn es Pflanzen zu heiß wird
Pflanzen aktivieren bei Erhöhung der Umgebungstemperatur die gleiche Stressreaktion wie bei Lichtmangel.
07.04.2014
Paläontologie
Früher Säugetierverwandter gibt Einblicke in den Ursprung des Pflanzenfressens
Paläontologe am Museum für Naturkunde Berlin, entdeckte einen frühen Säugetierverwandten aus dem Oberkarbon.
19.03.2014
Genetik
Seeanemone ist genetisch halb Tier, halb Pflanze
Seeanemone besitzt eine ähnlich komplexe "Gen-Landkarte" wie die Fruchtfliege
19.03.2014
Ökologie
Ameisen pflanzen den Regenwald von morgen
Tropische Bergregenwälder sind bedroht und oft auf kleine Inseln in ansonsten entwaldeten Landschaften zurückgedrängt.
02.10.2013
Botanik - Paläontologie - Evolution
Blütenpflanzen sind 100 Millionen Jahre älter als bisher angenommen
25.08.2013
Ökologie - Toxikologie
Giftpflanzen retten das Leben der Oryxantilope
Wie überstehen Pflanzenfresser die extremen klimatischen Verhältnisse in der namibischen Wüste?


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